DE559469C - Selbstverkaeufer fuer Fluessigkeiten - Google Patents
Selbstverkaeufer fuer FluessigkeitenInfo
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Description
Den Gegenstand der Erfindung bildet ein
Selbstverkäufer für Flüssigkeiten, insbesondere ein solcher, bei welchem nach Einwurf
einer Münze ein aus verschiedenen Flüssigkeiten gemischtes Getränk in einem Papierbecher
verabfolgt wird.
Die bekannten Selbstverkäufer liefern meist nur ein aus einem einzigen Vorratsbehälter
ausfließendes Getränk oder durch einfaches Zusammenfließen verschiedener Flüssigkeiten
hergestellte Limonaden. Es sind bei diesen Einrichtungen schon Vormeßbehälter zum Abmessen der einzelnen Flüssigkeiten
vorgesehen worden, welche so in Verbindung gebracht werden können, daß sich die Flüssigkeiten
im gewünschten Verhältnis miteinander mischen.
Gegenüber diesen bekannten Ausführungsformen besteht die Erfindung darin, daß die
Meßbehälter der einzelnen Flüssigkeiten von den entsprechenden Vorratsbehältern durch
übereinander angeordnete und gleichzeitig gesteuerte Hähne getrennt sind, deren Durchlaßkanäle
so angeordnet sind, daß ein Teil des aus dem oberen Meßbehälter ausfließenden Wassers zur Durchspülung des darunter
befindlichen Meßbehälters benutzt wird, während die überschießende Wassermenge sich in
der Ausflußleitung mit der aus dem unteren Meßbehälter ausfließenden Flüssigkeit vermischt.
Die Hahnküken können mit zusätzlichen Kanälen zwecks Entlüftung versehen sein,
die zweckmäßig in dem oberen Hahnküken angeordnet werden, und die Entlüftung des
unteren Meßbehälters kann durch in dem unteren Hahnküken vorgesehene, bei Ausflußstellung
der Hahnküken mit dem oberen Meßbehälter in Verbindung stehende Kanäle erfolgen.
Die Anordnung gemäß der Erfindung hat den Vorteil, daß etwa in der benutzten Flüssigkeit,
beispielsweise Fruchtsaft, vorhandene feste Teile nicht in dem Selbstverkäufer verkrusten
und die Wirksamkeit der Teile behindern können. Außerdem findet durch die erfindungsgemäße Anordnung der Kanäle in
dem unteren Hahnküken eine innige Durchmischung der beiden Flüssigkeiten und eine
gute Entlüftung der Meßbehälter statt.
Auf der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung dargestellt.
Abb. ι ist eine schaubildliche Ansicht des S elbstverkäuf ers.
Abb. 2 zeigt in vergrößertem Maßstabe eine teilweise Seitenansicht, wobei Teile der
Außenwand weggebrochen sind, um die innere Einrichtung zu zeigen.
Abb. 3 ist eine Ansicht in noch größerem Maßstabe der inneren Teile des Selbstverkäufers,
wobei ebenfalls einige Teile weggebrochen gezeigt sind; die übrigen Abb. 4
bis 11, welche teilweise im Schnitt gezeichnet sind, zeigen Einzelheiten.
Die einzelnen Teile sind, wie Abb. 1 zeigt, in einem tragbaren Gehäuse 30 eingeschlossen,
in dessen unterem Teil sich die Kühlvorrichtung 31 (Abb. 2) befindet.
Auf einer Seite des Gehäuses 30 ist außerdem eine Becherausgabevorrichtung 32 vorgesehen
(Abb. 2), welche die einzelnen Becher in dem Zeitpunkt liefert, wenn das Getränk
zum Ausfließen fertig ist. Zu diesem Zweck kann, wie in Abb. 2 gezeigt ist, die Nockenwelle
34 der Einrichtung 32 durch ein Zahn rad 33 mit einem Zahnrad 35 des Selbstverkäufers
gekuppelt werden, so daß dann die Becherausgabevorrichtung 32 durch Einwurf einer Münze in den Einwurfschlitz 36
(Abb. 2) in Tätigkeit gesetzt wird.
