DE39974C - Sicherheitskurbel mit Centrifugalbremse für Hebezeuge - Google Patents

Sicherheitskurbel mit Centrifugalbremse für Hebezeuge

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DE39974C
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DE
Germany
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crank
drive shaft
hoists
attached
pawl
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Expired - Lifetime
Application number
DENDAT39974D
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English (en)
Original Assignee
H. ANDREAE in Mannheim
Publication of DE39974C publication Critical patent/DE39974C/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B66HOISTING; LIFTING; HAULING
    • B66DCAPSTANS; WINCHES; TACKLES, e.g. PULLEY BLOCKS; HOISTS
    • B66D1/00Rope, cable, or chain winding mechanisms; Capstans
    • B66D1/02Driving gear
    • B66D1/04Driving gear manually operated
    • B66D1/06Safety cranks for preventing unwanted crank rotation and subsequent lowering of the loads

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Braking Arrangements (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Die Antriebsvorrichtung besteht aus einer Sicherheitskurbel mit Frictipnskupplung in Verbindung mit einer Centrifugalbremse.
Auf eine entsprechend gebildete Antriebsachse sind zwei Frictionsscheiben d und e, Fig. 4, aufgeschoben; die Vollscheibe e sitzt verschiebbar, aber nicht drehbar auf dem vierkantigen' Ansatz m der Achse, die Hohlscheibe d sitzt lose auf der Büchse f, welche gleichfalls lose auf der Triebachse steckt.
Die Büchse f ist mit einem Rande zur Befestigung von zwei Spiralfedern g und einem angedrehten Excenter versehen; aufserhalb auf der Büchse f ist die durch Gegengewicht ausgeglichene Handkurbel a, welche auf der 'inneren Nabe ein gleiches Excenter wie f besitzt, Fig. 2, aufgesteckt und mit konischem Stift an f befestigt.
Um die beiden Excenter sind die keilförmigen Druckringe c, Fig. 3, gelegt, welche am höchsten und tiefsten Punkt mit Führungsnasen b versehen sind. Diese Druckringe müssen in gerader Richtung auf- und abgleiten können; es sind daher, um die seitlichen Schiebungen der Excenter aufzunehmen, innerhalb der Druckringe metallene Gleitstücke vorgesehen, welche direct auf den Excentern sitzen und den erforderlichen seitlichen Spielraum haben.
Die Nabe der losen Frictionsscheibe d ist an beiden Seiten als schiefe Widerlagerfläche für die Keilringe c c ausgebildet und mit Nuthen für die Führungsnasen b b versehen.
Die Frictionsscheibe d, als geschlossenes Gehäuse constrain, ist an ihrem Umfang mit Sperrzähnen versehen, in welche die unauslösbare Zwillingssperrklinke h eingreift.
Eine Schutzkappe η überdeckt die Gleitfläche, und ist in derselben eine Stellschraube ο zur Begrenzung des Excenterhubes angeordnet.
Vermittelst einer Unterlagsscheibe und der mit Splint gesicherten Mutter ρ werden die sä'mmtlichen Constructionstheile auf der Antriebsachse zusammengehalten.
Beim Vorwärtsdrehen an der Kurbel werden die Keilringe cc in gerader Linie abwärts geschoben, wodurch die Frictionsscheibe d ^an die Gegenscheibe e festgeprefst (gekuppelt) wird, und da letztere vermittelst Vierkants auf der Triebachse sitzt, so kann das Aufwinden der Last erfolgen.
Zwei auf der Büchse / befestigte und mit der Frictionsscheibe d verbundene Spiralfedern g, Fig. ι a, halten die losgelassene Kurbel stets im Sinne der Vorwärtsdrehung gespannt, und die Excenterwirkung ist so bedeutend, dafs die Federspannung allein genügt, den zur Verkupplung nöthigen Druck auf die Frictionsflächen zu übertragen.
Die niedergehende Last wird daher beim Loslassen der Kurbel in jeder Lage festgehalten.
Soll die Last abgelassen werden, so wird die Kurbel um etwa 90° zurückgedreht, wodurch die Keilstücke, cc ^aufwärts gleiten, die Frictionsscheiben d und e sich von einander entfernen und zwischen deren Reibungsflächen ein freier Spielraum entsteht, so dafs die Scheibe e mit der Antriebswelle den Rücklauf beginnen kann, während die Kurbel und die äufseren Theile in Ruhe verbleiben.
In dem Hohlraum hinter der Bremsscheibe e ist eine Centrifugalbremse angeordnet, Fig. 4 und 5.

