DE907586C - Saeule oder Traeger, zusammengesetzt aus Hohlkoerpern - Google Patents
Saeule oder Traeger, zusammengesetzt aus HohlkoerpernInfo
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- DE907586C DE907586C DEF7832A DEF0007832A DE907586C DE 907586 C DE907586 C DE 907586C DE F7832 A DEF7832 A DE F7832A DE F0007832 A DEF0007832 A DE F0007832A DE 907586 C DE907586 C DE 907586C
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- E—FIXED CONSTRUCTIONS
- E04—BUILDING
- E04C—STRUCTURAL ELEMENTS; BUILDING MATERIALS
- E04C3/00—Structural elongated elements designed for load-supporting
- E04C3/30—Columns; Pillars; Struts
- E04C3/34—Columns; Pillars; Struts of concrete other stone-like material, with or without permanent form elements, with or without internal or external reinforcement, e.g. metal coverings
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Architecture (AREA)
- Civil Engineering (AREA)
- Structural Engineering (AREA)
- Rod-Shaped Construction Members (AREA)
Description
- Säule oder Träger, zusammengesetzt aus Hohlkörpern D#e Erfindung betrifft eine Säule bzw. einen Träger, zusammengesetzt aus Hohlkörpern, für Bauten aller Art, z. B. Licht-, Hochspannungs-, Telefon-, Hopfenmaste u. dgl., und besteht in der Ausfüllung der Hohlkörper mit Beton oder Stahlbeton, die so alle Teile fest zu einem Ganzen miteinander verbindet. Die Ausfüllung kann einen Kern oder einen Mantel bilden. Im letztgenannten Fall müssen die Hohlkörper doppelwandig sein. Es empfiehlt sich dann, die den Mantelhohlraum bildenden Wangen der Hohlkörper durch Stege miteinander zu verbinden. Soll ein Deckenträger gebildet werden, wird man zweckmäßig die Hohlkörper mit Flanschen zur Aufnahme von Deckensteinen versehen.
- Die Hohlkörper können die verschiedensten Formen. und Verjüngungen haben. Das Herstellen der einzelnen Hohlkörper erfolgt in der gleichen Weise wie die Fertigung der üblichen Hohlblocksteine und kann sowohl im Handbetrieb wie auch im Maschinenbetrieb durchgeführt werden. Die üblichen Hohlsteinfertigungsmaschinen bedürfen nur des Einbaus der entsprechenden H hlkörperformen für den erfindungsgemäßen Säulen- oder Trägerbau.
- Die Herstellung von lieferfertigen Säulen oder Trägern erfolgt vorteilhaft auf einer Ebene, und zwar in der Weise, daß die einzelnen Hohlkörper an einer Leiste (Lehrgerüst) über die erforderliche Stahlbewehrung gestreift und aneinandergereiht werden, wobei die Betonierung gleichzeitig erfolgt; es entsteht so die gewünschte Säulen- oder Trägerlänge. Die Betonierung kann auch durch eine hierfür geschaffene Öffnung erfolgen. Das Kopfstück sowie der Säulenfuß können. auf Grund dieser Erfindung leicht den gegebenen Erfordernissen entsprechend ausgebildet bzw. angesetzt werden, was für Hopfen- und Hochspannungssäulen von großer Bedeutung ist, da dann eine besonders günstige Säulenfußverankerung mit dem Erdreich möglich ist.
- Dieses Verfahren ermöglicht auch eine Säulen-oder Trägerherstellung, die auf der Baustelle durchgeführt werden kann, wodurch hohe Transportkosten und beschwerlicher Transport erspart werden. Diese Säulen oder Träger können außerdem frühzeitiger als monolithische verwendet werden, da ja die Ummantelung aus bereits erhärtetem Beton besteht. Hochspannungsmaste üblicher Art liegen rund 20001/0 über dem Herstellungspreis von erfindungsgemäß .ausgebildeten Säulen gleicher Güte, und der Preis einer hölzernen Hopfensäule gleicher Tragkraft liegt ebenfalls höher als der von Säulen nach der Erfindung. Träger gemäß der Erfindung sind ebenfalls gegenüber Holzbalken gleicher Tragkraft preiswerter.
- Die Vorteile sind somit offensichtlich. Beispielsweise Ausführungsformen des Erfindungsgegenstandes und seiner Teile sind in der Zeichnung dargestellt.
- Abb. i zeigt einen Querschnitt durch eine Säule, deren Mantel A den später eingefüllten Betonkern des Hohlraumes B mit der Bewehrung Fe umgibt. Diese Ummantelung kann auch nachträglich über einen vorhandenen Bewehrungskorb von der Seite her aufgeschoben werden, was die Flechtarbeiten erleichtert und verbilligt. Die Wange J wird nach dem Überstreifen der Hohlkörper über das Stahlgeflecht eingesetzt.
- Abb.2 zeigt einen Querschnitt, der die gleiche Aufgabe erfüllt wie der nach Abb. i, nur daß hier ein doppelwandiger Mantel mit den Wangen A und C sowie dem leeren Zwischenraum B vorhanden ist, um zusätzlich eine Isolierung zu gewähren, wobei der Steg G zur Verbindung dient und der innere Hohlraum E mit Stahlbeton ausgefüllt ist.
