DE178790C - - Google Patents
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- DE178790C DE178790C DENDAT178790D DE178790DA DE178790C DE 178790 C DE178790 C DE 178790C DE NDAT178790 D DENDAT178790 D DE NDAT178790D DE 178790D A DE178790D A DE 178790DA DE 178790 C DE178790 C DE 178790C
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-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B44—DECORATIVE ARTS
- B44B—MACHINES, APPARATUS OR TOOLS FOR ARTISTIC WORK, e.g. FOR SCULPTURING, GUILLOCHING, CARVING, BRANDING, INLAYING
- B44B5/00—Machines or apparatus for embossing decorations or marks, e.g. embossing coins
- B44B5/0071—Machines or apparatus for embossing decorations or marks, e.g. embossing coins which simultaneously apply a decorative material
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Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- M 178790 KLASSE 75«. GRUPPE
Maschine für Preßvergoldung. Patentiert im Deutschen Reiche vom 15. März 1905 ab.
Gegenstand der Erfindung ist eine Maschine zur Herstellung von Preßvergoldung. Dieselbe
ist mit einem Stempel versehen, der in der Arbeitsstellung unter einem Ofen und 5 oberhalb des Preßtisches steht und, ohne daß
er aus der Maschine herausgenommen werden muß, mit Blattgold versorgt wird, indem
er mittels seines Tragrahmens über einen Blattmetalltisch geführt und vor seiner Be-10'
rührung mit dem obersten Goldblatt mittels eines ölkissens angefettet wird.
Der Erfindungsgegenstand ist auf der Zeichnung veranschaulicht, und zwar zeigt:
Fig. ι eine Vorderansicht der Maschine,
Fig. 2 eine Seitenansicht derselben.
Fig. 2 eine Seitenansicht derselben.
Fig. 3 ist ein Grundriß des Lagertisches für das Blattmetall.
Fig. 4 zeigt im Schnitt die Verbindung des Heizofens mit dem Maschinenrahmen nach
Linie a-b von Fig. 2 in vergrößertem Maßstabe,
Fig. 5 eine Unteransicht des Maschinenrahmens oberhalb des Heizraumes.
Fig. 6 zeigt die Anordnung des ölkissens. Fig. 7 und 8 zeigen eine Darstellung der
Trägerplatte für das Arbeitsstück.
Fig. 9 und 10 sind ähnliche Ansichten wie Fig. ι und 2 einer abgeänderten Anordnung.
Fig. 11 und 12 zeigen in Endansicht bezw.
Grundriß eine weitere Ausführungsform des Tragrahmens für den Druckstempel, und
Fig. 13 zeigt die Heizeinrichtung im Querschnitt.
Der Rahmen 2 trägt den Druckstempel 3. Dieser befindet sich gewöhnlich unter der
Heizeinrichtung 4 in seiner Arbeitsstellung zur Ausführung einer Pressung. . Die Heizeinrichtung
besteht aus einem von Gasrohren 22 beheizten, hohlen Balken 4, der an dem Maschinengestell in wagerechter Lage angeordnet
ist. Die untere Fläche der Heizkammer 4 läuft in ' eine Führungsleiste 7 aus,
auf welcher, durch Zungen 48 (Fig. 13) oder dergl. gehalten, der Rahmen 2 für den Stempel
3 gleitet. Die Wärme der Heizeinrichtung teilt sich dem Stempel 3 mit und hält diesen
dauernd auf einer für seine Arbeit geeigneten Temperatur. Die Heizeinrichtung (Fig. 4)
wird durch abgefederte Bolzen 23, 24 am Maschinengestell festgeklemmt. Mittels der
Keile 25 kann die Höhenlage des Heizraumes genau eingestellt werden. Der Stempelrahmen
2 ist durch eine Gelenkstange 5 mit einem Hebel 6 verbunden, dessen freies Ende sich an den einen Schenkel eines Winkelhebeis
9 anlegt, dessen anderer Schenkel mit einem Fußtritt in Verbindung steht. Durch Umlegen des Hebels 6 (Fig. 1) wird der an
der Führung 7 der Heizeinrichtung gleitende Rahmen 2 samt dem Druckstempel über einen
Tisch .8 bewegt, auf den das Blattmetall aufgeschichtet ist.
Auf dem Tisch 8 sind senkrechte Leisten 54 (Fig. ι und 12) vorgesehen, welche ein
Verschieben der aufgeschichteten Metallblätter verhindern. Durch entgegengesetzt aufeinander
wirkende Keile 45, 46, von denen der letztere durch Schraube 47 verschoben werden
kann, kann der Blattstapel von Zeit zu Zeit mit der Oberfläche der Anschlagleisten wieder
in eine Ebene gebracht werden. Der Tisch 8 ist mittels einer Muffe 49 (Fig. 2 und Ii)
auf der Stange 13 verschiebbar und durch eine Schraube auf dieser feststellbar (Fig. 1
und 2). Die Stange 13 wieder ist auf der Welle 14 gegen die Wirkung einer Feder 50
mittels einer Flügelmutter 51 verschiebbar und auf der Welle 14 drehbar gelagert (Fig. 3).
