DE286568C - - Google Patents

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DE286568C
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C08ORGANIC MACROMOLECULAR COMPOUNDS; THEIR PREPARATION OR CHEMICAL WORKING-UP; COMPOSITIONS BASED THEREON
    • C08JWORKING-UP; GENERAL PROCESSES OF COMPOUNDING; AFTER-TREATMENT NOT COVERED BY SUBCLASSES C08B, C08C, C08F, C08G or C08H
    • C08J3/00Processes of treating or compounding macromolecular substances
    • C08J3/02Making solutions, dispersions, lattices or gels by other methods than by solution, emulsion or suspension polymerisation techniques
    • C08J3/09Making solutions, dispersions, lattices or gels by other methods than by solution, emulsion or suspension polymerisation techniques in organic liquids
    • C08J3/091Making solutions, dispersions, lattices or gels by other methods than by solution, emulsion or suspension polymerisation techniques in organic liquids characterised by the chemical constitution of the organic liquid
    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C08ORGANIC MACROMOLECULAR COMPOUNDS; THEIR PREPARATION OR CHEMICAL WORKING-UP; COMPOSITIONS BASED THEREON
    • C08JWORKING-UP; GENERAL PROCESSES OF COMPOUNDING; AFTER-TREATMENT NOT COVERED BY SUBCLASSES C08B, C08C, C08F, C08G or C08H
    • C08J2361/00Characterised by the use of condensation polymers of aldehydes or ketones; Derivatives of such polymers
    • C08J2361/04Condensation polymers of aldehydes or ketones with phenols only
    • C08J2361/06Condensation polymers of aldehydes or ketones with phenols only of aldehydes with phenols

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  • Chemical & Material Sciences (AREA)
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  • Dispersion Chemistry (AREA)
  • Health & Medical Sciences (AREA)
  • Chemical Kinetics & Catalysis (AREA)
  • Medicinal Chemistry (AREA)
  • Polymers & Plastics (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Paints Or Removers (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Man hat bereits vorgeschlagen, Firnisse oder Lacke aus Kondensationsprodukten von Phenolen und Formaldehyd herzustellen, indem man dieselben in Alkohol oder Aceton löst. Derartige Lacke und Firnisse werden vorzugsweise aus einem solchen Kondensationsprodukt hergestellt, welches fähig ist, durch Trocknen in einen unlöslichen und unschmelzbaren Körper überzugehen und so auf den lackierten
ίο Gegenständen eine außerordentlich widerstandsfähige Schicht zu bilden, welche dem Lack eben seinen hohen Wert verleiht. Die mit Alkohol oder Aceton hergestellten Lacke dieser Art haben jedoch den Nachteil, daß eine gewisse Menge Wasser zurückgehalten wird. Hierdurch wird der Wert der Lacke in ver-
„ schiedenen Beziehungen wesentlich verringert. Der Lack wird trübe, streifig, unansehnlich, und auch sein Isoliervermögen, das sonst außerordentlich groß ist und den Lack für elektrische Zwecke besonders wertvoll macht, wird in ungünstigem Sinne beeinflußt.
Es hat sich nun gezeigt, daß gute Lacke, welche die angeführten Nachteile nicht zeigen, aus den flüssigen oder festen Kondensationsprodukten der Phenole und Formaldehyde, namentlich den durch Hitze in unlösliche Stoffe überführbaren, erhalten werden können, inxdem man sie in einer flüssigen Sauerstoffverbindung der aliphatischen Reihe, wie Alkohol oder Aceton, löst und zu dieser Lösung einen Kohlenwasserstoff, vorzugsweise aus der zyklischen Reihe, wie Benzol oder seine Homologen, zugibt. Die so hergestellten Lacke zeigen nach dem Trocknen keine Trübung; der Überzug wird vollkommen glatt und glänzend, und das Isoliervermögen ist ausgezeichnet, da jede Spur Wasser beim Eintrocknen sich verflüchtigt hat.
Die günstige Wirkung der verwendeten Mischungen beruht auf der Anwendung der an sich bekannten Erscheinung, daß aus dem Lösungsmittelgemisch und dem gebildeten oder aus der Luft angezogenen Wasser Mischungen entstehen, aus denen das ja stets nur in geringen Mengen vorhandene Wasser infolge Bildung eines ternären Gemisches von höchster Dampfspannung bzw. niedrigstem Siedepunkt zunächst beim Verdunsten mit geringen Mengen der beiden anderen Komponenten weggeht, während bei Verwendung von beispielsweise Alkohol allein nur dieser verdunstet, während das gebildete oder aus der Luft angezogene Wasser im Lack zurückbleibt.
Als Beispiele von passenden flüssigen Verbindungen der aliphatischen Reihe seien angeführt:
Methylalkohol, Äthylalkohol, Amylalkohol, Epichlorhydrin und ähnliche Stoffe oder Mischungen derselben. Als Kohlenwasserstoffe können Petroläther, Benzol, Toluol, Xylol, zyklische Paraffine, wie Trimethylen u. dgl., verwendet werden.
Zur Verbesserung des Geruches der Firnisse oder Lacke können beliebige Riechstoffe zugesetzt werden. Man kann die Flüssigkeit auch mit anderen, in ihr löslichen Stoffen versetzen, beispielsweise mit Harzen, ölen, ein-
schließlich chinesischem Holzöl, Ölharzen, ölharzhaltigem Firnis, Kautschuk, Guttapercha, Asphalt, Nitrozellulose. Durch derartige Zusätze werden die Eigenschaften der Lacke oder Firnisse in bestimmter Weise beeinflußt. Die verwendeten Kondensationsprodukte können nach irgendeinem der bekannten Verfahren mit oder ohne eines der bekannten Kondensationsmittel hergestellt werden. In ίο allen Fällen zeigt der Zusatz an Kohlenwasserstoff seinen wohltätigen Einfluß auf den Wassergehalt des Lackes nach dem Trocknen.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Herstellung von Lack oder Firnis aus Kondensationsprodukten von Phenol und Formaldehyd, dadurch gekennzeichnet, daß als Lösungsmittel solche Mischungen von flüssigen, sauerstoffhaltigen Verbindungen der aliphatischen Reihe, wie Alkohol oder Aceton, und eines Kohlenwasserstoffes, namentlich der zyklischen Reihe, wie Benzol oder seine Homologen, verwendet werden, welche mit Wasser Gemische von niedrigstem Siedepunkt bilden.
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