DE59839C - Ziehpresse - Google Patents
ZiehpresseInfo
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- DE59839C DE59839C DENDAT59839D DE59839DA DE59839C DE 59839 C DE59839 C DE 59839C DE NDAT59839 D DENDAT59839 D DE NDAT59839D DE 59839D A DE59839D A DE 59839DA DE 59839 C DE59839 C DE 59839C
- Authority
- DE
- Germany
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- punch
- hold
- drawing press
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- press
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- Expired - Lifetime
Links
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B21—MECHANICAL METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
- B21D—WORKING OR PROCESSING OF SHEET METAL OR METAL TUBES, RODS OR PROFILES WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
- B21D24/00—Special deep-drawing arrangements in, or in connection with, presses
- B21D24/10—Devices controlling or operating blank holders independently, or in conjunction with dies
- B21D24/12—Devices controlling or operating blank holders independently, or in conjunction with dies mechanically
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Shaping Metal By Deep-Drawing, Or The Like (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 49: Mechanische Metallbearbeitung.
ERDMANN KIRCHEIS in AUE ι. S.
Ziehpresse. Patentirt im Deutschen Reiche vom 6. Februar 1891 ab.
Die Ziehpresse zeichnet sich vor bekannten durch den Mechanismus aus, der die drei
wirkenden Theile, Preßunterlage m, Preßstempel C und Blechhalter B mit Blechhaltering
ρ zwangläufig in die für die Ziehpreßthätigkeit erforderliche Gegeneinanderbewegung
bezw. Feststellung während der Arbeit bringt.
Bewegt sich der in irgend einer Weise angetriebene Preßstempel erst gegen und dann
in die Preßunterlage, so geht mit ihm eine an ihm befestigte Führungscurve d vorwärts.
Der Blechhalter, der bekanntlich wie der Stempel prismatisch, diesem parallel im Gestell
geführt ist, hängt an einer Gelenkverbindung der Schwingen h und k, von denen diese gelenkig
am Blechhaltekörper B sitzt, jene mit ihrem Stützzapfen am Gestell fest gelagert ist
(Fig. ι bis 7). Der Zapfen im Kniegelenk der beiden Schwingen ist über sein Gelenk
hinaus verlängert und faßt in die erwähnte Führungscurve d ein, welche in den mit den
Fig. τ bis io gegebenen Constructionen einen waagrechten und einen senkrechten Schenkel,
wesentlich also die Form eines Winkels hat. Selbstverständlich sind die Curve d und die
Schwingen h und k doppelt, zur Stempelachse symmetrisch angeordnet.
Mit der ersten Stempelbewegung gegen die Stempelunterlage veranlaßt der waagrechte
Curventheil an der Schwinge k ein Verschieben des Blechhalters, bis dieser das Arbeitsblechstück
erfaßt und in entsprechendem Maße gegen die Preßunterlage angedrückt hat. Nun erst darf bekanntlich der Preßstempel gegen
das Arbeitsstück wirksam vorgehen, während der Blechhalter indessen seine Stellung zur
Preßunterlage nicht weiter verändern darf. Dieses Festhalten des Blechhalters geschieht
jetzt, weil der Kniegelenkzapfen aus dem waagrechten Schenkel der Curve d in deren
senkrechten Schenkel in dem Augenblick übertritt, in dem der Blechhalter seine soeben
gekennzeichnete Arbeitsstellung eingenommen hat. Der senkrechte, also der Stempelbewegung
parallele Schenkel der Curve veranlaßt nicht nur keine weitere Bewegung des Blechhalters,
sondern verhindert für diesen auch jegliche Bewegung, wenn immerhin die Curve
auch tiefer mit dem Preßstempel hinabgeht. Der letztere Curventheil macht die Gliederung
zwischen den drei Gelenkzapfen der Schwingen starr.
Die Fig. 8 bis io zeigen insofern eine Abänderung des Beschriebenen, als der Blechhaltekörper
am Gestell fest und dafür der Tisch mit der Preßunterlage im Gestell prismatisch
wie der Stempel geführt ist. Es muß so mit dem Tisch die Preßunterlage gegen den Blechhalter in die Arbeitsstellung"
gehoben und in dieser festgehalten werden. Es ist dazu die Schwinge h zum zweiarmigen
Hebel geworden, dessen Stützzapfen am Gestell fest gelagert ist, während der eine seiner
Endzapfen in der Curve d geführt ist, der andere im Kniegelenk.
Die Fig. Ii und 12 zeigen endlich die selbstverständlich
mögliche Abweichung, daß die
(2. Auflage, atisgegeben am 16. Februar 1905.J
Winkelcurve in den Hebel /; eingesenkt ist und der in ihr geführte Zapfen am Stempel
festsitzt. Hierbei ist derselbe Winkelschenkel, der während der Ziehpreßwirkung der Stempelführung
parallel liegt, also haltend wirkt (Fig. 12), vorher sogar auch für die Tischbewegung
nutzbar gemacht (Fig. 11).
In Fig. 13 sind die Schwingen H1 andererseits
zu Zahnradsectoren i, in Fig. 14 zu Gabeln / ausgebildet. Dann muß sich die
Führungscurvenplatte d in die entsprechend verzahnte Schiene d1 umgestalten. Zweck und
Wirkung auf die Schwingen k bleiben gegenüber den in Fig. 1 bis 12 dargestellten Anordnungen
ganz dieselben. Ist nämlich der Blechhaltekörper B in seine Arbeitsstellung
gerathen, so tritt jene Verzahnung außer Eingriff, dafür legen sich die geraden Flächen, in welche die Theile i oder / verlaufen,
gegen die unverzahnten Seitenflanken der Schiene J1 derart, daß die Weiterbewegung
letzterer die Arbeitsstellung erstgenannter Organe nicht beeinflußt. Erst bei Umkehr des Ziehstößels erfolgt mit dem
Zahneingriff wieder die Lösung der so lange starren Hebelgliederung.
Durch angesetzte Leisten und Nuthen an den bezüglichen parallelen Flächen der
Theile i I und d1 läßt sich übrigens, wie in
den Fig. 13 und 14 angedeutet, der starre Zustand der Hebelgliederung noch besonders
sichern.
Claims (2)
1. Ziehpresse, gekennzeichnet durch die vom Stempel ausgehende Bethätigung des
Niederhalters (B) oder des Arbeitstisches (T) zum Festhalten und Freigeben des
Arbeitsstückes mittelst am Gestell gelagerter Hebel (h) in der Weise, daß
letztere in Bahnen (d) des Stempels eingreifen , welche mit Eintritt der Arbeitsstellung
des Stempels parallel mit dessen Bewegungsrichtung verlaufen, um nun
die Hebelverbindung unbewegt zu lassen.
2. An der unter 1. gekennzeichneten Ziehpresse die dahingehende Abänderung, daß
mit den am Gestell für die Bethätigung des Niederhalters (B) gelagerten Hebeln
(H1) verbundene Zahnseetoren (i) bezw.
Gabeln (I) in Verzahnungen bezw. Triebstöcke (d), mit welchen der Stempel an
Stelle der Führungsbahnen (d) versehen ist, bis zum Eintritt der Arbeitsstellung
des Stempels greifen.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE59839C true DE59839C (de) |
Family
ID=334020
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT59839D Expired - Lifetime DE59839C (de) | Ziehpresse |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE59839C (de) |
-
0
- DE DENDAT59839D patent/DE59839C/de not_active Expired - Lifetime
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