Der Ausflußhahn 37 befindet sich, wie Abb. ι zeigt, an der Vorderseite des Gehäuses
30. Unter dem Ausflußhahn befindet sich ein Tropfenfänger 38. Erst durch einen Druck
auf den bei 39 in Abb. 1 gezeigten Knopf oberhalb des Ausflußhahns 37 wird der Ausfluß
des gemischten Getränkes bewirkt. Die Drehung des mit dem Zahnrad 33 im Eingriff stehenden Zahnrades 35 wird durch
eine biegsame Welle 40 auf die Einrichtung für die Regelung der Abmeß- und Abflußvorrichtung
übertragen. Auf der biegsamen Welle 40 sitzt ein Ritzel 41 (Abb. 3 und 4),
das in ein größeres Zahnrad 42 eingreift, welches mit nach oben vorspringenden Stiften 43
versehen ist, die gemäß Abb. 4 um 1200 voneinander am Umfang des Zahnrades 42 angeordnet
sind. Beim Drehen des Zahnrades
42 durch das Ritzel 41 kommen die drei Stifte
43 nacheinander mit einem Vorsprung 44 einer verschiebbaren Stange 45 in Berührung,
welche in den Lagern 46, 47 Führung hat und von einer Schraubenfeder 48 (Abb. 4), welche
das vorspringende Ende 49 der Stange umgibt, in der Regel entgegen der Schubwirkung
eines der Stifte 43 gedrückt wird. Die Verschiebung der Stange 45 durch die Feder
48 nach rechts in Abb. 4 wird durch einen Bund 50 begrenzt, welcher sich an das Lager
47 anlegt. Durch eine weiter unten beschriebene Vorrichtung wird die Stange 45, nachdem
sie entgegen dem Druck der Feder 48 nach links in Abb. 4 bewegt worden ist, vorübergehend
in dieser Stellung gehalten.
Von der Stange 45 springen nach oben zwei Antriebsblöcke 55 und 55' vor, zwischen
welche ein Stift 56 eintritt, der an einem plattenförmigen Teil 58 sitzt, der radial über den
Umfang einer Drehscheibe 57 vorspringt. Die Drehscheibe ist mit zwei nach oben vorragenden
diametral gegenüber angeordneten Zapfen 59 versehen, welche bei der Verschiebung der
Stange 45 eine Winkelbewegung der zum Abmessen und Mischen der Bestandteile des Getränkes
dienenden Vorrichtungen herbeiführen, und zwar richtet sich diese Winkelbewegung
nach der Drehung des Zahnrades 42 durch das am Ende der biegsamen Welle 40 sitzende Ritzel 41, so daß die Winkelbewegung
mit der Drehung der Nockenwelle 43 der Ausgabevorrichtung 32 zum Liefern der Papierbecher zeitlich in Einklang gebracht
wird. Sobald die Stange 45 freigegeben ist, wird sie von der Schraubenfeder 48 wieder
nach außen, d. h. nach rechts in Abb. 3 und 4 bewegt, wodurch die beiden Zapfen 59 in ihre
ursprüngliche Stellung zurückbewegt und somit auch die übrigen Teile wieder in ihre
ursprüngliche Lage gebracht werden.
Durch die eben beschriebene Winkelbewegung der beiden Zapfen 59 wird das Getriebe
zum Messen, Mischen und Abfließen des fertigen Getränkes derart gesteuert, daß zunächst
ganz bestimmte Mengen des Fruchtsaftes und des damit vermischten Wassers abgemessen werden, worauf durch öffnen von
Hähnen die aus dem Saft und dem Wasser bestehende Mischung zum Abfließen gebracht
wind, wobei das Wasser den Meßbehälter für den Fruchtsaft durchströmt und diesen
gleichzeitig ausspült.
Die Einrichtung · zum Abmessen und Mischen der einzelnen Bestandteile des Getränkes
ist in Abb. 5 bis 9 gezeigt und besteht aus zwei gleichachsigen Hahnkörpern,
die zusammen gedreht werden. Das untere Hahngehäuse 65 (Abb. 5) dient zum Abmessen
des für das Getränk bestimmten Fruchtsaftes, während durch das darüber befindliche
Hahngehäuse 66 das Wasser abgemessen und zum Abfluß gebracht wird.
Infolge dieser Anordnung der beiden Hahngehäuse übereinander läuft das Wasser
durch das für den Fruchtsaft bestimmte Hahngehäuse 65 und spült es aus. Für die Zuführung des Fruchtsaftes ist in dem Wasserbehälter
68, in dem eine Kühlschlange 69 liegt, ein Behälter 67 angeordnet, und der Fruchtsaft wind durch eine durch den Wasserbehälter
68 gehende Röhre 70 aus idem Behälter 6y dem Hahngehäuse 65 zugeführt,
während der Wasserbehälter 68 mit dem Hahngehäuse 66 durch eine längliche Öffnung
71 in der Wand des Behälters 68 in unmittelbarer Verbindung steht (Abb. 3 und 5).
