DE391480C - Vorrichtung zum Abfuellen gleicher Gewichtsmengen von Fluessigkeiten mit verschiedenem spezifischen Gewicht - Google Patents
Vorrichtung zum Abfuellen gleicher Gewichtsmengen von Fluessigkeiten mit verschiedenem spezifischen GewichtInfo
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- G01F11/28—Apparatus requiring external operation adapted at each repeated and identical operation to measure and separate a predetermined volume of fluid or fluent solid material from a supply or container, without regard to weight, and to deliver it with stationary measuring chambers having constant volume during measurement
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Description
- Vorrichtung zum Abfüllen gleicher Gewichtsmengen von Flüssigkeiten mit verschiedenem spezifischen Gewicht. Der Verkauf und die Verrechnung von Flüssigkeiten mit verschiedenem spezifischen Gewicht, insbesondere von Mineralölen, erfolgen meistens nach dem Gewicht. Bei solchen Flüssigkeiten ist die unmittelbare Bestimmung des Gewichtes vor oder nach erfolgter Abfüllung aus den Lagerbehältern in die Transportgefäße mit großen Schwierigkeiten und Unzukömmlichkeiten verbunden.
- Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung, die das Abfüllen gleicher Gewichtsmengen von Flüssigkeiten mit verschiedenem spezifischen Gewicht in sicherer M eise ermöglicht, und zwar dadurch, daß die jeweilige Menge der aus der Vorrichtung abzuführenden Flüssigkeit entsprechend ihrem spezifischen Gewicht durch einen nach einer Skala einstellbaren Überlauf bestimmt wird, der die jeweilig über ihm befindliche Flüssigkeitsmenge mißt und auch zur Abfüllung abfließen läßt. Dieser Überlauf ist zweckmäLig in einem mit einem Hauptgefäß kommunizierenden Meßgefäß einstellbar angebracht, wobei nur die im Meßgefäß befindliche Flüssigkeit der Menge nach verändert wird, während die aus dem Hauptgefäß abfließende Flüssigkeitsmenge gleichbleibt ; beide Flüssigkeitsmengen zusammen ergeben sodann die dem jeweiligen spezifischen Gewicht der Flüssigkeit entsprechende gleiche Gewichtsmenge. Es ist bereits bekannt, die jeweilige Menge der aus einem Meßgefäß abzuführenden Flüssigkeit durch einen nach einer Skala einstellbaren Überlauf zu bestimmen. In diesem Falle kommt nur eine Veränderung der absoluten Menge der abzufüllenden Flüssigkeit ohne Rücksicht auf deren spezifisches Gewicht in Betracht, aus welchem Grunde die Einstellung des Überlaufes nach einer Mengenskala erfolgt. Der Überlauf dient dort nur zur Bestimmung der Menge der jeweilig abzufüllenden Flüssigkeit, wogegen die Abfüllung selbst, und zwar der unter dem Überlauf befindlichen Flüssigkeit, durch andere Mittel erfolgt.
- Die Zeichnung veranschaulicht ein Ausführungsbeispiel der Vorrichtung mit Haupt- und Meßgefäß im Längsschnitt, und zwar in Abb. 1 im gefüllten und in Abb. 2 im entleerten Zustand.
- Die Vorrichtung besteht aus dem' Hauptgefäß 1 und dem Meßgefäß 2, das durch die Leitungen 3, 4 mit dem Hauptgefäß kommuniziert. Das Meßgefäß enthält ein Überlaufrohr 5, das unten bei 6 dicht geführt und in der Höhenrichtung einstellbar ist. Die Einstellung erfolgt mittels einer drehbaren Schraubenspindel 7, die das Überlaufrohr 5 und das Kommunikationsrohr 3 durchsetzt und mittels des unteren Handrades 8 gedreht werden kann. Die Schraubenmutter g zu dieser Spindel sitzt am oberen Ende des nicht drehbaren Überlaufrohres 5; unter diesem Ende befinden sich die Überlauföffnungen 5'. Die Spindel wirkt ferner auf den zweckmäßig drehbar angebrachten Zeiger 1o einer die verschiedenen spezifischen Gewichte der Flüssigkeiten anzeigenden Anzeigevorrichtung 11 (Skala), die beispielsweise für Mineralöle etwa von o,75 bis 1 läuft und entsprechend eingeteilt ist.
