DE832613C - Schaltungsanordnung fuer Fernmelde-, insbesondere Fernsprechanlagen mit Waehlerbetrieb - Google Patents

Schaltungsanordnung fuer Fernmelde-, insbesondere Fernsprechanlagen mit Waehlerbetrieb

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DE832613C
DE832613C DES866A DES0000866A DE832613C DE 832613 C DE832613 C DE 832613C DE S866 A DES866 A DE S866A DE S0000866 A DES0000866 A DE S0000866A DE 832613 C DE832613 C DE 832613C
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DE
Germany
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relay
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circuit arrangement
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DES866A
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English (en)
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Hans-Joachim Lurk
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Siemens and Halske AG
Siemens Corp
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Siemens and Halske AG
Siemens Corp
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    • HELECTRICITY
    • H04ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
    • H04QSELECTING
    • H04Q3/00Selecting arrangements

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Computer Networks & Wireless Communication (AREA)
  • Keying Circuit Devices (AREA)

Description

  • Schaltungsanordnung für Fernmelde-, insbesondere Fernsprechanlagen mit Wählerbetrieb In Fernmelde- und insbesondere in Fernsprechanlagen mit Wählerbetrieb und unmittelbarer Einstellung der Verbindungswähler durch von der anrufenden Stelle ausgesandte Nummernstroinstoßreihen werden überwiegend Wähler benutzt, an welche entsprechend dem dekadischen System zehn Leitungsgruppen mit je zehn Leitungen angeschlossen sind. Die Anwendung von Wählern mit mehr als ioo Ausgängen ist bisher nur dann vorgeschlagen worden, wenn die Wähler mit Hilfe eines Registers, also nicht unmittelbar durch die anrufende Stelle, eingestellt werden oder wenn in besonders gelagerten Fällen, z. B. hei unmittelbarer Auswahl unter mehr als zehn Leitungen in den einzelnen Kontaktreihen, die Anwendung solcher großgruppigen Wähler wirtschaftlich erschien.
  • 1)er Erfindung liegt dieAufgabe zugrunde, durch Verwendung von großgruppigen, z. B. Zooteiligen Wählern die Zahl der Wählerstufen in einer Vermittlungsstelle herabzusetzen.
  • Die Erfindung besteht darin, daß in den Kontaktgruppen der Wähler einer Wahlstufe Verbindungsreitungen zu zwei im Verbindungsaufbau aufeinanderfolgenden Wahlstufen angeschlossen sind und nach durch eine Nummernwahl bewirkter Einstellung eines Wählers über einen Wähler der eigenen Wahlstufe unter dem Einfluß einer zweiten Nummernwahl die durch beide Nummernwahlen gekennzeichnete Verkehrsrichtung erreicht wird.
  • Die Wirtschaftlichkeit von Anlagen wird durch die Erfindung Nvesentlich erhöht. Für zwei iooteilige Wähler müssen zwei Einstelleinrichtungen, Relaissätze usw. aufgewendet werden. Für einen Zooteiligen Wähler, der ja die doppelte Kapazität wie ein iooteiliger Wähler hat, wird dagegen nur eine Einstelleinrichtung, ein Relaissatz usw. benötigt. Für die wegfallende Wahlstufe werden leine Gestelle, Stromzuführungen, Überwachungseinrichtungen usw. benötigt. Bei großen Netzen mit siebenstelligen Teilnehmernummern können auch für zwei Wahlstufen, z. B. die 11I. und V., besondere Wähler erspart werden. Beachtlich ist auch der bei drei oder fünf gegenüber vier oder sieben Wahlstufen geringere Raumbedarf.
  • Gemäß der weiteren Erfindung wird nach Kennzeichnung einer Verkehrsrichtung, in der der eingestellte Wähler auch als Wähler der nachgeordneten Wahlstufe dient, die Auswahl eines freien Wählers verhindert und der eingestellte Wähler zwecks Neueinstellung als Wähler der nachgeordneten Wahlstufe ausgelöst. Durch diese Anordnung wird die beste Ausnutzung der großgruppigen Wähler erreicht, denn in einer Verbindung dient dann ein und derselbe Wähler als Nummernstromstoßempfänger in zwei aufeinanderfolgenden Wahlstufen.
  • In den Zeichnungen sind einige Ausführungsbeispiele der Erfindung dargestellt.
  • Die Fig. i a und i b zeigen die Gruppierung der an einigen Dekaden einiger sowohl als zweite und auch als dritte Gruppenwähler arbeitender Nummernstromstoßempfänger angeschlossenen Verbindungsleitungen.
  • Fig.2 veranschaulicht die Verteilung der Zugänge zu den in einer bestimmten ioooer-Gruppe als III. GW arbeitenden IL GW; Fig. 3 zeigt die Schaltung eines sowohl als IL (IV.) als auch als Ill. (V.) GW arbeitenden 200teiligen Motorwähl-ers ; in Fig. 4 ist die Schaltung eines Hebdrehgruppenwählers mit zwanzig Ausgängen in jeder Dekade dargestellt.
