DE94091C - - Google Patents
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B66—HOISTING; LIFTING; HAULING
- B66D—CAPSTANS; WINCHES; TACKLES, e.g. PULLEY BLOCKS; HOISTS
- B66D1/00—Rope, cable, or chain winding mechanisms; Capstans
- B66D1/02—Driving gear
- B66D1/04—Driving gear manually operated
- B66D1/06—Safety cranks for preventing unwanted crank rotation and subsequent lowering of the loads
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- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Braking Arrangements (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 35: Hebezeuge.
Patentirt im Deutschen Reiche vom lo. Oktober 1896 ab.
Die Erfindung betrifft eine Sicherheitskurbel, bei welcher durch Vorwärtsbewegen der Kurbel
oder des Kettenrades die Last gehoben wird, beim Loslassen aber dieselbe stillsteht und bei
kleinerer oder gröfserer Rückwärtsbewegung langsam oder schnell niedersinkt, um beim
Vorwärtsbewegen allmälig wieder festgehalten zu werden.
Auf der Kurbelwelle α (Fig. 1 und ia)- sitzt
lose das Getriebe b, durch welches die Arbeit der Welle weiter geleitet werden soll, und
trägt eine angegossene Bremsscheibe c. α und b sind an axialer Verschiebung durch den Ansatz
d und die auf der Welle α festgekeilte unrunde Scheibe e gehindert; ferner sitzt auf
der Welle α lose, aber nicht axial beweglich das Sperrrad f mit angegossenem Arm g, in
welchem der Bolzen h befestigt ist. Auf letzterem ist der Bremshebel i und das Ende k
des Bremsbandes u angeordnet, während das andere Ende I des Bremsbandes vermittelst
Bolzen m am Bremshebel i aufgehängt ist. Auf einem mit dem Gestell der Hebevorrichtung
verbundenen Bolzen η sitzt eine in das Sperrrad f eingreifende Sperrklinke p. Die
Zähne des Sperrrades f und die Sperrklinke ρ sind so angeordnet, dafs beide nach Umlegen
der letzteren auch in entgegengesetztem Sinne wirken können.
Soll die Last gehoben werden, so bewegt man die Kurbelwelle α in der Richtung des
Pfeiles (Fig. ia). Das Sperrrad f mit dem Bremshebel sowie Band bleibt zunächst stehen,
weil es infolge seiner Trägheit und einseitigen Belastung nicht an der Bewegung theilnehmen
kann. Der Knaggen r des Bremshebels i gleitet somit auf der Keilfläche t von e entlang,
wodurch i nach aufsen gedrückt und m um h gedreht bezw. das Ende / des Bremsbandes
u angezogen, während das andere Ende k infolge der zwischen u und c entstehenden
Reibung festgehalten wird; ferner wird durch die zwischen u und c entstehende'
Reibung c und damit das Getriebe b mitgenommen und die Last gehoben. Dabei gleitet
die Sperrklinke ρ über das Sperrrad f hinweg. Läfst man die Kurbel bezw. Kurbelwelle α los,
so bleibt die Verbindung der Theile u c und i t bestehen und die Last befindet sich in der
Schwebe, da f an der rückläufigen Bewegung durch Sperrklinke ρ verhindert wird.
Bewegt man die Kurbelwelle α entgegengesetzt der Pfeilrichtung (Fig. ia), so wird das
Sperrrad f von der Sperrklinke ρ festgehalten, dagegen die unrunde Scheibe e rückwärts gedreht
und damit die Keilfläche t vom Knaggen r entfernt, also der Bremshebel i
losgelassen; sobald dies eintritt, ist die Verbindung zwischen e c gelöst und die Last
sinkt.
Ein Vorwärtsbewegen der Welle α bringt e bezw. die Keilfläche t mit dem Bremshebel i,
wie oben beschrieben, in Eingriff, das Bremsband u wird angezogen und die Last gebremst.
Wickelt man das Seil oder die Kette, mit welcher die Last gehoben wird, von der anderen
Seite auf, so braucht man nur die Sperrklinke ρ herumzulegen und die Bremse
wirkt in derselben Weise wie eben beschrieben, nur wird vermittelst der Keilfläche ν und des
Knaggens s an Stelle von t und r das Bremsband angezogen bezw. gelöst.
Fig. 2 und 2 a stellen eine ähnliche Construction dar. Bei derselben ist die Bremsscheibe
A auf der Welle B festgekeilt, während das mit angegossenen Keilflächen C D
und Zahnkranz F versehene Kettenrad G lose auf der Welle B sitzt. Ueber die Nabe H
des Gestelles der Hebevorrichtung ist das Sperrrad / gesteckt, an welchem vermittelst
des Bolzens K das Ende L des Bremsbandes M befestigt ist. Das andere Ende N ist durch
Bolzen O mit dem Bremshebel P verbunden, welch letzterer wieder vermittelst Bolzen Q am
Sperrrad J aufgehängt ist. Auf einem mit dem Gestell der Hebevorrichtung verbundenen
Bolzen R sitzen die beiden Sperrklinken S,. welche in das Sperrrad / und den Zahnkranz
F eingreifen.
