CH97206A - Rudervorrichtung. - Google Patents

Rudervorrichtung.

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CH97206A
CH97206A CH97206DA CH97206A CH 97206 A CH97206 A CH 97206A CH 97206D A CH97206D A CH 97206DA CH 97206 A CH97206 A CH 97206A
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CH
Switzerland
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support frame
mast
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water
rowing device
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English (en)
Inventor
Bennik Arie Willem Frederik
Original Assignee
Bennik Arie Willem Frederik
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B63SHIPS OR OTHER WATERBORNE VESSELS; RELATED EQUIPMENT
    • B63HMARINE PROPULSION OR STEERING
    • B63H16/00Marine propulsion by muscle power
    • B63H16/08Other apparatus for converting muscle power into propulsive effort
    • B63H16/12Other apparatus for converting muscle power into propulsive effort using hand levers, cranks, pedals, or the like, e.g. water cycles, boats propelled by boat-mounted pedal cycles

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Ocean & Marine Engineering (AREA)
  • Hydraulic Turbines (AREA)

Description


  Rudervorrichtung.    Die Erfindung bezieht sich auf Ruder  vorrichtungen und betrifft eine solche Vor  richtung, bei der zu beiden Seiten des Fahr  zeuges senkrecht herunterhängende Wasser  schaufeln in etwa vertikaler Lage parallel  der Symmetrieebene des Fahrzeuges nach  vorn und hinten bewegt werden.  



  Der Zweck der Vorrichtung ist, das Ru  dern ohne Steuermann zu erleichtern, da der  Ruderer stets nach vorn sehen kann. Über  dies werden mit der Erfindung diejenigen  Übelstände beseitigt, die darauf zurückzu  führen sind, dass durch Halten der Ruder,  bezw. Paddeln, im Gleichgewicht grosse Kraft  aufwendungen und starke Verdrehungen des  Körpers verursacht werden.  



  Die Vorrichtung nach der Erfindung zeich  net sich dadurch aus, dass an einem Mast  baum des Fahrzeuges ein Tragrahmen be  festigt ist, der entgegen der Wirkung eines  elastischen Körpers oder eines Gegengewichtes  heruntergezogen, werden kann, wobei der  Tragrahmen zweckmässig drehbar mit einem  am Mastbaume angelenkten Stabe gekuppelt  ist.    Auf der Zeichnung ist der Erfindungs  gegenstand in beispielsweisen Ausführungs  formen dargestellt.  



  Fig. 1 veranschaulicht einen Querschnitt  nach der Linie A-B in Fig. 2, welche die  teilweise Seitenansicht eines Bootes mit dem  neuen Ruderapparat darstellt. In der linken  Hälfte der Fig. 1 ist die eine Hälfte des  Ruderapparates in ihrer höchsten, in der  rechten Hälfte dieser Figur in ihrer niedrigsten  Lage gezeichnet.  



  Im Boote 1' ist ein nach hinten neigen  der Mastbaum 2 aufgestellt, der mittelst eines  von der Mastspitze zum Buge laufenden  Stages 3 in der aufrechten Lage gehalten  wird. Dieses Stag läuft über eine Rolle am  Buge zum Ruderplatz zurück, wodurch der  Ruderer den Mastbaum bequem einziehen  kann. Für Boote, welche mit zwei oder mehr  Ruderern bemannt werden sollen, kann man  eine entsprechende Anzahl Mastbäume vor  sehen, die durch ein durchgehendes     Stag    ver  bunden sind und dadurch gleichzeitig einge  zogen werden     können,         Der Mastbaum 2 trägt den eigentlichen  Ruderapparat. An seinem Oberende ist eine  kurze wagrechte Stange 4 befestigt, an deren  beiden Enden ein längerer, auf beiden Seiten  über das Boot hinausragender Stab 5 mittelst  Gummibändern 6 aufgehängt ist.

   An den  Enden des Stabes 5 sind die Schäfte 7 von  senkrecht herunterhängenden Wasserschau  feln 8 leicht lösbar befestigt; diese Schäfte  sind weiter noch unter sich durch einen mit  den Teilen 5 und 7 zusammen einen Trag  rahmen bildenden Querstab 9 mit zwei  Griffen 10 gekuppelt. Die Verbindung des  Stabes 9 mit den Schäften ist eine derartige,  dass sie bequem gelöst werden kann.  