  • Figuren i a und i b Angenommen ist eine Anlage mit fünfstelligen Teilnehmernummern, also mit drei Gruppenwahlstufen und einer Leitungswahlstufe. Die Teilnehmerleitungen sind, wie üblich, in Gruppen von je 2000 Leitungen unterteilt. Jeder 2oooer-Gruppe steht eine bestimmte Zahl von ersten Gruppenwählern zur Verfügung. Die ersten Gruppenwähler haben beispielsweise in der zweiten Dekade, also im zweiten ioooo, Zugang zu zwanzig zweiten Gruppenwählern. Fünf Gruppen von ersten Gruppenwählern stehen demnach in einer Dekade insgesamt 5 X 20 zweite Gruppenwähler zur Verfügung. Eine solche aus fünf Gruppen bestehende Großgruppe von hundert zweiten Gruppenwählern sei der Erläuterung der Erfindung zugrunde gelegt.
  • gezeigt sind die Wähler GW i bis 6, i9 und 2o der Gruppe Gr i, die Wähler GW 21 bis 24 der Gruppe Gr 2 und die Wähler GW 41 :bis 44 der Gruppe Gr 3 mit je einem Schaltarm und einer Kontaktreihe von einer oder einigen Dekaden.
  • Über die zweiten Gruppenwähler werden zehn toooer-Gruppen erreicht. Bei ungefähr gleichmäßigem Verkehr in dieverschiedenen ioooer-Gruppen sind von den hundert auch als dritte Gruppenwähler dienenden zweiten Gruppenwählern je zehn für den Verkehr in die einzelnen ioooer-Gruppen vorgesehen. Um einen möglichst weitgehenden Ausgleich der Verkehrsschwankungen in den fünf von den ersten Gruppenwählern ankommenden Leitungsbündeln auszugleichen, werden nicht zehn Gruppenwähler einer Gruppe, also z. B. die Gruppenwähler GW i bis io der Gruppe Gr i .für den Verkehr in das erste Tausend, die Gruppenwähler GW i i bis 2o der Gruppe Gr i für den Verkehr in das zweite Tausend usw., benutzt, sondern es werden immer je zwei zweite Gruppenwähler in jeder Gruppe für den Verkehr in einem Tausend vorgesehen. So sollen die Wähler Gll' i und 2 der Gruppe Gr i, GW 21 und 22 der Gruppe Gr 2, GW 41 und 42 der Gruppe Gr 3 . . ., GW 81 und 82 der Gruppe Gr 5 den Verkehr in das erste Tausend der io oooer-Gruppe, also z. B. in das 21. Tausend, bewältigen. Die Wähler GW 3, 4, 23, 24, 43, 44 usw. bewältigen den Verkehr in das 23. Tausend usw.
  • In der Fig. i a sind von den Wählern GW' 1 und GW 2 je eine Kontaktreihe aus den Dekaden 1, 2 und 3 gezeigt. Über die Anschlüsse i bis 10 werden Verbindungsleitungen zu Wählern der eigenen Wahlstufe, -die dann als dritte Gruppenwähler arbeiten, erreicht. Über die Anschlüsse i i bis 20 werden Leitungswähler eines bestimmten Tausends erreicht.
  • Der Wähler GW i dient im 21. Tausend als dritter Gruppenwähler. Bei Wahl der Ziffer i, also bei seiner-Einstellung auf die erste Dekade, ist es nicht notwendig, einen anderen Wähler der eigenen Wahlstufe zu belegen. Es wird nach Einstellufig auf den ersten Kontakt der Dekade i ein Relais U2 erregt, welches den Wähler GW i auslöst. Durch die nachfolgende Nummernwahl wird der Wähler erneut eingestellt, beispielsweise auf die Dekade 3. In Auswirkung des Ansprechens des Relais L' 2 sind Umschaltungen vorgenommen worden, welche verhindern, daß der Wähler GW i auf den Schritten i bis io prüfen kann. Er kann nur auf einem freien der Anschlüsse i i bis 2o aufprüfen und erhält dann Zugang zu einem Leitungswähler des 213. Hunderts.
  • Wird der Wähler GW i nach seiner Belegung durch einen vorgeordneten I. Gbl- auf die Dekade 2 (22. Tausend) eingestellt, so sucht er aus den Anschlüssen i bis io eine freie, zu einem Wähler der eigenen Wahlstufe führende Verbindungsleitung. Sind die Leitungen t bis 7 gesperrt, so belegt er die Leitung 8 und erreicht den Wähler GW 44 der Gruppe 3 (Fig. i b). Über den am Zugang vom vorgeordneten ersten Gruppenwähler mit einem Pfeil endenden besonderen Zugang zum Wähler GW44 wird ein Relais gebracht, welches veranlaßt, daß der Wähler GW 44 nach seiner Einstellung durch Nummernstromstöße nicht die Anschlüsse i bis io, sondern nur die Anschlüsse i i bis 2o ausprüfen kann.
