DE348831C - Geraet zum Pruefen der Teilung und Zahndicke an Zahnraedern aller Art, Schnecken undSchneckenraedern - Google Patents

Geraet zum Pruefen der Teilung und Zahndicke an Zahnraedern aller Art, Schnecken undSchneckenraedern

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DE348831C
DE348831C DE1920348831D DE348831DD DE348831C DE 348831 C DE348831 C DE 348831C DE 1920348831 D DE1920348831 D DE 1920348831D DE 348831D D DE348831D D DE 348831DD DE 348831 C DE348831 C DE 348831C
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tooth
gears
pitch
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DE1920348831D
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Fortuna Werke Spezialmaschinenfabrik AG
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Fortuna Werke Spezialmaschinenfabrik AG
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    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01BMEASURING LENGTH, THICKNESS OR SIMILAR LINEAR DIMENSIONS; MEASURING ANGLES; MEASURING AREAS; MEASURING IRREGULARITIES OF SURFACES OR CONTOURS
    • G01B5/00Measuring arrangements characterised by the use of mechanical means
    • G01B5/20Measuring arrangements characterised by the use of mechanical means for measuring contours or curvatures

Description

  • Gerät zum Prüfen der Teilung und Zahndicke an Zahnrädern aller Art, Schnecken und Schneckenrädern. Das Gerät nach vorliegender Erfindung dient zum Prüfen der Teilung, Zahndicke oder Zahnlücke von Zahnrädern u. dgl. Es hat zwei Taster, welche in 'bekannter Weise annähernd im Teilkreis an zwei Zahnflanken angelegt werden; dabei ist vorteilhaft der eine Taster fest, während der andere schwingend angeordnet ist und auf einen Feinmeßtaster einwirkt.
  • Das Gerät steht mit der Achse des Zahnrades .in starrer Verbindrung, so,daß der Angriff bei allen Zähnen stets in genau gleicher Entfernung von -dieser Achse erfolgt. Um nun das Messen :der Zähne von allen vorkommenden Zahnradarten, Stirnrädern, Schraubenrädern, Kegelrädern mit geraden oder Schraubenzähnen, Schnecken und Schneckenrädern zu ermöglichen, ist das 1leßgerät so an seinem Halter befestigt, daß es um zwei zueinander senkrecht stehende Achsen gedreht werden kann. Vorteilhaft schneiden sich diese beiden Achsen in einem zwischen .den beiden Tastpunkten liegenden Punkte, da ,dadurch: .bei der Verstellung die geringste Bewegung der Tastpunkte eintritt. Die Schrägstellung der Tastarme je nach der Zähnezahl .ist dadurch ermöglicht, -daß die die Taster tragenden Halter drehbar angeordnet sind, und auch hier liegen vorteilhaft die Drehpunkte angenähert in dein Tastpunkten. Durch einen dem Feinmeßtaster gegenüberstehenden, leicht zurückziehbaren, federbelasteten Bolzen kann ein Ausschlag des schwingenden Tasters nach der einen oder anderen Seite bewirkt werden, um das Messen von Zahndicken, Zahnlücken oder Zahntejil,ungen zu ermöglichen.
  • In bekannter Weise ist das Gerät .auf einem Arm verschiebbar angeordnet, welcher um die Achse des zu prüfenden Zahnrades gedreht werden kann.
  • Eine Ausführungsform des Gerätes ist auf der Zeichnung dargestellt, und zwar ist Abb. i eine Ansicht, Abb. 2 ein Grundriß, teilweise im Schnitt, Abb. 3 ein Querschnitt nach A-B der Abb. i.
  • Das zu prüfende Zahnrad d wird von dem genau .in :die Bohrung .desselben passenden Dorn v getragen. Die Taster b und c liegen mit den Tastkugeln b1 bzw. cl annähernd: im Teilkreis an den Flanken eines Zahnes an, wenn, wie in Abb.2 und 3 !dargestellt, die Stärke desselben geprüft werden soll. Der Taster b ist fest, der Taster c dagegen um die Schneide e drehbar; eine Feder f hält ihn auf dieser Schneide fest. Das andere Ende des Tasters c legt sich gegen den Tastbolzen hl eines Feinm.eßtasters (Minimeters) g. Dem Feinmeßtaster -gegenüber ist ein Bolzen hin der Führung la, verschiehbar, welcher durch die Feder i gegen den Taster c gedrückt wind. Die Feder i. ist so stark, daß sie den Meßdruck des Feintasters g überwindet und die Tastkugel cl gegen .die Zahnflanke drückt. Der Balzen h kann an .dem Ringe h.= leicht zurückgezogen werden, wobei der Stift h5 aus der Rast heraustritt, und durch eine Vierteldrehung festgestellt wird. Der Taster c steht dann nur noch unter dem Einfluß des Drudkes des Tastbolzens g, und die Tastkugel c, wird, bei entsprechender Einstellung, gegen die (in Abb. 2 und 3) linke Flanke des nächsten Zahnes gelegt, wodurch ein Prüfen der Teilung ermöglicht wird. In gleicher Weise können auch beide Tastkuigeln in einer Zahnlücke liegen und es kann die Weite dieser Lücke gemessen werden. Je nach der Art der Messung und der Zähnezahl dies zu prüfenden Rades müssen die Taster mehr oder weniger schräg eingestellt werden. Die die Taster (b und c) tragenden Gehäuse k und' l sind, daher auf .den Bogenführungen mal und u1 der Muffen in und n verschiebbar und werden mittels der Schrauben in, und u. festgestellt. Die Drehung erfolgt hiierbei annähernd um die Tastkugeln b, bzw. cl. Die Muffen m und n sind auf der Welle o verschiebbar und durch die Klemmschrauben m3 und n, feststellbar. Die Welle o ist in dem Bügel drehbar gelagert, so d'aß -die Meßtaster aus den Zahnlücken heraiisgeschwungen und, nach entsprechender Verdreh.unh des Zahnrades a oder des das Gerät tragenden Armes, s, in die nächsten Lücken eingeführt werden können. Ein verstellbarer Anschlag o, sichert den richtigen Eingriff der Taster. Der Bügel ist mit seiner Muffe p, auf dem Zapfen q drehbar gelagert, und dieser Zapfen wiederum auf der Kreisführung r verstellbar. Der Bügel p kann dadurch um zwei zueinander senkrecht stehende Achsen gedreht werden, wodurch das Gerät allen vorkommenden Zahnstellungen angepaßt werden kann.
  • @Torteilhaft schneiden sich! die beiden Dreh achsen in einem annähernd in der Mitte zwischen den beiden Tastkugeln b, und c, liegenden Punkte, da dann bei der Verstellung die Tastkugeln die geringste Bewegung ausführen. Eine praktische Einrichtung zum Feststellen lkiider Drehbewegungen ist in dem vorliegenden Ausführungsbeispiel gewählt. Der Zapfen q ist hier geschlitzt und mit einer kegelförmigen Bohrung versehen, in welche der kegelförmige Kopf der durch einen Schlitz der Kreisführung r hindurchtretenden, mit Lnterlegscheibe q, und Mutter q3 versehenen Schraube q, paßt. Durch Anziehen der Mutter q, wird der Zapfen q auseinandergespreizt und gleichzeitig auf die Führung y niedergezogen. Der Körper der Kreisführung r ist in bekannter Weise auf 'dem Arm s verschiebbar und durch die Schraube t feststellbar angeordnet, und der Arm s kann um diie genau gleichachsig mit dem Dorn v stehende Säule u gedreht werden.
  • Wenn es sich um die Prüfung kleinerer Zahnräder handelt, befestigt man die Säule u vorteilhaft in einem Sockel, soll aber ein größeres Rad nachgemessen werden, steckt man besser einen :genau passenden Dorn in .die Bohrung desselben und läßt das ganze Gerät in umgekehrter Lage, als gezeichnet, um denselben sich` drehen.

