DE471658C - Fluessigkeits-Mess- und -Zuteilvorrichtung, insbesondere fuer Betonmischmaschinen u.dgl. - Google Patents

Fluessigkeits-Mess- und -Zuteilvorrichtung, insbesondere fuer Betonmischmaschinen u.dgl.

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DE471658C
DE471658C DEB126477D DEB0126477D DE471658C DE 471658 C DE471658 C DE 471658C DE B126477 D DEB126477 D DE B126477D DE B0126477 D DEB0126477 D DE B0126477D DE 471658 C DE471658 C DE 471658C
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B28WORKING CEMENT, CLAY, OR STONE
    • B28CPREPARING CLAY; PRODUCING MIXTURES CONTAINING CLAY OR CEMENTITIOUS MATERIAL, e.g. PLASTER
    • B28C7/00Controlling the operation of apparatus for producing mixtures of clay or cement with other substances; Supplying or proportioning the ingredients for mixing clay or cement with other substances; Discharging the mixture
    • B28C7/04Supplying or proportioning the ingredients
    • B28C7/12Supplying or proportioning liquid ingredients
    • B28C7/122Supplying or proportioning liquid ingredients by means of a measuring chamber, e.g. container

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  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Dispersion Chemistry (AREA)
  • Measuring Volume Flow (AREA)