  • Besteht die nächste Stromstoßreihe aus einem Stromstoß, so sucht der Wähler GW 44 in der Dekade i einen freien Leitutigsw äliler des 221. Hunderts, denn es wurde eingestellt: der 1. GW durch zwei Nummernstromstöße, der GW i als 11. GW durch -zwei Nummernstromstöße und der GW 4,4 als III. GW durch einen Nummernstromstoß.
  • Der Gruppenwähler GW i9 ist vorgesehen, als dritter Gruppenwähler des 2o. Tausends zu arbeiten. Wird er von einem ersten Gruppenwähler belegt und nimmt er eine aus zehn Stromstößen bestehende Stromstoßreihe auf, so wird er auf die nicht dargestellte zehnte Dekade eingestellt. Da er in der hier bestimmten ioooer-Gruppe als dritter Gruppenwähler arbeiten soll, sucht er keinen freien Wähler der eigenen Wahlstufe über die Anschlüsse i bis i o. Es wird auf dem Anschluß i der Dekade io wieder ein Relais U 2 gebracht, das die Auslösung des Wählers veranlaßt und die Umsteuerung hervorruft, die erforderlich ist, um zu verhindern, daß der Wähler bei seiner zweiten Einstellung die Anschlüsse i bis io prüft. Wird der GW i9 durch einen Nummernstromstoß auf die Dekade i eingestellt, so sucht er aus den Anschlüssen i i bis 20 einen freien und erreicht einen Leitungswähler des 201. Hunderts.
  • Der Wähler GW 44 der Gruppe Gr 3 wird belegt und durch einen Nummernstromstoß eingestellt. Aus den Anschlüssen i bis io in der Dekade t sucht er einen freien und erreicht beispielsweise auf dem sechsten Schritt den Gruppenwähler GW 2. Dieser wird selbsttätig umgesteuert, so daß er nach seiner Einstellung durch beispielsweise drei Nummernstromstöße in der Dekade 3 nur die Anschlüsse i i bis 2o prüfen kann. Er erreicht dann einen freien Leitungswähler des 213. Hunderts.
  • Figur 2 Wie die zehn Ausgänge von den Schritten i bis io einer Dekade auf die für den Verkehr in die der Dekade entsprechenden ioooer-Gruppe vorgesehenen Gruppenwähler aus den fünf Gruppen Gr i his 5 verteilt sind, ist aus der Fig. 2 ersichtlich.
  • l,. s sind gezeigt die für den Verkehr in das 21. 'Tausend vorgesehenen Wähler GW i und 2 der Gruppe i, GW 21 und 22 der Gruppe 2, GW 41 und 42 der Gruppe 3, GW 61 und 62 der Gruppe 4 sowie (, W 8i und 82 der Gruppe 5. Der Wähler (;W i wird über Schritt i, der Wähler GW 2 über Schritt 6, der Wähler GW 21 über Schritt 2, der Wähler GW 22 über Schritt 7 usw. von sämtlichen 9o anderen Wählern, ,die dem Verkehr in die ioooer-Gruppen 22 bis 2o dienen, erreicht. Da die dargestellten Wähler selbst für den Verkehr in das 21. Tausend vorgesehen sind, belegen sie, wie erläutert, bei ihrer Einstellung auf die Dekade i keinen anderen Wähler der eigenen Gruppenwahlstufe. Sie können nur von den nicht dargestellten Wählern GW 3 bis 2o, GW 23 bis 40 usw. als Wähler der dritten Wahlstufe erreicht werden. Figur 3 Der Gruppenwähler wird von einem ersten Gruppenwähler über den Zugang Z i belegt. Das Relais C i spricht durch Anlegen von + an die Ader i in dem Stromkreis an, der über den in der Ruhestellung des Wählers geschlossenen Kopfkontakt k verläuft. Es öffnet den Kontakt 2 c und überbrückt den Kontakt k mit seinem Kontakt 3 c. Bis zur öffnung des Kopfkontaktes k beim ersten Schritt des Wählers ist der Widerstand 4 kurzgeschlossen. Das Relais P i spricht an: i. -, Widerstand 5, Kontakte 6 c, 7 k, Relais P i Wicklung I, +. Das Relais P i bereitet die Einstellung des Gruppenwählers vor. Der erste Nummernstromstoß läuft ein: 2. + im belegenden Wähler, Ader 8, Ruhekontakt 9, Schaltarme io und i i, Ruhekontakt 12, Relais A Wicklung I, -.
