DE716615C - Schaltungsanordnung fuer Fernsprechanlagen mit Gesellschaftsleitungen - Google Patents

Schaltungsanordnung fuer Fernsprechanlagen mit Gesellschaftsleitungen

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DE716615C
DE716615C DES132295D DES0132295D DE716615C DE 716615 C DE716615 C DE 716615C DE S132295 D DES132295 D DE S132295D DE S0132295 D DES0132295 D DE S0132295D DE 716615 C DE716615 C DE 716615C
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DE
Germany
Prior art keywords
relay
circuit arrangement
arrangement according
blocking
branch point
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Expired
Application number
DES132295D
Other languages
English (en)
Inventor
Walter Kusche
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Siemens Corp
Original Assignee
Siemens Corp
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Publication date
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Expired legal-status Critical Current

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    • HELECTRICITY
    • H04ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
    • H04QSELECTING
    • H04Q5/00Selecting arrangements wherein two or more subscriber stations are connected by the same line to the exchange
    • H04Q5/02Selecting arrangements wherein two or more subscriber stations are connected by the same line to the exchange with direct connection for all subscribers, i.e. party-line systems
    • H04Q5/14Signalling by pulses
    • H04Q5/16Signalling by pulses by predetermined number of pulses

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Computer Networks & Wireless Communication (AREA)
  • Interface Circuits In Exchanges (AREA)

Description

  • Schaltungsanordnung für Fernsprechanlagen mit Gesellschaftsleitungen Die Erfindung bezieht sich auf eine Schaltungsanordnung für Fernsprechanlagen mit Gesellschaftsleitungen, bei denen ein wahlweiser Anruf der einzelnen Abzweigstellen untereinander und einGeheimverkehr möglich ist. Derartige Anlagen sind bereits vielfach bekannt. Die für die Auswahl- und Sperrvorgänge erforderlichen Schalteinrichtungen erfordern jedoch bei den bekannten Anlagen einen verhältnismäßig hohen Strombedarf, der die Anordnung größerer Lokalbatterien an den einzelnen Abzweigstellen oder die Speisung der Abzweigstellen aus einer Zentralbatterie notwendig macht.
  • Aufgabe der Erfindung ist es, für Gesellschaftsleitungen, deren Abzweigstellen sich unmittelbar untereinander wahlweise anrufen können, den Stromverbrauch an den einzelnen Abzweigstellen weitgehend herabzusetzen, was dadurch erreicht wird, daß die zur Einstellung der Wählwerke an .den Abzweigstellen erforderlichen Stromstoßempfangseinrichtungen käpazitiv mit der Gesellschaftsleitung gekoppelt und die zur Durchführung der übrigen Schaltvorgänge erforderlichen Schaltmittel aus an sich bekannten, sich mechanisch sperrenden Relais gebildet sind, so daß die Schalteinrichtungen an jeder Abzweigstelle aus einer Loalbatterie geringer Kapazität gespeist werden- können.
  • Die erfindungsgemäße Anordnung bietet den- Vorteil, daß der für die Wahlvorgänge und für den Betrieb der örtlichen Schalteinrichtungen erforderliche Strombedarf so gering ist, daß als Stromquelle an den Abzweigstellen Trockenelemente, z. B. Anodenbatterien, verwendet werden können, die bei normalem Betrieb nur etwa jährlich einmal auszuwechseln sind. Dies ist einmal durch die kapazitive Kopplung der Stromstoßempfangseinrichtungen an den einzelnen Sprechstellen ermöglicht, wodurch zusätzliche Schaltmittel zur Begrenzung des die Sperrung an. den übrigen Abzweigstellen herbeiführenden Belegungsstromes, die ebenfalls -eine Belastung für die Ortsbatterie dar- .stellen. erspart werden. Die den Stronistoßempfangseinrichtungen vorgeschalteten Kondensatoren gestatten eine Stromentnahme aus der Lokalbatterie nach der Belegung bis zum Beinn der Wahlstromstoßgabe nur so lange. bis, die Ladung des Kondensators beendet ist. Andererseits erfolgt durch die Verwendung der an sich bekannten, sich mechanisch sperrenden Relais für die übrigen Schaltvorgänge während des Aufbaues einer Verbindung nur eine kurzzeitige Stromentnahme aus der Lokalbatterie.