- Das Hauptgefäß besitzt unten ein Umstellmittel, zweckmäßig einen Hahn 12, für die Füllung und Entleerung der beiden Gefäße mittels der Leitung 13 bzw. 14. Am Hauptgefäß ist oben ein Gehäuse 15 für einen Schwimmer 16 angeschlossen, der den Aus- bzw. Eintritt der Luft beim Füllen bzw. Entleeren der Gefäße ermöglicht sowie den Austritt der Flüssigkeit beim Füllen der Gefäße verhindert, wie noch ausgeführt wird. lach dem dargestellten Beispiel ist zwischen dem Schwimmergehäuse und den beiden Gefäßen mit Hilfe der Leitung 4 ein Absperrmittel, zweckmäßig ein Hahn 17, eingeschaltet, der zwei Bohrungen 18 und 1g hat, so daß er die Gefäße in der einen Stellung mit dem Schwimmergehäuse (Abb. i) und in der anderen mit der Außenluft verbindet (Abb. 2). Lie Vorrichtung wird vervollständigt durch Leitungen 2o und 21, die vom Schwimmergehäuse bzw. Hahn abgehen und in ein gemeinsames Luftrohr 22 ausmünden. Ferner sind die Hähne 12 und 17 durch eine Stange 23 miteinander gekuppelt, um sie mittels eines Handgriffes gemeinsam betätigen zu können.
- Die Wirkungsweise der Vorrichtung ist folgende: Vor Inbetriebsetzung der Vorrichtung wird das Überlaufrohr 5 nach dem mittels eines Areometers bestimmten spezifischen Gewicht der abzufüllenden Flüssigkeit eingestellt, und zwar durch so oftmaliges Rechts- oder Linksdrehen des Handrades 8, bis der Zeiger 1o auf seiner Skala das ermittelte spezifische Gewicht anzeigt. Sodann werden die Hähne 12 und 17 durch' Betätigung des gemeinsamen Handgriffes 24 in die in Abb. 1 dargestellte Stellung gedreht. Die abzufüllende Flüssigkeit tritt aus dem Lagerbehälter durch die Leitung 13 in die Gefäße 1 und 2 ein, wobei die darin enthaltene Luft durch Hahn 17, Schwimmergehäuse 15 (bei unten befindlichem Schwimmer 16) und Leitungen 2o und 22 austritt. Die Flüssigkeit gelangt nach Vollfüllung beider Gefäße auch in das Schwimmergehäuse 15, wodurch der Schwimmer 16 ansteigt und den Austritt bei 25 absperrt.
- Nun kann das Abzapfen erfolgen. Hierfür werden die Hähne 12 und 17 in die in Abb. 2 gezeigte Stellung gedreht, in welcher das Schwimmergehäuse 16 von den Gefäßen abgesperrt wird, dafür aber die Gefäße zur Luftleitung 21, 22 geöffnet werden. Die Flüssigkeit kann nun durch die Leitung 14 abfließen, und zwar wird aus dem Hauptbehälter 1 die gesamte Flüssigkeit, jedoch aus dem Meßgefäß 2 nur der über dem Überlaufrohr 5 befindliche Teil der Flüssigkeit durch dieses Rohr und das Kommunikationsrohr 3 abfließen. Die Menge der aus der Vorrichtung abgefüllten Flüssigkeit wird also in Einklang mit dem jeweiligen spezifischen Gewicht derselben bestimmt durch den gesamten Inhalt des Hauptgefäßes 1, vermehrt um den oberhalb des Überlaufrohres @ befindlichen, durch SchraMerung in Abb.2 angedeuteten Teil der im Meßgefäß 2 befindlichen Flüssigkeit und weiter vermehrt um den kaum in Betracht kommenden Inhalt der Leitung .¢. Durch diese Bestimmung wird die Abfüllung der stets gleichen Gewichtsmenge an Flüssigkeit bei verschiedenem spezifischen Gewicht derselben erreicht. Die Meßmenge an Flüssigkeit wird demnach bei größerem spezifischen Gewicht der Flüssigkeit kleiner und umgekehrt sein, und diesem Verhältnis ist die Skala ix entsprechend geeicht. Bei größtem in Betracht kommenden spezifischen Gewicht wird bloß der Inhalt des Hauptgefäßes i abgefüllt. Das Schwimmergehäuse r5 ist während der Abfüllung abgesperrt, und die darin enthaltene Flüssigkeit fließt bei Füllung der Gefäße in diese ab.