Claims (2)

  1. Dieselbe besteht aus einem Bremskreuz r, welches fest auf der Antriebswelle aufgekeilt und an jedem Ende der vier Arme mit einem Gewichtsstück s scharnierartig verbunden ist.
    Die Gewichtsstücke sind excentrisch gebohrt, mit Bolzen auf dem Kreuz r drehbar befestigt und werden durch die Federn t im Schwerpunkt gehalten.
    Beim Niedergehen der Last kommen die Gewichte s durch die Centrifugalkraft zum Ausschlag, und durch die eintretende Excenterwirkung derselben wird eine Vorschiebung der Kupplungsscheibe e gegen die feststehende Gegenscheibe d bewirkt.
    Die Anpressung verstärkt oder vermindert sich je nach der Geschwindigkeit der Umdrehungen, wodurch eine selbsttätig regulirende Bremsung stattfindet.
    Zum Ablassen der unbelasteten Ketten oder Seile ist auf die Stellmutter ρ eine Kurbelscheibe q mit verdecktem Drehknopf fest aufgesetzt, womit bei zurückgenommener Kurbel die leere Kette sehr rasch und leicht auf- oder abzuwinden ist.
    Zur Sicherung .gegen unbefugte Benutzung ist auf der Antriebswelle ein Sperrrad angebracht, in dessen Zahnlücken eine Sperrklinke oder ein Riegel mittelst Feder sich einschiebt, sobald die Thür des darum gebauten Schutzkastens, Fig. 4 und 6, geschlossen wird. Beim Oeffnen der Thür löst sich dieses Gesperre von selbst aus.
    • Paten τ-An sprüche:
    ■1. Eine Antriebsvorrichtung für Hebezeuge, welche durch Vorwärtsdrehen, Loslassen und Zurückziehen an der Handkurbel a das Aufwinden, Feststellen und selbstthätig ' bremsende Niedergehen von Lasten erzielt, und zwar durch zwei auf Excentern sitzende keilförmige Gleitringe c, welche bei Drehung der Kurbel auf den schiefen Ebenen der auf der Kurbelnabe losen. Kupplungs-■ scheibe d gleitend, eine Verschiebung und Festkupplung der letzteren mit der auf der Antriebswelle verschiebbaren, aber nicht drehbaren Reibungsscheibe e bewirken, während beim Zurückziehen an der Kurbel die Entkupplung und der Niedergang der Last erfolgt, wobei die,unter dem Einflufs der Centrifugalkraft auf dem auf der Antriebswelle befestigten Bremskreuz r ausschwingenden Gewichte s eine regulirende Bremsung durch axiale Vorschiebung der Kupplungsscheibe e an die durch Sperrklinke festgesperrte Gegenscheibe d hervorbringen.
  2. 2. An der unter 1. gekennzeichneten Antriebsvorrichtung für Hebezeuge folgende Theile und Einrichtungen:
    a) ein Sperrhaken oder Riegel, Fig. 4 oder 6, welcher sich beim Schliefsen oder Oeffnen eines Schutzkastens
    - selbstthätig in die Antriebswelle entsprechend ein- oder ausklinkt, so dafs die Antriebsvorrichtung gesperrt oder gelöst wird;
    b) eine Hülfskurbel q zum Drehen der Antriebswelle behufs Ablassens der unbelasteten Kette oder des Seiles;
    c) eine Schutzkappe η mit Stellschraube 0 zur Begrenzung des Hubes des Excenterringes c bei Rückdrehung der Kurbel behufs des Lastniederganges.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
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