DE96408C - - Google Patents

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DE96408C
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F01MACHINES OR ENGINES IN GENERAL; ENGINE PLANTS IN GENERAL; STEAM ENGINES
    • F01LCYCLICALLY OPERATING VALVES FOR MACHINES OR ENGINES
    • F01L31/00Valve drive, valve adjustment during operation, or other valve control, not provided for in groups F01L15/00 - F01L29/00
    • F01L31/08Valve drive or valve adjustment, apart from tripping aspects; Positively-driven gear
    • F01L31/10Valve drive or valve adjustment, apart from tripping aspects; Positively-driven gear the drive being effected by eccentrics

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Engine Equipment That Uses Special Cycles (AREA)
  • Transmission Devices (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 14-: Dampfmaschinen.
ROBERT FOERSTER in KOTTBUS. Schiebersteuerung.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 5. Mai 1897 ab.
Man hat sich seit längerer Zeit schon vielfach bemüht, eine Schiebersteuerung zu construiren, welche ein schnelles Oeffnen der Dampfzuströmkanäle gestattet, aber alle derartigen Steuerungen sind mehr oder weniger sehr complicirt.
Die vorliegende Schiebersteuerung ist sehr einfach und an jeder alten Schiebersteuerung ohne Weiteres anzubringen, ermöglicht ferner ein schnelles Oeffnen der Dampfzutrittskanäle und langsameren Schlufs derselben.
Auf der beiliegenden Zeichnung ist in den Fig. ι bis 4 die Vorrichtung für eine Muschelschiebersteuerung und in Fig. 5 für eine Expansionsschiebersteuerung schematisch dargestellt worden.
Es bezeichnet α die Schwungradwelle einer Dampfmaschine und b die mit dem Dampfkolben in Verbindung stehende Kurbel, c ist das Excenter, welches dem Schieber seine hin- und hergehende Bewegung ertheilt. Damit nun der Steuerungsschieber eine schnellere Bewegung zum Oeffnen der Dampfzufuhrkanäle bekommt, ist auf der Schwungradwelle α ein Zahnrad d · von beliebigem Durchmesser angeordnet und darunter auf besonderer Welle e1 ein zweifes Zahnrad e von genau halb so grofser Zähnezahl wie das Zahnrad d, so dafs Rad e doppelt so viel Umdrehungen macht als Rad d. Das Excenter c steht durch die Excenterstange f mit einer Coulisse g in Verbindung, die ihren Drehpunkt ' auf einer mit dem Maschinengestell geeignet verbundenen Achse g1 hat, und greift an den Coulissenstein h an. An den Fortsatz g" der Coulisse greift die nicht weiter gezeichnete Stange des Schiebers an.
Von dem Coulissenstein h aus geht eine Stange i nach unten, welche in Verbindung mit einem um die Achse / drehbaren Winkelhebel k steht. Durch eine Stange m ist der Winkelhebel k mit dem Zahnrade e verbunden.
Die Einrichtung arbeitet folgendermafsen:
Bei der Stellung nach Fig. 1 ist, wie aus der gezeichneten Kurbelstellung b zu entnehmen ist, der Dampf kolben in der linken Todtpunktstellung. Der Schieber steht im Begriffe, den linken Dampfeinlafskanal zu öffnen, was durch die Stellung der Excenterstange f angegeben wird.
Bewegt sich die Kurbel b weiter nach oben rechts herum, so wird durch die Räderübersetzung d e die Stange m aus ihrer Lage und unter Vermittelung des Winkelhebels k und Stange i der Coulissenstein h geschoben und damit auch Excenterstange f in dem Coulissenschlitz heruntergerissen, so dafs die Bewegung des Schiebers bezw. das Oeffnen des linken Dampfeinlafskanals schnell geschieht. Diese Stellung wird beibehalten, bis die Organe die Stellung, der Fig. 2 einnehmen und der Kolben in der Mitte steht. Alsdann erfolgt bei weiterer Umdrehung ein Heben des Coulissensteines /2, wie Fig. 3 zeigt, und der Schieber der Maschine wird langsam geschlossen. In der Stellung der Fig. 3 ist die Kurbel b in die
äufserste Stellung nach rechts gekommen und der Kolben steht auf dem rechten Todtpunkt. Geht die Kurbel b dann weiter in die Stellung der Fig. 4, so ist der Coulissenstein h herunter- und der Schieber schnell nach links bewegt, wodurch der rechte Dampfeinlafskanal rasch geöffnet und der Kolben nach links getrieben wird. Bei weiterer Drehung der Kurbel b aus der Stellung der Fig. 4 in die Stellung der Fig. ι wird der rechte Dampfeinlafskanal langsam wieder zum Schliefsen gebracht und Kurbel b und Dampfkolben kommen allmälig wieder in die Stellung der Fig. 1, wo das Spiel dann von neuem beginnt.
Will man nun bei einer Schieberexpansionssteuerung ebenfalls einen schnelleren Schlufs des Expansionsschiebers hervorbringen und damit veränderliche Füllungen erreichen, so braucht man, wie Fig. 5 zeigt, nur mit der Stange dieses Expansionsschiebers eine Coulisse t zu verbinden und die dazugehörige Excenterstange u an den Coulissenstein ο angreifen lassen. Der Regulator r der Maschine steht dann durch ein Gestänge ρ nebst zweiarmigem Hebel q und Stange s mit dem Coulissenstein 0 in Verbindung, so dafs er beim Ausschlag den Coulissenstein 0 bewegt und dem mit der Coulisse if verbundenen Expansionsschieber eine geänderte bezw. schnellere Bewegung und schnelleren Schlufs ertheilt.

Claims (2)

  1. Patent-Ansprüche:
    ι . Steuerung für Dampfmaschinen mit einem Schieber zur Ertheilung eines schnellen Oeffnens der Dampfeinlafskana'le, gekennzeichnet durch eine mit der Schieberstange verbundene, mit einem Ende drehbar aufgehängte Coulisse (g), deren Coulissenstein (h) durch ein Hebelgestänge mit einem Vorgelege verbunden ist, dessen eines Rad doppelt so viel Umdrehungen macht wie das dazugehörige andere Rad.
  2. 2. Eine Ausführungsform der Steuerung nach Anspruch 1, die mit zwei Schiebern arbeitet, dadurch gekennzeichnet, dafs der Vertheilungsschieber durch einen Mechanismus nach Anspruch 1 bewegt wird und der Expansionsschieber ebenfalls mit einer mit einem Ende drehbar aufgehängten Coulisse (t) in Verbindung steht, deren Coulissenstein (0) mit der Excenterstange (η) und mit dem Regulator fr) verbunden ist, so dafs bei Ausschlag des Regulators der Expansionsschieber gleichfalls schnellere Schliefsung erfährt.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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