  Im Ruhezustande werden die Schaufeln 8  durch die Bänder 6 in gleicher Höhe über  dem Wasserspiegel hochgehalten. Der im  Boote sitzende und nach vorn sehende Ru  derer greift die beiden Griffe 10, bewegt  diese vorwärts und dann entgegen der Wir  kung der Gummibänder 6 nach unten und  rückwärts, wodurch die Schaufeln ins Wasser  getaucht und durch das Wasser gezogen wer  den; darauf hebt man dieselben durch eine  Aufwärtsbewegung wiederum aus dem Wasser  heraus. Letzterwähnte Bewegung erfordert  keine Anstrengung seitens des Ruderers, weil  sie ja durch die Bänder 6 selbsttätig be  wirkt wird.

   Durch die beschriebene Aufhän  gung der Schaufeln 8 kann der Ruderer     er-          forderlichenfalles    die eine Schaufel einen  längeren Weg durch das Wasser zurücklegen  lassen als die andere und dadurch das Boot  steuern.  



  Mit der beschriebenen Vorrichtung kann  man das Boot sowohl vorwärts wie rück  wärts bewegen und es an Ort und Stelle  wenden. Bei etwaigen Hindernissen kann die  ganze Vorrichtung infolge der Biegsamkeit  der Gummibänder einfach nach innen gedreht  werden. Durch Lösung der Verbindungen  zwischen den Stäben 5, 9 und den Schäften  7 kann die ganze Vorrichtung in kürzester Zeit  auseinandergenommen und nach Demontage  in dem Boote aufbewahrt werden. Da die  ganze Vorrichtung nahezu ausschliesslich aus  Holz hergestellt werden kann, weist sie nur    ein geringes Gewicht auf. Wichtig ist auch,  dass das Boot keine Dollen oder Ausleger  für die Ruder zu besitzen braucht, und dass  die Schaufeln 8 zu beiden Seiten in so ge  ringer Entfernung von dem Boote herunter  hängen können, dass letzteres sich ohne  Schwierigkeit auch durch sehr schmale Ge  wässer fortbewegen lässt.

   Die Gummibänder  6 könnten durch Schraubenfedern ersetzt  werden.  



  Die Fig. 3 und 4 veranschaulichen in  einem Schnitt nach C-D in Fig. 4 bezw.  in der Seitenansicht eine zweite Ausführungs  form des Erfindungsgegenstandes. Der Quer  stab 5 ist hier mittelst einer Kette 11 am  Mastbaume 2 aufgehängt und trägt zu bei  den Seiten senkrecht herunterhängende Füh  rungen 12 zur Führung von Gleitschuhen  13, an welchen die Schäfte 7 der Wasser  schaufeln 8 befestigt sind. Die beiden     Gleit-          schuhe    13 sind unter sich durch einen Quer  stab 9 mit Griffen 10 gekuppelt, der durch  Gummibänder 6 an dem Querstab 5 aufge  hängt ist. Ein dünnes Seil 14 dient dazu,  den Apparat daran zu verhindern, lästige  Schaukelbewegungen auszuführen.

   Auch hier  ist die Höchstlage der Schaufeln in der linken,  die niedrigste Lage in der rechten Hälfte  der Fig. 3 gezeichnet und sind die Schaufeln  an einem Tragrahmen angebracht, der aus  den Querstäben 5, 9 und den Führungen 12  besteht.  



  Die Wasserschaufel (siehe Fig. 5, welche  einen Schnitt nach der Linie E-F in Fig. 4  veranschaulicht) setzt sich hier aus zwei nach  hinten V-förmig divergierenden Blechen 15  zusammen, welche am Schafte 7 befestigt  sind; zu beiden Seiten trägt der Schaft 7  noch zwei gleichlaufende, nach vorn gerich  tete Bleche 16. Der Schaft 7 erstreckt sich  nach unten nur über einen Teil der Bleche  15, 16, so dass bei der Rückwärtsbewegung  der Schaufeln durch das Wasser letzteres  unter dem Schaft 7 hindurch und zwischen  den Blechen 16 nach vorn entweichen kann.  