  • eine Weiterbildung der Erfindung besteht darin. daß die Induktoren an den einzelnen Abzweigstellen als Rufstromquellen für den Anruf der verlangten Stelle mit verwendet werden, wodurch sich die Anordnung besonderer, die Ortsbatterie belastender lokaler Stromkreise für die Anrufzeichen erübrigt. Weiterhin kann nach der Erfindung der sogenannte Sammelanruf, d.li. ein gleichzeitiger Anruf aller Abzweigstellen, ebenfalls durch Betätigen des Induktors an der anrufenden Stelle herbeigeführt werden. -was wiederum durch den Wegfall besonderer örtlicher Rufstromkreise für das Sammelrufzeicheiä eine 1:ntlastung der Ortsbatterien bedeutet.
  • Weitere Einzelheiten der erfindungs-;;'emäßen Anordnung sind in der nachstehenden Beschreibung näher erläutert.
  • Auf der beiliegenden Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung gezeigt, auf das die Erfindung jedoch nicht beschränkt ist. In der Zeichnung ist eitle Gesellschaftsleitung GI. dargestellt, an welche eine beliebige Zahl von Abzweigstell(in angeschlossen sein kann. Den mit OB-Stationen ausgerüsteten Teilnehmerstellen ist eine Zusatzeinrichtung Z vorgeschaltet, die die zur i Durchführung des Geheimverkehrs erforderlichen Wahl- und Sperreinrichtungen enthält; Änderungen an den OB-Stationen selbst sind bei Vorschaltunm der Zusatzeinrichtunnicht erforderlich. Von den an die Gesellschaftrleitun- angeschlossenen Abzweigstel-1 'en ist auf der beiliegenden Zeichnung nur eine einzige dargestellt, da der grundsätzliche Aufbau der Schaltung der Zusatzeinrichtung bei allen Abzweigstellen der gleiche ist. Der Unterschied besteht nur in der verschiedenen Anordnung der zur Kennzeichnung dienenden Gruppen- und Einzelkontakte in der Kontaktbank des Wählers.
  • Der Geheimverkehr wird dadurch gesichert, daß bei Einleitung einer Verbindung durch eine Abzweigstelle an allen übrigen Abzweigstellen- Sperrelais eingeschaltet werden, die eine. Anschaltung dieser Abzweigstellen bis zur Beendigung der Verbindung verhindern, an der aasgewählten Abzweigstelle werden diese Sperreinrichtungen nach der Wahl im -wirksam Beinacht. Um d:e Batterien an den Abzweigstellen möglichst wenig in Anspruch zu nehmen, sind diese Sperrelais und ebenso auch die Gruppenkennzeichnungsrelais derart ausgebildet, daß sie sich in der Arbeitsstel-1.1..1i12 mechanisch sperren und erst nach Beendigung der Verbindung wieder ausgelöst «-erden. Es findet daher auch während der Dauer einer Verbindung kein unnötiger Stromverbrauch in den Zusatzeinrichtungen der Abzweigstellen statt.
  • Die Schaltvorgänge sind folgende: Bei Einleitung einer Verbindung betätigt der anrufende Teilnehmer nach Abnehmen seines Hörers die Wähltaste WT mit den Schaltern WT,, [VT., IV7',. Wenn die Leitung frei ist, bleibt das über den Schalter f'7'_ eingeschaltete Schauzeichen- SZ in der Ruhelage. Durch Umlegen des Schalters WT, wird ein Stromstoß bestimmter Richtung z. 1). -. auf die Gesellschaftsleitung gesandt, der die polarisierten Empfangsrelais P an allen ."#bztveigstellen in die Arbeitslage bringt: Erde, Ortsbatterie OB, Kontakt i nsi. Dreharm 2 dir (in der o-Stellung), Schalter WT, und ituii übel- die Drosseln Dr, und Dr_ simultan über beide Adern der Gesellschaftsleitung zu den Empfangseinrichtungen der übrigen Abzweigstellen und dort parallel über die Drosseln Dr, und hr., Schalter lVT, (in Ruhelage), Kondensator K,. Relais P, Erde. Aus der Ortsbatterie der sendenden Stelle wird dabei nur so lange Strom entnoininen, als zur Ladung der Kondensatoren ! erforderlich ist.
  • In allen :Uzweigstellen außer der anrufenden, an der ja durch Umlegen des Schalters WT das Relais P abgeschaltet ist, wird über den durch den Belegungsstrornstoß in die >>rheitslage gebrachten Kontakt 3 p und über den Dreliarm.ldtia (in- o-Stellun2) das Relais C eingeschaltet. Dieses spricht an und schaltet über seinen Kontakt 5c den Drehinagnet D,11 ein: Erde. Batterie OB, Drehmagnet D:11, Kontakt 6 c,, Dreharm ; dnz (in o-Stellung), Kontakt 5 c, Erde. Der Drehniagnet D.11 zieht an und bringt seine Schaltarme oder 1Tockenkontaktscheiben in die Schaltstellung i. Damit wird sowohl der Stromkreis des Relais C als auch der Stromkreis des Drehmagnets D;4-1 unterbrochen. Das Relais C hält jedoch durch eine nicht näher dargestellte, an sich bekannte mechanische Sperrung seinen Anker in der Arbeitslage, wiihrend der Drehmagnet DM abfällt.
