DE343576C - Abtrittspuelkasten mit einstellbarer Heberglocke - Google Patents

Abtrittspuelkasten mit einstellbarer Heberglocke

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DE343576C
DE343576C DE1919343576D DE343576DD DE343576C DE 343576 C DE343576 C DE 343576C DE 1919343576 D DE1919343576 D DE 1919343576D DE 343576D D DE343576D D DE 343576DD DE 343576 C DE343576 C DE 343576C
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    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E03WATER SUPPLY; SEWERAGE
    • E03DWATER-CLOSETS OR URINALS WITH FLUSHING DEVICES; FLUSHING VALVES THEREFOR
    • E03D1/00Water flushing devices with cisterns ; Setting up a range of flushing devices or water-closets; Combinations of several flushing devices
    • E03D1/02High-level flushing systems
    • E03D1/06Cisterns with tube siphons
    • E03D1/10Siphon action initiated by raising the water level in the cistern, e.g. by means of displacement members

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Description

  • Abtrittspülkasten mit einstellbarer Heberglocke. Die Erfindung bezieht sich auf einen Abtrittspülkasten mit einer das feststehende Fallrohr umgebenden, in ihrer Höhenlage einstellbaren Heberglocke.
  • Von den bekannten Abtrittspülkästen dieser Art unterscheidet sich der Erfindungsbegenstand dadurch, daß bei ihm das Fallrohr in seinem oberen Teil in eine Anzahl dünner Rohre von einer Gesamtdurchtrittsquerschnittsfläche, die etwa gleich der Durchl.rittsquerscbniftsfläche des Fallrohres ist, unterteilt ist. Über "diesem Bündeldünner lZohre ist .dann zweckmäßig noch ein trichterförmiger Rahmen angeordnet, der d'as oberhalb des Fallrohres überlaufende Wasser dem Rohrbündel zuführt.
  • Diese Ausbildung eines Abtrittspülkastens hat zur Folge, daß es zur Einleitung der Saugwirkung der Heberanordnung genügt, %venn nur eins oder wenige der dünnen Rohre, i n die das Fallrohr .innerhalb -des Abtr ittspülkasten.s endet, vom Wasser bedeckt wird., Durch die Saugwirkung :der wenigen mit Wasser bedeckten Rohre wird idann so viel Wasser über Idas Fallrohr nachgesaugt, daß alsdann sämtliche dünnen Rohre mit Wasser gefüllt werden und somit auch das Fallrohr in seinem gesamten Querschnitt mit Wasser gefüllt wird. Zur Inbetriebsetzung der Hebereinrichtung ist also bei einer Einrichtung nach der Erfindung nur eine ganz geringe Menge Wasser notwendig, so daß von dem eintauchenden Schwimmer nur geringe Wassermengen verdrängt zu werden brauchen, worin ein wesentlicher Vorteil liegt, da somit auch bei Verwendung kleiner Schwimmer ein sicheres Arbeiten cler Abtr ittspülvorrichtung gewährleistet wird.
  • Auf der Zeichnung ist eine beispielsweise Ausführungsform eines Abtrittspülkastens nach der Erfindung in Abb. i im Querschnitt und in Abb. 2 im wagerechten Schnitt durch den oberen Teil der Heberglocke mit Aufsicht auf das obere Ende .des Fallrohres dargestellt.
  • Indem Behälter a des Abtrittspülkastens ist das Fall- oder Saugrohr b durch-,die beiden Muttern v befestigt. Das Fallrohr b ist derart ausgebildet, daß in Jem oberen Teil des Fallrohres ein Bündel dünner Rohre lt, die also einen geringen Durchtrittsquerschnitt besitzen, eingesetzt ist. Am Umfang des oberen Endes des Fallrohres sind ferner parallel zurLängsachse in gleichem Abstande voneinander vier schmale Rippen d angeordnet, die mit ihren äußeren Kanten--die Führung für die über das Fallrohr gestülpte; in ihrer Höhenlage einstellbare Heberglocke c bilden. Zur Führung und Befestigung