  Bei der Ausführung nach     Fig.    6, welche  eine Seitenansicht darstellt, ist der die Schau  feln 8 tragende Querstab 5 an einem Kabel      17 aufgehängt, welches über eine Rolle 18  am obern Ende des Mastbaumes 2 läuft und  in dessen Schleife eine Scheibe 19 liegt. Die  Scheibe 19 ist an einem Hebel 20 angelenkt,  der bei 21 drehbar mit dem Mastbaume 2  verbunden ist und ein Laufgewicht 22 trägt.  Durch dieses Gewicht 22 werden die beiden  Schaufeln mit ihren mit den Tragrahmen  bildenden Verbindungsstäben 5 und 9 usw.  ausbalanciert.

   Die Wirkungsweise dieser  Vorrichtung bedarf keiner nähern Erklärung;  nur sei darauf hingewiesen, dass es hier  besser als bei den oben beschriebenen Aus  führungsformen möglich ist, die eine Schaufel  tiefer als die andere durch das Wasser zu  bewegen und dass hier weder die     Abwärts-          noch    die, Aufwärtsbewegung der Schaufeln 8  eine nennenswerte Anstrengung erfordert.  



  Fig. 7 zeigt die Aufhängung der Wasser  schaufeln mittelst der Teile 5 und 9 des  Tragrahmens an dem einen Ende eines     Ba-          lanciers    23, der drehbar mit dem     Mast-          baume    2 verbunden ist; das andere Ende  des Balanciers ist mittelst eines Seils 24 mit  einer Feder 25 verbunden, die am Boden des  Bootes befestigt ist. Macht man den direkt  mit der Feder 25 gekuppelten Hebelarm  kürzer als den andern, so kann man mit  einer verhältnismässig kurzen Feder aus  kommen.  



  Fig. 8 veranschaulicht eine Vorderansicht  (das Boot im Schnitt) einer Ausführungsform,  bei welcher die durch den Tragrahmen 5, 9  getragenen Wasserschaufeln mittelst der  Griffe 10 um ihre eigenen Achsen gedreht  werden können, damit sie bei ihrer Bewe  gung nach vorn praktisch keinen Widerstand  zu überwinden haben; Fig. 9 ist ein Schnitt  nach G-H in Fig. 8. Die Wasserschaufeln  8 (siehe Fig. 8) sind hier um ihre eigenen  Achsen (d. h. um die Achslinien ihrer Schäfte  7) drehbar in dem Tragrahmen 5, 9 mon  tiert, welcher mittelst eines Seils 17 und  einer Rolle 18 an dem Mastbaume 2 aufge  hängt ist; das den Tragrahmen samt Wasser  schaufeln ausbalancierende Gegengewicht ist  hier nicht dargestellt.

   Die beiden Griffe 10  sind um ihre eigenen Achsen drehbar im    Rahmen gelagert und besitzen je eine fest  darauf sitzende Scheibe 26, während die  Schäfte 7 in gleicher Höhe je eine kleinere  Scheibe 27 tragen. Die beiden Scheiben zur  linken Seite sind ebenso wie diejenigen zur  rechten Seite mittelst eines um dieselben  geführten endlosen Riemens 28 gekuppelt,  siehe auch Fig. 9. Diese Riemen sind unter  sich durch eine Schraubenfeder 29 verbun  den; ein Gleiten der Riemen über die Schei  ben wird dadurch verhindert, dass von den  Scheiben hervorragende radiale Stifte 30 in  Öffnungen der Riemen greifen.  



  Die Vorrichtung ist so getroffen, dass die  Wasserschaufeln durch die Feder 29 immer  zur Symmetrieebene des Bootes parallel ge  zogen werden. Bevor man die Schaufeln 8  nach hinten durch das Wasser zieht, dreht  man die Griffe 10 um ihre eigenen Achsen  so, dass die Schaufelebenen quer zur Bewe  gungsrichtung zu stehen kommen; sind die  Schaufeln am Ende ihrer Rückwärtsbewe  gung aus dem Wasser gehoben, so braucht  man den Griffen 10 nur zu gestatten, sich  unter der Wirkung der Feder 29 zu drehen,  damit die Feder 29 die Schaufeln gleich  wieder mit ihren Ebenen parallel zur Sym  metrieebene und daher ,,schneidend, stellt.  



