DE918052C - Vorrichtung zum Pruefen und Messen paralleler und winkeliger Lagen an Maschinenteilenund solcher Teile zueinander - Google Patents

Vorrichtung zum Pruefen und Messen paralleler und winkeliger Lagen an Maschinenteilenund solcher Teile zueinander

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DE918052C
DE918052C DEV3395A DEV0003395A DE918052C DE 918052 C DE918052 C DE 918052C DE V3395 A DEV3395 A DE V3395A DE V0003395 A DEV0003395 A DE V0003395A DE 918052 C DE918052 C DE 918052C
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    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01BMEASURING LENGTH, THICKNESS OR SIMILAR LINEAR DIMENSIONS; MEASURING ANGLES; MEASURING AREAS; MEASURING IRREGULARITIES OF SURFACES OR CONTOURS
    • G01B5/00Measuring arrangements characterised by the use of mechanical techniques
    • G01B5/24Measuring arrangements characterised by the use of mechanical techniques for measuring angles or tapers; for testing the alignment of axes

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  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • A Measuring Device Byusing Mechanical Method (AREA)

Description

  • Vorrichtung zum Prüfen und Messen paralleler und winkeliger Lagen an Maschinenteilen und solcher Teile zueinander Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Prüfen und Messen paralleler und winkeliger Lagen an Maschinenteilen und solcher Teile zueinander, mittels welcher Vorrichtung auf Grund ihres einfachen und stabilen Aufbaues sowie der günstigen Anordnung der Prüf- und Meßgeräte an der Vorrichtung und dieser Geräte zueinander sehr vorteilhafte und rasche Handhabungen ermöglicht sind, wobei sämtliche Meßvorgänge vermittels Meßuhren, die größte Genauigkeit garantieren, erfolgen.
  • Bolzenprüfungen und -mesungen wie auch bekannte Lichtspaltmessungen sind mit der neuen Vorrichtung beseitigt, während der Meßdorn mit seiner erforderlichen großen Anzahl von Einsatzkeilstücken durch einen kleinen Satz von zwei Meßdornen und einem Zusatzkeilaufsatz ersetzt ist, mittels welch letztgenannter Teile beispielsweise sämtliche vorkommenden Pleuels von Kraftwagenmotoren für eine Prüfung und Messung aufspannbar sind.
  • Die neue Vorrichtung ist gebildet aus einem Lagertisch, auf welchem in gerichteten Ausnehmungen der das zu prüfende Werkstück tragende Meßdorn liegt, während an einer Seite des Lagertisches auf einer Brücke, rechtwinkelig zu den Meßdornlagern, eine Führungssäule steht, an welcher sowie an deren Verzahnung ein Gleitkopf mit Führungsplatte höhenein- und feststellbar vorgesehen ist.
  • Letztere Führungsplatte dient dabei zur Aufnahme der Prüf- und Meßinstrumente für die verschiedenen Meßfunktionen, wozu die Instrumente verschieb-, einstell- und schwenkbar sowie auch austauschbar in der Platte lagern. Für die Halterung der ver- schieden dimensionierten Maschinenteile, beispielsweise das Anpassen an die Wellenbohrungen von Pleuelstangen, sind Meßldorne geschaffen, welche einen durch Spindel drehung ausrück- und einziehbaren Klemmbacken besitzen, der noch durch einen Keilaufsatz ergänzt wird und für die größten Abmessungen dient.
  • In der Zeichnung ist die Vorrichtung zum Prüfen und Messen in einer beispielsweisen Ausführungsform zur Darstellung gebracht.
  • Abb. I ist eine Vorderansicht davon, Abb. 2 eine Seitenansicht; Abb. 3 stellt eine Ansicht und teilweisen Schnitt durch den neuartigen Meßdorn dar; Abb. 4 ist eine Stirnansicht desselben, und Abb. 5 und 6 sind zwei weitere Beispiele von Meßfunktionen an der neuen Vorrichtung, wie das erste Beispiel nach Abb. I und 2 zeigt.
  • Der mit I bezeichnete Lagertisch ist mit den gerichteten Ausnehmungen 2, 3 versehen, die zum Auflegen der Meßdorne 4 dienen. An einer Schmalseite ist der Tisch I mit einem brückenförmigen Aufsatz 5 versehen, welcher wiederum eine Führungssäule 6 trägt. Diese Säule ist der Träger eines Gleitkopfes 7, der einen Zahntrieb 8 mit Stellrad 9 besitzt und bei Drehung der letzteren, in eine Zahnleiste 10 eingreifend, höhenverschiebbar ist. Mittels einer Klemmvorrichtung I wird der Gleitkopf 7 in seiner eingenommenen Höhenlage festgestellt. Der Gleitkopf 7 trägt wiederum eine Führungsplatte I2, welche die Meßinstrumente 13, I4, I5 für die verschiedenen Prüfungen und Messungen besitzt und für diese Zwecke mit Führungen I6 sowie den erforderlich ausgestalteten Lagern versehen ist.
  • Die erste Art der Prüfung und Messung mittels des Instrumentes 13 geht aus den Abb. I und 2 hervor. Hierbei wird die Parallelität der beiden Achsen von Kolbenbolzen 17 zu derjenigen Achse der Kurbelwelle Igeprüft bzw. die Kopfachse zur Schellenachse eines mittels Meß dornes 4 aufgespannten Motoreuplenels 19 gemessen.
  • Gemäß Abb. 5 geschieht das Prüfen und Messen eines gleichen Pleuels 19, und zwar auf etwaige Verwindung der gleichen Achsen zueinander, von oben betrachtet. Für diese Messung ist ein Instrument 14 vorgesehen, auf das ein Druck- und Schwenkhebel 20 mit beweglicher Tastplatte 21 wirkt. Bei dieser Messung findet das Werkstück 19 mit dem Meßdorn 4 seine Lagerung in der Ausnehmung 3 des Lagertisches I.
  • Für die dritte Art der Messung ist das Instrument I5 höhenverstellbar und feststellbar in der Führungsplatte 12 gelagert und wird von einem Tastbeizen 22 beeinflußt, der, wie in Abb. 6 gezeigt, die winkelige Lage des Kolbens zum Meßdorn 4 prüft.
  • Zu diesem Zweck wird das Instrument I5, 22 auf die Höhe des Kolbens 23 ein- und festgestellt und dann die Vorrichtung 7, I2, I5, 22 mittels des Stellrades 9 und Zahntriebes 8 in senkrechter Richtung bzw. an der Außenfläche des Kolbens 23 entlauggeführt. Dabei kann das Instrument 15 für bessere Sicht auch nach unten verschwenkt werden, wie dies strichpunktiert angedeutet ist.
  • Für alle diese Betätigungen und alle vorkommenden Werkstückmaße sieht die Erfindung nur einen Meßdornsatz von lediglich zwei Stück vor und für große Abmessungen einen Zusatzkeil, welche Teile die Anwendung besonders vereinfachen. Ein solcher Dorn 4 hat in einem Innengewinde eine Stellspindel 24, welche bei Heraus- oder Hineindrehen am Kopf 25 ein axiales Verschieben eines Bolzens 26 bewirkt.
  • Dieser steht mit einem einerends ortsfest schwenkbar gelagerten Kniegelenk 27 in ebenfalls gelenkiger Verbidung und beugt oder streckt das Kniegelenk, welches nun einen im Knie beweglich mit diesem verbundenen Klemmbacken 28 ausrückt oder wieder in den Dorn 4 einzieht, um ein Werkstück festzuspannen oder zu lösen. Eine Mutter 29 legt dabei die Spindel fest. Auf der Gegenseite des Klemmbackens 28 des größer bemessenen Meßdomes 4 ist ein Keilaufsatz 30 aufschraubbar.
  • PATENTANSPROCHE: I. Vorrichtung zum Prüfen und Messen paralleler und winkeliger Lagen an Maschinenteilen und solcher Teile zueinander, dadurch gekennzeichnet, daß auf einem mit Klemmbacken (28) versehenen Meßdorn (4) der zu prüfende Maschinenteil (Ig) festsitzend aufgespannt ist und mit dem Dorn in gerichteten Ausnehmungen (2, 3) eines Ti,sches (I) lagert, während rechtwinkelig zu iden Ausnehmungen auf einem Brückenteil (5) eine mit Zahnleiste (Io) versehene Führungssäule (6) befestigt ist, auf welcher ein Gleitkopf (7) mit Zalhntrieb (8) und Klemmvorrichtung (II) höhenein- und feststellbar geführt wird, der eine Führungs- oder Lagerplatte (I2), mit den Prüf- und Meßinstrumenten (I3, I4, I5) versehen, trägt.