- Die beschriebene Vorrichtung bietet außer den erwähnten Vorteilen noch folgende: Die beiden Hähne 12 und =7 können nur zwangsweise betätigt werden und deren Kupplung ist von außen unzugänglich. Der Hohlraum der Gefäße und der eigentliche Meßraum können nicht willkürlich verändert werden und deren Zugänglichkeit kann durch Plombierung der Verschlüsse, insbesondere der Schrauben, gesichert werden. Die Verstellung des Überlaufes aber wird durch den vorhandenen Zeiger, der gleichfalls unzugänglich bzw. gesichert ist, von außen sichtbar und kontrollierbar gemacht. Man kann die Meßresultate ohne äußere sichtbare Merkmale nicht beeinflussen.
Claims (6)
- PATENTANSPRÜCHE: i. Vorrichtung zum Abfüllen gleicher Gewichtsmengen von Flüssigkeiten mit verschiedenem spezifischen Gewicht, bei der die jeweilige Menge der abzufüllenden Flüssigkeit durch einen nach einer Skala einstellbaren Überlauf bestimmt wird, dadurch gekennzeichnet, daß der Überlauf in der Weise nach dem spezifischen Gewicht der Flüssigkeiten einstellbar ist, daß durch ihn die Messung der jeweilig über ihm befindlichen Flüssigkeitsmenge erfolgt, die sodann durch den Überlauf abgefüllt wird.
- 2. Vorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der Überlauf in einem mit einem Hauptgefäß (i) kommunizierenden Meßgefäß (ä) einstellbar angebracht ist,- so daß durch die in letzterem über dem Überlauf jeweilig befindliche Flüssigkeitsmenge die aus Haupt- und Meßgefäß zusammen abfließende Flüssigkeitsmenge bestimmt wird.
- 3. Vorrichtung nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Überlaufrohr (5) innerhalb des Abfüllrohres bzw. des die beiden Gefäße (1, 2) verbindenden Kommunikationsrohres (3) einstellbar ist. q..
- Vorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß das Überlaufrohr (5) mittels einer dieses und das Abfüllrohr bzw. das Kommunikationsrohr (3) durchsetzenden Schraubenspindel (7) verstellt wird, die zugleich den zweckmäßig drehbar angebrachten Zeiger (io) einer Skala betätigt.
- 5. Vorrichtung nach Anspruch i mit den Luftaus- und -eintritt regelndem Schwimmerventil, gekennzeichnet durch ein zwischen dem Schwimmergehäuse (16) und dem Gefäß (i) bzw. den beiden Gefäßen (1, 2) vorgesehenes Absperrmittel (i7), das die Gefäße entweder mit dem Schwimmergehäuse verbindet oder von diesem absperrt und im letzteren Fall einen besonderen Lufteinlaß (21, 22) öffnet.
- 6. Vorrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß das Absperrmittel (17) für das Schwimmergehäuse (16) mit dem Umstellmittel (12) für die Füllung und Entleerung des Gefäßes bzw. der Gefäße gekuppelt ist.
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