Die Stange 12, die in das Maschinengestell eingeschraubt ist, dient zur Stützung des
Tisches 8 in seiner Ruhelage. Zum Übertragen eines Metallblattes "auf den Druckstempel
3 wird nun der Tisch mittels des Armes 13 um die Achse 14 von Hand geschwenkt.
Damit nun in jedem Falle die Berührung zwischen Tisch 8 und dem Druckstempel auf der ganzen Fläche stattfindet und
somit das fehlerfreie Übertragen des Blatt-, metalles auf den Druckstempel 3 gesichert
ist, ist Stange 14 in der Höhenlage verstellbar (Fig. 2).
Damit der Druckstempel das Blattmetall leicht aufgreifen und festhalten kann, wird
er vorher mittels eines ölkissens 15 angefeuchtet.
Dasselbe sitzt mittels eines drehbar gelagerten Armes 17 an einem Bügel 16.
Dieser ist wiederum an der Führung 7 angebracht (Fig. ι und 6). Der Arm 17 wird
durch einen Knopf, der an einem Bolzen eines Armes 18 des Armes 17 oberhalb des Bügels
16 angeordnet ist, an letzterem in seiner Ruhelage gehalten. Durch einen am Rahmen
2 befestigten Anschlag 20 mit Hubfläche wird ein Ansatz 19 des Armes 18 bei
der Bewegung des Rahmens 2 angehoben und das Ölkissen dadurch gegen den Preßstempel
gedruckt.
Eine Feder 11 bewirkt die Rückkehr des
Rahmens 2 und des Druckstempels 3 von der Lage über dem Tisch 8 unter den Heizraum 4. Darauf wird die drehbar am Ma-
schinengestell gelagerte Werkstückplatte 21 durch Drehung des Handrades 28 mittels des
Kniehebels 27 gegen den Druckstempel 3 gepreßt.
Das Werkstück wird auf der Platte 21 in bekannter Weise durch Finger 29 (Fig. 7
und 8) gehalten, die durch Flügelschrauben auf einer mittels des Zapfens 33 an der
Platte befestigten geschlitzten Stange 30 der Größe des Werkstückes entsprechend eingestellt werden können. Diese Stange ist mit
einer rückwärts hervorragenden Zunge 31 versehen, die, sobald die Werkstückplatte 21
um ihre Zapfen gehoben wird, mit einem festen Ansatz 32 in Berührung kommt, so daß die Rahmenfinger fest auf das Werkstück
aufgedrückt werden.
Bei der in Fig. 9 und 10 veranschaulichten abgeänderten Anordnung sind, anstatt daß
der Tisch 8 gehoben wird, um ein Blatt auf den Druckstempel 3 zu bringen, der Rahmen 2
und die Stempel 3 so angeordnet, daß sie gegen den Tisch niederschwingen, wenn sie
sich über ihm befinden. Zu diesem Zweck ist die Führungsleiste 7 durch Führungsstangen 36, 37 ersetzt, auf denen der Rah-
men 2 mittels offener Hülsen 35 geführt ist. Die obere Stange 36 ist oberhalb des Tisches 8
an der Stelle 38 entsprechend der öffnung der Hülse 35 so ausgeschnitten, daß der
Rahmen und der Druckstempel zur Aufnahme eines Goldblattes auf den Tisch 8 herabgeschwungen
werden können, wobei die untere Stange 37 einen Zapfen bildet (punktierte Lage in Fig. 10). Soll der Rahmen 2 von
der Presse entfernt werden, so wird er über den Tisch hinausbewegt, bis die an der
Stange 37 geführte offene Hülse 35 an entsprechende Ausschnitte 39, 40 der Stange 37
gelangt ist.
Eine dritte Ausführungsform der Rahmenführung zeigen die Fig. 11 und 12. Darnach ist
der Rahmen 2 mittels des Armes 43 am Arm 42 drehbar gelagert und wird am Handgriff
58 aus seiner Lage unter dem Heizraum 4 über den Blattmetalltisch 8 geschwenkt.
Claims (1)
- Patent-Anspruch:Maschine für Preßvergoldung, dadurch gekennzeichnet, daß ein verschiebbarer, in seiner Ruhelage unter einer Heizvorrichtung (4) stehender Preßstempel (3) mittels seines Tragrahmens (2) behufs Aufnahme eines Goldblattes über einen Tisch (8) mit aufgeschichtetem Blattgold bewegt und nach Anfettung mittels eines ölkissens (15) mit dem obersten Goldblatt in Berührung gebracht wird, das nach Rückkehr des Preßstempels in seine Ruhelage unterhalb der Heizvorrichtung (4) und oberhalb des Preßtisches (21) infolge Aufwärtsbewegung des Preßtisches von dem· Preßstempel (3) an das Werkstück abge-' geben wird.Hierzu 2 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE178790C true DE178790C (de) |
Family
ID=443153
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT178790D Active DE178790C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE178790C (de) |
-
0
- DE DENDAT178790D patent/DE178790C/de active Active
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