DE950777C - Einrichtung zur selbsttaetigen Regulierung von Uhren, insbesondere der Hauptuhr von elektrischen Uhrenanlagen - Google Patents

Einrichtung zur selbsttaetigen Regulierung von Uhren, insbesondere der Hauptuhr von elektrischen Uhrenanlagen

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DE950777C
DE950777C DEL12341A DEL0012341A DE950777C DE 950777 C DE950777 C DE 950777C DE L12341 A DEL12341 A DE L12341A DE L0012341 A DEL0012341 A DE L0012341A DE 950777 C DE950777 C DE 950777C
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DE
Germany
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clock
telephone
relay
switching
switched
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Expired
Application number
DEL12341A
Other languages
English (en)
Inventor
Leo Luedtke
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Tenovis GmbH and Co KG
Original Assignee
Telefonbau und Normalzeit GmbH
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Publication date
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    • GPHYSICS
    • G04HOROLOGY
    • G04CELECTROMECHANICAL CLOCKS OR WATCHES
    • G04C11/00Synchronisation of independently-driven clocks
    • G04C11/06Synchronisation of independently-driven clocks with direct mechanical action on the time-indicating means
    • HELECTRICITY
    • H04ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
    • H04MTELEPHONIC COMMUNICATION
    • H04M11/00Telephonic communication systems specially adapted for combination with other electrical systems

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Signal Processing (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Electromechanical Clocks (AREA)

Description

  • Einrichtung zur selbsttätigen Regulierung von Uhren, insbesondere der Hauptuhr von elektrischen -Uhrenanlagen Gute mechanische Uhren, z. B. die in den elektrischen Uhrenanlagen als Hauptuhr verwendeten Pendeluhren, gehen im Laufe eines Tages kaum mehr als 5 oder höchstens 1o Sekunden vor oder nach. Aber auch so geringe Fehler in der Ganggenauigkeit sind besonders bei Hauptuhren nicht tragbar, wenn sie sich über mehrere Tage oder gar Wochen addieren. Um nun die täglich oder zumindest doch wöchentlich erforderliche Regulierung der Hauptuhren nicht von Hand vornehmen zu müssen, sind viele Wege zur zentralen Gleichstellung der Hauptuhren eines Uhrennetzes bekanntgeworden. Dabei sind die im Gangwerk der Uhren vorzusehenden mechanischen Gleichstellvorrichtungen im allgemeinen über besondere Fernsteuerleitungen durch zu einer bestimmten Tageszeit von einer zentralen Überwachungsstelle gegebene Gleichstellimpulse steuerbar. So erhalten z. B. die Hauptuhren im Uhrennetz der Bundesbahn zu bestimmten Tageszeiten Gleichstellimpulse, die von einer Zentralstelle aus über Fernleitungen gegeben werden.
  • Es ist auch bereits bekannt, tonfrequente Gleichstellimpulse über anderenZwecken dienende Leitungen, insbesondere das Licht- und. Kraftnetz, zu übertragen, was jedoch erheblichen Aufwand an Steuergeräten in der Zentrale verlangt.. Ferner ist es bereits bekannt, drahtlos rhythmische Signale zu übertragen, die in einem besonderen Empfangsgerät oder in einem ergänzten, selbsttätig zu bestimmten Zeiten eingeschalteten Rundfunkgerät empfangen und zur Gleichstellung der Uhren benutzt werden. Solche Einrichtungen sind jedoch allen bekannten Störanfälligkeiten der drahtlosen Signalübertragung ausgesetzt und bieten daher nicht die für Hauptuhren von Uhrenanlagen unbedingt zu fordernde Sicherheit des Signalempfangs.
  • Es ist schließlich auch bekannt, die Gleichstellimpulse von einer Zentraluhr aus über Fernsprechleitungen zu geben, indem durch eine von der Uhr in regelmäßigen Zeitabständen betätigte Anschalteinrichtung kurzzeitig die Sprechanlage des Teilnehmers abgeschaltet und statt dessen die Regelvorrichtung der Uhr eingeschaltet wird.
