DE897393C - Blechwendevorrichtung an Arbeitsrollgaengen von Blechwalzwerken - Google Patents

Blechwendevorrichtung an Arbeitsrollgaengen von Blechwalzwerken

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Publication number
DE897393C
DE897393C DES17179D DES0017179D DE897393C DE 897393 C DE897393 C DE 897393C DE S17179 D DES17179 D DE S17179D DE S0017179 D DES0017179 D DE S0017179D DE 897393 C DE897393 C DE 897393C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
sheet metal
turning device
roller table
sheet
rolling mills
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Expired
Application number
DES17179D
Other languages
English (en)
Inventor
Walter Kraemer
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SIEMAG VERTRIEBSGESELLSCHAFT
Original Assignee
SIEMAG VERTRIEBSGESELLSCHAFT
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Publication date
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Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B21MECHANICAL METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
    • B21BROLLING OF METAL
    • B21B39/00Arrangements for moving, supporting, or positioning work, or controlling its movement, combined with or arranged in, or specially adapted for use in connection with, metal-rolling mills
    • B21B39/20Revolving, turning-over, or like manipulation of work, e.g. revolving in trio stands
    • B21B39/32Devices specially adapted for turning sheets

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Registering Or Overturning Sheets (AREA)

Description

  • Blechwendevorrichtung an Arheitsrollgängen von Blechwalzwerken Es ist bekannt, sich zum Wenden der Bleche auf Arbeitsrollgängen von Blechwalzwerken parallel zur Rollgangsachse venschieblicher Wendearme zu bedienen. Bei einer bekanntgenvordenen Einrich-tung unterfahren die Wendearme das Blech, schieben es mit einem über die Transportebene des Rollganges herlauss#ehenden Anschlag seitlich aus denn Bereich des Rollganges heraus und schwenken es anschließend so weit über 9ö°, daß das Blech mit seiner bisherigen Oberseite auf den. Rollgang zurückfällt. Alle diese Bewegungen laufen durch ritzelgekuppelte Zahnstangen in zwangsläufiger Reihenfolge nacheinander ab.
  • Beim Walzen von Qualitätsblechen, insbesondere Stahl- und Aluminiumblechen, müssen jedoch die Oberflächen der Bleche laufend kontrolliert werden. Bei Aluminiumblechen kommt es z. B. vor, daB schlechte Stellen während des Walzvorganges ausgemeißelt werden müssen. Diese Arbeit wurde bisher von den Walzern in gebückter Stellung bei dem flach auf dem Rollgang liegenden Blech vorgenommen. Um auch die gerade nach unten liegende Blechseite nachsehen zu können, mußte das Blech von Hand gewendet werden. Diese mühsame und zeitraubende Arbeit wird durch die Erfindung wesentlich erleichtert. Sie betrifft eine mechanische Vorrichtung zum Schräghalten der Bleche unter jedem beliebigen Nargungswinkel und zum: Wenden. Ferner können die Bleche mit der Vorrichtung senkrecht gehoben und auch mit an sich bekannten Verschiebelinealen auf dem Ro11gaag zurechtgerückt werden. Ein weiterer Vorteil der Erfindung liegt in der-Möglichkeit, das Blech an jeder beliebigem Stelle der Rollgangsbreite anheben, untersuchen, zurücklegen und auch wenden zu können.
  • Erfindungsgemäß sind deshalb die bekannten Schwenkarme auf an sich bekannten, zwischen den Rollgangszollen, parallel zu deren Längsachse vierfahrbaren Wagen angeordnet, die gleichzeitig Träger der Übertragungselemente sind, über die die Schwenkarme von außerhalb des Rollganges aufgestellten Motoren angetrieben werden. Das Verschieben der Wagen. erfolgt, wie die Erfindung weiter vorsieht, über gleichfalls vorgesehene, an sich ebenfalls bekannte Verschiebelineale, die mit dem Wagen fest verbunden und mit Hilfe besonderer Spindeltriebe bewegt werden..
  • Aufbau und Wirkungsweise der Neuerung seien an Hand des in der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispiels erläutert; diese zeigt die Vorrichtung in Fig. i im Aufrißschnitt nach Linie A-B in Fig. 2, Fig. 2 im Grundriß und Fig.3 im Aufrißschnitri nach Linie C-D in Fig. 2; Fig.4 deutet die gleiche Ausführung in Gebrauchäsfiellurng imn Seitenriß und Fig. 5 die Benutzung der gleichen Vorrichtung zum parallelen Anheben der Bleche an.
  • Die Rahmenschenkel i, welche die in bekannter Weise durch je einen Flarischmotor angetriebenen Rollen 2 tragen, sind durch Traversen 3 miteinander verbunden, an denen zugleich die beiderseits angeordnetem Verschiebelineale 4. und 4' mittels Führungsstücken 5 geführt sind.