  • Das Relais D spricht an: 3. +, Relais P i Wicklung I, Kontakte 7 k, 13 a, Relais D Wicklungen II und I, Widerstand 14, -. Das Relais D öffnet den Kontakt 15d und schließt seine eigene Wicklung I am Kontakt 16 d kurz. Die Kontakte 37 d und 38 d in den Sprechadern werden geöffnet. Über den Kontakt 39 d wird die Wicklung I des Relais A unmittelbar an die Ader 8 angelegt. Die Statorspule M 2 ist, da der Motorkontakt m 2 geschlossen ist, eingeschaltet: 4. +-, Kontakte 17 d, M 2, Statorspule M 2, -. Der :Motor läuft. Die Statorspule M 2 wird- am Kontakt m 2 aus- und dafür über den Kontakt m i die Statorspule M i eingeschaltet. Anschließend wird die Statorspule M i aus- und die Statorspule M 2 eingeschaltet usw. Kommt der Schaltarm auf die erste Zwischenrast i. ZR, so erhält, wenn die Statorspule M i unter Strom ist, auch die Statorspule M 2 Strom: 5. +, Kontakte 17 d, m i, i9 p i, 2o a, Zwischenrast i. ZR, Schaltarm 18, Statorspule M 2, -. Der Motor wird stillgesetzt. Fällt am Ende des Stromstoßes durch Abschaltung von + von der Ader 8 das Relais A ab, so wird Stromkreis 5 unterbrochen. Für das Relais D besteht bei abgefallenem Relais A folgender Haltestromkreis: 6. +, Kontakte 22 a, 23 d, 25 d, 26 p i, Relais D Wicklung II, Kontakt 16 d, Widerstand 14, -. Der Wähler läuft bis zur ersten Raststelle i. R, in welcher, wenn dann die Statorspule M 2 eingeschaltet sein sollte, die Statorspule M i Strom über folgenden Weg erhält: 7. +, Kontakte 17 d, m 2, Schaltarm 18, Raststelle i. R,Kontakte 2i a, i9 p i, StatorspuleM 1,-. Der Motor wird stillgesetzt. Die Wicklung l des Relais P i ist über die Kontakte 22 a und 23 d während des Stromstoßes kurzgeschlossen. Das Relais wird, wenn weitere Stromstöße folgen, aber nicht abfallen, da beim öffnen von Kontakt 22 a wieder Strom über die Wicklung I fließt. Bei dem folgenden Ansprechen des Relais A läuft infolge Unterbrechung des Stromkreises 7 der Wähler bis zum Kontakt 7, der zweiten Zwischenrast, 2. ZR. Er wird auf dieser wie in der ersten Zwischenrast stillgesetzt. Bei Beendigung des Stromstoßes und öffnen von Kontakt 2o a läuft der Wähler bis zur zweiten Rast 2. R.
  • Angenommen sei, daß eine Verbindung in die 22. Tausendergruppe hergestellt werden soll, der Wähler aber nicht in dieser Gruppe als 11I. GW arbeitet. Infolge des dauernden Kurzschlusses der Wicklung I über die Kontakte 22 a und 23 d fällt das Relais P i ab.. Kontakt i9 p i wird geöffnet. Der Kontakt 24 p i wird geschlossen. Die Stromkreise 6 und 7 werden unterbrochen. Für das Relais D besteht aber ein weiterer Haltestromkreis: B. +, Kontakt 17 d, Relais D Wicklung 1I1, Widerstand 27, -.
  • Durch abwechselndes Einschalten der Statorspulen ?1l i und M 2 läuft der Wähler so lange, bis er einen freien Wähler der eigenen Wahlstufe findet. Da die Schaltung aller Wähler die gleiche ist, ist ein zweiter Wähler nicht gezeigt, sondern es wird hei der Beschreibung der Schaltvorgänge in dem als 11l. GW arbeitenden Wähler auf, die dargestellte Schaltung Bezug genommen.
  • Findet der IL GW einen freien Wähler, der in dem 22. Tausend als 111. GW arbeitet, so ist folgender Prüfstromkreis geschlossen: 9. +, Kopfkontakt 28 k, Prüfrelais P Wicklung I, Kontakte 29 a, 30 p i, Prüfrelais P Wicklung 1I, Kontakte 62 u 2, 31 c, 32 U i, Schaltarm 33, Belegungsader 34, Zugang Z 2 zum 11l. GW, Ader 34, Kontakte 35c, 35k, Relais C Wicklung I, -.
  • Über Kontakt 36 p erhält die zweite,, gerade nicht eingeschaltete Statorspule Strom. Der Wähler wird unverzüglich stillgesetzt. Das Relais D fällt ab, denn die Stromkreise über die Wicklung 1I sind an den Kontakten 13 a und 26 p i geöffnet, und die Wicklung III ist über Kontakt m i, falls dieser geschlossen ist, und den Kontakt 24 p i oder über die Kontakte m 2, wenn dieser geschlossen ist, 36 p und 24 p i kurzgeschlossen. Nach Schließen des Kontaktes 15 d spricht das Relais P i an, da der Kurzschluß seiner Wicklung 1I am Kontakt 40 p aufgehoben ist: i o. +, Kopfkontakt 28 k, Relais P i Wicklung 1I, Relais A Wicklung 1I, Kontakt 15 d, Widerstand 14, -.
  • Das Relais A kann infolge des hohen Widerstandes der Wicklung 1I das Relais P i nicht ansprechen. An den Kontakten 41 p i und 42 p i werden die Sprechadern zum belegten I11. GW durchgeschaltet, denn die weiteren in diesen Adern liegenden Kontakte 37 d, 38 d, 43 u i, 44 u i sind geschlossen. Da bei Abfall des Relais D auch der Kontakt 17 d geöffnet wurde, sind die Statorspulen des Motors nicht unter Strom. Über den Kontakt 45 p ist + unmittelbar an die niederohmige Wicklung II des Relais P angelegt. Der belegte Wähler ist gesperrt.