  • Bei diesen Anlagen wird zu bestimmten Zeiten eine Zentraluhr an das Fernsprechnetz angeschaltet und über diese Uhr Zeitzeichen auf das Fernsprechnetz gegeben. Die durch die Anschalteinrichtungen zu diesen Zeitpunkten an das Fernsprechnetz angeschalteten Uhren werden durch das Zeitzeichen in bekannter Weise richtiggestellt. Ein Nachteil dieser Anordnung ist, daß man immer an die Verbindung mit einer nur zu diesem Zweck dienenden Zentraluhr gebunden'ist und nur zu denjenigen Zeiten eine Richtigstellung der Uhren vornehmen kann, in denen die Zentraluhr an das Fernsprechnetz geschaltet wird.
  • Bei der der Erfindung zugrunde liegenden Einrichtung wird ebenfalls das Fernsprechnetz zur Regulierung der Uhren herangezogen, doch besteht die Regulierungseinrichtung im Gegensatz zu den bekannten Anordnungen aus von der Uhr periodisch einschaltbaren Vorrichtungen, die eine Verbindung zur bekannten telefonischen Zeitansagevorrichtung des öffentlichen Netzes herzustellen vermögen, mit einem Steuerglied, vorzugsweise einem an sich bekannten Frequenzrelais, das auf den Summerton der telefonischen Zeitansage ansprechfähig ist.
  • Gemäß zweckmäßiger Weiterbildung der Erfindung enthält die Iinrichtung einen vom Gehwerk der Uhr in bestimmten Zeitabständen, beispielsweise zu bestimmter Nachtzeit, betätigbaren Kontakt sowie von diesem Kontakt beeinflußbare Umschaltrelais zur Umschaltung der Fernsprechleitung von der Sprechanlage des Teilnehmers auf einen Relaissatz mit einem Schrittschaltwerk, der so angeordnet ist, daß er ein Frequenzrelais an die Zeitansageeinrichtung des Fernsprechnetzes anschaltet. Die Dauer dieser Anschaltung beträgt zweckmäßig genau i Minute, wobei dann bekanntlich innerhalb dieser Minute für eine gewisse Dauer, beispielsweise 3 oder q. Sekunden, über die Fernsprechleitung ein Tonfrequenzstrom mit der Frequenz des Summertones fließt. Dieser bringt das angeschaltete Frequenzrelais zum Ansprechen, das dann seinerseits eine elektromagnetische Gleichstelleinrichtung für das Gangwerk der Uhr, beispielsweise für die Sekundenzeigerwelle, steuert. Einzelheiten der - Erfindung sind in der nachstehenden Beschreibung eines in der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispiels erläutert. In Fig. i sind schematisch der in der Uhr vorzusehende Anschaltkontakt und in Fig. 2 die wesentlichen für die Gleichstellung des Gangwerkes erforderlichen Einzelteile beispielsweise angegeben; Fig. 3, 3 a und 3 b zeigen ein Ausführungsbeispiel für die Schaltung.