Description

  • Flüssigkeits-meß- und -Zuteilvorrichtung, insbesondere für Betonmischmaschinen u. dgl. Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung, mittels welcher Flüssigkeiten, wie- man sie beispielsweise zum Betonmischen benötigt, bei deren Zuteilung zum Mischgut genau abgemessen werden können. Es sind bereits Einrichtungen bekannt, bei welchen zur Regelung des ,Wasserzulaufes zu Mischmaschinen besondere Hähne vorgesehen sind, die entweder durch das der Maschine zufallende Mischgut oder durch besondere Steuereinrichtungen, die von der Hauptantriebswelle der Maschine angetrieben werden, selbsttätig betätigt werden. Solche Einrichtungen eignen sich -aber für die Zwecke der stark beanspruchten und durch das Mischgut verschmutzenden Baumaschinen schlecht, ganz abgesehen davon, daß sie durch die überaus häufige Betätigung ihre Regelfähigkeit verlieren. Die Vorrichtung gemäß der Erfindung arbeitet, abgesehen von dem Hauptzulaufhähn für die Flüssigkeit, der nur bei Inbetriebnahme der Maschine betätigt werden muß, ohne Ventile oder Hähne. Sie besteht aus einem kippbar gelagerten, mit Ein- und Auslauf versehenen Gefäß, das einen Meßraum, der durch die Kippung mehr oder weniger entleert werden kann, und einen mit diesem verbundenen Vorraum enthält, der in der Ausgangsstellung des Meßraumes diesem die Flüssigkeit zuleitet, dagegen in jeder Kippstellung des Meßraumes die ihm zufließende Flüssigkeit sammelnd auffängt. In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der den Gegenstand der Erfindung bildenden Vorrichtung wiedergegeben, und zwar zeigt.
  • Abb. i einen Querschnitt durch die Vorrichtung in der Ausgangs-,oder Ruhestellung, welche gleichzeitig die Füllstellung für den Meßraum ist, Abb. a wieder einen Querschnitt durch die Vorrichtung in einer der möglichen Entleerungsstellungen, Abb.3 die Vorrichtung im Längsschnitt; Abb. q. gibt im Querschnitt eine Ausführungsform wieder, bei welcher das Zuleitungsrohr in das Innere der Vorrichtung hineinragt.
  • Die Vorrichtung gemäß dem in der Zeichnung dargestellten Beispiel besteht aus einem trommelartigen Gefäß a mit einem Einlaufschlitz b und einem Auslauf c. Über dem Einlaufschlitz b endigt die Zuleitung d für die abzumessende Flüssigkeit, beispielsweise eine Wasserleitung, die ständig geöffnet sein kann. Im Innern der Trommel a ist eine Scheidewand e gezogen, die zwischen Einlauf und Auslauf liegend die Trommel in einen unter dem Einlaufschlitz b befindlichen Vorraum/ und in einen darunterliegenden Meßraum g unterteilt. Die Trennwand e liegt in der Stellung der Vorrichtung gemäß Abb. i wagerecht und endigt einseitig kurz vor der Trommelwand, so daß hier ein Verbindungsschlitz h zwischen Vorraum f und Meßraum g verbleibt. Der Auslauf c des Meßraumes ist beispielsweise dicht unterhalb der Trennwand e angeordnet. Der Meßraum g ist mit einem unmittelbar unter der Trennwand e liegenden Überlauf i ausgestattet, der mit einem in die Stirnwand der Trommel eingesetzten Rohr k und dadurch mit einem Ablauf L zusammenhängt. Dieser Überlauf i liegt wie die Trennwand e exzentrisch in der Trommel, so daß der Verbindungsschlitz lt zwischen den Räumen f und g und die Überlauföffnung i durch Drehung der Trommel a um ihre Längsachse gehoben werden können. Die Stirnwände der Trommel sind mit Lagerzapfen m versehen, die in Lagern ruhen, in welchen die Trommel mit Hilfe eines Drehhebels n gedreht werden kann. Dieser Drehhebel n gleitet bei seiner Drehung an einer mit Maßeinteilung versehenen Skala :o entlang. Die Teilung dieser Skala gibt die Wassermenge an, die bei Einstellung des Drehhebels n auf die betreffende Teilungsmarke aus dem Auslauf c ausläuft. Bei Fernbedienung kann der Anschlag o auch an einer von der Trommel entfernten Stelle angebracht sein, es muß dann nur der Bedienungshebel mit dem Anzeigehebel n durch ein Gestänge oder durch Schnurzug verbunden sein.
  • Um zu erreichen, daß die der Vorrichtung zugeführte Flüssigkeit möglichst geräuschlos einläuft und daß beim Kippen der Vorrichtung die Flüssigkeit nicht durch den Einlaufschlitz b herausspritzt, kann die aus Abb. q. ersichtliche Ausführungsform gewählt werden. Es ragt dabei das Zuleitungsrohr d mit einer bogenförmigen Verlängerung durch den Einlaufschlitz b tief in den Vorraum f hinein, so daß der freie Fall der zulaufenden Flüssigkeit sehr gering wird. Bei den IGppungen der Vorrichtung gleitet deren -Deckwand an dem Einlaufrohr d entlang, und der Einlaufschlitz b schiebt sich über dieses Rohr hinweg. Dieser Schlitz b kann sehr eng gehalten werden, so daß auch bei raschen Bewegungen der Vorrichtung kein Herausspritzen der Flüssigkeit eintritt.
  • Die Wirkungsweise der Vorrichtung ist folgende: In der Stellung der Vorrichtung gemäß Abb. i und q. läuft die aus der Leitung d ständig strömende Flüssigkeit, z. B. Wasser, durch den Vorraum f hindurch und durch den Schlitz h in den Meßraum g. Die Zulaufmenge kann entsprechend dem Verbrauch durch einen in der Leitung d angebrachten Hahn geregelt bzw. an- und abgestellt werden. Der Meßraum g füllt sich bis zum Überlauf i, und .der Überschuß läuft durch das Rohr,k zum Ablauf 1. Die Auslauföffnung c liegt in der Stellung der Vorrichtung gemäß. Abb. i und q. etwas höher als der Überlauf i, so daß dabei durch den Auslauf c nichts abfließen kann. Wird nun die Vorrichtung mit Hilfe des Drehhebels n nach Maßgabe der Teilung des Anschlages o gekippt, also beispielsweise in die Stellung gemäß Abb.2 gebracht, so senkt sich der Auslauf c, dagegen wird der gegenüberliegende Verbindungsschlitz h zwischen Vorraum f und Meßraum g ebenso wie die überlauföffnung i gehoben, wobei sich der Einlaufschlitz b unter der Zulaufleitung d -entlangschiebt. Die Folge davon ist, daß die aus dem Rohr d zufließende Flüssigkeit jetzt in dem Vorraum f gesammelt wird und nicht in den Meßraum g überfließen kann. Weiterhin fließt durch den Auslauf c nach Maßgabe der vorgenommenen Kippung eine ganz bestimmte Wassermenge ab, bis der Wasserspiegel im Meßraum g in Höhe des Auslaufes c liegt. Bei Verwendung der Vorrichtung für Betonmischmaschinen kann das Wasser aus dem Auslauf c unmittelbar in den Mischraum der Maschine überfließen. Durch Zurückdrehen der Vorrichtung in die Ausgangsstellung strömt die im Vorraum f während der Kippung angesammelte Flüssigkeitsmenge durch den Verbindungsschlitz h in den Meßraum g über und ebenso die aus dem Rohr d nachströmende Flüssigkeit. Der Meßrauxn g wird wieder gefüllt, bis der Überschuß durch den Überlauf i abfließt.
  • Durch die Vorrichtung wird eine selbsttätige Mengenabmessung bei der Entleerung des Meßraumes g erreicht, ohne daß Ventile, Hähne, Stopfbüchsen o. dgl. hierzu notwendig wären, was besonders für die starken Beanspruchungen .ausgesetzten Baumaschinen von Vorteil ist. Durch die Vorrichtung wird auch an Flüssigkeit gespart, da die während der Entleerung einfließende Menge in dem Vorraum fgesammelt wird.

