DE43304C - Selbstthätige Bremse - Google Patents
Selbstthätige BremseInfo
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- DE43304C DE43304C DENDAT43304D DE43304DA DE43304C DE 43304 C DE43304 C DE 43304C DE NDAT43304 D DENDAT43304 D DE NDAT43304D DE 43304D A DE43304D A DE 43304DA DE 43304 C DE43304 C DE 43304C
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- DE
- Germany
- Prior art keywords
- brake
- rollers
- automatic brake
- friction
- firmly connected
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- Expired - Lifetime
Links
Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B66—HOISTING; LIFTING; HAULING
- B66D—CAPSTANS; WINCHES; TACKLES, e.g. PULLEY BLOCKS; HOISTS
- B66D5/00—Braking or detent devices characterised by application to lifting or hoisting gear, e.g. for controlling the lowering of loads
- B66D5/02—Crane, lift hoist, or winch brakes operating on drums, barrels, or ropes
- B66D5/04—Crane, lift hoist, or winch brakes operating on drums, barrels, or ropes actuated by centrifugal force
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Braking Arrangements (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
KLASSE 35: Hebezeuge.
Im Gegensatz zu bekannten Schleuderbremsen, welche auf der einfachen Bremswirkung
von je zwei gegen einander reibenden Körperflächen beruhen, von denen eine festgehalten
wird, während die andere sich bewegt, ist bei der nachfolgend gekennzeichneten Bremse die vermehrte Bremswirkung von je
zwei gegen einander reibenden, aber beiderseits in entgegengesetzter Richtung zu einander
bewegten Körperflächen zu Grunde gelegt.
Die in Fig. 1 und 2 dargestellte Bremse besteht aus dem Hohlkörper A, welcher mit dem
Maschinentheil X, dessen Umdrehungsgeschwindigkeit geregelt werden soll (Welle, Kettenrolle,
Zahnrad, Schnecke etc.), fest verbunden ist. Auf der nach innen tretenden Nabe von
A ist ein mehrarmiges Kreuzstück g aufgekeilt, welches zwischen seinen gabelförmigen
Armen in Richtung des Halbmessers verschiebbare, um ihren Mittelpunkt drehbare abgeschrägte
Rollen c trägt. Den Kegelflächen der Rollen entsprechend, ist am Boden des Hohlcylinders
A die schräge Fläche α ausgebildet. Auf derselben Welle mit A sitzt die Scheibe B,
die ebenfalls die den Kegelflächen der Rollen entsprechende schräge Fläche b trägt.
Wird Scheibe B auf irgend eine Art festgehalten, während A und mit ihm das Kreuz g
und die Rollen c um seine Achse sich dreht, so werden die Rollen c durch die Schleuderkraft
in die durch die schrägen Flächen a und b gebildete keilförmige Ringnuth geprefst
und nehmen durch Reibung an der ruhenden Fläche b eine der Bewegung von A entgegengesetzte
Drehung an. Durch diese entgegengesetzte Bewegung wird zwischen den Rollen c
und der Fläche α eine heftige Reibung erzeugt, die verlangsamend bezw. je nach der
Umdrehungsgeschwindigkeit und der einwirkenden Schleuderkraft regelnd auf die Bewegung
von A und des mit ihm fest verbundenen Maschinentheiles X wirkt.
Um die Bewegung der Rollen c zwangsläufig zu machen, können Fläche b und die derselben
zugekehrten Rollenflächen mit Zähnen versehen werden.
Fig. 3 zeigt die Bremse in Verbindung mit einer Sicherheitskurbel D. A ist hier mit der
Kettenrolle X fest verbunden, während B auf der durch Sperrradeingriff gehaltenen Welle
der Sicherheitskurbel aufgekeilt ist und gleichzeitig als Mitnehmerscheibe für D dient.
Fig. 4 zeigt die Bremse derartig in das Gestell eines Fahrstuhles eingebaut, dafs die
Scheibe B mit dem Gestell fest verschraubt ist, während die Welle x, die in -B ihre Lagerung
findet, mit dem Getriebe X fest verbunden ist. Letzteres greift in eine an die Führungsbalken
des Fahrstuhles geschraubte Zahnstange. Durch Verlangsamung der Umdrehungsgeschwindigkeit
von X durch die Bremse wird beim Bruch des Förderseiles die Fallgeschwindigkeit
des Fahrstuhles auf ein ungefährliches Mafs herabgemindert.
Fig. 5. Der äufsere Umfang von A bildet gleichzeitig die Bremsscheibe für die Bandbremse
des Windwerkes. Die Bremse verhindert hier selbst beim vollständigen Lösen der Bandbremse ein Sinken der Last mit gefährlicher
Geschwindigkeit.
Fig. 6 zeigt die Bremse in Verbindung mit einer steilgängigen Schnecke, deren Verwen-
dung als Triebwerk eines Hebezeuges ohne den Rücklauf regelnde Vorrichtungen nicht
möglich ist.
Claims (1)
- Patent-Anspruch:Eine selbsttätige Bremse, gekennzeichnet durch Bremsklötze in Gestalt abgeschrägter Rollen mit beiderseits glatter oder einseitig verzahnter Mantelfläche, die durch Schleuderkraft zur Wirkung kommen und durch Reibung oder Zahneingriff mit einer feststehenden Fläche in eine der mit dem zu bremsenden Maschinentheil fest verbundenen Scheibe entgegengesetzte Drehung versetzt werden und dadurch eine die Bewegung der letzteren verlangsamende Reibung erzeugen.Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE43304C true DE43304C (de) |
Family
ID=318639
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT43304D Expired - Lifetime DE43304C (de) | Selbstthätige Bremse |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE43304C (de) |
-
0
- DE DENDAT43304D patent/DE43304C/de not_active Expired - Lifetime
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