DE437064C - Maschine zum Reinigen von Druckwalzen - Google Patents

Maschine zum Reinigen von Druckwalzen

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DE437064C
DE437064C DEK94030D DEK0094030D DE437064C DE 437064 C DE437064 C DE 437064C DE K94030 D DEK94030 D DE K94030D DE K0094030 D DEK0094030 D DE K0094030D DE 437064 C DE437064 C DE 437064C
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Kleim & Ungerer
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Kleim & Ungerer
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B41PRINTING; LINING MACHINES; TYPEWRITERS; STAMPS
    • B41FPRINTING MACHINES OR PRESSES
    • B41F35/00Cleaning arrangements or devices
    • B41F35/001Devices for cleaning parts removed from the printing machines

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  • Cleaning In General (AREA)

Description

DEUTSCHES REICH
Bit i iij. _lil ΐ
AUSGEGEBENAM 13. NOVEMBER 1928
REICHS PATENTAMT
PATENTSCHRIFT
KLASSE 15 e GRUPPE
(K94O3O XII\i5e)
Kleim & Ungerer in Leipzig-Leutzsch. Maschine zum Reinigen von Druckwalzen. Patentiert im Deutschen Reiche vom 28. April 1925 ab.
Zum Reinigen von Druckwalzen sind bereits Vorrichtungen in Vorschlag gebracht worden, bei denen die Werkzeuge auf der Unterseite eines Wagens zwischen den beiderseitigen Laufrädern angeordnet sind, zwischen deren Fahrbahnen die. zu reinigende Druckwalze gehalten wird. Diese erhält ihre Drehbewegung bei der Längsverschiebung des Werkzeugwagens durch ein Kettengetriebe unter Vermittlung geeigneter Rädergetriebe in der Weise, daß die Antriebskette mit dem Werkzeugwagen in fester Verbindung steht. Derartige Vorrichtungen sind für den Dauerbetrieb ungeeignet, weil dem Arbeiter unmöglich die hohe Anstrengung zugemutet werden kann, sowohl die Reinigungswerkzeuge entlang der Druckwalze zu bewegen und gleichzeitig auch das Getriebe für die Drehbewegung der Druckwalze in Umlauf zu setzen. Für den Gebrauch der in neuerer Zeit vielfach in Aufnahme gekommenen Druckwalzen mit Lederüberzug sind Reinigungsvorrichtungen dieser Art zudem völlig ungeeignet, weil der Lederüberzug erfordert, daß er von den Werkzeugen ständig nur in der einen Richtung angegriffen wird. Bei mehrmaliger Behandlung der eingespannten Lederwalze sind die Reinigungswerkzeuge nach jedem Arbeitsvorgang von der Walze abzubewegen und im Leergang wieder in die Anfangslage, d. h. nach dem gegenüberliegenden Ende der Walze zurückzubringen, worauf die nochmalige Bearbeitung erfolgen kanu.
Aus diesem Grunde und · zur Entlastung des Arbeiters kommen in neuerer Zeit zum Reinigen der Druckwalzen, insbesondere der Druckwalzen mit Lederüberzug, Waschma-
zur Verwendung, bei denen die Reinigungswerkzeuge an einem aufklappbaren Arm befestigt sind, der in niedergeklappter Stellung, also in Arbeitsstellung mit einer Schraubenspindel in Eingriff kommt, durch die er selbsttätig entlang der Druckwalze bewegt wird.
Die Schwingbewegung des Tragarms für das Werkzeug wurde in Richtung des Werk-Stückes bisher dadurch begrenzt, daß ein besonderer, über die Schwingstelle des Werky.eugtraghebels hinaus verlängerter Arm mit >ei\ier Laufrolle sich gegen eine Längsschienc legte, die aber mit Rücksicht auf die Länge j der Waschmaschine keine solchen Abmessungen erhalten konnte, daß das Durchbiegen I verhütet wurde. ;