  • Beide Lineale liegen, fest auf einer Anzahl von einspurigen, je auf einen Schiene6 vierfahrbaren Wagen. Die Wagen 7' der rechten Rahmenseite sind mit denn Lineal 4' verbunden. Sie rollen mit Rädern 7' auf dein zugeordneten Schienen 6 und tragen je einen Schwenkarm g', dessen Lagernabe durch das Schneckenradsegment io' mit einer Schnecke i i' im Eingriff steht. Die Welle 12' dieser Schnecke ist axial verschieblich und wird Tiber ein Übersetzungsgetriebe 13' und die ausrückbare Kupplung i4' von einem Motor 15 angetrieben.. Jenseits der Getriebe 13' sind diese Wellen 12' in Hohlwellen i8' geführt, durch die sie sich beim Bewegen der Lineale hindurchschieben.
  • In dem Wagen 8' ist ferner ein Druckmittelzylinder 16' stehend angeordnet, mit Hilfe dessen ein Hubkolben 17' zum Anheben der Bleche gesbeuert wird.
  • Mit dem Linea:14 der linken Rollgangsseite ist ebenfalls eine Mehrzahl Wagen 8 verbunden, die auch je einen Schwenkarm g tragen, der mit einem Schneckenradsegment in eine Schnecke i i eingreift, die auf einer Welle 12 sitzt, die ebenfalls über ein Getriebe 13 und eine Ausrückkupplung 14 über den Motor 15 angetrieben wird. Jedem einzelnen Wagen einer Rollgangsseite ist je ein Getriebe 13 bzw. 13' zugeordnet, die gemeinsam von einer durchgehenden Welle ig bzw. ig' angetrieben werden. Durch die Anordnung der Ausrückkupplungen 14 und 14' können die Schwenkhebel der rechten und die der linken Rahmenseite gleichzeitig oder auch getrennt voneinander betätigt werden.
  • Zum Bewegen der beiden Lineale 4 und 4' ist ein Antriebsmotor 2o vorgesehen, der über Ausrückkupplungen 2i, 2i' und übersetzungsgetriebe22, 22' und Gelenkspindeln 23, 23' Geyvindespindeln 24,24! antreibt, die in Spindelmuttern 25 (vgl. Fig.3) eingreifen. Die Lineale können ebenfalls einzeln oder gemeinsam verfahren werden.
  • Fig.4 veranschaulicht die Verschiebbarkeit der Lineale und die Verstellbarkeit der Schwenkhebel, während die Arbeitsweise der Hebevorrichtung aus Fig.5 hervorgeht.
  • Die Wagen 4, 4' können "auch ohne Verschiebelineale selbständig vorgesehen und benutzt werden. Dann werden sie zweckmäßigerweise als vierrädrige Wagen ausgebildet und erhalten außer dem Schwenkantrieb noch einen entsprechenden Verschieheantrieb.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Blechwendevorrichtung an Arbeitsrollgängen von Blechwalzwerken, bei denen Schwenkarme für die Bleche an zwischen. Rollgangsrollen vierfahrbaren Wagen angelenkt und geschwenkt werden, dadurch gekennzeichnet, daß die auf Rollen (7) zwischen dem. Rollgangsrollen vierfahrbaren Wagen (8, 8') als Träger des Schwenkarmgetriebes (io, ii) ausgebildet sinj, und eine dein Antrieb von einem außerhalb des Rollganges befind-lichen Motor 15 auf das Getriebe (io, i i) übertragende Welle (12) aufnehmen. z. Blechwendevörrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Wagen (8, 8') jeder Rollgangsseite mit an sich bekannten, einen eigenen Antrieb (2o, 21, 22, 23) aufweisenden Verschiebelinealen (4) verbunden sind. 3. Bilechwendevorrichtung nach Anspruch i ohne Kupplung der Wagen mit den Verschiebelinealen, gekennzeichnet durch einen besonderen Antrieb für das Verfahren der Wagen. 4. Blechwendevorrichturng nach den Ansprüchen i bis 3, dadurch. gekennzeichnet, daß die Wagen (g, g') gleichzeitig Träger einer Vorrichtung (q, r) zum senkrechten Anheben der Bleche sind. 5. Blechwendevorrichtung nach den Ansprüchen i bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Breite derWagen (g, g') kleiner, als der freie Zwischenraum zwischen zwei Rollgangsrollen (b) ist. ex. Angezogene Druckschriften: Deutsche Patentschriften Nr. 634 387, 682 335, 588341-
DES17179D 1944-03-10 1944-03-10 Blechwendevorrichtung an Arbeitsrollgaengen von Blechwalzwerken Expired DE897393C (de)

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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1168830B (de) * 1957-08-19 1964-04-23 Von Roll Ag Plattenwendeanlage
DE2659245A1 (de) * 1975-12-30 1977-07-14 Inst Pentru Proiectari De Sect Hebelkanter

Citations (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE588341C (de) * 1932-02-02 1933-11-17 Schloemann Akt Ges Kant- und Verschiebevorrichtung fuer Walzgut von verschiedenen Querschnitten
DE634387C (de) * 1935-03-24 1936-08-26 Fried Krupp Grusonwerk Akt Ges Wendevorrichtung fuer Walzwerke
DE682335C (de) * 1937-08-06 1939-10-12 Fried Krupp Grusonwerk Akt Ges Wendevorrichtung fuer Walzgut, insbesondere zum Aufrichten von Doppel-T-Traegern

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