DE96149C - - Google Patents

Info

Publication number
DE96149C
DE96149C DENDAT96149D DE96149DA DE96149C DE 96149 C DE96149 C DE 96149C DE NDAT96149 D DENDAT96149 D DE NDAT96149D DE 96149D A DE96149D A DE 96149DA DE 96149 C DE96149 C DE 96149C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
template
bolt
support
steel
lever
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Active
Application number
DENDAT96149D
Other languages
English (en)
Publication of DE96149C publication Critical patent/DE96149C/de
Active legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B21MECHANICAL METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
    • B21DWORKING OR PROCESSING OF SHEET METAL OR METAL TUBES, RODS OR PROFILES WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
    • B21D22/00Shaping without cutting, by stamping, spinning, or deep-drawing
    • B21D22/14Spinning
    • B21D22/18Spinning using tools guided to produce the required profile

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Bending Of Plates, Rods, And Pipes (AREA)
  • Shaping Metal By Deep-Drawing, Or The Like (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 49: Metallbearbeitung, mechanische.
CARL COLLIN in OFFENBACH a. M.
nach Schablone.
Zusatz zum Patent JU 93641 vom 4. August 1896.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 3. Dezember i8g6 ab. Längste Dauer: 3. August ig
Auf der dargestellten Maschine können vorgestanzte Blechkapseln nach ihrem Einspannen ohne weiteres Zuthun der Menschenhand und ohne das Zeit und Mühe verursachende Ausglühen der Blechkapseln in beliebige Formen gedrückt werden.
Fig. .1 stellt eine Vorderansicht und Fig. 2 eine Seitenansicht der Maschine dar. Fig. 3 ist ein Grundrifs, und Fig. 4 zeigt eine Einzelheit der Vorschiebeeinrichtung für den Drückstahl ; Fig. 5 ist hierzu ein Grundrifs. Fig. 6 stellt einen Untertheil des beweglichen Supportes dar. Fig. 7 bis 9 geben im Schnitt und in Ansicht eine Darstellung des Drückstahles.
Die Hin- und Herbewegung des Supportes q geschieht hier durch eine mit Schlitz versehene Scheibe d, in welcher sich ein Bolzen χ in Schwalbenschwanzführung bewegen kann, der mit einer ebenfalls mit Schlitz versehenen Stange e in Verbindung steht. Diese Stange e kann durch eine Schraube mit einer Stange e1 in Verbindung gebracht werden, welche ihrerseits mit dem Support q1 mit Hülfe eines beweglichen Bolzens in Verbindung steht. Die Scheibe d wird durch Schnecke b und Schneckenrad b1 in Umdrehung versetzt und infolge dieser Umdrehung der Support q1 auf dem Gestell durch die Stangen hin- und herbewegt.
Infolge der Verstellbarkeit der Stangen und des im Schlitz der Scheibe verstellbaren Bolzens hat man es ganz in der Hand, die Bewegung des Supportes zu vergröfsern oder zu verringern, je nachdem grofse oder kleine Gegenstände auf der Drückbank hergestellt werden sollen.
Auf dem Support q1 sitzt ein Gestellbock q, welcher mit Lager für den Drückstahl h versehen ist, der in dem Lager hin- und hergleiten kann. Zur Bewegung des Drückstahls h ist an dem Gestell der Maschine eine Vorschiebeeinrichtung angebracht, welche bei Hin- und Hergang des Supportes ^1 den Drückstahl langsam vorschiebt, so dafs er das über eine entsprechende Form gesteckte Metall einzieht.
Das Metall auf einmal fertig zu drücken, wird nicht angängig sein, da es einreifst und sich Falten bilden. Nur indem der Drückstahl sich langsam von selbst vorschiebt, und zwar um genau abgemessene Stücke, kann ein gutes Erzeugnifs erzielt werden.
Um dieses zu erreichen, ist folgende Vorschiebeeinrichtung vorgesehen.
Am Gestell befindet sich ein Arm i, der oben zu einem Tisch mit einem oder zwei Armen ρ ausgebildet ist, an denen sich Hebel m bewegen, welche, je nachdem eine Form gedrückt werden soll, einfach oder doppelt vorhanden sind und im letzten Fall gleichzeitig zur Wirksamkeit gelangen. Diese Hebel werden durch Federn n1, die ebenfalls am Gestellbock befestigt sind, niedergehalten.
Der obere Theil des Hebels m ist mit einer Sperrklinke s versehen, welche in einen mit Zähnen besetzten Bolzen g, der' ebenfalls auf dem Tisch des Gestellbocks i seine Lagerung hat, eingreift. Der Bolzen g, welcher wie Hebel tn auch doppelt vorhanden sein kann, je nachdem gröfsere oder kleinere Formen hergestellt werden sollen, drückt wider den Theil g1 der Schablonen ff1.
Bei gröfseren Formen giebt man je nach Art der Einziehung der Schablone zwei bewegliche Theile/1, links und rechts desTheiles/, welche durch die Bolzen gleichzeitig vorgeschoben werden.
Um Verschiebungen zu verhindern und dem Bolzen g während der Auslösung der Sperrklinke s einen Halt zu geben, ist der Bolzen auch seitlich gezahnt, in welche Zahnung ein durch eine Feder η vorgedrückter Stift c greift.
Am unteren Theil des Supportes q1 befindet sich eine (oder zwei), mit einem Schlitz versehene und darin mit Schraube verstellbare Platte ο, auf deren Oberkante der untere Theil des Hebels m drückt. Ist der Support in seiner Endstellung angekommen, dann fällt der Hebel m, durch die Feder n1 nach unten gezogen, auf den Absatz o1, wodurch der Sperrklinke Gelegenheit gegeben ist, in einen neuen Zahn des Bolzens einzugreifen.
Geht der Support wieder nach der anderen Richtung, so mufs sich auch der Hebel m wieder heben und infolge dessen die Sperrklinke s den Bolzen g einen Zahn weiterschieben. Der Stift gestattet wohl ein Vorschieben, hindert aber den Bolzen g am Rückgang.
Die Schablone, gegen welche sich der Drückstahl h legt, besteht zweckmäfsig aus drei Theilen, die sämmtlich in einander drehbar sind. Der Theil f der Schablone wird mit Hülfe von Stift oder Schraube auf dem Tisch in geeigneter Weise befestigt und entsprechend eingestellt. Dieser Theil mufs sich möglichst an die vorgestanzte Kapsel anlegen. Der bewegliche zweite Theil fl der Schablone bewegt sich, bethätigt durch den Bolzen g, um einen Stift auf dem Theil f langsam vorwärts, den Drückstahl vor sich herschiebend.
Bei jedem Hin- und Hergang des Supportes wird demnach entsprechend der Veränderung, welche die Schablone durch den Bolzen g erleidet, auch der Drückstahl entsprechend vorgeschoben, langsam die aufgesteckte Kapsel entsprechend der verwendeten Schablone einziehend, wie es von Hand vor sich gehen würde.
Die Schablone, welche für jede besondere Form eine andere sein mufs, auch, wie bereits erwähnt, mehrtheilig sein kann, läfst sich ebenfalls verstellen.
Um ein stärkeres oder schwächeres Einziehen des Metalls zu ermöglichen, ist der am Theil/1 befestigte Ansatz gl drehbar angeordnet. Die Kante dieses Ansatzes, an welcher der Bolzen g angreift, ist nach einer Curve geformt, so dafs je nach Einstellung dieses Ansatzes ein gröfserer oder geringerer Vorschub der Schablone herbeigeführt wird.
Der Drückstahl h ist zweckmäfsig mit einer Drückrolle r versehen und kann in einer Hülse h1 verschiebbar sein, um eine Verlängerung des Stahles herbeiführen zu können. Die Aufsenfläche ist mit einer oder mehreren Rinnen versehen, in welche die am Lagerbock angebrachte Schraube y eingreifen kann. Es soll hierdurch verhindert werden, dafs der Drückstahl die ihm gegebene Stellung während der Arbeit verändert.