  • In der zu regulierenden Uhr wird gemäß Fig. i eine besondere Nockenscheibe N vorgesehen, die unmittelbar auf der Welle des Stundenzeigers angeordnet sein kann, besser jedoch über ein Vorgelege mit Übersetzung i :2 so angetrieben wird, da13. die Nockenscheibe sich in 24 Stunden einmal dreht. Auf der Nockenscheibe schleifen zwei Federn Q, welche mittels zweier an Kontaktfedern angeordneter Taststifte den Kontakt K normalerweise geöffnet halten. Lediglich in der Zeit, in der die rechte Betätigungsfeder den Nockenzahn bereits überstrichen hat, die linke jedoch noch nicht, ist der Kontakt K geschlossen. Die Enden der Betätigungsfeder Q sind so eng gestellt, daß diese Zeit beispielsweise genau i Minute beträgt. Für die Dauer der Schließung des Kontaktes K ist das Umschaltrelais U eingeschaltet, welches gemäß Fig. 3 die vom Fernsprechamt kommenden Sprechadern h von der Fernsprechstation oder gegebenenfalls auch der Fernsprechnebenstellenanlage des Teilnehmers abschaltet und an die Regulieranlage anschaltet. Zunächst spricht das A-Relais an, welches beim Ausführungsbeispiel mittels Kontakt a den Drehmagneten D eines in der Fernsprechtechnik üblichen Drehwählers einschaltet. Dieser Wähler besitzt gemäß Fig. 3b drei jeweils um 12o° zueinander versetzte Kontaktarme a1, a2 und a", welche über drei Kontaktbänke k1, h2 und k3 streichen. Es sei angenommen, daß die Zeitansagevorrichtung des Fernsprechamtes durch die Nummer o2 gewählt werden kann. Die Zehnerstelle »o« wird durch die zunächst vom Kontaktarm a.1 überstrichenen zehn Kontakte k1 des: ersten Drehwählersatzes gewählt; kurz darauf überstreicht der Kontaktarm a:, die beiden Kontakte k2, wodurch die der E.inernummer »2« entsprechenden, beiden Stromstöße über die Amtsleitung 1l gegeben werden, und zwar wird bei jedem Stromstoß das Impulsrelais J eingeschaltet, welches seinerseits mitteils Kontakt i2 das B-Relais einschaltet, welches das A-Relais (Fig. 3) kurzschließt und ferner mittels Kontakt il die amtsseitig gespeiste Fernsprechleitung jedes.mal unterbricht.
  • Nach derart selbsttätig erfolgter Wahl der Zeitansageeinrichtung läuft der Drehwähler noch weiter, bis sein Kontaktarm a3 auf der zugehörigen Kontaktbank k3 den Einzelkontakt betätigt. Dadurch spricht das Relais S an, dessen Kontakt s2 den Drehwähler abschaltet und dessen Kontakt s1 das Frequenzrelais F an die Fernsprechleitung 1l legt. Dieses Relais spricht an, sobald von der Zeitansagevorrichtung des Fernsprechamtes der Summerton ausgesandt wird, was bekanntlich am Schluß jeder Minute etwa 3 Sekunden lang erfolgt. In dieser Zeit ist also der Kontakt f1 durch das Frequenzrelais geschlossen, so daß die beiden El.ektromab,-neten M1 und M2 (Fig. 2) erregt sind. Ersterer setzt die Uhr still, indem durch Zurückziehen des Ankers r vom Steigrad R die Weiterschaltung des Gangwerkes durch das Pendel P verhindert wird. Der zweite Magnet drückt gegen die Kraft der Feder x dien Stößel y gegen die herzförmige Kurvenscheibe z, welche auf der Welle des Sekundenzeiigers zo angebracht ist. Dessen Stellung wird dadurch, falls notwendig, berichtigt, so daß er nach Beendigung des Summortons, also bei Beginn der neuen Minute, genau auf Null steht. In diesem Zeitpunkt fällt das Frequenzrelais wieder ab, so daß der Sekundenzeiger wieder freigegeben und das Gangwerk der Uhr an den Pendeltrieb, angeschaltet wird. Damit ist die Korrektur der Uhr an sich beendet. Kurz darauf wird auch die zweite Betätlgungs£eder Q in die Zahnlücke der Nockenschcib!e N einrasten und dadurch den Ausl.ösekontakt K wieder öffnen. Das Relais U fällt ab und schaltet den Fernsprechteilnehmer wieder an die Amtsleitung. Gleichzeitig wird der Kontakt so (Fig. 3 a), der - während der vorangegangenen Regulierzeit geöffnet worden war, wieder geschlossen. Auch der Wellenkontakt w des Drehwählers Ist, solange der Drehwähler außerhalb seiner Grund'stellung steht, geschlossen. Demzufolge wird in dem Augenblick, wo das A-Relais abfällt, der Drehwähler erneut eingeschaltet, und zwar so lange, bis er bei Erreichen der Grundstellung durch Öffnen des Wellenkontaktes w endgültig abgeschaltet wird.