Bewegt man das Kettenrad G in der Richtung des Pfeiles (Fig. 2 a), so gleitet wie bei
der beschriebenen Construction der Knaggen T des Bremshebels P auf der Keilfläche C entlang,
wodurch das Bremsband M angezogen, das Kettenrad G mit der Welle B gekuppelt
und die Last gehoben wird. Hierbei bewegen sich Zahnkranz F und Sperrrad / gegen einander,
bis sich in der ä'ufsersten Stellung die Keilflächen V des Zahnkranzes F , mit den
Zahnflanken W des Sperrrades J. decken; es findet also eine relative Bewegung zwischen F
und / statt, ohne dafs die Sperrklinke 5 ausgehoben
oder die Lücken des Sperrrades J verdeckt werden.
Dreht man das Kettenrad G entgegen der Pfeilrichtung (Fig. 2 a), so hält eine der Sperrklinken
5 das Sperrrad J mit Bremsband M und -Hebel P fest, der Knaggen T gleitet auf
der Keilfläche C herab, die Bremse wird allrnälig
gelöst, F bewegt sich gegen J, bis sie wieder in der gezeichneten Stellung angelangt
sind und das Bremsband M gelöst ist. Dreht man alsdann G noch mehr rückwärts, so bewegen
sich G und J weiter gegen einander, die Flächen X des Zahnkranzes F heben die
Sperrklinke S aus der Lücke des Sperrrades / und die nachfolgenden erhöhten Theile des
Zahnkranzes F verdecken gleichzeitig die Lücken des Sperrrades J. Hierauf treten der
Knaggen U des Bremshebels P und Keilfläche D in Eingriff, wodurch das Bremsband
M angezogen, G mit B gekuppelt und die Last bezw. das Zugorgan zurückgedreht
wird.
Dreht man dann G wieder in der Richtung des Pfeiles, so werden dieZahnlücken geöffnet,
Knaggen T tritt mit Keilfläche C wie vorhin in Eingriff, das Bremsband M wird angezogen,
G mit B gekuppelt und die Last gehoben.
Die Sperrklinken S sind so angeordnet, dafs sie nach einander einfallen und somit derselbe
Effect erzielt wird,'' als hätte das Sperrrad / sechs anstatt drei Zähne.
Claims (3)
1. Eine Sicherheitskurbel mit zwangläufigem Senken der Last (Fig. 1 und ia), bei welcher
ein Heben der Last infolge Vorwärtsdrehen der Welle (a) dadurch erzielt wird,
dafs ein vom Sperrrad (f) beeinflufster Bremshebel (i) mit Bremsband (u) durch das Zusammenwirken
eines Knaggens (r) mit einer Keilfiäche (t) einer auf der Axe (a) festen
unrunden Scheibe (e) angezogen und so die Welle (a) mit der Bremsscheibe (c) bezw.
Getriebe (b) (welches zum Weiterleiten der Arbeit dient) gekuppelt wird, während beim
Rückwärtsdrehen der Welle das Sperrrad (f) sammt Bremsband (u) und Hebel (i) von
einer Sperrklinke (p) festgehalten wird, die Keilfläche (t) aber zurückgedreht, wodurch
ein ganzes oder theilweises Lösen der Bremse und somit ein Sinken der Last bewirkt wird.
2. Bei der unter 1. beanspruchten Vorrichtung (Fig. ι .und ia) die Anordnung der Sperrklinke
(p), der Keilfiäche (v) und des Knaggens (s) und Sperrrades (f) derart,
dafs nach Herumwerfen der Sperrklinke (p) die Keilfläche (v) mit Knaggen (s)· in Eingriff
treten und die Sicherheitskurbel ebenso, wie unter 1. beschrieben, wirkt, wenn das
Heben der Last im entgegengesetzten Drehsinne erfolgt.
3. Eine Ausführungsform der unter 1. beanspruchten Sicherheitskurbel derart, dafs ein
Rückwärtsdrehen der Welle (B) bezw. des Zugorganes der Hebevorrichtung dadurch
erreicht wird, dafs beim Drehen des Kettenrades (G) entgegen der Pfeilrichtung (Fig. 2 a)
die Sperrklinken (S) von den Flanken (X) des am Kettenrade festen Kranzes (F) aus
den Sperrradlücken gehoben und gleichzeitig letztere vom Kranze (F) verdeckt und
damit unwirksam gemacht werden, so dafs Knaggen (U) auf Keilfläche (D) entlang
gleitet, die Bremse angezogen und Kettenrad (G) mit Welle (B) gekuppelt wird.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE94091C true DE94091C (de) |
Family
ID=365468
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT94091D Active DE94091C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE94091C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1059645B (de) * | 1953-09-08 | 1959-06-18 | Heinrich Poppe | Wagenheber mit Klinkentrieb |
-
0
- DE DENDAT94091D patent/DE94091C/de active Active
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1059645B (de) * | 1953-09-08 | 1959-06-18 | Heinrich Poppe | Wagenheber mit Klinkentrieb |
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