  Fig. 10 zeigt, wie man die Scheiben 26,  27 links und rechts auch mittelst eines ge  meinsamen endlosen Riemens kuppeln kann.  Eine Feder ist hier nicht gezeichnet; bei  dieser Einrichtung kann man beispielsweise  um die Schäfte oder um die Griffe 10 Spiral  federn anordnen, welche die gewünschte Wir  kung ausüben, d. h. die Schaufeln, wenn die  Griffe freigelassen werden, in die     ,,Schneid"-          Stellung    drehen.  



  Will man die Schaufeln daran verhin  dern, um ihre eigenen Achsen zu drehen, so  braucht man nur zwei Schrauben 32 im  Tragrahmen anzuziehen und dadurch die  Schäfte 7 festzusetzen, wobei die Feder 29  gegebenenfalls ausgeschaltet werden kann.  



  Die     Fig.    8 zeigt noch Schleifen 31 an  den     Sehäften    7; diese dienen erwünschten  falls zur Befestigung von in der Längsrich  tung verlaufenden Seilen, mit welchen einige      hintereinander im Boote sitzende Ruderer ein  und dasselbe Schaufelpaar durch das Wasser  ziehen können.  



  Die Fig. 11 und 12 veranschaulichen noch  zwei andere Ausführungsformen der Erfin  dung. Nach Fig. 11 ist der durch das     Gegen-          gewieht    22 ausbalancierte Tragrahmen 5, 9  mit einem Schaft 33 versehen, dessen oberes  Ende durch einen Stab 34 gelenkig mit dem  Mastbaume 2 verbunden ist. Diese Verbin  dung erleichtert wesentlich die richtige Be  wegung der Schaufeln 8 durch das Wasser.  Der Tragrahmen 5, 9 ist um einen Bolzen  35 in bezug auf den Schaft 33 drehbar in  einer rechtwinklig zur Längsachse des Bootes  stehenden Ebene, wodurch die eine Schaufel  tiefer ins Wasser getaucht werden kann als  die andere.  



  Gemäss Fig. 12 ist der Tragrahmen 5, 9  mit einem Längsstabe 36 verbunden, dessen  vorderes Ende durch einen Stab 37 am Stage  3 angelenkt ist. Zur Versteifung des Stabes  36 in bezug auf den Rahmen 5, 9 dient eine  Strebe 38. Der Stab 36 ist in einer wag  rechten Ebene in bezug auf den Rahmen 5 9,  schwenkbar; die hierzu vorgesehenen Schar  niere sind in der Zeichnung nicht veran  schaulicht.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Rudervorrichtung, bei der zu beiden Seiten des Fahrzeuges senkrecht herunterhängende Wasserschaufeln in etwa vertikaler Lage parallel der Symmetrieebene des Fahrzeuges nach vorn und nach hinten bewegt werden, gekennzeichnet durch einen an einem Mast baum des Fahrzeuges befestigten Tragrah men, der entgegen der Wirkung eines elasti schen Körpers oder eines Gegengewichtes heruntergezogen werden kann. UNTERANSPRÜCHE: 1. Rudervorrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Trag rahmen drehbar mit einem am Mastbaum angelenkten Stab gekuppelt ist. 2. Rudervorrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Trag rahmen einen quer gerichteten Stab be sitzt, der die Wasserschaufeln unter sich kuppelt und an beiden Enden mittelst Füh rungen durch von dem Mastbaum vertikal herunterhängende Schienen geführt wird.
    3. Rudervorrichtung nach Patentanspruch, deren Schaufeln um ihre eigenen Achsen gedreht werden können, gekennzeichnet durch einen elastischen Körper, der be strebt ist, die Schaufelflächen parallel zur Symmetrieebene des Fahrzeuges zu halten.
CH97206D 1921-06-07 1921-06-07 Rudervorrichtung. CH97206A (de)

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CH97206T 1921-06-07

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CH97206D CH97206A (de) 1921-06-07 1921-06-07 Rudervorrichtung.

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
FR2830235A1 (fr) * 2001-10-01 2003-04-04 Christian Jean Marie Randon Dispositif de propulsion d'une embarcation

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
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