DE33269C - Selbstthätige Sperrkegelbremse für Hebemaschinen - Google Patents

Selbstthätige Sperrkegelbremse für Hebemaschinen

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DE33269C
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DE
Germany
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load
brake
locking cone
automatic locking
lifting machines
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Expired - Lifetime
Application number
DENDAT33269D
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English (en)
Original Assignee
MASCHINENFABRIK CY-KLOP (MEHLIS & BEHRENS) in Berlin N., Pankstrafse 14/15
Publication of DE33269C publication Critical patent/DE33269C/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B66HOISTING; LIFTING; HAULING
    • B66DCAPSTANS; WINCHES; TACKLES, e.g. PULLEY BLOCKS; HOISTS
    • B66D5/00Braking or detent devices characterised by application to lifting or hoisting gear, e.g. for controlling the lowering of loads
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B66HOISTING; LIFTING; HAULING
    • B66DCAPSTANS; WINCHES; TACKLES, e.g. PULLEY BLOCKS; HOISTS
    • B66D2700/00Capstans, winches or hoists
    • B66D2700/03Mechanisms with latches or braking devices in general for capstans, hoists or similar devices as well as braking devices actuated electrically or by fluid under pressure

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Braking Arrangements (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 35: Hebezeuge.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 22. Januar 1885 ab.
Die vorliegende Sperrkegelbremse für Hebezeuge unterscheidet sich von bekannten Einrichtungen dieser Gattung dadurch, dafs behufs Anhaltens der Last beim Loslassen der Kurbel nicht die Windetrommel mit der daran hängenden Last den Bremsdruck vermittelt, sondern eine besondere Bremsscheibe, welche auf einer das Gesperre tragenden Welle befestigt ist und das zweite Ende der um eine lose Rolle geführten Lastkette mittelst Bremsbandes trägt. Die Bremse wird somit durch die Lastkette selbst angezogen, und eine Abwärtsbewegung der Last kann nur durch entsprechende Drehung der Kurbel erfolgen.
Die Fig. 1 bis 3 veranschaulichen eine Handwinde mit derartiger Bremse. Die Fig. 4 bis 6 stellen Theile in gröfserem Mafsstabe dar.
Das eine Ende α der Lastkette ist an der Windetrommel befestigt, und das andere Ende b hängt an einem Bremsbande c, welches um eine an einer besonderen Welle d befestigte Bremsscheibe e geschlungen ist. Die Last wird von einer durch die Kette getragenen losen Rolle gehoben, wenn die Handkurbel entsprechend gedreht wird.
Um nun beim Loslassen der Kurbel die Last ohne Weiteres zu hemmen, ist die Bremswelle d mit der Winde durch ein Zahnradvorgelege gekuppelt.
Das zu diesem Zwecke auf der Bremswelle angeordnete Zahnrad dreht sich beim Heben der Last lose auf seiner Welle, und in diesem Falle gleiten seine Sperrzähne unter den Sperrkegeln des Sperrwerks f, Fig. 4 und 6, frei hinweg. Die beiden Sperrkegel sind mit einer auf- der Bremswelle d befestigten Scheibe verbunden und werden durch Federn mit den Sperrzähnen in Berührung erhalten. Das Zahnradvorgelege zur Kupplung der Bremswelle d kann auch durch Ketten und Kettenräder oder andere Uebertragungsmittel ersetzt werden.
Infolge dieser Anordnung steht beim Aufwinden der Last die Bremswelle d still. Läfst man die Kurbel los, so versucht die Last vermöge der Räderübertragung die Sperrzähne des Zahnrades nach entgegengesetzter Richtung zu bewegen, diese werden dann aber durch die Sperrkegel aufgehalten. Denn die Bremswelle d steht beständig unter der Wirkung der Last, die für gewöhnlich die Drehung der Welle verhindert. Da der Bremsdruck proportional der Last wächst, so kann man diese grofs oder klein wählen , an dem Verhalten der Winde wird dadurch nichts geändert. Dem durch die Last erzeugten RUcktrieb wird in allen Fällen durch die Last selbst auch Gleichgewicht gehalten.
Will man also die Last senken, so ist man genöthigt, die Handkurbel rückwärts zu drehen. Hierbei dreht sich denn auch die Bremswelle d unter Ueberwindung der durch das Bremsband auf die Bremsscheibe e übertragenen Reibung.
Die Erfindung eignet sich nicht nur für Winden, sondern auch für Hebezeuge irgend welcher Art, bei denen Zugkraftmittel zur Verwendung kommen. Dabei können die Zwischenräder auch anders als dargestellt angeordnet
werden. Die Anordnung dieser Räder richtet sich nach der Art des Hebezeuges und ist dem letzteren stets von Fall zu Fall anzupassen.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Bei Hebezeugen aller Art eine selbstthätig wirkende Sperrkegelbremse, deren Bremsband c durch das unbewegliche Ende b der über eine oder mehrere lose Rollen geführten Lastkette oder des Lastseils angezogen wird, und deren Sperrwerk/ derart mit dem Räderwerk des Hebezeuges verbunden ist i dafs beim Heben der Last Drehung des Räderwerks erfolgen kann, ohne dafs die Bremsscheibe e sich mit dreht, während beim Senken der Last die Bremsscheibe an der Drehung theihiehmen mufs.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
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