DE335352C - Spuelabtritt mit einer von einem Trittbrett aus in Gang zu setzenden Spuelvorrichtung - Google Patents

Spuelabtritt mit einer von einem Trittbrett aus in Gang zu setzenden Spuelvorrichtung

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DE335352C
DE335352C DE1913335352D DE335352DD DE335352C DE 335352 C DE335352 C DE 335352C DE 1913335352 D DE1913335352 D DE 1913335352D DE 335352D D DE335352D D DE 335352DD DE 335352 C DE335352 C DE 335352C
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valve
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flushing
lever
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DE1913335352D
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FR MAX PAULICK
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A47FURNITURE; DOMESTIC ARTICLES OR APPLIANCES; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; SUCTION CLEANERS IN GENERAL
    • A47KSANITARY EQUIPMENT; ACCESSORIES THEREFOR, e.g. TOILET ACCESSORIES
    • A47K13/00Seats or covers for all kinds of closets
    • A47K13/24Parts or details not covered in, or of interest apart from, groups A47K13/02 - A47K13/22
    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E03WATER SUPPLY; SEWERAGE
    • E03DWATER-CLOSETS OR URINALS WITH FLUSHING DEVICES; FLUSHING VALVES THEREFOR
    • E03D5/00Special constructions of flushing devices, e.g. closed flushing system
    • E03D5/02Special constructions of flushing devices, e.g. closed flushing system operated mechanically or hydraulically (or pneumatically) also details such as push buttons, levers and pull-card therefor
    • E03D5/08Special constructions of flushing devices, e.g. closed flushing system operated mechanically or hydraulically (or pneumatically) also details such as push buttons, levers and pull-card therefor directly by the foot combined with devices for opening or closing shutters in the bowl outlet and/or with devices for raising or lowering seat and cover and/or for swiveling the bowl