- Abb. 3 und 4 zeigen Querschnitte, deren Mantelzwischenräume B mit Beton und Längseinlagen Fe sowie einer Umschnürungsbewehrung Fs ausgefüllt sind. Aus statischen Gründen bleibt der Hohlraum E leer, während die Bewehrung nach außen zu liegen kommt, wie es die Knicksicherheit erfordert.
- Abb. 5 zeigt ein Stück Längsschnitt nach Linie c-d in Abb. 4, in dem die Längsbewehrung Fe, die Bügel Fs und die Verbindungsstege G sichtbar sind.
- Abb.6 zeigt einen Querschnitt, der aus einem zusammengesetzten Mantel besteht und dessen Mantelzwischenraum ausbetoniert ist, wodurch eine verhältnismäßig hohe Haltbarkeit und Tragfähigkeit erreicht wird und außerdem eine große Materialersparnis sich ergibt, was bei Gartenzaunsäulen u. dgl. die Preisbildung günstig beeinflußt.
- Abb. 7 zeigt einen Längsschnitt nach Linie a-b in Abb. 6 durch eine Gartenzaunsäule, deren Abdeckplatte H durch das Ausbetonieren der Öffnung D und der Kammer E sowie des Mantelzwischenraumes B mit .den übrigen Teilen zu einem festen Ganzen verbunden wird. Die Wassernase L ist bereits an der Abdeckplatte vorhanden. Zum Befestigen von Stacheldraht ist ein Stahlstab M einbetoniert.
- Abb.8 zeigt einen Trägerquerschnitt, der mit der Nase g ausgebildet ist. Der durch den Träger und den Deckenstein gebildete Zwischenraum kann als zusätzlicher Träger B' in verschiedenen Arten ausgebildet werden.
- Abb.9 zeigt einen. Querschnitt mit einer Verjüngung der Breitseiten, der eine günstige Säulengestaltung mit wenig Unkosten .ermöglicht. Dieser Querschnitt ist .auch günstig für Träger.
- Abb. i o zeigt einen Querschnitt aus drei voneinander getrennten Säulen, die durch Stege G miteinander verbunden sind.
- Abb. i i zeigt nach Schnitt g-lt in Abb. i o die Anordnung der Stege G.
Claims (4)
- PATENTANSPRÜCHE: i. Säule oder Träger, zusammengesetzt aus Hohlkörpern, für Bauten aller Art, z. B. Licht-, Hochspannungs-, Telefon-, Hopfenmaste u. dgl., gekennzeichnet durch eine Ausfüllung der Hohlkörper mit Beton oder Stahlbeton zur starren Verbindung miteinander.
- 2. Säule oder Träger nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Ausfüllung einen Kern (E) oder einen Mantel (B) bildet.
- 3. Säule oder Träger nach Anspruch 2 mit Mantelausfüllung, dadurch gekennzeichnet, daß die den Mantelhohlraum bildenden Wangen (A, C) der Hohlkörper durch Stege (G) miteinander verbunden sind.
- 4. Deckenträger nach einem der Ansprüche i bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Hohlkörper Flansche .(I0) zur Aufnahme von Deckensteinen. aufweisen. Angezogene Druckschriften: Deutsche Patentschriften. Nr. 53404o, 6523o6> französische Patentschrift Nr. 728 i34.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEF7832A DE907586C (de) | 1951-12-08 | 1951-12-08 | Saeule oder Traeger, zusammengesetzt aus Hohlkoerpern |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEF7832A DE907586C (de) | 1951-12-08 | 1951-12-08 | Saeule oder Traeger, zusammengesetzt aus Hohlkoerpern |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE907586C true DE907586C (de) | 1954-05-06 |
Family
ID=7085621
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEF7832A Expired DE907586C (de) | 1951-12-08 | 1951-12-08 | Saeule oder Traeger, zusammengesetzt aus Hohlkoerpern |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE907586C (de) |
Citations (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE534040C (de) * | 1928-12-12 | 1931-09-22 | Martinus Joaennes Stam | Pfahl aus einzelnen uebereinandergesetzten zapfen- und nabenartig ineinandergreifenden Hohlkoerpern |
| FR728134A (fr) * | 1930-12-13 | 1932-06-29 | Perfectionnements apportés aux éléments de construction | |
| DE652306C (de) * | 1934-08-10 | 1938-05-24 | Winter & Sohn Ernst | Verstellvorrichtung fuer Werkzeuge in Werkzeughaltern, insbesondere fuer Diamantfassungen in Bohrstangen |
-
1951
- 1951-12-08 DE DEF7832A patent/DE907586C/de not_active Expired
Patent Citations (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE534040C (de) * | 1928-12-12 | 1931-09-22 | Martinus Joaennes Stam | Pfahl aus einzelnen uebereinandergesetzten zapfen- und nabenartig ineinandergreifenden Hohlkoerpern |
| FR728134A (fr) * | 1930-12-13 | 1932-06-29 | Perfectionnements apportés aux éléments de construction | |
| DE652306C (de) * | 1934-08-10 | 1938-05-24 | Winter & Sohn Ernst | Verstellvorrichtung fuer Werkzeuge in Werkzeughaltern, insbesondere fuer Diamantfassungen in Bohrstangen |
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