DE944210C - Lackhilfsmittel - Google Patents
LackhilfsmittelInfo
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- DE944210C DE944210C DEF9688A DEF0009688A DE944210C DE 944210 C DE944210 C DE 944210C DE F9688 A DEF9688 A DE F9688A DE F0009688 A DEF0009688 A DE F0009688A DE 944210 C DE944210 C DE 944210C
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- C09—DYES; PAINTS; POLISHES; NATURAL RESINS; ADHESIVES; COMPOSITIONS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; APPLICATIONS OF MATERIALS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
- C09D—COATING COMPOSITIONS, e.g. PAINTS, VARNISHES OR LACQUERS; FILLING PASTES; CHEMICAL PAINT OR INK REMOVERS; INKS; CORRECTING FLUIDS; WOODSTAINS; PASTES OR SOLIDS FOR COLOURING OR PRINTING; USE OF MATERIALS THEREFOR
- C09D167/00—Coating compositions based on polyesters obtained by reactions forming a carboxylic ester link in the main chain; Coating compositions based on derivatives of such polymers
- C09D167/08—Polyesters modified with higher fatty oils or their acids, or with natural resins or resin acids
-
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- C09D7/00—Features of coating compositions, not provided for in group C09D5/00; Processes for incorporating ingredients in coating compositions
- C09D7/40—Additives
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Description
- Lackhilfsmittel Bei der Herstellung von p-Cyclohexylphenol aus Phenol und Cyclohexen bzw. Cyclohexylchlorid fallen größere Mengen von Nebenprodukten an. Diese Nebenprodukte bestehen hauptsächlich aus o-Cyclohexylphenol und Dicyclohexylphenol. Weitere Bestandteile der Nebenprodukte sind m-Cyclohexylphenol und Verbindungen von nicht näher bekannter Struktur, die zum Teil durch Aufspaltung des Cyclohexanringes entstehen. Da der Anteil der Nebenprodukte am Gesamtanfall über 5o"/o betragen kann, ist die Herstellung von p-Cyclohexylphenol wirtschaftlich nur dann tragbar, wenn auch die Nebenprodukte einer nutzbringenden Verwertung zugeführt werden können.
- Es wurde nun gefunden, daß diese Nebenprodukte, die sich am Licht intensiv gelb färben, trotz dieser Eigenschaft überraschend gut als Hautverhinderungsmittel für trocknende Lacke aller Art brauchbar sind. Die unangenehme gelbe Farbe tritt zwar bei Lacken, die diese Stoffe enthalten, auch auf, doch verschwindet sie bei kurzer Belichtung sowie bei Sauerstoffzutritt, also unter Bedingungen, denen jede Lackoberfläche ausgesetzt ist, wieder vollständig. Es können also .die oxydationsregelnden Eigenschaften des vorgeschlagenen Stoffgemisches voll zur Geltung gebracht werden.
- Weiterhin ergab sich, daß die Antrocknung der Lacke an der Luft, obwohl die Hautbildung im geschlossenen Gefäß unterbleibt, nur geringfügig verzögert und die Durchtrocknung der Lacke sogar deutlich verbessert wird. Besonders bezieht sich dies auf Lacke, die mit hochkondensierten Alkydharzen hergestellt worden sind.
- Ferner wurde gefunden, daß derartige hautverhindernde Zusätze in Lacken, die mit hochkondensierten Alkydharzen hergestellt wurden, eine bedeutende Glanzverbesserung erbringen. Solche Lacke zeigen häufig nach einigen Tagen ein Blind-oder Mattwerden der Oberfläche, meistens hervorgerufen durch eine Mikrorunzelstruktur. Durch Zusätze des vorgeschlagenen Mittels wird dieses Mattwerden verhindert.
- Die Wirksamkeit des neuen Lackhilfsmittels ist sehr intensiv. Im allgemeinen genügen schon Mengen von o, i bis o,40/0, bezogen auf klaren oder pigmentierten fertigen Lack, um die angegebenen Effekte zu erzielen. Ohne eine unerwünschte Vergilbung befürchten zu müssen, können jedoch auch Mengen bis zu etwa i °/o zugesetzt werden.
- Das neue Lackhilfsmittel kann als solches oder in Form einer Lösung in einem geeigneten Lösungsmittel bzw. Lösungsmittelgemisch zugesetzt werden. Eine besonders geeignete Anwendungsform stellen Lösungen des erfindungsgemäßen Lackhilfsmittels in niedrigsiedenden Anteilen der sauren Xylol-Formaldehyd-Kondensation dar. Diese Anteile, die in der Hauptsache aus Dibenzyläthern sowie Formaldehydacetalen der substituierten Benzylalkohole bestehen, sind wahrscheinlich peroxydbildend und fördern beim Auftragen des Lackes die Durchtrocknung.
