DE215852C - - Google Patents

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DE215852C
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cistern
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flushing
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    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E03WATER SUPPLY; SEWERAGE
    • E03DWATER-CLOSETS OR URINALS WITH FLUSHING DEVICES; FLUSHING VALVES THEREFOR
    • E03D1/00Water flushing devices with cisterns ; Setting up a range of flushing devices or water-closets; Combinations of several flushing devices
    • E03D1/02High-level flushing systems
    • E03D1/18Cisterns empty when not in action, e.g. with pressure tanks, with swivel-mounted cisterns
    • E03D1/183Cisterns empty when not in action, e.g. with pressure tanks, with swivel-mounted cisterns with bell or tube siphons

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  • Health & Medical Sciences (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Hydrology & Water Resources (AREA)
  • Public Health (AREA)
  • Water Supply & Treatment (AREA)
  • Sink And Installation For Waste Water (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- JVl 215852 -■ KLASSE 85 h. GRUPPE
Patentiert im Deutschen Reiche vom 21. Januar 1909 ab.
Die Erfindung hat eine bei Nichtgebrauch wasserfreie Abortspülvorrichtung mit beweglichem Spülkasten zum Gegenstand, welche sich von den bekannten Einrichtungen dieser Art dadurch unterscheidet, daß der Spülkasten mit seinem Abflußrohr in dem festen Spülrohr geführt ist und mittels einer Kette an einer drehbaren Welle hängt, die einen zwischen Anschlägen schwingenden Gewichtsarm und
ίο einen Ansatz trägt, welcher das selbsttätig sich öffnende Zuflußventil schließt, wenn der Kasten bei einem bestimmten ] Füllungsgrade unter Umlegung des Gewichtsarmes und Drehung der Welle sinkt und dabei den Abfluß in das Spülrohr freigibt.
Der Erfmdüngsgegenstand ist in den Fig. ι bis 3 in zwei verschiedenen Schnitten und in einer Ansicht veranschaulicht.
Der Spülkasten α ist unter Vermittlung eines Querbügels b und einer Kette c an der drehbar in einem Eisengestell f gelagerten Achse e so aufgehängt, daß er durch Drehen der Achse e und durch das hierdurch bedingte Auf- bzw. Abwickeln der Kette c hochgehoben oder gesenkt wird. Diese Veränderungen in der Höhenlage des Spülkastens werden zum öffnen und zum Schließen der Wasserzu- und -ableitungen benutzt, und zwar in folgender Weise:
Die Welle e trägt einen zwischen den Anschlagen k und I schwingenden Gewichtsarm h, i und einen Nocken m, der das selbsttätig sich öffnende Zuflußventil ft bei der einen Endstellung des Gewichtsarmes h, i schließt.
Der Wasserkasten α ist im Ruhezustande leer.
Wird der Gewichtsarm· umgelegt, dann gibt der Nocken m den Ventilkegel p frei (Fig. 2), so daß dieser infolge der Wirkung einer Feder oder durch den Wasserd^ck angehoben wird und durch die Rohrleitung q Wasser in den Spülkasten gelangen kann. Durch das Drehen des Hebelarmes h in die dem geöffneten Ventil entsprechende Lage ist aber auch gleichzeitig die Kette e teilweise aufgespult und der Kasten a ■ angehoben worden. Der Spülkasten füllt sich nun nach und nach mit Wasser an, und zwar dauert der Wasserzufluß so lange, bis durch das Gewicht der zugeflossenen Wassermenge der Gewichtsarm h, i von der gestrichelt gezeichneten Lage auf die linke Seite (Fig. 1) gedreht und durch den Nocken m der Achse e das Ventil η, ft geschlossen'wird.
Der Spülkasten α führt sich mit seinem Abflußstutzen r in der mit dem Spülrohr χ verbundenen und im Gestell f gehaltenen Muffe s; damit während des Wasserzulaufes die Abflußleitung geschlossen bleibt, ist in dem Abflußstutzen r eine zweite Röhre t, die eine Haube u trägt, so gelagert, daß sie in geringem Grade auf und ab bewegt werden kann. Zu diesem Zweck ist an der Haube u eine Stange ν befestigt, die mit einer durchbrochenen Scheibe w auf dem Rande der feststehenden Abflußröhre χ aufliegt. : .
Wird der Spülkasten α nach oben bewegt, so setzt sich der untere Rand der Glocke u auf den Boden des Spülkastens auf, da die Glocke u mit ihrem Gestänge an der Aufwärtsbewegung des Spülkastens inv wesent-
lichen nicht teilnimmt. Die Glocke versperrt demnach dem Wasser den Zutritt zur Ablaufröhre.
■ Sie besitzt in - der Achsenrichtung nur . so wenig Spiel, daß noch während des Hochganges des Spülkastens α der Verschluß durch die Glocke u .erfolgt, bevor das Ventil ft geöffnet wird. ■
Ist durch das geöffnete Zuflußventil genügend
ίο Wasser.dem Spülkasten zugeflossen, so senkt sich der Spülkasten in der oben beschriebenen Weise. Dabei wird der untere Rand der Glocke u freigegeben, so daß nunmehr das Wasser durch die öffnungen der Röhre r und durch diejenigen der Scheibe w zum Ausfluß gelangen kann. Zwischen dem Lager s und dem angrenzenden Bodenteil des Spülkastens α ist eine Dichtung y eingeschaltet, welche pufferartig wirkt und sowohl das Geräusch als auch den Stoß des herabsinkenden Spülkastens mildert.

Claims (2)

  1. -Patent-Ansprüche:
    i. Bei Nichtgebrauch wasserfreie Abort-■ spülvorrichtung mit beweglichem Spülkasten, dadurch gekennzeichnet, daß der mit seinem Abflußrohr (r) in dem festen Spülrohr (s) geführte Spülkasten (a) mittels einer Kette (c) an einer drehbaren Welle (e) hängt, die einen zwischen Anschlägen (k, I) schwingenden Gewichtsarm (U, i) und einen Ansatz (m) trägt, welcher das selbsttätig sich öffnende Zuflußventil (ft) schließt, wenn der Kasten (a) bei einem bestimmten Füllungsgrade unter Umlegung des Gewichtsarmes (h, i) und Drehung der Welle (e) sinkt und dabei den Abfluß in das Spülrohr (s, x) freigibt.
  2. 2. Spülvorrichtung nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch eine mittels einer Stange (v) mit geringem achsialen Spiel im Spülrohr (s, x) befestigte Glocke (u), die das mit Durchbrechungen über dem Kastenboden versehene, mit.seinem unteren Ende im Spülrohr (s) geführte Standrohr (r) des Spülkastens (a) umgibt und mittels eines oben durchbrochenen und bei gesenktem Kasten (a) die Durchbrechungen des Standrohres (r) freigebenden Rohrstückes (t) an dem Standrohr (r) geführt ist. ■
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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