  • Falls zu dieser Zeit ein anderer Teilnehmer der Gesellschaftsleitung sich ebenfalls an die Gesellschaftsleitung anschalten will, so ist er daran gehindert: denn wenn er seinen Wahlschalter 1FT-betätigt. so kommt zwar der Schalter WTi in die Arbeitslage, die Ortsbatterie ist aber abgeschaltet, da sich der Dreharm 2 dm außerhalb der Nullstellung befindet. Der Teilnehmer erhält jedoch ein Besetztzeichen dadurch, daß das Schauzeichen SZ auf fglgendem Weg in die Arbeitslage gebracht wird: Erde, Batterie OB, Drehmagnet D 17, Kontakt 6 cl, Dreharm 7 dm auf Segment i--c, Schalter WT z, Schauzeichen .5'7_, Erde. Auch ein unbefugtes Mithören ist unterbunden, und zwar dadurch, daß durch die unter dem Einfluß des Belegungsstromstoßes in Arbeitslage gebrachten Kontakte 8 c, 9 c die Sprechstelle von der Gesellschaftsleitung doppelpolig abgeschaltet ist. Die beiden Kontakte können zwar durch die Kontakte der Aufschaltetaste AT, die aber plombiert und nur in Notfällen zu bedienen ist, überbrückt werden.
  • Wenn nun der anrufende Teilnehmer wählt, so werden durch den Kontakt i iasi an der sendenden Stelle abwechselnd Erdpotential und --Potential der Ortsbatterie 013 an die Gesellschaftsleitung angelegt, d. h. die Kondensatoren an allen übrigen Abzweigstellen werden abwechselnd entladen und geladen.
  • Im gleichen Rhythmus werden daher die polarisierten Empfangsrelais Y abwechselnd aus der Arbeitslage in die Ruhelage und dann wieder in die Arbeitslage gebracht. Nach Beendigung der die Gruppe des gewünschten Teilnehmers kennzeichnenden Wahlstromstoßreihe befinden sich die Schaltwerke an allen Abzweigstellen auf dem die gewünschte Gruppe kennzeichnenden Kontakt g. Nur an den zu dieser -Gruppe gehörigen Abzweigstellen kommt ein Stromkreis für das Relais T zustande: Erde, Batterie OB, Wi., Relais T (das infolge des parallel geschalteten -Kondensators K3 ansprechverzögert ist), Kontakt iot, Dreharm i idm auf Kontakt g, Kontakt 3g, Erde. Das Relais T spricht in der Pause bis zum Beginn der zweiten Wahlströmstoßreihe an; es hält seinen Anker ebenfalls mechanisch in der Arbeitslage und unterbricht dabei durch Offnen des Kontaktes io t seinen eigenen Erregerkreis. Er bereitet ferner übel: den Kontakt 12 t den Stromkreis für das Relais Cl und Fiber den Kontakt 13 t den Stromkreis für das Relais T1 vor.
  • Bei der nun folgenden zweiten Wahlstromstoßreihe zur Kennzeichnung des gewünschten Teilnehmers werden die Wähler an allen Abzweigstellen auf den Einzelkennzeichnungskontakt c eingestellt. Über diesen kommt allein an der gewünschten. Abzweigstelle ein Stromkreis für das Relais Cl zustande: Erde, Batterie OB, Widerstand Wil, Relais Cl (das durch den über den. Kontakt 14.c parallel geschalteten, Kondensator K= ansprechverzögert ist), Kontakt 12t, Dreharm iidin auf Kontakt e, Kontakt 3 p, Erde. Das Relais Cl spricht an und löst dadurch in bekannter, nicht näher dargestellter Weise an der gewählten Abzweigstelle die mechanische Sperring des Relais C aus. Der Anker dieses l@elais kommt daher zum Abfall und die zugehörigen Kontakte gelangen in die Ruhelage, d. h. der gewünschte Teilnehmer wird über die Kontakte 8 c und 9 c an die Gesellschaftsleitung angeschaltet.
