DE927435C - Ausschank-Zaehlvorrichtung - Google Patents
Ausschank-ZaehlvorrichtungInfo
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- DE927435C DE927435C DEG10214A DEG0010214A DE927435C DE 927435 C DE927435 C DE 927435C DE G10214 A DEG10214 A DE G10214A DE G0010214 A DEG0010214 A DE G0010214A DE 927435 C DE927435 C DE 927435C
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B67—OPENING, CLOSING OR CLEANING BOTTLES, JARS OR SIMILAR CONTAINERS; LIQUID HANDLING
- B67D—DISPENSING, DELIVERING OR TRANSFERRING LIQUIDS, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
- B67D1/00—Apparatus or devices for dispensing beverages on draught
- B67D1/08—Details
- B67D1/0855—Details concerning the used flowmeter
Landscapes
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Description
- Es ist bekannt, daß eine Kontrolle über die Menge einer z. B. an einem Bierausschank gezapften Getränkemenge bei Abwesenheit des Eigentümers oder Pächters so gut wie ausgeschlossen ist. Somit bestand die Forderung, eine Zählvorrichtung zu schaffen, welche es jederzeit gestattet, die in einem Zeitabschnitt gezapfte Getränkemenge möglichst genau zu' kontrollieren, zu registrieren und somit sichtbar zu machen. Neben der Kontrolle des Vorrates bedeutet diese Vorrichtung einen Schutz gegen Verlust bei Abrechnung von Zapfmengen.
- Die Anlage nach der Erfindung erfüllt die vorgenannte Forderung. Dies wird durch eine proportional zur Schankflüssigkeit geförderte, von dieser räumlich getrennte Meßflüssigkeit erreicht.
- Gleichzeitig ist die Anlage dem Zugriff Unbefugter entzogen und bedarf keinerlei besonderer Bedienung oder Wartung.
- Die Zeichnung stellt als Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes eine Anlage dar, welche an einem Bierausschank mit einer oder mehreren Zapfstellen angebracht ist. Die Arbeitsweise dieser Zählanlage ist unabhängig von der Art der Flüssigkeit. Die Anlage arbeitet folgendermaßen.
- Beim Öffnen des Ausschankhahnes N wird durch ein mit diesem gekoppeltes Übertragungselement A das Ventil B der Zählanlage im gleichen Sinne geöffnet. Die Koppelung -durch das Übertragungselement A kann wahlweise auf mechanischem (z. B. Bowdenzug), elektrischem oder hydraulischem Wege geschehen. Wesentlich ist hierbei nur, daß die Öffnungsquerschnitte der miteinander gekoppelten Hähne N und B in jeder Stellung in einem geometrisch ähnlichere Verhältnis zueinander stehen.
- Das Messen geschieht nun in der Weise, daß eine gesonderte Meßflüssigkeit, welche mit der Schankflüssigkeit in keiner Verbindung steht, durch eine Meßuhr G geleitet wird, welche z. B. auf dem bekannten Prinzip des Durchflußzählers beruht. An Stelle dieser Meßuhr kann auch jede andere für das Messen von strömenden Flüssigkeiten geeignete Zähl- und Meßeinrichtung verwandt werden. Um Meßfehler zu vermeiden, wird nun diese Meßflüssigkeit, z. B. Wasser, einem Ausflußbehälter C entnommen, welcher allseitig luftdicht verschlossen ist und durch eine Zuleitung D mit dem gleichen Gasdruck, z. B.. Kohlensäure, beaufschlagt wird, welcher auf die Schankflüssigkeit wirkt. Zugleich wird die Füllhöhe der Meßflüssigkeit durch ein Absperrventil F in Zusammenarbeit mit einem Schwimmer E immer auf dem gleichen Niveau gehalten, wobei sich die Meßflüssigkeit aus dem normalen Wasserleitungsnetz über die Zuflußleitung K ergänzt. Durch diese Anordnung wird weiter erreicht, daß der Druck in der Wasserleitung ohne jeden Einfiuß auf Füllhöhe und Innendruck des Ausflußbehälfers C bleibt. Beide Voraussetzungen, nämlich der Gleichdruck der Meß- und Schankflüssigkeit sowie das konstant gehaltene Meßflüssigkeitsnivenu, sind von ausschlaggebender Bedeutung für die Erfindung, denn es ist bekannt, daß die Ausflußgeschwindigkeit und -menge von der Höhe der Flüssigkeitssäule und dem überlagerten statischen Druck abhängig ist. Zusammengefaßt wird die Wirkungsweise der Anlage wie folgt beschrieben.
- Öffnet -man den Zapfhahn N, so wird die im Rohr H unter' Druck stehende Schankflüssigkeit freigegeben. Gleichzeitig wird über das Übertragungselement A das Ventil B für die Meßflüssigkeit im gleichen Sinne geöffnet. Hierdurch wird bewirkt, daß die Meßflüssigkeit aus dem Ausflußbehälter C durch die. Anschlußleitung I und das geöffnete Ventil B durch die Meßuhr G über die Abflußleiturig I_ in den Spülbehälter M des Schanktisches abläuft. Gleichzeitig öffnet sich das durch den Schwimmer E betätigte Ventil F und läßt so viel Meßflüssigkeit aus dem Wasserleitungsnetz nachströmen, wie aus dem Ausflußbehälter C entnommen wurde. Es genügt nunmehr, das ganze System durch eine einmalige Eichung abzustimmen. Dies geschieht am zweckmäßigsten durch Querschnittsveränderung des Rohres I, welche einmalig vorgenommen wird.
Claims (3)
- PATENTANSPRÜCHE: i. Ausschank-Zählvorrichtung, gekennzeichnet durch eine proportional zur Schankflüssigkeit geförderte, von dieser räumlich getrennte Meßflüssigkeit.
- 2, Vorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß diese Meßflüssigkeit dauernd unter dem gleichen Druck wie die zu kontrollierende Flüssigkeit steht.
- 3. Vorrichtung nach den Ansprüchen i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß Meßflüssigkeit und Sdh.ankflüssi@gke:it :durch zwangläufig koppelte Ventile in einem bestimmten Verhältnis zueinander gl@edchlaufen:d gesteuert werden.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEG10214A DE927435C (de) | 1952-11-14 | 1952-11-14 | Ausschank-Zaehlvorrichtung |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEG10214A DE927435C (de) | 1952-11-14 | 1952-11-14 | Ausschank-Zaehlvorrichtung |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE927435C true DE927435C (de) | 1955-05-09 |
Family
ID=7119251
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEG10214A Expired DE927435C (de) | 1952-11-14 | 1952-11-14 | Ausschank-Zaehlvorrichtung |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE927435C (de) |
-
1952
- 1952-11-14 DE DEG10214A patent/DE927435C/de not_active Expired
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