- Gemäß der deutschen Patentschrift 689 344 sind das p-tert.-Amylphenol und das Di-p-oxyphenylß-ß-propan geeignet, im Gemisch mit Holzölfirnissen oder Holzölnaturharzlacken ohne Eisblumenbildung klare auftrocknende Anstriche zu liefern, ohne daß dabei die guten Trockeneigenschaften des Holzöls bzw. der holzölhaltigen Lacke und - die Lichtbeständigkeit verändert werden. Weiterhin war es bekannt, daß die beim Trocknen von Holzöl und/oder Holzöllackfilmen auftretende Eisblumenbildung verhindert werden kann, wenn man dem Holzöl ß-Naphthol, eventuell in Verbindung mit Phenol, aralkylierten Phenolen usw., zusetzt, daß dieses Verfahren aber andererseits den Nachteil einer längeren Trockenzeit und Verschlechterung der Lichtbeständigkeit der Aufstriche hat.
- Beispiel i Einem Lack mit 35% eines Bindemittels, bestehend aus einem hochkondensierten Alkydharz mit 67% Olanteil und Pentaerythrit als Veresterungsmittel, weiter aus 35119 eines Gemisches aus Teilen Zinkweiß und i Teil nicht kreidendem Titandioxyd sowie aus 30% eines Gemisches aus g Teilen Testbenzin und io Teilen Xylol, werden nach der Verarbeitung auf dem Dreiwalzenstuhl und der.üblichen Sikkativierung o,7 Teile des neuen Lackhilfsmittels zugesetzt.
- Der Lack zeigt nach mehrmonatiger Lagerung in verschlossener Büchse keinerlei Hautbildung und ergibt ,einen run.zelfreien hochglänzenden Aufstrich sowie eine bei einem solchen Lack sonst nicht übliche gute Durchtrocknung.
- Beispiel 2 Einem Lack, der durch Verkochen von 2 Teilen Rohholzöl mit i Teil eines zoo%igen Phenolharzes bei 28o° und nachfolgende Abschreckung mit i/2 Teil eines Leinölstandöles von 5o P sowie anschließender Verdünnung und Sikkativierung hergestellt wurde, wird i % (bezogen auf fertigen Klarlack) des- neuen Lackhilfsmittels zugesetzt. Der Lack trocknet eisblumenfrei und zeigt - auch nach mehrmonatiger Lagerung im geschlossenen Gefäß - keine Hautbildung.
Claims (2)
- PATENTANSPRÜCHE: i. Verwendung der sich bei der Herstellung von p-Cyclohexylphenol aus Phenol und Cyclohexen bzw. Cyclohexylchlorid bildenden Nebenprodukte, die hauptsächlich aus o-Cyclohexylphenol und Dicyclohexylphenol neben m-Cyclohexylphenol und Verbindungen nicht näher bekannter Struktur bestehen, in Mengen bis zu ungefähr i % als Zusatz für Lacke.
- 2. Verwendung der Nebenprodukte nach Anspruch i als Lösung in destillierbaren Kondensationsprodukten aromatischer Kohlenwasserstoffe. mit Formaldehyd, die chemisch gebundenen Sauerstoff in Form von Äther- oder Acetalgruppen enthalten. Angezogene Druckschriften: Deutsche Patentschriften Nr. 247 373, 689344; USA.-Patentschriften Nr. i 8oo 295, 1917823; Nouvel, Die Industrie der Phenol-Aldehyd-Harze, 193i, S.11.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEF9688A DE944210C (de) | 1952-08-13 | 1952-08-13 | Lackhilfsmittel |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEF9688A DE944210C (de) | 1952-08-13 | 1952-08-13 | Lackhilfsmittel |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE944210C true DE944210C (de) | 1956-06-07 |
Family
ID=7086219
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEF9688A Expired DE944210C (de) | 1952-08-13 | 1952-08-13 | Lackhilfsmittel |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE944210C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1160569B (de) * | 1961-04-27 | 1964-01-02 | Bayer Ag | Lackhilfsmittel (Hautverhinderungsmittel) |
Citations (4)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE247373C (de) * | ||||
| US1800295A (en) * | 1927-08-06 | 1931-04-14 | Beck Koller & Company | Condensation product and process for preparing same |
| US1917823A (en) * | 1931-10-23 | 1933-07-11 | Dow Chemical Co | Method for manufacture of cyclohexylphenols |
| DE689344C (de) * | 1933-10-19 | 1940-03-18 | Kurt Albert G M B H Dr | Filme ergebender Holzoelfirnisse oder Holzoel-Naturharzlacke |
-
1952
- 1952-08-13 DE DEF9688A patent/DE944210C/de not_active Expired
Patent Citations (4)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
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| DE247373C (de) * | ||||
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