Infolgedessen wurde auch die Förderspindel, die den Werkzeugtragarm hin und her bewegt, belastet; trotzdem war es nicht mög- ι Hch, das Werkzeug rollständig parallel über das AVerkstück, d. h. die Druckwalze zu füll- j rcn. Der Gebrauch hat gelehrt, daß die · Druckwalze infolge Durchbiegens der Wider- ; lager für den Werkzeugtragarm in der Mitte stärker angegriffen wurde als an den Enden. Auch mußte bei derartigen Maschinen durch die Unebenheiten der Druckwalze das volle Gewicht des "Werkzeuges und Tragarmes ausgehoben werden, so daß ernste Beschädigun- j gen der Druckwalze unvermeidlich waren. j
Damit das Werkzeug möglichst feinfühlig über das Werkstück geführt werden kann und auch die Förderspindel vor schädlicher Beanspruchung geschützt wird, ist gemäß der Erfindung der Werkzeugtfagarm über das Werkzeug hinaus verlängert und an diesem freien Ende mit einer Laufrolle versehen, die sich auf einer besonderen Längsbalin des Maschinengestells abrollt. Der Haltcbolzen für das Werkzeug ist in bekannter Weise auf und ab verschiebbar und wird durch eine Feder | gegen die Druckwalze verschoben, so daß bei ; auftretenden Unebenheiten nur der Druck der '. Feder zu überwinden ist und sich auf diese ; Weise ernste Beschädigungen der Walze ver- . hüten lassen.
Auf der Zeichnung ist die Erfindung in einer beispielsweisen Ausführungsform veranschaulicht, und z\var stellen dar:
Abb. ι einen Querschnitt der Waschmaschine und
Abb. 2 eine Seitenansicht des Werkzeugträgers.
j An· beiden Enden des Maschinengestell sind Schwingarme α angeordnet, in welche die zu reinigende Druckwalze b einzuschieben ist. Durch entsprechende Verschwenkung der Anne α kann die Walze b entweder in den Waschtrog d gesenkt oder gegen das Werkzeug g bewegt werden. In beiden Stellungen kommt die Achse der Druckwalze b mit aus der Zeichnung nicht ersichtlichen Getriebeteilen in Eingriff, durch die sie gedreht wird. Das Werkzeug g wird durch Vermittlung eines auf und ab verschiebbaren Bolzens h an einem Arm i gehalten, der um die Achse k auf und ab schwenkbar von einem längsverschiebbaren Schlitten m getragen wird. Die Verlängerung i' des Armes i fällt mit ihren Gewindeteil in den Gewindegang einer Schraubenspindel η ein, durch die der Werkzeugträger i seine Längsverschiebung zusammen mit dem Schlitten m erhält. Gegenüber der Kippachse k ruht der Arm i auf einer besonderen Bahn 0, so daß er an dem einen Ende von der Achse k und am anderen Ende durch die Laufbahn ο abgestützt wird und infolgedessen keine Gefahr ist, daß der Arm Ϊ die Schraubenspindel« auf Biegung beansprucht. Auch ist das Werkzeug g· von dem Gewicht des Armes i entlastet.
Der Druck, mit dem sich das Werkzeug g gegen die Druckwalze b legt, wird lediglich durch die Spannung der Feder f bestimmt, die über den Bolzen Λ geschoben ist, der mit Hilfe des Handrades p nach Bedarf eingestellt werden kann und durch eine Feder- und Nutführung an der Drehung innerhalb des Armes i gehindert wird. Der Arm i erhält vorteilhaft einen Doppelkopf q (Abb. 2), in dem hintereinanderstehend von den Bolzen Ii das Schabmesser g und die Bürste r gehalten werden. Beide Werkzeuge g und r lassen sich so einstellen, daß sie einzeln oder gemeinsam auf die Druckwalze b einwirken.

Claims (1)

  1. Patent- Anspruch :
    Maschine zum Reinigen von Druckwalzen, bei welcher der auf und nieder schwenkbare Tragarm für das Reinigungswerkzeug durch eine Schraubenspindel entlang der Druckwalze bewegt wird, dadurch gekennzeichnet, daß der Tragarm (/) gegenüber seiner Schwingachse (k) durch eine besondere Längsbahn (0) abgestützt ist.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DEK94030D 1925-04-28 1925-04-28 Maschine zum Reinigen von Druckwalzen Expired DE437064C (de)

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