Claims (2)

Patent-Ansprüche: .
1. Maschine zum Drücken von Hohlgegenständen aus Blechmänteln über einem rotirenden Futter mit selbsttätiger Führung des Drückstahles mittelst Schablone nach Patent Nr. 93641, dadurch gekennzeichnet, dafs die Schablone nach jedem Hin- und Hergang des den Drückstahl tragenden Supportes (q 1J selbstthätig durch gezahnte Bolzen (g) und mittelst in diese mit Schaltklinke (s) eingreifender Hebel (m) vorbewegt wird, deren Schwingung abhängig von der Bewegung des Supportes mittelst einer an diesem angebrachten Führung (0 01J veranlafst wird. ·
2. Maschine nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch eine aus drei Theilen (ff1g1)·. bestehende Schablone, bei welcher ein auf einem fest liegenden Theil (f) drehbari angeordneter Theil ff 1J mit einem als Aralage für den Schubbolzen (g) curvenförmig gestalteten und einstellbaren Ansatz (gl\ als dritten Theil der Schablone) versehen ist, so dafs je nach Einstellen dieses Ansatzes ein stärkeres oder schwächeres Einziehen des Werkstückes ermöglicht w{rd.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DENDAT96149D Active DE96149C (de)

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE96149C true DE96149C (de)

Family

ID=367311

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DENDAT96149D Active DE96149C (de)

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE96149C (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE96149C (de)
DE586039C (de) Stossmaschine mit Messerabhebevorrichtung, bei welcher die Messerplatte am Stoessel drehbar gelagert ist
DE599624C (de) Vorrichtung zur Erzeugung der Schwenkbewegung um die Laengsachsen von Werkstuecken, insbesondere von Loeffeln, bei Maschinen zum Praegepolieren
DE820291C (de) Maschine zum Abbiegen von Blechen
DE453626C (de) Gattersaege-Schaerfmaschine
DE157068C (de)
DE137719C (de)
DE1259822B (de) Walzenrichtvorrichtung fuer einem Stanzautomat zugefuehrte Blechstreifen
DE529582C (de) Zufuehrungsvorrichtung fuer Werkstuecke
DE452212C (de) Maschine zum Kerben von Teigstuecken mit einer in senkrechten Fuehrungsrohren mittels Fuehrungsstangen gleitenden Kerbstempelplatte
DE65957C (de) Verticaler Abstech- und Faconsupport
DE178790C (de)
DE210330C (de)
DE239357C (de)
DE283659C (de)
DE101717C (de)
DE244795C (de)
DE191493C (de)
DE108194C (de)
DE53259C (de) Mit Ausrückvorrichtung versehener Pantograph zur Vervielfältigung von Zeichmingen und Mustern
DE1559810C (de) Vorrichtung zum Befestigen von Ein preßteilen
DE10017C (de) Maschine zur Herstellung von Knöpfen
DE87345C (de)
DE59839C (de) Ziehpresse
DE282337C (de)