  • Im belegten 11l. GW wird nach Ansprechen des Relais C durch öffnen des Kontaktes 35 c das Relais U i mit seiner Wicklung) I in die Belegungsader 34 eingeschaltet und spricht an. Es öffnet die Kontakte 43 1i i, 44 u i und 32 u i. Durch Schließen der Kontakte 46 u i, 47 u i, 48 u i werden die Schaltarme 49, 50, 51 abgeschaltet, welche nur die Ausgänge i i bis io, über welche in allen zehn DekadenLeitungswähler erreicht werden, bestreichen.
  • Wird der 1I1. GW beispielsweise auf die dritte Dekade eingestellt, so erreicht er einen Leitungswähler des 223. Hunderts. Findet der zweite Gruppenwähler keinen freien Wähler der eigenen Wahlstufe, so wird er auf den letzten Schritt der Dekade stillgesetzt. Wurde er auf die zweite Dekade eingestellt, so bleibt er auf Schritt 20 stehen. Angenommen sei, daß dann die Statorspule M i unter Strom steht. Die Statorspule M 2 erhält Strom: i i. +, Kontakte 17 d, m i, 24 p i, 52 c, 64 u 2, Schritt 20, Schaltarm 18, Statorspule M 2, -.
  • Die Wicklung III von Relais D ist wieder dauernd über die Kontakte nt r und 24 p i kurzgeschlossen. Das Relais D fällt ab. Nunmehr spricht Relais A an: 12. +, Kopfkontakt 28k, Kontakt 4o p, Relais A 2, Kontakt 15 d, Widerstand 14, -.
  • Über die Kontakte 53 a, 54 p i und 55 a, 56 p i ist der Besetz tsummer an die Sprechadern angelegt. Legt der anrufende Teilnehmer auf, so fällt infolge Abschaltung von + von der Ader i das Relais C ab; es öffnet Stromkreis i i. Das Relais D kann ansprechen, da Relais A ini Stromkreis 12 erregt ist.
  • 13. +, Kontakte 56c, 13a, Relais D Wicklungen I1 und I, Widerstand 14, -.
  • Am Kontakt 15 d wird der Stromkreis 12 unterbrochen. Das Relais A fällt ab und öffnet Stromkreis 13. Das Relais D bleibt aber über Stromkreis 8 erregt, denn die vorübergehenden Kurzschließungen der Wicklung III über die Kontakte m i und 24 p i sind von so kurzer Dauer, daß das Relais nicht abfallen kann. Über den Kontakt 17 d erhalten die Statorspulen M i und M 2 abwechselnd Strom. Der Wähler läuft in die Ruhelage weiter, in welcher, wenn die Statorspule M i eingeschaltet sein sollte, die Statorspule M 2 Strom erhält: 14. +, Kontakte 17 d, m i, 24 p i, Ruhestellung des Wählers, Schaltarm 18, Statorspule 111 2, -. Der Wähler wird stillgesetzt. Die Wicklung III des Relais D ist dauernd Tiber die Kontakte m i und 24 p i oder m 2, Schaltarm 18 und Ruhestellung kurzgeschlossen. Das Relais D fällt ab.
  • Wird der zweite Gruppenwähler nach seiner Belegung von einem ersten Gruppenwähler auf die Dekade, z. B. die dritte, derjenigen ioooer-Gruppe (23.) eingestellt, in der c i- selbst als 11I. GW arbeiten soll, so befindet sich nach Einstellung auf die Raststelle (3. R) der Schaltarm 33 auf dem, Kontakt 57, denn als Raststelle dient immer der erste Kontakt jeder Kontaktgruppe. Im Prüfstromkreis 9 liegt darin das Relais U 2, welches anspricht und sich in einen Haltestromkreis legt: 15. +, Kopfkontakt 28 k, Kontakt 58 i( 2. Relais U 2 Wicklung 1I, -.
  • Das Relais U i spricht an: 16. -!-, Kontakt 59 1t 2, Relais U i Wicklung II, Kontakt 6o c, -.
  • Es legt seine Kontakte in die Arbeitslage um. Am Kontakt 61i tt i ist ein vorn Kontakt 59 11 2 unabhängiger Haltestromkreis über die Wicklung 1I hergestellt. Irin Erregthalten des Prüfrelais P Tiber den Kontakt 48 tt i und den Schaltarm 51, der auf dem Anschluß i r der dritten Dekade steht, ist durch den Kontakt 62 u 2 verhindert. Dieser Kontakt wurde erst nach Schließen des Kontaktes 58 zc 2 (Stromkreis 15) geöffnet. Der Kontakt 40 P wird geschlossen. Das Relais A spricht im Stromkreis 12 an. Das Relais D spricht an: 17. +, Kontakte 63 1c 2, 13 a, Relais D Wicklungen II und I, Widerstand 14, -.