Claims (1)

  1. 2. Vorrichtung nach Anspruch I, dadurch gekennzeichnet, daß ein Meßidornsatz, bestehend aus zwei Meßdornen (4) und einem Keilaufsatz (30), gebildet ist, welche Meßdorne (4) vermittels Spindeidrehung einen mit einem Kniegelenk (27) verbundenen Klemmbacken (28) zwecks Festspannens eines Maschinenteiles ausrück- und einziehbar besitzen.
    3. Vorrichtung nach Anspruch I und 2, dadurch gekennzeichnet, daß auf einen der Meßdorne (4), auf entgegengesetzter Seite des Klemmbackens (28), ein Keilaufsatz (30) aufschraubbar ist.
    4. Vorrichtung nach Anspruch I, dadurch gekennzeichnet, daß an der mit dem einstellbaren Gleitkopf (7) verbundenen Führungsplatte (I2) ein Prüf- und Meßinstrument (I3) für die Bestimmung der Parallelität zweier Achsen eines Maschinenteiles (I9) (Motoreupleuel) vorgesehen ist 5. Vorrichtung nach Anspruch I und 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Führungsplatte (I2) ein Meßinstrument (I4) aufnimmt, welches über einen Druck- und Schwenkhebel (20) mit beweglicher Tastplatte (2I) die Verwindung zweier Achsen eines Maschinenteiles (I9) anzeigt.
    6. Vorrichtung nach Anspruch I, 4 und 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Führungsplatte (I2) in einer Führung (I6) senkrecht ein- und feststellbar sowie schwenkbar ein Meßinstrument (I5) zur Bestimmung des winkeligen Standes eines Maschinenteiles (I9) zum Meßdorn (4) aufnimmt.
DEV3395A 1951-05-22 1951-05-22 Vorrichtung zum Pruefen und Messen paralleler und winkeliger Lagen an Maschinenteilenund solcher Teile zueinander Expired DE918052C (de)

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