Für den Fruchtsaft ist der Meßbehälter 75 und für das Wasser der Meßbehälter 76 vorgesehen.
Diese Meßbehälter sind unmittelbar an die beiden Hahngehäuse angeschlossen. Letztere sind in der Regel so eingestellt, daß
die einzelnen Flüssigkeiten, Fruchtsaft und Wasser, nicht in die Meßbehälter eintreten
können. Erst wenn die Hahnkörper gedreht werden, wird zwischen den Behältern für die
S Einzelbestandteile des Getränkes und den Meßbehältern eine Verbindung hergestellt.
Die Hahnkörper bestehen aus den Hahnküken 77 und 78. Das Hahnküken 77 für den
Fruchtsaft hat gemäß Abb. 9 eine obere Durchflußöffnung 79 und eine untere Durchflußöffnung
80, welche in der Öffnungsstellung des Hahns den Einlaßöffnungen 81 und
82 und den Auslaßöffnungen 83 und 84 in dem Hahngehäuse gegenüberstehen. Die Durchflußöffnungen 79 und 80 haben von den
Einlaßöffnungen 81 und 82 nach den Ausflußöffnungen 83 und 84 hin ein geringes Gefalle,
und ihre Ausflußenden sind nach innen hin weggeschnitten, so daß für den weiter unten beschriebenen Zweck eine Verbindung
85 zwischen den Öffnungen 81 und 82 hergestellt wird. Infolge des Gefälles der Öffnungen
wird natürlich das Ausfließen des Fruchtsaftes begünstigt, während andererseits etwaige mitgerissene Luftteilchen nach dem
Hauptbehälter zurückgeleitet werden können.
Außer den Durchflußöffnungen 79 und 80
sind in dem Hahnküken 77 auch noch zwei Kanäle 86 und 87 im rechten Winkel zu den
Durchflußkanälen 79 und 80 vorgesehen, mit denen sie in Verbindung stehen. Auch diese
Ouerkanäle 86 und 87 können mit dem Meßbehälter 75 in Verbindung treten, wenn das
Hahnküken JJ in die Ausflußstellung bewegt ist. Vorzugsweise wird der Durchmesser des
oberen Kanals 86 etwas kleiner gewählt als der Durchmesser des unteren Kanals 87, um
auf diese Weise die Ausflußgeschwindigkeit des Fruchtsaftes zu regeln. Der Kanal 87 ist
weit genug gemacht, so daß sich etwa in dem Fruchtsaft enthaltene feste Teile nicht absetzen
können. Durch den Kanal 86 wird das Ausfließen des Fruchtsaftes geregelt, bis der
Spiegel des aus Wasser und Fruchtsaft bestehenden Getränkes unterhalb des Kanals 86
steht, worauf er als Lüftungskanal wirkt.
In ähnlicher Weise wie das Hahnküken 77
ist auch das Hahnküken 78 des Hahngehäuses 66 mit Durchflußkanälen 90 versehen
(Abb. 5 und 6), die in der Öffnungsstellung des Hahnkükens den Einflußöffnungen 91 und
den Ausflußöffnungen 92 im Hahngehäuse gegenüberstehen. Auch in diesem Falle haben
die Durchflußkanäle sowie die Einfluß- und Abflußöffnungen 91 und 92· ein Gefälle, um
den Abfluß des Wassers vom Wasserbehälter 68 nach dem Meßbehälter 76 hin zu begünstigen.
Außerdem ist in dem Hahnküken 78 rechtwinklig zu einer der Durchflußöffnungen 90 noch ein Kanal 93 vorgesehen, der gemäß
Abb. 6 mit einem Lüftungskanal 94 in Verbindung tritt, wodurch der Meßbehälter 76
mit der Außenluft in Verbindung gebracht wird, so daß das Wasser aus dem Meßbehälter
austreten kann.
Ein Abflußrohr 95, das in eine Einlaßöffnung 96 in der Wand des Hahngehäuses 65
einmündet (Abb. 5), mündet mit seinem oberen Ende in den Meßbehälter 76 für das Wasser, so daß das abfließende Wasser durch
das Hahngehäuse für den Fruchtsaft geleitet wird und das Hahnküken 77 abspült. Das
Rohr 95 tritt in das Hahngehäuse 65 gegenüber dem Durchflußkanal 79 in das Hahnküken
77 ein, so daß das Gemisch von Wasser und Fruchtsaft in der Öffnungsstellung des
Hahnkükens 77 nach der unteren Durchflußöffnung Sq in den Hahnküken 77 fließen kann
und durch eine mit dem Verbindungskanal 85 in Verbindung stehende Auslaßöffnung97 und das
Auslaßrohr 98 nach dem Abflußhahn 37 am vorderen Ende des Gehäuses 30 abfließen kann.
