DE26043C - Neuerung an Drahtzugbarrieren - Google Patents

Neuerung an Drahtzugbarrieren

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DE26043C
DE26043C DENDAT26043D DE26043DA DE26043C DE 26043 C DE26043 C DE 26043C DE NDAT26043 D DENDAT26043 D DE NDAT26043D DE 26043D A DE26043D A DE 26043DA DE 26043 C DE26043 C DE 26043C
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DE
Germany
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barriers
barrier
weight
wire
innovation
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Application number
DENDAT26043D
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English (en)
Original Assignee
Firma C. WISCHER in Stargard (Pommern)
Publication of DE26043C publication Critical patent/DE26043C/de
Active legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B61RAILWAYS
    • B61LGUIDING RAILWAY TRAFFIC; ENSURING THE SAFETY OF RAILWAY TRAFFIC
    • B61L29/00Safety means for rail/road crossing traffic
    • B61L29/02Guards or obstacles for preventing access to the route

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Types And Forms Of Lifts (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Vorliegende Drahtzugbarriere ist derartig angeordnet, dafs beim Schliefsen und Oeffnen derselben vom Wärterhause aus bereits eine gewisse Zeit vor dem Herunter- bezw. Hinaufgehen der Schlagbäume ein Läutewerk an der Barriere bezw. am Windepfahl in Bewegung gesetzt wird, beim unberufenen Oeffnen derselben durch Passanten ebenfalls das Läutewerk am Windepfahl beim Wärterhause zum Läuten gebracht wird, und dafs endlich beim Reifsen eines Theiles des zweitheiligen Drahtzuges ein selbstthätiges Schliefsen der geöffneten Barriere statthat, die geschlossen in diesem Zustande verbleibt oder nur der eine Schlagbaum sich öffnet.
In der Zeichnung zeigt:
Fig. ι die generelle Anordnung einer solchen Barriere im Grundrifs;
Fig. 2 die Hauptbariiere A mit Windepfahl C in der Seitenansicht;
Fig. 3 die Nebenbarriere B in der Seitenansicht.;
Fig. 4 den Rollenpfahl der Hauptbarriere in gröfserem Mafsstabe in Vorder- und Seitenansicht, Grundrifs und horizontalem Schnitt x-y\
Fig. 5 den Windepfahl in Vorder- und Seitenansicht und Grundrifs.
Die Schlagbäume der Haupt- und Nebenbarriere sind vermittelst des über fünf Rollen 1, 2,3, 4 und 5 geleiteten Drahtzuges α verbunden und durch Gegengewichte so abbalancirt, dafs dieselben zusammen sowohl in geöffnetem als auch geschlossenem Zustande in Ruhe bleiben, im Falle einer Lösung der Drahtzugverbindungen durch Reifsen etc., aber bei geöffnetem Zustande der Barriere der Schlagbaum der Nebenbarriere B sich infolge des gröfseren Vordergewichtes schliefst, während bei geschlossenem Zustande der Schlagbaum der Hauptbarriere A sich öffnet.
Vom Rollenpfahl d der Hauptbarriere A geht ein Drahtzug b über Rolle 6 nach der Windetrommel c und von dieser über Rolle 7 am oberen Ende des Windepfahles. Dieser Drähtzug b ist an beiden Enden mit Gewichten e bezw. / belastet und am Rollenpfahl d der Hauptbarriere mit dem Drahtzug α derartig verbunden, dafs jeder Drahtzug innerhalb bestimmter Grenzen für sich allein bewegt werden kann, über diese Grenzen hinaus aber je seine Bewegung auf je den anderen überträgt. -Zu diesem Zwecke ist in dem Drahtzug α zwischen den Rollen 1 und 2 der Hauptbarriere eine Führungsstange g eingeschaltet, welche an beiden Enden mit Mitnehmern g1 und g* versehen ist. Auf dieser Führungsstange g gleitet mittelst einer cylindrischen Bohrung das andererseits am Pfahl d geeignet geführte Gewicht/ des Drahtzuges b und überträgt die Bewegung des letzteren auf den Drahtzug α in der einen oder anderen Richtung, je nachdem es sich gegen den oberen „ oder unteren Mitnehmer der Stange d legt, und umgekehrt.