der Heberglocke c dient eine seitlich am Fallrohr befestigte Trag- und Führungsstange f, die durch einen ösenförmigen Ansatz g der Heberglocke c hindurchgeht und an der die Heberglocke durch eine Schraube festgelegt werden kann. Oberhalb des Bündels dünner Rohre k ist ein trichterförmiger Rahmen e angeordnet, der sich aus den nach oben verlängerten vier Rippen d und diese Rippen miteinander verbindenden Wänden zusammensetzt. Die vier Eckrippen d sind etwas höher als .die Seitenwände hinaufgeführt, damit, selbst wenn sich die Heberglocke c mit ihrem Boden auf Idas Fallrohr aufsetzt, noch ein Zwischenraum zwischen Heberglokkenboden und Oberkante des Trichters e verbleibt, um das Überlaufwasser in den Trichter e eintreten zu lassen.
  • Oberhalb der Hebervorrichtung ist dann noch ein mit einem Gegengewicht t versehener Zughebel s um einen Zapfen. ic drehbar gelagert, -der sich zwischen zwei gabelförmige Ansätze r eines Schwimmers p legt, .der mit seinem Hebel k um den Bolzen m drehbar gelagert ist und von :dessen Hebel k die Öffnung und Schließbewegung des Einlaßventils i. abgeleitet wird.
  • Die Wirkungsweise d'er beschriebenen Einrichtung ist folgende: Bei der in Abb. i gezeichneten Stellung der Teile hat der Wasserstand in dem Behälter die gezeichnete Höhe erreicht, die zwar der Überlaufkante des kleinen Trichters e über dem Fallrohr b fast entspricht, aber bei der doch ein Überfließen des Wassers in die trichterförmige Anordnung e noch nicht stattfindet. Bei Erreichung dieser Höhenlage durch :das Wasser ist das. Ventil i durch .den Hebel h :des Schwimmers p geschlossen, und die Abtrittspülvorrichtung ist somit zu einer neuen Betätigung bereit. «lind nunmehr der Hebel s beispielsweise durch Ziehen an - einer Zugkette um seine Drehachse zv geschwenkt, so wird hierdurch der Schwimmer p abwärts gedrückt und bewirkt einen Übertritt von Wasser in den trichterförmigen Behälter e. Dies hat zur Folge, d'aß, mindestens eins der dünnen Röhrchen h mit Wasser bedeckt wird, wodurch die Saugwirkung des Fallrohres b eingeleitet wind und schnell .so. viel Wasser nachströmt, daß alsidann sämtliche Röhrchen -h mit Wasser bedeckt sind und das Fallrohr b ebenfalls vollkommen mit Wasser ausgefüllt ist. Das Absaugen des Wassers aus dem Behälter a erfolgt so lange, bis der Wasserspiegel die untere Kante der Heberglocke c erreicht hat, wodurch der durch die Heberglocke hergestellte Saugstrang abreißt und die Spülung beendet ist.
  • Der mit dem fallenden Wasserspiegel abwärts sinkende Schwimmer p, dessen Ab-\värtsbewegvngdurch einen an der Glocke c -- brachten Anschlag begrenzt werden # ange kann, hat bei seiner Abwärtsbewegung inzwischen das Einl.aßventil geöffnet, und das cl-tirch .das Ventil einströmende Wasser wird den Behälter a wieder füllen, sobald zunächst an .der Unterkante der Heberglocke c die Saugwirkung einmal unterbrochen worden ist. Das Wasser steigt -dann, in dem Behälter a wieder an und hebt schließlich, -den Schwimmer wieder in .die Anfangslage, wodurch das Ventil i geschlossen wird, und- das Spiel kann nunmehr von neuem beginnen.

Claims (1)

  1. P<1Tr,NT-ANspRUGH: Abtrittspülkasten mit einstellbarer Heberglocke, dadurch gekennzeichnet, daß in ,dem oberen Teil fdes Fallrohres (b) ein Bündel dünner Rohre (h) eingesetzt ist, über dem ein trichterförmiger Rahinen (e) angeordnet ist.
DE1919343576D 1919-02-09 1919-02-09 Abtrittspuelkasten mit einstellbarer Heberglocke Expired DE343576C (de)

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