  • Um den gewünschten Teilnehmer zu rufen, beginnt der anrufende Teilnehmer seinen Induktor zu betätigen; durch den dabei über die Döppelleitung gesandten Wechselstrom wird nun allein in der durch die Nümmern-Zvahl gekennzeichneten Abzweigstelle, die ja als einzige außer der anrufenden an die gemeinsame Leitung angeschaltet ist, der Wecker betätigt. Meldet sich der gewünschte Teilnehmer, so kann das Gespräch stattfinden.
  • Die Auslösung der Verbindung kann nur durch den Anrufenden vorgenommen werden, indem dieser seinen Wahlschalter WT wieder in die Ruhelage umlegt. Geschieht dies, so wird an der anrufenden Abzweigstelle, an der bei Einleitung der Verbindung das Relais 7' über WT3 und Kontakte 3 p, 15c und io t eingeschaltet war, ein Stromkreis für das Relais T1 geschlossen: Erde, Batterie OB, Relais T1, Kontakt 13 t, Schalter WT3, Kontakte 15 c, 3 p, Erde. Das Relais T1 spricht an und löst dabei in bekanter, nicht näher dargestellter Weise die mechanische Sperrung des Ankers des Relais T aus; dieser kommt zum Abfall und unterbricht durch Offnen des Kontaktes 13 t den Stromkreis des Relais T, Während der vorübergehenden Erregung des Relais T1 (nach Umlegen von WT3 bis zum Öffnen von 13 t) wird über die in Ruhelage gelängte Taste WTl und den Kontakt 16 t1 Erdpotential an die Gesellschaftsleitung angelegt. Dadurch werden die bisher geladenen Kondensatoren an allen Abzweigstellen entladen und somit auch die polarisierten Relais P an allen Abzweigstellen in die Ruhelage gebracht.
  • An der angerufenen Abzweigstelle wird durch den Auslösestromstoß die Überführung des Wählers in die Ruhelage veranlaßt, und zwar auf folgendem Wege: Durch Öffnen des Kontaktes 3 p wird der Haltestromkreis des während des Gespräches allein an der angerufenen Stelle erregten Relais Cl unterbrochen. Durch Schließen des Kontaktes 6 cl spricht der Drehmagnet DJl an und schaltet seine Dreharme um einen Schritt weiter. t?ber den Kontakt 17 d-ua kommt aber das Relais Cl erneut zum Ansprechen; es unterbricht den Erregerkreis von DJT, so: daß auch Kontakt i; darr wieder geöffnet wird. Die beiden Magnete arbeiten nun in Selbstunterbrecherschaltung, bis das Schaltwerlz dieRuhestellung erreicht.
  • Durch Umlegen des Kontaktes 3 P in die Ruhelage ist über die Kontakte 3p, 15 c, 13 t und Schalter WT, das Relais T, zur Wirkung gekommen, das in der schon erläuterten Weise das Gruppenrelais T auslöst und dann über Kontakt i3 t selbst abgeschaltet wird.
  • An den zur gleichen Gruppe wie die angerufene Abzweigstelle gehörigen - Abzweigstellen, an denen sich während der Verbindung das Relais P in der Arbeitslage und die Anker der Relais C und T in mechanisch gesperrter Arbeitsstellung befinden, wird durch den Auslösestromstoß das Relais P in die Ruhelage überführt und zunächst über die Kontakte 3 p5 und 15 c der Drehmagnet DA1 eingeschaltet. Über den Kontakt 1; gilt. kommt das Relais C, zum Ansprechen und veranlaßt die Auslösung der mechanischen Sperrung des Relais C. Damit wird ein Stromkreis für das Relais T, über die Kontakte 3 P, i 5 c, Schalter WT3 und Kontakt 13 t geschlossen. wodurch die mechanische Sperre des Ankers des Relais T ausgelöst wird. In Zusammenarbeit zwischen dem Drehmagnet DM und dem Relais C, werden wie bei dein angerufenen Teilnehmer die Wähler in die Ruhelage überführt.
  • An den übrigen Abzweigstellen, an denen nur die Relais C ihre Anker in mechanisch gesperrter Arbeitsstellung halten, wird das Relais C durch Einschalten des Auslöserelais C, in der schon beschriebenen Weise ausgelöst. Es sind somit an allen Abzweigteilen die Relais C und T in der Ruhelage.