  • Der Wähler läuft in die Ruhelage weiter. Ein Stillsetzen des Wählers auf dem letzten Kontakt 30 der dritten Dekade, über welchen auch die nicht eingeschaltete Statorspule bei Besetztsein aller Anschlüsse der gewählten Dekade Strom erhält (Stromkreis 11), ist durch den offenen Kontakt 64 U 2 verhindert. In seiner Ruhestellung wird der Wähler durch Schließen von Stromkreis 14 stillgesetzt. Der Haltestromkreis 15 ist unterbrochen. Das Relais U 2 fällt ab. Der Stromkreis 12 ist am Kontakt 28 k unterbrochen. Das Relais A fällt ab. Der Wähler ist zum Empfang der der dritten Stelle der Teilnehinerrufnuminer entsprechenden Stromstoßreihe bereit und sucht nach deren Aufnahme einen freien Leitungswähler. Die Arbeitsweise entspricht der bereits beschriebenen. Die Verbindung verläuft über die Schaltarme 49, 50 und 51, die durch das Relais 17 i, dessen Haltestromkreis über die Wicklung 1I und den Kontakt 61 u 1 bei Ausllisting des Wählers nic'lit geöffnet wurde, angeschaltet sind.
  • Figur 4 Bei Belegung des Gruppenwählers über den Zugang I 1 von einem 1. GW spricht das Relais C 4 an: 18. + im belegenden Wähler, Ader 7o, Kopfkontakt 71 k, Relais C 4 Wicklung I, -.
  • Die Kontakte 71 c 4, 72 c 4 werden geöffnet. Am Kontakt 73 C,4 wird die eigene, Abis zum ersten Schaltschritt des Wählers über den Kopfkontakt 71 k aber kurzgeschlossene Wicklung II in den Stromkreis 18 eingeschaltet. Durch Schließen seiner übrigen Kontakte bereitet das Relais C 4 die Einstellung des Gruppenwählers, der ein Hebdrehwähler ist, vor.
  • Beim Einlaufen des ersten Nummernstromstoßes wird nach dem Ansprechen des Relais A 4 das Relais P 4 erregt: 19. +, Kontakte 74 w, 75 c .4, 76 a 4, Relais P 4 Wicklung III, -.
  • Die Wicklung I des Relais P 4 wird am Kontakt 77 P 4 kurzgeschlossen. Das Relais P 4 bleibt während der Nummernstromstoßgabe erregt. Eine vorzeitige Einschaltung des Drehmagnets Dni bei Abfall des Relais A 4 und Schließen des Kontaktes 79 a 4 ist durch den Kontakt 78 P 4 verhindert. Gleichzeitig mit dem Relais P 4 erhält auch der Hubmagnet Hm den ersten Stromstoß: 20. +, Kontakte 74 w, 75 c 4, 80 a 4, Hubmagnet Hm, -.
  • Nach Beendigung der Stromstoßreihe bleibt der Kontakt 76 a 4 längere Zeit offen. Das Relais P ¢ fällt ab und schaltet den Drähmaznet Dm ein: 21. +, Kontakte 79a 4, 78P4, Kopfkontakt 81 k, Drehtnagnet Dm, -.
  • Beim ersten Drehschritt des Wählers wird die Wicklung I des Relais A 4 durch den Kontakt 98 7v von der Stromstoßader abgeschaltet. Das Relais U 12 ist am ersten Kontakt der Dekade (z. B. 3.) derjenigen ioooer-Gruppe (23.) angeschaltet, in der der Wähler als 11l. GW arbeitet.
  • Angenommen sei, daß bei der jetzt aufzubauenden Verbindung der IL GW auf die Dekade (z. B. 2.) einer ioooer-Gruppe (22.) eingestellt wird, in der er nicht als 111. GW arbeitet. Er sucht dal;er einen freien Gruppenwähler der eigenen Wahlstufe, also einen der Wähler GW 3, 4, 23, 24, 43, 44 usw. -Der im Stromkreis 21 erregte Drehmagnet schaltet das Relais A 4 ein 22. +, Kontakt 9o dm, Widerstand 91, Relais _4 4 M'icklung I, -.
  • Das Relais A 4 unterbricht Stromkreis 21. Der Drehmagnet Dm fällt ab und öffnet Stromkreis 22. Das Relais A 4 fällt ab und schließt Stromkreis 21. Dieses Wechselspiel zwischen dem Relais A 4 und dem Drehmagnet Dm wiederholt sich so lange, bis ein freier Wähler gefunden ist. Dann spricht das Prüfrelais P 4 an: 23. +, Kontakt i o8 u 11, Kontaktsegment 82, auf welchem sich der Schaltarm 83 in den Schaltstellungen 1 bis 1o befindet, Kontakte 84 c 4, 85 u 12, Prüfrelais P 4 Wicklungen I und II, Schaltarm 86, Ader 87, Zugang Z 2 zum frei gefundenen Gruppenwähler, Kontakte 72c 4, 71k, Relais C 4 Wicklung I, -.
