DE514435C - Verfahren zur Herstellung von Lacken aus Polyvinylestern - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von Lacken aus Polyvinylestern

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DE514435C
DE514435C DEC38241D DEC0038241D DE514435C DE 514435 C DE514435 C DE 514435C DE C38241 D DEC38241 D DE C38241D DE C0038241 D DEC0038241 D DE C0038241D DE 514435 C DE514435 C DE 514435C
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DE
Germany
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alcohol
paints
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vinyl acetate
varnishes
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Expired
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DEC38241D
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English (en)
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Wolfram Haehnel
Willy O Herrmann
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Consortium fuer Elektrochemische Industrie GmbH
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Consortium fuer Elektrochemische Industrie GmbH
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C09DYES; PAINTS; POLISHES; NATURAL RESINS; ADHESIVES; COMPOSITIONS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; APPLICATIONS OF MATERIALS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • C09DCOATING COMPOSITIONS, e.g. PAINTS, VARNISHES OR LACQUERS; FILLING PASTES; CHEMICAL PAINT OR INK REMOVERS; INKS; CORRECTING FLUIDS; WOODSTAINS; PASTES OR SOLIDS FOR COLOURING OR PRINTING; USE OF MATERIALS THEREFOR
    • C09D131/00Coating compositions based on homopolymers or copolymers of compounds having one or more unsaturated aliphatic radicals, each having only one carbon-to-carbon double bond, and at least one being terminated by an acyloxy radical of a saturated carboxylic acid, of carbonic acid, or of a haloformic acid; Coating compositions based on derivatives of such polymers
    • C09D131/02Homopolymers or copolymers of esters of monocarboxylic acids

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  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Materials Engineering (AREA)
  • Wood Science & Technology (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Addition Polymer Or Copolymer, Post-Treatments, Or Chemical Modifications (AREA)

Description

  • Verfahren zur Herstellung von Lacken aus Polyvinylestern Es ist vielfach versucht worden, die Polymerisationsprodukte der organischen Vinylester zur Herstellung von Lacken nutzbar zu machen. Da diese Polymerisationsprodukte - s. Patent 281 687 - aber gerade in dem wichtigsten Lacklösungsmittel Alkohol unlöslich, ja sogar durch Alkohol fällbar sind, mußte man sich mit anderen organischen Lösungsmitteln, wie organischen Estern, gechlorten Isohlenwasserstoffen (Patent 290 545), Aldehyden, Betonen, Nitrokohlenwasserstoffen (Patent 291 299), behelfen.
  • Wir haben nun gefunden, daß man die Polymerisationsprodukte von Vinylestern überraschenderweise auch in dem wichtigsten Lacklösungsmittel Alkohol in Lösung bringen kann, wenn man wasserhaltigen Alkohol verwendet oder wenn man dem Alkohol Vinvlacetat oder andere, insbesondere als ]Jenaturierungsmittel bekannte organische Lösungsmittel zusetzt. Es genügen im allgemeinen bereits einige Prozente dieser Zusätze, um den Äthylalkohol in ein Lösungsmittel für polymerisierte Vinylester zu verwandeln. Besonders überraschend ist es, daß auch Stoffe, die an sich keine oder schlechte Lösungsmittel für polymerisierte Vinylester Sind, z. B. Benzol (vgl.. Patent 291 2991, oder überhaupt als Lacklösungsmittel nicht in Betracht kommen, wie z. B. Wasser, diese Wirkung ausüben. Durch diese Tatsache wird es ermöglicht, aus polymerisierten Vinylestern als Grundstoffen mit technischen Spiritussorten wertvolle Lacke herzustellen, was einen ganz erheblichen technischen Fortschritt bedeutet. Durch die Erfindung wird es auch ermöglicht, bekannte Spritlacke durch Zusatz von Spritlösungen der mit wertvollen lacktechnischen Eigenschaften versehenen polymerisierten Vinylester zu verbessern oder zu modifizieren. Durch den Erfindungsgedanken wird den polymerisierten Vinylestern das ganze Verwendungsgebiet der Spritlacke erschlossen, zumal da sie sich zur Herstellung von Spritzlacken, Streichlacken, Tauchlacken u. dgl. eignen. Unter den Verwendungsmöglichkeiten seien beispielsweise folgende hervorgehoben: Grundier lacke, Decklacke, Überzugslacke, Imprägnierungslacke, Isolierlacke, Rahmenlacke, Mattinen, Polituren und Appreturen. Besonders hervorgehoben sei nochmals die Verwendungsmöglichkeit in Kombination mit anderen Lacken, die bei der aufkommenden Bedeutung der Sprit- und Spritzlacke z. B. für die Automobilindustrie außerordent-lich wichtig ist. Beispiel i 5o g polymerisiertes Vinylacetat wurden in 5o g Alkohol, der etua 5 alo Wasser enthielt, gelöst. Beispiele 5o g polyirierisiertes Vinylacerat wurden in 509 92%igem, mit Methylalkohol denaturiertem Brennspiritus gelöst. Beispiel 3 5o g polymerisiertes Vinxlacetat wurden in 5o g 95%igem, mit Terpentin denaturiertem Spiritus gelöst.
  • Beispiel 4 5o g polymerisiertes Vinylacetat, 5 g Vinyläcetat und 45 g Alkohol wurden in Lösung gebracht.
  • Beispiel 5 5o g rohes polymerisiertes Vinylacetat mit etwa i o o ö unverändertem Vinylacetat wurden in 5o g Alkohol in Lösung gebracht. Beispiel 6 5o g polymerisiertes Vinylbutyrat wurden in einem Gemisch von 49g Alkohol und i g Wasser gelöst.
  • Beispiel? Es wurden zwecks Herstellung einer guten Politur eine 15%ige Lösung von polymerisiertem Vinylacetat in 95 o'oigem, mit Methylalkohol denaturiertem- Spiritus mit einer gleichen Menge einer i 5 0i!oigen Lösung von polymerisiertem Acetaldehydharz in 96o'oigem Spiritus vermischt. Beispiel 8 Eine Lösung von 5o g polymerisiertem Vinylacetat in 5o g eines 92oöigen mit Methylalkohol denaturiertem Spiritus wurde mit 25 g einer 50%igen Lösung vorn gehärtetem Acetaldehydharz in Aceton versetzt.
  • Beispiel 9 Eine Lösung von Sog polymerisiertem Vinylacetat in 509 95 o;oigem, mit Terpentin denaturiertem Spiritus wurde versetzt mit io g einer 30%igen alkoholischen Lösung von gelbem Akaroidharz und mit io g einer Zo%igen Naturschellacklösung in. mit Pyridin denaturiertem Spiritus. Beispiel io 5o g polymerisiertes .Vinylacetat wurden in einem Gemisch von 46g Alkohol und 4 g Wasser gelöst und mit der gleichen Menge einer 25o,öigen Lösung eines unter dem Namen Albertol bekannten Kunstharzes in Spiritus versetzt. Außerdem wurden 2g Trikresylphosphät zugesetzt.

Claims (2)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Verfahren zur Herstellung von Lakken aus Polyvinylestern, gekennzeichnet durch die Verwendung von mit Wasser oder einem anderen Nichtlösungsmittel für Vinylesterpolymerisationsprodukte versetztem Alkohol als Lösungsmittel.
  2. 2. Verfahren nach Anspruch i, gekennzeichnet durch einen Zusatz beliebiger anderer Lacke.
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