Claims (5)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Flüssigkeits-Meß- und -Zuteilvorrichtung, insbesondere für Betonmischmaschinen o. dgl., gekennzeichnet durch ein kippbar gelagertes, mit Ein- und Auslauf versehenes trommelartiges Gefäß, (a), welches einen Meßraum (g) enthält, der durch die Kippung des Gefäßes mehr oder weniger entleert werden kann, und einen damit zusammenhängenden Vorraum (1), der die der Trommel zufließende Flüssigkeit auffängt, in der Ausgangsstellung (Füllstellung) des Meßraumes (g) diesem zuleitet und in jeder Kippstellung des Meßraumes sammelt.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der Meßraum (g) mit einem Überlauf (i) ausgestattet ist, der gegenüber der Auslauföffnung (c) des Meßraumes so angeordnet ist, daß bei der Füllstellung des Meßraumes eine Entleerung desselben durch den Auslauf (c) nicht stattfinden kann.
  3. 3. Vorrichtung nach Anspruch i und a, dadurch gekennzeichnet, da.ß Vorraum (f) und Meßraum (g) durch eine einen Verbindungsschlitz (h) zwischen beiden Räumen frei lassende Wand (e) getrennt sind, die zwischen Einlaßöffnung-(b) einerseits, Auslauf (c) 'und Überlauf (i) anderseits gezogen ist. q..
  4. Vorrichtung nach Anspruch i bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Behälter (a) gegenüber einer die bei jeder Driehlage des Behälters aus dem Meßraum ausfließende Flüssigkeitsmenge anzeigenden Skala (o) drehbar gelagert ist.
  5. 5. Vorrichtung nach Anspruch i bis q., dadurch gekennzeichnet, daß . das Zuleitungsrohr (d) für die Flüssigkeit unter Anpassung an die Drehbewegungen der Vorrichtung durch eine enge Öffnung in der Behälterwand tief in den Vorraum (f) des Behälters eingeführt ist.
DEB126477D 1926-07-18 1926-07-18 Fluessigkeits-Mess- und -Zuteilvorrichtung, insbesondere fuer Betonmischmaschinen u.dgl. Expired DE471658C (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE2557054A1 (de) * 1975-12-18 1977-07-07 Bosch Siemens Hausgeraete Enthaertungseinrichtung fuer haushaltgeraete, insbesondere fuer geschirrspuelmaschinen

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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DE2557054A1 (de) * 1975-12-18 1977-07-07 Bosch Siemens Hausgeraete Enthaertungseinrichtung fuer haushaltgeraete, insbesondere fuer geschirrspuelmaschinen

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