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Description

  • Spülabtritt mit einer von einem Trittbrett aus in Gang zu setzenden Spülvorrichtung. Es sind bereits mehrfach Abtrittanlagen bekannt geworden, bei denen wie bei der vorliegenden Erfindung die Wasserspülung sowie auch die Öffnung und das Schließen des Deckels mittels eines Trittbrettes unter Anwendung von Federn, Hebeln u. dgl. eingeleitet wird, ebenso wie auch bei Nichtgebrauch wasserfreie Spülvorrichtungen mit beweglichem Spülkasten nicht mehr neu sind.
  • Diesen vorveröffentlichten Einrichtungen gegenüber besteht das Neue der vorliegenden Erfindung darin, daß mit dem sich nach Betreten des Trittbrettes durch Übergewicht selbsttätig öffnenden Deckel das geschlossen gehaltene, sich selbsttätig öffnende Ventil zum Einlassen des Wassers in den Spülkasten freigegeben wird und der niedersinkende Spülkasten eine nach Verlassen des Trittbrettes in Wirkung tretende, den Deckel wieder schließende Feder spannt sowie auch in bekannter Weise das Füllventil schließt, und daß der sich schließende Deckel gegen Ende der Bewegung an dem zu der bekannten Heberglocke des Wasserkastens führenden Zugmittel den zur Einleitung der Spülung notwendigen Zug ausübt.
  • In der Zeichnung zeigt Fig. i eine Seitenansicht der Anlage im Ruhezustande, Fig. 2 eine Seitenansicht derselben vor dem Verlassen der Fußplatte, Fig. 3 eine Vorderansicht zu Fig. 2, Fig. 4 eine vergrößerte Seitenansicht des unterenTeiles der Anlage während des Schließens des Deckels.
  • Vor dem Abtrittbecken i befindet sich um Gelenke 2 schwingbar eine Fußplatte 3, die durch eine Stange q. mit einem um ein Gelenk 5 schwingbaren Winkelhebel 6, 7 in Verbindung steht. Auf dem etwas nach oben gebogenen Hebelarm 6 ruht die Sitzfläche B. Der Deckel g ist seitlich mit einem federnden Winkelstück io versehen, welches durch Eingreifen in den hakenförmig ausgebildeten Hebelarm? den Deckelg in der Schließstellung festhält (Fig. i). Der Deckel g ist ferner mit einem Gewichthebel ri versehen, dessen Übergewicht den Deckel zu öffnen bestrebt ist. Dieser Gewichthebel ii hat einen auf der Zeichnung nicht sichtbaren Stift, der beim Öffnen des Deckels hinter einem hakenförmigen Hebel i2 hakt, der mittels einer Blattfeder 13 an dem Hebelarm 6 befestigt ist. In der Nähe seiner Schwingachse 14 ist der Deckel 9 in 15 durch eine Kolbenstange 16 mit Kolben 17 vermittels einer Druckfeder 18 mit einem Kolben ig und einer Kolbenstange 2o verbunden, welche ihrerseits mit dem senkrechten, in dieser Richtung verschiebbaren Spülrohr 2i in Verbindung steht. Die beiden Kolben i7 und ig sowie die zwischengeschaltete Feder 18 sind von einem Zylinder 22 umgeben. Das Rohr 21 ist mit seinem unteren Ende über das an dem Abtrittbecken i befindliche Spülrohr 23 geschoben, während das obere Ende mit dem Spülkasten 24 in bekannter Weise verschraubt. ist. Letzterer hängt an einer Feder 25, die derart bemessen ist, daß der geleerte Spül= kasten 24 gehoben wird und sich samt dem Rohr zi beim Einlauf von Wasser durch das Rohr 26 senkt, wodurch bei geöffnetem Deckel 9 die Feder 18 zwischen den beiden Kolben 17 und ig gespannt wird. Der Ventilarm 27 zum Abschließen des an sich bekannten Ventils 28 in der Zulaufleitung 26 ist am Ende mit einem Gewicht zg versehen und ruht in einer Gabel einer auf und ab beweglichen senkrechten Stange 30, deren unteres Ende durch einen zweiarmigen Hebel 31 mit dem Spülkasten 24 in Verbindung steht, so daß der sich senkende Spülkasten 24 das Ventil 28 schließt. Die Fußplatte 3 steht vermittels einer Stange 32 (Fig. 3) und eines Hebels 33 (Fig. 4 und 3) mit einer Kette 34 in Verbindung, die an einem senkrecht geführten Riegel 35 angreift, der seinerseits an einer Zugfeder 36 hängt. Diese Feder 36 bewirkt sowohl ein Anheben des Riegels 35 als auch der Fußplatte 3. Der Riegel 35 kann, wie auf der Zeichnung dargestellt., in seiner Führung 36 als steile Schraube 37 (Fig. i) ausgebildet sein, damit er bei seiner Abwärtsbewegung durch die Belastung der Fußplatte 3 gleichzeitig um einen Winkel bis zu i8o° gedreht wird. Der Riegel 35 ist mit einem Nocken 38 versehen, der bei Nichtgebrauch des Abtritts unter das Gewicht 29 greift und dieses festhält, wodurch auch das Einlaufventil 28 so lange geschlossen bleibt, bis die Fußplatte 