  • Das Relais C 4 im belegten Wähler spricht an. Das Prüfrelais P 4 im belegenden Wähler setzt diesen Wähler durch öffnen von Stromkreis 21 am Kontakt 78 P 4 still, sperrt den gefundenen Wähler durch Kurzschluß der hochohmigen Wicklung I am Kontakt 77 P 4 und schaltet an den Kontakten 88 P 4 und 89 P 4 die Sprechadern durch. Im belegten Wähler spricht nach öffnen von Kontakt 72 c 4 das Relais U 11 an. Es öffnet den Kontakt i o8 ai 11 und schließt den Kontakt 92 u 11. Der Wähler kann nach seiner Hubeinstellung nur einen der an die Anschlüsse 11 bis 2o angeschlossenen Wähler, also einen Leitungswähler, der durch die folgende Nummernwahl zu bestimmenden Hundertergruppen des 23. Tausends belegen. Der Prüfstromkreis verläuft dann über das Kontaktsegment 93.
  • Findet der suchende Gruppenwähler, wenn er als Il. GW arbeitete, keinen freien Wähler der eigenen Wahlstufe, also keinen dritten Gruppenwähler, oder, wenn er als 1I1. GW arbeitete, keinen freien Leitungswähler, so wird er in einer Überlaufstellung stillgesetzt. Relais A 4 wird dann dauernd erregt: 24. +, Induktionsspule, Kontakt 94 c 4, Überlaufkontakt 95 wii, Kontakt 96 u 12, Relais A 4 Wicklung I, -.
  • Der Stromkreis 21 wird dauernd geöffnet. Durch den Überlaufkontakt 97 Wü ist die Wicklung III des Relais A 4 in Brücke zu den Sprechadern gelegt. Der Teilnehmer erhält das Besetztzeichen, da der Besetztsummer an der Primärwicklung der im Stromkreis 24 mit ihrer Sekundärwicklung eingeschalteten Induktionsspule liegt.
  • Legt der Teilnehmer seinen Handapparat auf, so wird + von der Ader 7o abgeschaltet. Das Relais C 4 fällt ab. Der Stromkreis 24 wird unterbrochen. Der Wähler macht einen oder einige Drehschritte. Die Schaltarme verlassen die Kontaktbank und werden in bekannter Weise in die Ruhelage gebracht, in welcher die Kopf- und Wellenkontakte sich, wieder in der gezeigten Lage befinden.
  • Wird der vom 1. GW belegte Wähler auf die Dekade (3.) derjenigen ioooer-Gruppe (23.) eingestellt, in welcher er als 11I. GW arbeitet, so spricht nach dem ersten Drehschritt das Relais U 12 an: 25. +, Kontakt io8 u i i, Kontaktsegment 82, Schaltarm 83, Kontakte 84 c 4, 85 u 12, Relais P 4 Wicklungen I und 1I, Schaltarm 86, Relais U 12, Wicklung I, -.
  • Das Relais U 12 legt sich in einen Haltestromkreis: 26. +, Kontakt 97 u 12, Relais U 12 Wicklung 1I, Kopfkontakt 98 k, -.
  • Nach Schließen des Kontaktes 97 u 12 wird der Kontakt 85 u 12 geöffnet. Stromkreis 25 wird unterbrochen. Das Relais U i i wird eingeschaltet: 27. +, Kontakt ioi u 12, Relais U i i Wicklung 11, Kontakt Zoo c 4, -.
  • Der parallel zu Kontakt 101 u 12 liegende Kontakt 99 u i i wird geschlossen. Das Relais U i i schaltet weiter das +-Potential vom Kontaktsegment 82 auf das Kontaktsegment 93 um.
  • Der beim Ansprechen des Relais P .I vorübergehend durch Öffnen des Kontaktes 78 p 4 unterbrochene Stromkreis 21 für den Drehmagnet wird bei Unterbrechung des Stromkreises 25 durch den Kontakt 85 u 12 und Abfall des Relais P 4 wieder geschlossen. Im Wechselspiel zwischen dem Drehmagnet Dm und dem Relais .44 dreht der Wähler über alle Kontakte hinweg und löst aus. Ein Stillsetzen in der Überlaufstellung ist durch den Kontakt 96 u 12 verhindert. In der Ruhestellung des Wählers ist der Haltestromkreis 26 unterbrochen. Das Relais U 12 fällt ab. Das Relais U i i bleibt im Haltestromkreis über seine Wicklung 1I und den Kontakt 99 u i i erregt. Der Wähler ist jetzt bereit, die nächste Stromstoßreihe aufzunehmen. Er sucht dann, da der Kontakt 92 u 11, wie bereits erwähnt, geschlossen ist, einen freien, über die Anschlüsse i i bis 20 erreichbaren Leitungswähler der gewählten Hundertergruppe des 23. Tausends.
  • Die Auslösung erfolgt in üblicher Weise durch Abschalten von + von der Ader 70.