  • Will ein Teilnehmer einen Sammelruf zu allen Teilnehmern durchführen, so nimmt er nur seinen Hörer ab und betätigt seinen Induktor, ohne vorher zu wählen. Der Wechselstrom verläuft dann über alle im Ruhezustand der Anlage an die Gesellschaftsleitung angeschalteten Stationen und betätigt alle Wecker.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Schaltungsanordnung für Fernsprechanlagen mit Gesellschaftsleitungen, deren Abzweigstellen sich unmittelbar untereinander anrufen können, dadurch gekennzeichnet, daß die zur Einstellung der Wählwerke (d ii) an den Abzweigstellen erforderlichen Strornstoßempfangseinrichtungen (P) kapazitiv mit der Gesellschaftsleitung (GL) gekoppelt und die zur Durchführung der übrigen Schaltvorgänge erforderlichen Schaltmittel aus an sich .bekannten, sich mechanisch sperren-- den Relais (C, T) gebildet sind, so daß die Schalteinrichtungen an jeder Abzweigstelle aus einer Lokalbatterie (OB) geringer Kapazität (Trockenelement) " gespeist werden können.
  2. 2. Schaltungsanordnung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß das an jeder Abzweigstelle in Reihe mit einem Kondensator (k,) liegende Stroinstoßempfangsrelais (P) über Drosseln (Dr, Dr.) simultan an die Adern der gemeinsamen Leitung angeschaltet ist.
  3. 3. Schaltungsanordnung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Empfangsrelais (P) als polarisiertes Relais ausgebildet ist, das bei einem Wahlvorgang durch die Lade- bzw. Entladeströme des Kondensators (k,) abwechselnd in die Arbeits- bzw. Ruhelage gebracht wird. Schaltungsanordnung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß an jeder Abzweigstelle ein Sperrelais (C) vorgesehen ist, das unter dem Einfluß des bei Einleitung einer Verbindung ausgesandten Belegungsanreizes (über Kontakt 3 p) eingeschaltet wird und nach mechanischer Sperrung seines Ankers in der Arbeitslage selbsttätig die Abschaltung seines Erregerkreises veranlaßt. 5. Schaltungsanordnung nach Anspruch .4, dadurch gekennzeichnet, daß das Sperrelais (C) bei seinem Wirksamwerden den Drehmagnet (DM) des zugehörigen Schrittschaltwerkes einschaltet, so daß dieses beim Verlassen der Ruhestellung den Erregerkreis des Sperrelais (C) unterbricht. 6. Schaltungsanordnung nach Anspruch i für Anlagen mit zu Gruppen zusammengefaßten Teilnehmerstellen, dadurch gekennzeichnet, daß das an jeder Abzweigstelle bei Kennzeichnung der zugeordneten Gruppe wirksam werdende Relais (T) bei seiner Einschaltung seinen Anker mechanisch in der Arbeitslage sperrt und dabei seinen eigenen Erregerkreis unterbricht. ;. Schaltungsanordnung nach Anspruch d, dadurch ge%ennzeichnet, daß an jeder Abzweigstelle ein Auslöserelais (C,) vorgesehen ist, das die bestehende mecha nasche Sperrung des Sperrelais (C) unter dem Einfluß des bei Beendigung einer Verbindung ausgesandten Schlußstromstoßes aufhebt. Schaltungsanordnung nach Anspruch :I, dadurch gekennzeichnet, daß das die mechanische Sperrung des Sperrelais aufhebende Auslöserelais (C,) an der durch die Wahl gekennzeichneten Abzweigstelle bereits nach Einstellung des Wählers (DM) auf den dieser Stelle zugeordneten Anrufkontakt (e) wirksam wird. g. Schaltungsanordnung nach Anspruch r für Anlagen mit Induktorfern-' sprechstationen, dadurch gekennzeichnet, daB der zum Betätigen des Weckers der ausgewählten Abzweigstelle erforderliche Rufstrom nach der Wahl von -der anrufenden Stelle mittels des Induktors gesendet wird. ro. Schaltungsanordnung nach Anspruch r, dadurch gekennzeichnet, daB ein den Anruf aller Teilnehmerstellen bewirkendes Anrufsignal (Sammelanruf) ohne vorherige Wahl allein durch Aussenden von Indukturstrom von der anrufenden Stelle bewirkt wird.
DES132295D 1938-05-29 1938-05-29 Schaltungsanordnung fuer Fernsprechanlagen mit Gesellschaftsleitungen Expired DE716615C (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE864103C (de) * 1949-10-29 1953-01-22 Normalzeit G M B H Schaltungsanordnung fuer Fernsprechnebenstellenanlagen

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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DE864103C (de) * 1949-10-29 1953-01-22 Normalzeit G M B H Schaltungsanordnung fuer Fernsprechnebenstellenanlagen

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