Befinden sich die den Ausfluß des Fruchtsaftes regelnden Teile in einer solchen Stellung,
daß die Kanäle 86 und 87 dem Behälter
75 gegenüberstehen, dann kann der Fruchtsaft durch den unteren Kanal 87 in den Kanal 80 fließen, in welchem sich das durch
den Kanal 85 nach unten abströmende Wasser mit dem Fruchtsaft mischt (Abb. 9). Da
sich die Kanäle 79 und 80, welche mit den Kanälen 86 und 87 in Verbindung stehen, an
den oberen und unteren Enden des Kanals 85 befinden, so wird ein Teil des aus dem Rohr
95 und der Öffnung 96 in den Kanal 8-5 fließenden Wassers durch den oberen Kanal 86
abgelenkt werden, wobei die Menge des abgelenkten Wassers von dem Verhältnis des
Durchmessers des Kanals 86 gegenüber dem Durchmesser des Kanals 85 abhängt. Infolge
dieser Einrichtung wird der Fruchtsaft in dem Meß raum mit dem Wasser gründlich vermischt und verdünnt, und der Meßraum
wird gründlich ausgespült, so daß sich in diesem Raum keine Bestandteile des Fruchtsaftes
festsetzen können.
Zum gleichzeitigen Drehen der Hahnküken 77 und 78 in die Ausflußstellung weisen die
Zapfen 59 an ihren oberen Enden kleinere Durchmesser auf, um eine Scheibe 100
(Abb. 5) aufzunehmen, welche mit einem diametralen Schlitz 101 versehen ist, in den
ein nach unten vorspringender Ansatz 102 an dem Hahnküken 77 eingreift. In ähnlicher
Weise trägt auch das untere Ende des Hahnkükens 78 einen nach unten vorspringenden
Ansatz 103, der in einen entsprechenden Schlitz 104 einer Scheibe 105 eintritt, die auf
den verjüngten Enden zweier diametral gegenüber angeordneter Zapfen 106 sitzt,
welche in dem oberen Ende des Hahnkükens 77 befestigt sind.
Gemäß Abb. ίο und ii ist ein federnder
Riegel no vorgesehen, welcher sich hinter einen der Antriebsblöcke, z. B. den Block 55',
anlegen kann, um die Zapfen 59 und dadurch die Hahnküken yy und 78 in der Ausflußstellung
vorübergehend festzuhalten. Wie oben beschrieben, sitzt der Block 55' auf der verschiebbaren Stange 45, die unter der Einwirkung
der Feder 48 steht, welche bestrebt ist, die Stange in die in Abb. 3 und 4 gezeigte
Stellung zurückzuführen, nachdem die Stange durch die Zapfen 59 in die Stellung
bewegt worden ist, in welcher die Hahnküken yy und 78 in die Öffnungsstellung gedreht
worden sind, so daß Fruchtsaft aus dem Behälter 67 in den Meßbehälter 75 und Wasser
aus dem Behälter 68 in den Meßbehälter y6 strömen kann.
Diese Vorgänge sind zeitlich so bemessen, daß die Stange 45 nicht verriegelt wird, bis
das Getriebe, durch welches die Becher geliefert werden, einen Becher abgegeben hat, in
den das Getränk, welches bei der Freigabe der Stange 45 durch Auslösung des Riegels
110 zum Ausfluß gebracht wird, einfließt. Sobald der Riegel 110 gelöst wird, wird die
Stange 45 von der Feder 48 wieder in die ursprüngliche Stellung verschoben, wobei
gleichzeitig die Hahnküken yy und 78 zurückgedreht werden, während das Getränk durch
den Abfluß 37 an der Außenseite des Gehäuses ausfließt.