3 betreten ist. Der an sich bekannte, zum Spülen durch Anheben der Glocke im Spülkasten vorgesehene Arm 39 steht durch eine Stange 40 oder eine Zugkette mit einem doppelarmigen Hebel 41 (Fig.4) in Verbindung, dessen freier Schenkel beim Schließen des Deckels 9 von dem Stiftansatz des Hebels ix gestreift wird, so da gegen Schluß der Deckelschließbewegung die selbsttätige Entleerung erfolgt. In der gezeichneten Ausführung befindet sich am vorderen Teil des Sitzbrettes unter diesem ein Lager 42 zum Einspannen einer Papierrolle 43, von welcher aus die Papierbahn 44 über die obere Seite des Sitzbrettes 8 hinweg- und zwischen zwei Rollen 45 hindurchgeführt ist. Durch Abziehen der Papierbahn 44 kann stets ein frisches Stück auf die Sitzfläche 8 gebracht werden. Diese Erneuerung kann in einfachster Weise auch selbsttätig durch Drehen der beiden Rollen 45 beispielsweise beim jedesmaligen Herunterdrücken des Sitzes 8 erfolgen. Bei dieser Ausführung könnte dann die Benutzung der Papierbahn unmittelbar in das Abtrittbecken geleitet werden.
  • Der sich bei der Benutzung des Abtritts abspielende Vorgang ist folgender: Beim Betreten der Fußplatte 3 wird der Hebel 6 heruntergezogen, und der Hebel 7 gibt den Deckel g frei, der sich dann durch das Gewicht des Hebels ii öffnet. Letzterer wird durch den Haken 12 gesperrt, gleichzeitig wird auch die Kette 34 angezogen und der Ventilarm 27 durch Herunterziehen und-gleichzeitiges Drehen des Nockens 38 freigegeben, so daß durch das Herunterfallen des Gewichtes 29 das Ventil 28 geöffnet wird. Der Spülkasten füllt sich, wobei er sich mit dem Rohr 2i senkt und die Feder 18 zwecks späteren Schli.edens des Deckels g spannt. In der tiefsten Stellung des Kastens 24 ist auch der Ventilhebel 27 wieder gehoben (Fig. 3) und das Ventil 28 geschlossen. Beim Verlassen des Abtritts wird die Platte 3 durch die gespannte Feder 36 wieder in ihre Anfangstellung zurückgehoben und auch der Nocken 38 wieder unter das Gewicht 29 gebracht; gleichzeitig gibt der Hebel z2 auch den Gewichthebel 1i des Deckels g frei, und letzterer wird durch die gespannte Feder 18 geschlossen. In der Stellung des Verschlußdeckels 9 nach Fig. 4 streift der Sperrstift des Hebels ix den zweiarmigen Hebel 41, wodurch die Glocke des Spülkastens angehoben wird und die Spülung erfolgt. Hierbei steigt der Spülkasten 24, dem Einfiusse der Feder 25 folgend, wieder, so daß dann die ganze Anlage wieder in ihrer Anfangstellung ist.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Spülabtritt mit einer von einem Trittbrett aus in Gang zu setzenden Spülvorrichtung, dadurch gekennzeichnet, daß das Trittbrett mit drei zu einem Hebelgestänge (6, 7, 12, 13) vereinigten Hebeln in Verbindung steht, von denen der eine als Unterstützungsarm des etwas gehobenen Sitzes dient, während die beiden anderen je zum Halten des Deckels in seinen beiden Endstellungen dienen und den sich beim Betreten der Trittplatte durch ein Übergewicht öffnenden und beim Verlassen derselben durch eine inzwischen selbsttätig gespannte Feder wieder schließenden Deckel jedesmal freigeben.
  2. 2. Abtrittanlage nach Anspruch =, dadurch gekennzeichnet, daß der an einer Zugfeder hängende Spülkasten durch das an ihn ansetzende und seiner Hebung und Senkung folgende Ablaufrohr (2=) mit dem Abtrittdeckel durch eine in einem Rohr liegende Druckfeder (i8) in Verbindung steht.
  3. 3. Abtrittanlage nach Anspruch r und 2, dadurch gekennzeichnet, daß das, in. bekannter Weise durch den gefüllten Wasserkasten geschlossene Füllventil nach dem Verlassen der Trittplatte durch einen mit letzterer verbundenen Riegel verriegelt wird, der vermittels einer Feder gegen den Ventilarm gedrückt wird und dadurch die Trittplatte anhebt, so daß er das Ventil beim nächsten Betreten der Platte erst freigibt und der Wasserkasten sich beim Verlassen der Trittplatte, ohne daß hierbei das Ventil geöffnet wird, entleeren und heben kann, indem der sich schließende Deckel gegen Ende der Bewegung an dem zu der Hubglocke des Wasserkastens führenden Zugmittel den zur Einleitung der Spülung notwendigen Zug ausübt.
DE1913335352D 1913-10-25 1913-10-25 Spuelabtritt mit einer von einem Trittbrett aus in Gang zu setzenden Spuelvorrichtung Expired DE335352C (de)

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