DE40718C - Apparat zum Herausheben und Einsetzen der Glaswannen aus dem Ofen bezw. in denselben - Google Patents

Apparat zum Herausheben und Einsetzen der Glaswannen aus dem Ofen bezw. in denselben

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DE40718C
DE40718C DE188640718D DE40718DD DE40718C DE 40718 C DE40718 C DE 40718C DE 188640718 D DE188640718 D DE 188640718D DE 40718D D DE40718D D DE 40718DD DE 40718 C DE40718 C DE 40718C
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DE188640718D
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SOCIETE DES MANUFACTORES DE GLACES ETC. in Brüssel
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Classifications

    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C03GLASS; MINERAL OR SLAG WOOL
    • C03BMANUFACTURE, SHAPING, OR SUPPLEMENTARY PROCESSES
    • C03B13/00Rolling molten glass, i.e. where the molten glass is shaped by rolling
    • C03B13/18Auxiliary means for rolling glass, e.g. sheet supports, gripping devices, hand-ladles, means for moving glass pots
    • C03B13/186Pot gripping devices

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Materials Engineering (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Re-Forming, After-Treatment, Cutting And Transporting Of Glass Products (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 82: Glas.
Fatentirt im Deutschen Reiche vom 17. December 1886 ab.
Die vorliegende Erfindung betrifft einen Apparat, der den Zweck hat, das Ein- und Ausbringen der Glaswannen, die bei der Fabrikation von gegossenen Spiegeln meist benutzt werden, aus den Oefen nicht mehr von Hand, sondern mit mechanischer Hülfskraft, und zwar mittelst Dampf-, Wasser-, Luftoder sonstigen Druckes zu besorgen.
Dieser Apparat besteht aus einem Gestell B, welches von vier Rädern R R getragen wird, die sich unabhängig von einander bewegen können. Zu diesem Zwecke sind die Räder in stehenden Bügeln C C gelagert, die sich um kräftige stehende Achsen A A drehen können, so dafs infolge dessen der Apparat nach jeder Richtung hin bewegt werden kann. Die Räder können mittelst kleiner Schraubenräder HH, die auf den Achsen A A festsitzen, gedreht werden; in die Schraubenräder HH greifen die Schrauben ohne Ende / J ein, welche durch die Kurbeln D D zu drehen sind. An dem Gestell B sind ferner die Führungen GG angeordnet, welche gleichzeitig als Träger für einen Cylinder E dienen. In letzterem bewegt sich ein Kolben O, dessen Stange an seinem unteren Ende in einen Schlitten K ausläuft, der in den Führungen G G auf- und abgleiten kann.
An diesem Schlitten sind die kleinen Cylinder cc befestigt, deren Kolben ρ ρ mittelst der Triebstangen bb unter 90° an die Kurbeln der Achse einer Trommel M angreifen. Die letztere ist in bekannter Weise mit Spiralnuth versehen, in welche sich eine Kette einlegen kann. Zweckmäfsiger jedoch ist es, diese Trommel mit Rillen für zwei Ketten X und V zu versehen, deren eine Enden an je einem Ende der Trommel befestigt sind, während die anderen Enden bei Fund Y an den Enden eines Wagens T angreifen. Dieser Wagen ist an dem Ende, welches dem Ofen zugekehrt ist, mit einer Zange zum Erfassen der Glaswannen ausgerüstet und wird einestheils durch die Achse Z mit Rädern \ getragen, anderentheils dadurch gestützt, dafs die Schenkel T in dem Zwischenraum zwischen der Trommel M und einer darunter liegenden Walze O hindurchgehen.
Um mit diesem Apparat eine im Ofen befindliche Glaswanne herauszunehmen, läfst man, nachdem das vordere Ende des Wagens T mit der Zange in den Ofen eingeführt und die Wanne richtig gefafst ist, in den Cylinder E oberhalb des Kolbens P Druck ein, wodurch der Schlitten mit der Kettentrommel M herabgeht und dadurch das hintere Ende des Wagens niederdrückt, so dafs, da die Unterstützung bei Z sich nicht verändert, das vordere Ende mit der Zange und der Wanne herabgeht. Man hört alsdann mit weiterem Druck im Cylinder E auf, läfst jetzt aber die Cylinder c c arbeiten, und zwar in dem Sinne, dafs die Trommel M sich in der Richtung des Pfeiles 1 dreht. Dadurch wird der Wagen T mit der Wanne aus dem Ofen herausgezogen, und man kann nunmehr die Wanne nach Oeffnung der Zange auf einen inzwischen untergefahrenen Transportwagen absetzen oder auch das Gestell B selbst transportiren, um die Glaswanne an den gewünschten Ort zu bringen. In letzterem Falle ist es zweckmäfsig, an Stelle der einstellbaren Räder R festlagernde

Claims (1)

  1. Räder zu verwenden, die dann auf einer Schienenbahn rollen; doch bedingt eine solche Anordnung eine bestimmte Lage der Oefen und der Abladestelle, da man dann nicht, wie bei der dargestellten Anordnung, das Gestell an jedem beliebigen Orte der Glashütte transportiren kann.
    Behufs Einsetzens von leeren Glaswannen in den Ofen wird umgekehrt verfahren; man läfst die Wanne von der Zange erfassen, dreht die Trommel M in der Richtung des Pfeiles 2, zu welchem Zwecke die Cylinder c c mit Umsteuerung versehen sind, und führt die Wanne in den Ofen ein durch Hochgehenlassen des Kolbens P im Cylinder E.
    Patεnt-Anspruch:
    Ein Apparat zum Herausheben und Einsetzen der Glaswannen aus den Oefen bezw. in dieselben, bestehend im wesentlichen aus einem Gestell mit Dampf-, Wasser- oder Luftdruckcylinder E zum Heben und Senken der Kettentrommel M, zweier kleiner Cylinder c c zum Drehen der Trommel, sowie aus dem mit der Trommel durch Ketten verbundenen Wagen T, welcher die Zange für die Glaswannen trägt.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
DE188640718D 1886-12-17 1886-12-17 Apparat zum Herausheben und Einsetzen der Glaswannen aus dem Ofen bezw. in denselben Expired DE40718C (de)

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