Die Freigabe der Stange 45 erfolgt durch einen Druck auf den oberhalb des Ausflusses
37 auf der Vorderseite des Gehäuses angebrachten Knopf 39 (Abb. 11), wobei durch
ein Gestänge 115 der Riegel 110 ausgerückt
wird. Durch die in Abb. 10 und 11 gezeigte Feder 116 wird der Knopf 39 dann wieder in
seine ursprüngliche Stellung zurückbewegt. Da die Verkaufseinrichtung als Selbstkassierer
ausgebildet ist, da er durch Einwurf eines Geldstückes in Tätigkeit gesetzt wird, ist ferner
eine Vorrichtung getroffen, wodurch der Einwurfschlitz 117 unmittelbar nach dem
Einwurf einer Münze selbsttätig geschlossen wird, so daß weitere Münzen nicht eingeworfen
werden können, bis ein Getränk ausgeliefert ist. -" "Bei .der Zurückbewegung der Hahnküken
yy, 78 in die ursprüngliche Stellung befinden sich nämlich die Meßbehälter 75 und
76 in direkter Verbindung mit dem Ausfluß 37, so daß die Behälter vollständig entleert
werden. Diese Stellung wird von den Hahnküken angenommen, nachdem der Knopf 39 auf der vorderen Seite des Gehäuses nach
innen gedrückt worden ist, um durch Lösung des Riegels 110 die Stange 45 wieder freizugeben
und gleichzeitig auch den Einwurfschlitz 117 für den Einwurf einer neuen
Münze zu öffnen.
Nachdem eine Münze in den Selbstverkäufer eingeworfen ist, wird dem auf der Vorderseite
der ganzen Einrichtung befindlichen Drehknopf 118 eine halbe Drehung in der
Uhrzeigerrichtung erteilt, worauf der Drehknopf freigegeben wird. Dadurch wird die
Becherlieferungsvorrichtung in Tätigkeit gesetzt.
Claims (3)
1. Selbstverkäufer für Flüssigkeiten, bei welchem zwei Meßbehälter, für verschiedene
Flüssigkeiten mit einer Auslaßleitung so in Verbindung gebracht werden können, daß sich die Flüssigkeiten im
gewünschten Verhältnis miteinander mischen, dadurch gekennzeichnet, daß die
Meßbehälter (75, 76) von den entsprechenden Vorratsbehältern (67, 68) durch mit Kanälen (93, 86, 85, 87) versehene,
übereinander angeordnete und gleichzeitig gesteuerte Hähne (65, 66) getrennt sind,
deren Kanäle gegenüber der Auslaßleitung (98) so angeordnet sind, daß ein Teil des aus dem Wassermeßbehälter (76)
abfließenden Wassers in den anderen Meßbehälter (75) zwecks Mischung mit dem Inhalt desselben und darauf in die Auslaßleitung
(98) geleitet wird, während die überschießende Wassermenge unmittelbar in die Auslaßleitung (98) geleitet wird.
2. Selbstverkäufer nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der obere
Hahn (66) Kanäle (94) aufweist, welche zur Entlüftung des durch ihn beeinflußten
Meßbehälters (76) dienen, während die Entlüftung des durch den unteren Hahn (65) beeinflußten Meßbehälters
(75) durch in dem unteren Hahnküken {yy) vorgesehene, bei Ausflußstellung der
Hahnküken {yy, 78) mit dem.oberen Meßbehälter (76) in Verbindung stehende
Kanäle (85, 86, 87) erfolgt.
3. Selbstverkäufer nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die
in dem unteren Hähnküken {yy) vorgesehenen Durchflußkanäle (79, 80) an
ihren Enden durch einen Kanal (85) verbunden sind, durch den das zur Durchspülung
des unteren Meßbehälters (75) nicht benutzte Wasser der Auslaßleitung (97, 98) zugeführt wird, so daß dort eine
weitere Mischung -mit der aus dem unteren Meßbehälter (75) ausfließenden Flüssigkeit
stattfinden kann.
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| US559469XA | 1928-08-09 | 1928-08-09 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE559469C true DE559469C (de) | 1932-09-20 |
Family
ID=22001171
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEA57999D Expired DE559469C (de) | 1928-08-09 | 1929-06-04 | Selbstverkaeufer fuer Fluessigkeiten |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE559469C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1133586B (de) * | 1955-12-09 | 1962-07-19 | Albert Cole | Selbstverkaeufer zum Vertrieb von aus Wasser und Zutaten herzustellenden Getraenken |
-
1929
- 1929-06-04 DE DEA57999D patent/DE559469C/de not_active Expired
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1133586B (de) * | 1955-12-09 | 1962-07-19 | Albert Cole | Selbstverkaeufer zum Vertrieb von aus Wasser und Zutaten herzustellenden Getraenken |
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