DE96490C - - Google Patents

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DE96490C
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A63SPORTS; GAMES; AMUSEMENTS
    • A63BAPPARATUS FOR PHYSICAL TRAINING, GYMNASTICS, SWIMMING, CLIMBING, OR FENCING; BALL GAMES; TRAINING EQUIPMENT
    • A63B22/00Exercising apparatus specially adapted for conditioning the cardio-vascular system, for training agility or co-ordination of movements
    • A63B22/0076Rowing machines for conditioning the cardio-vascular system
    • AHUMAN NECESSITIES
    • A63SPORTS; GAMES; AMUSEMENTS
    • A63BAPPARATUS FOR PHYSICAL TRAINING, GYMNASTICS, SWIMMING, CLIMBING, OR FENCING; BALL GAMES; TRAINING EQUIPMENT
    • A63B22/00Exercising apparatus specially adapted for conditioning the cardio-vascular system, for training agility or co-ordination of movements
    • A63B22/0076Rowing machines for conditioning the cardio-vascular system
    • A63B2022/0082Rowing machines for conditioning the cardio-vascular system with pivoting handlebars

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  • Health & Medical Sciences (AREA)
  • Cardiology (AREA)
  • Vascular Medicine (AREA)
  • General Health & Medical Sciences (AREA)
  • Physical Education & Sports Medicine (AREA)
  • Toys (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Die bisher dem gleichen Zweck dienenden Geräthe, bei welchen ebenfalls angestrebt wird, an die Stelle des der Ruderschaufel im Wasser und bei bewegtem Boot entgegentretenden Widerstandes eine entsprechende mechanische Kraft zu setzen, erwiesen sich bezüglich ihrer dauernden praktischen Brauchbarkeit zumeist als unzureichend, und zwar weil die angestrebte Lösung auf Kosten der Einfachheit der Geräthe zur Ausführung gebracht wurde. Derartige Rudervorrichtungen können den an ihre Dauerhaftigkeit mit Recht zu stellenden Anforderungen nicht lange genügen, ihr praktischer Nutzen ist daher nur gering und man hat sie für sportliche Zwecke nur noch selten in Gebrauch genommen.
Vorliegende Erfindung, welche in der beiliegenden Zeichnung in Fig. 1 von der Seite, in Fig. 2 von hinten und in Fig. 3 von oben gesehen veranschaulicht ist, soll nun die eingangs erwähnten Mängel gänzlich beseitigen.
Das eigentliche Princip dieses Gera'ths beruht in der Vereinigung der Wirkung der Schwerkraft und einer in einem Cylinder herbeizuführenden Luftverdünnung bezw. Luftverdichtung. Auf einer Grundplatte P sind an ihrem linken'Ende zwei starke, aufrechtstehende Pfosten so befestigt, dafs sie einen Zwischenraum freilassen, welcher so bemessen ist, dafs die beiden Laufrollen R und R1 in demselben leicht drehbar befestigt werden können. Gleichzeitig wird auch an diesen beiden Pfosten ein kräftiges, durch einen starken Boden verschlossenes Messingrohr Q. von entsprechendem Durchmesser befestigt, und zwar so, dafs ein über die Rolle R geleiteter Stahldraht D genau mit der Mittelachse des Rohres zusammmenfällt; unten auf dem Boden des Rohres ist eine starke, kurze Spiralfeder befestigt, um das in dem Rohr verschiebbar angeordnete Bleigewicht G bei seinem Niedergleiten am Schlüsse aufzufangen und dadurch harte Stöfse desselben zu verhindern. Das Bleigewicht G selbst ist durch zwei mittelst Eisenscheiben und Kopfschrauben an beiden Enden desselben angeordnete Lederscheiben L leicht gegen den Rohrmantel abgedichtet. Die obere Kopfschraube des' Gewichtes G ist zu einem Haken ausgebildet, in welchen der Draht D eingehängt ist. Dieser über die Rollen R und R1 geführte Draht verfolgt seinen Weg von der Rolle R1 aus längs der Mitte der Grundplatte P, an deren hinterem Ende er durch eine Talje F1 geführt und von da wiederum durch eine zweite, am Ende des Armes' α befindliche Talje F geleitet wird. Das nunmehr heraustretende freie Ende wird um das Ende eines den Bootsriemen darstellenden Hebels H geschlungen. In der Mitte der Grundplatte P ist der Rollsitz r und ein verstellbares Stemmbrett S vorgesehen. Als Stützpunkt dient dem Hebel H der Ausleger A. Dieser und der Arm α sind mittelst lösbarer Scharniere an der Grundplatte P so befestigt, dafs sie auch mit Leichtigkeit auf der anderer Seite der Platte P an dort entsprechend vorgesehenen Scharnierha'lften durch Einschieben eines Stiftes befestigt werden können, wodurch ermöglicht wird, auf demselben Geräth Back- und Steuerbord zu riemen.
Man kann auch durch eine kleine Aenderung, nämlich, wenn man für die Rollen R und R1 solche mit doppelter Kimme und gleichfalls die Taljen, F und F1 mit solchen, welche mit zwei Laufscheiben versehen sind, vertauscht, so

Claims (1)

  1. dafs man die am Gewicht nunmehr zu befestigenden zwei Drähte nach Back- und Steuerbord führen kann, den Apparat auch mit derselben Leichtigkeit zum Skullen benutzen.
    Die Wirkung des Apparates ist die folgende: Wird das durch Lederscheiben L gegen die Rohrwand leicht abgedichtete, nur wenig Luftdurchlafs gestattende Bleigewicht G in die Höhe gezogen, so entsteht unter demselben ein Vacuum, das auf halber Höhe durch ein in dem Rohrmantel befindliches Loch / aufgehoben wird. Durch den Luftzutritt verringert sich nun für den Ruderer der Widerstand, der Endzug wird leichter, was ganz der Arbeit im Boot entspricht.
    Nach Beendigung des Zuges fällt das Gewicht langsam infolge der Luftcompression unter demselben und wird zum Schlufs von der Spirale aufgefangen, worauf dann wieder zu einem neuen Durchzug eingesetzt wird.
    Durch Verkürzen oder Verlängern des Drahtes am Ruderhebel H kann die Auslage des Ruderers beliebig verändert werden. Zu bemerken ist zum Schlufs noch, dafs sich der ganze Apparat behufs bequemen Transports und zur Erzielung von Raumersparnifs im unbenutzten Zustand schnell und leicht in seine einzelnen Theile zerlegen läfst. ■
    Pa tent-Α ν spruch:
    Ein Ruderlehrgeräth, bei dem der an der Ruderschaufel im bewegten Boot auftretende Wasserwiderstand dadurch ersetzt wird, dafs der' in einem Cylinder Q. gleitende beschwerte Kolben G bei seiner durch Anziehen des. Ruders verursachten Bewegung zunächst eine Luftverdünnung erzeugt und dann über eine Oeffnung / des Cylinders hinweggeht, so dafs am Ende des Ruderzuges nur noch das Gewicht des Kolbens zu überwinden ist.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
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