Claims (3)

  1. PATENT-ANSPRÜCHE: i. Gerät zum Prüfen der Teilung und Zahndicke von Zahnrädern, mit zwei an die Zahnflanken angreifenden Tastern, von denen min6esten.s der eine Bewegungen ausführen kann, deren Maß abgelesen werden kann, dadurch gekennzeichnet, daß das Meßgerät um zwei zueinander senkrechte Achsen drehbar angeordnet ist, so daß es allen vorkommenden Zahnstellungen angepaßt werden kann.
  2. 2. Gerät nach Anspruch i, -dadurch gekennzeichnet, däß die beiden Drehachsen sich in einem annähernd in der Mitte zwischen den beiden Tastpunkten liegenden Punkte schneiden.
  3. 3. Gerät nachden Ansprüchen i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß @die beiden ,die Taster tragenden Halter annähernd um den Tastpunkt gedreht werden können. Gerät nach -den Ansprüchen i bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß an den be-,veglichen Taster dem die Bewegungen desselben messenden Feintaster gegenüber ein federbelasteterBolzen angreift, welcher leicht aus der Arbeitsstellung zurückgezogen werden kann, um ein Anliegen cles Tastpunktes an der einen oder anderen Zahnflenke zu erreichen zwecks Messung Ader Zahndiicke, Zahnlücke oder Teilung.
DE1920348831D 1920-11-16 1920-11-16 Geraet zum Pruefen der Teilung und Zahndicke an Zahnraedern aller Art, Schnecken undSchneckenraedern Expired DE348831C (de)

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ID=6257777

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DE1920348831D Expired DE348831C (de) 1920-11-16 1920-11-16 Geraet zum Pruefen der Teilung und Zahndicke an Zahnraedern aller Art, Schnecken undSchneckenraedern

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DE (1) DE348831C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2780873A (en) * 1953-08-27 1957-02-12 Gleason Works Gaging device

Cited By (1)

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