Auf dem Pfahl d der Hauptbarriere und auf dem Windepfahl C ist je ein Läutewerk D E angeordnet, deren um feste Punkte drehbare Läutehebel h mit eigenthümlich geformten beweglichen Klinken i versehen find. Auf den Angriff P dieser Klinken wirken die Stifte /& der Rollen 6 und 7 in beiden Drehungsrichtungen der letzteren, die dadurch in Bewegung gesetzten Klinken jedoch übertragen diese Be-
wegung auf die Läutehebel h nur bei jener Drehungsrichtung der Rollen 6 und 7, wobei die Gewichte e bezw. / heruntergehen, anderenfalls legen sich die Klinken i beim jedesmaligen Ausschlag im Ausschnitt der Läutehebel h, ohne auf letztere zu wirken.
Die Fangkappen / an den Rollen 2, 3 und 4 verhindern ein Abspringen des Drahtzuges a im Falle einer Lösung oder eines Bruches desselben.
Die Art und Weise der Bewegung und Wirkung der beschriebenen Barridre ist nun folgende:
1. Bei geöffnetem Zustande: Das Gewichte des Drahtzuges b befindet sich unten, das Gewicht/oben und gegen den oberen Mitnehmer ^1 der Stange g gelegt. Soll geschlossen werden, so wird die Windetrommel nach rechts gedreht, das Gewicht e geht nach oben, das Gewicht/ nach unten, an der Stange g gleitend, wodurch das Läutewerk E am Pfahl d in Bewegung gesetzt wird, bevor die Schlagbäume anfangen, herunter zu gehen; letzteres erfolgt erst, wenn sich, das Gewicht/auf den unteren Mitnehmer^2 der Stange g legt und dadurch den Drahtzug a in Bewegung bringt.
Löst sich der Drahtzug a, d. i. die Verbindung beider Schlagbäume, so schliefst sich die Nebenbarriere B infolge des gröfseren Vordergewichts; löst sich dagegen der Drahtzug b, so sinkt das Gewicht/, legt sich auf den Mitnehmer g 2 und schliefst die Barriere.
2. Bei geschlossenem Zustande: Das Gewichte des Drahtzuges b befindet sich oben, das. Gewicht / unten und auf dem Mitnehmer g2 der Stange g liegend. Soll geöffnet werden, so wird die Windetrommel nach links gedreht, das Gewicht e sinkt, das Läutewerk D am Windepfahl wird in Bewegung gesetzt, und zwar bereits so lange vor dem Beginn der Aufwärtsbewegung der Schlagbäume, als das Gewicht / auf der Stange g frei gleitet. Dieses Gewicht legt sich dann gegen den oberen Mitnehmer^·1 der Stange £· und bewirkt bei der weiteren Aufwärtsbewegung die Oeffnung der Schlagbäume.
Wird einer der beiden Schlagbäume durch Passanten unberufener Weise geöffnet, so wird dadurch das Gewicht/ gehoben, das Gewicht e dagegen zum Sinken gebracht und das Läutewerk am Windepfahl in Bewegung gesetzt, sowie dadurch der Wärter alarmirt.
Löst sich der Drahtzug a, so wird sich nur die Hauptbarriere infolge des gröfseren Gegengewichts öffnen, die Nebenbarriere dagegen geschlossen bleiben.
Reifst der Drahtzug b, so bleiben beide Barrieren geschlossen.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Bei Drahtz'ugbarrieren die in Bezug auf die Figuren beschriebene Combination der zwei Drahtzüge α und b mit dem Gewicht / und mit den entgegengesetzt belasteten Schlagbäumen A und B derart, dafs beim Reifsen von α sich B selbstthätig schliefst, beim Reifsen von b aber sich beide Schlagbäume selbstthätig schliefsen.
    Hierzu 2 Blatt Zeichnungen.
DENDAT26043D Neuerung an Drahtzugbarrieren Active DE26043C (de)

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