  • An - Stelle der in Fig. 2 beispielsweise angegebenen Korrektureinrichtung können auch beliebige andere bekannte Einrichtungen verwendet werden. Ebenso ist es möglich, die Korrektur statt einmal täglich auch mehrmals, beispielsweise alle 6 Stunden, oder auch nur wöchentlich einmal oder zweimal, vorzunehmen. Dazu ist lediglich erforderlich, daß die Nockenscheibc N gegen eine entsprechend andere ausgewechselt oder über ein entsprechend geändertes Übersetzungsgetriebe mit dem Gangwerk der Uhr verbunden wird.
  • Dis Regulierung der an die Zeitansagevorrichtung angeschlossenen Uhren sollte möglichst zur Nachtzeit erfolgen, da dann die Zeitansagevorrichtuug von den Fernsprechteilnehmern weniger häufig angewählt wird. Selbstverständlich wird man auch für die Anschaltung der einzelnen durch die Zeitansagevorrichtung zu: regulierenden Uhren verschiedene Zeitpunkte wählen.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Einrichtung zur selbsttätigen Richtigstellung von Uhren, insbesondere der Hauptuhr von elektrischen Uhrenanlagen, über Fernsprechlieiüungen, bei der eine von der Uhr in regelmäßigen Zeitabständen betätigte Schaltvorrichtung eine Vorrichtung zum Richtigstellen dar Uhr einschaltet und vorzugsweise dabei .die Sprechanlage des Teilnehmers von der Fernsprechleitung abschaltet, gekennzeichnet durch von der Uhr periodisch einschaltbare Vorrichtungen, die eine Verbindung zur bekanntem telefonischen Zeitan@s.agevoirrichtung des öffentlichem Netzes herzustellen vermögen, mit einem Steuerglied, vorzugsweise einem an sich bekannten Frequenzrelais, das auf den Summerton der telefonischen Zeitansage ansprechfähig ist.
  2. 2. Einrichtung nach Anspruch: i, gekennzeichnet durch einen, vom Gehwerk der Uhr in bestimmten Zeitabsitänden, z. B. zu bestimmter Nachtzeit, hetätigbaren Kontakt (K) und von ihm beeinflußbare Umschaltrelais zur Umschaltung der Fernsprechleitung von der Sprechanlage des Tei(1nehmers auf einen Relaissatz (A, B, D) mit einem Schrittschaltwerk, der so angeordnet isst, daß er ein Frequenzrelbis (F) an die Zeitansageeinrichtung des Fernsprechnetzes anschaltet.
  3. 3. Einrichtung nach Anspruch 2, gekennzei.chnet durch eine derartige AusbMdung des Relaissatzes, da:ß ein die Anschaltung an die Zeitansagevo@rrichtung bewirkender Drehwähler (ai, a2, a3, k1, k2, k.) nach erfolgter Anschaltung gleichzeitig mit der Einschaltung des Fnequenzrelais abgeschältet wird und nach Ablauf einer bestimmten Zeit, z. B. i Minute, von dem Gangwerksicontakt bzw. dem davon betätigten Umschaltrelais wieder einschaltbar ist, derart, daß eine an sich bekannte Weiterschaltung des Drehwählers in seine Anfangsstellung bewirkt wird: In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschriften Nr. 626 914, 479 339, 481728, 530364, 423847, 618253, 556317, 816 974.
DEL12341A 1952-05-14 1952-05-14 Einrichtung zur selbsttaetigen Regulierung von Uhren, insbesondere der Hauptuhr von elektrischen Uhrenanlagen Expired DE950777C (de)

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