  • Die in Fig. 3 gezeigte Umschaltung von einem auf einen zweiten Schaltarmsatz kann auch bei Hebdrehwählern angewendet werden. Ferner ist es auch nicht notwendig, bei Motorwählern zwei Schaltarmsätze vorzusehen. Es kann auch bei diesen Wählern die Umschaltung in der in Fig.4 gezeigten Weise erfolgen, indem Potential von einem Kontaktsegment auf das andere umgelegt wird. Als Rast- und Zwischenraststellungen sind dann die geeigneten Wählerstellungen zu verwenden.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Schaltungsanordnung für Fernmelde-, insbesondere Fernsprechanlagen mit großgruppigen Nummernstromstoßempfängern, dadurch gekennzeichnet, daß in den Kontaktgruppen der Wähler einer Wahlstufe (1I. GW) Verbindungsleitungen zu zwei im Verbindungsaufbau aufeinanderfolgenden Wahlstufen (1I1. GW, LW) angeschlossen sind und nach durch eine Nummernwahl bewirkter Einstellung (auf 2. Dekade) eines Wählers (GW i) über einen Wähler (GW 44) der eigenen Wahlstufe unter dem Einfluß einer zweiten \ ummeruwahl (i. Dekade) die durch beide Nucnniernwahlen gekennzeichnete \'erkehrsriclitulig (22r. 11d) erreicht wird.
  2. 2. Schaltungsanordnung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Wähler (GW i bis ioo) in von verschiedenen Gruppen vorgeordneter Wähler erreichbare Gruppen (Gr i bis Gr 5) unterteilt sind und jeder durch die erste auf sie einwirkende Nummernwahl bestimmten Verkehrsrichtung (z. 13. 22. Ts) mindestens ein Wähler (z. B. GiV 3, 1, 23, 24 usw.) aus jeder Gruppe (Gr 1, 2 USW.) zugeordnet ist.
  3. 3. Schaltungsanordnung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß über den durch einen Wähler (GW i) der eigenen Wahlstufe belegten Zugang (Z 2) zum Wähler (GW 44) ein Umstetierrelais (( r) wirksam wird. welches eine Freiwahl unter den zur nächsten Wahlstufe (LW) abgehenden Leitungen (i i bis 20') ermöglicht. Schaltungsanordnung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet. daß das Umsteuerrelais (L' i) einen zweiten Schaltarmsatz (49, 5o, 51) einschaltet (46 ic 1,I7 u 1, 48 u 1). 5. Schaltungsanordnung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß das Unisteuerrelais (U i i) bei seinem bVirksaniwerden den Prüfstromkreis derart umschaltet (io8 u i i, 92u i i), daß er nur auf den Kontakten (11 bis 2o) der zu einer nachfolgenden Wählerstufe (LW) führenden Leitungen geschlossen werden kann. 6. Schaltungsanordnung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß das Umsteuerreläis (U i, U i i) vom Befegungsrelais (C i, C 4) des Wählers in die ankommende Belegungsader (34, 87) eingeschaltet wird (35 c, 72 c 4). 7. Schaltungsanordnung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß nach Kennzeichnung einer Verkehrsrichtung (z. B. 23. Ts), in der der eingestellte Wähler auch als Wähler der nachgeordneten Wahlstufe (I11. GW) dient, die Auswahl eines freien Wählers verhindert (621t2, 85u 12) und der eingestellte Wähler zwecks Neueinstellung als Wähler der nachgeordneten Wahlstufe (11l. GR) ausgelöst wird. Schaltungsanordnung nach Anspruch;, dadurch gekennzeichnet, daB nach Einstellung des Wählers auf die Dekade derjenigen Verkehrsrichtung (23. Ts), in der er selbst als Wähler der nächsten Wahlstufe dient, ein Hilfsrelais (U 2, U 12) wirksam wird, das die :Auslösung des eingestellten Wählers veranlaßt. 9. Schaltungsanordnung nach 3 und 8, dadurch gekennzeichnet, daß das Hilfsrelais (U 2, U 12), das über den Zugang (Z 2) von Wählern der eigenen Wählstufe beherrschte Umsteuerrelais (U i. U i i) einschaltet (59 u 2, 101 u 12). io. Schaltungsanordnung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daB das Hilfsrelais (U 2, U 12) den Prüfstromkreis öffnet (62 11 2, 85 4b 12). i i. Schaltungsanordnung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß das Hilfsrelais (U 2, U 12) sich in einen Haltestromkreis einschaltet (581c 2, 97 u 12), der bei Erreichen der Ruhelage des Wählers geöffnet wird (28 k, 98 k). 12. Schaltungsanordnung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß das Hilfsrelais (U2) die Stillsetzung des Wählers auf .dem letzten Kontakt (30) der gewählten Dekade (3) verhindert (64 u 2). 13. Schaltungsanordnung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daB das Hilfsrelais (U 2) die Stillsetzung des Wählers in der Überlauf stellung (95 wü) verhindert (961C 12). 14. Schaltungsanordnung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß das Hilfsrelais (U 2, U 12) die Einschaltung des Besetztzeichens verhindert.
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