DE896923C - Mechanisches Spielzeug in Gestalt einer Sandmuehle od. dgl. - Google Patents
Mechanisches Spielzeug in Gestalt einer Sandmuehle od. dgl.Info
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- DE896923C DE896923C DEG5501A DEG0005501A DE896923C DE 896923 C DE896923 C DE 896923C DE G5501 A DEG5501 A DE G5501A DE G0005501 A DEG0005501 A DE G0005501A DE 896923 C DE896923 C DE 896923C
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Classifications
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- A—HUMAN NECESSITIES
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- A63H—TOYS, e.g. TOPS, DOLLS, HOOPS OR BUILDING BLOCKS
- A63H29/00—Drive mechanisms for toys in general
- A63H29/08—Driving mechanisms actuated by balls or weights
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Description
- Mechanisches Spielzeug in Gestalt einer Sandmühle od. dgl. Die Erfindung betrifft ein mechanisches Spielzeug, welches von einem rinnfähigen Betriebsstoff betrieben wird, der ein wasserradartiges Gebilde (Turbine) beaufschlagt, welches ein Spielzeug in Bewegung setzt.
- Derartige Einrichtungen sind bereits in zwei Grundformen bekannt. Bei der einen ist ein Behälter für Sand zwecks Abgabe seines Arbeitsvermögens oberhalb der Turbine angeordnet. Bei der anderen Art sind zwei Sandbehälter vorhanden, die abwechselnd den Sand vor der Beaufschlagung des Antriebsrades aufnehmen. Vom gefüllten Behälter aus ergießt sich dabei der Sand auf die Schaufeln des Antriebsrades, setzt dieses während des Durchlaufens der Schaufeln in Bewegung und fällt dann in den anderen Behälter. Hat sich der obere Behälter entleert und der untere Behälter gefüllt, nimmt das Kind das Spielzeug in die Hand und stellt es auf den Kopf. Damit wird der untere Behälter zum obenstehendenBehälter, und der bisher obenliegende Behälter zum entenliegenden, worauf sich der Arbeitsvorgang wiederholt.
- Derartige Spielzeuge sollen an sich zur Vermittlung eines Anschauungsvermögens an das Kind dienen. Es ist dabei aber ein Widerspruch, das Kind einerseits mit .der Wirkung einer Turbine vertraut zu machen, andererseits aber die von ihr angetriebenen Spielzeuge dem Kind mit verkehrtem Aussehen vorzuführen. Das geschieht in dem einen bekannten Fall, bei dem sich bei einem Teil des Spielzustandes menschliche Figuren mit verkehrt am Körper sitzenden Armen einstellen. Um das zu vermeiden, beschränkt man sich bei einem anderen bekannten Beispiel auf den Antrieb von Spielzeugen, welche in jeder Lage gleich aussehen. Zudem muß man in beiden Fällen, um einen ununterbrochenen Fortgang des Spieles zu erhalten, das ganze Spielzeug nach Entleerung des Sandes im Oberbehälter um i8o° umstülpen, was der Haltbarkeit sehr unzuträglich ist.
- Diese Nachteile werden durch die Erfindung vermieden. Hier kann- das Kind nach Auslaufen des Sandes aus dem obenliegenden Betriebsstoffbehälter ihn mit einem Finger um i8o° drehend nach unten, den vorher gefüllten unteren Behälter damit gleichzeitig in die obere Lage bringen und dadurch den Arbeitsvorgang der Antriebsturbine und damit die Spielzeugbewegung mit Leichtigkeit neu einleiten, ohne die Haltbarkeit des gesamten mechanischen Spielzeugs zu beeinträchtigen.
- Die Erfindung ist in der Zeichnung dargestellt. Von den Abbildungen ist Abb. i eine perspektivische Ansicht; Abb. 2 ist eine Ansicht auf die Windmühle; Abb. 3 ist ein Längsschnitt durch Kirche, turmförmigen Schacht und Windmühle; Abb. 4 ist der Querschnitt A-A durch .den turmförmigen Schacht; Abb. 5 ist der Querschnitt B-B durch einen Kirchenraum und eine Ansicht auf die zur Kirchenansicht gehörige Seitenfläche .des turmförmigen Schachtes.
- In den Abbildungen bezeichnen die Bezugszeichen i einen turmförmigen Schacht, 2 gegenüberliegende Wände .des Schachtes, 3 eine Antriebsturbinenwelle, 4 Hohlachsen, die auf Mitte Höhe an den Wänden 2 befestigt sind, mit führender Lagerung der in den Hohlachsen drehenden Antriebsturbinenwelle, 5 Lager für die Hohlachsen 4; 6, 7 die Spielzeuge (Glocke 6 bzw. Windmühle 7), 8, 9 Gehäuse bzw. Körper, welche -die Spielzeuge tragen, in Wänden 6; lo .den den rinnenden Betriebsstoff an die Turbine abgebenden Behälter, i i einen gleichartigen Behälter, der den von der TurbinekommendenBetriebsstof zurzeit aufnimmt und nach Drehen des turmförmigen Schachtes um die Hohlwelle um i8o° die Funktion des Behälters lo annimmt, 12 Auslauf- bzw. Einlauföffnung für den Betriebsstoff aus bzw. in die Behälter, 13 Leitflächen, abwechselnd für den Ablauf des Betriebsstoffes von den Schaufeln in den zur Zeit aufnehmenden Behälter, 14 das Turbinenrad einer Becherturbine, die auch kastenförmige- Schaufeln haben kann, 15 einen Nocken bzw. ein einen Anschlagstift tragendes Getrieberad, 16 einen Hebel, der zur Übertragung der Bewegung und im Fall der Betätigung der Glocke 6 als Glockenklöppel dient, 17 ein Gesperre zum Ein- und Abschalten des Spielzeugs, 18 ein Handgriff an dem Gesperre 17 außerhalb des Spielzeuggehäuses, ig eine. Schwingungsdämpfungseinrichtung in Gestalt einer Stange.
- Die Erfindung besteht im allgemeinen darin, daß eine das Arbeiten .des Spielzeugsantriebes nicht störende Drehvorrichtung vorgesehen ist, mittels deren die Behälter für den Betriebsstoff abwechselnd in .die Arbeitsstellung zum Antrieb der Turbine gebracht werden. Im einzelnen besteht sie aus einem mechanischen Spielzeug mit je einem für rinnfähigen Betriebsstoff vorgesehenen Behälter in jedem Ende eines turmförmigen Schachtes, in dessen Mitte eine Welle für eine Antriebsturbine für ein Spielzeug -drehbar ist, wobei .der turmförmige Schacht i mit seinen einander gegenüberliegenden Wänden 2 an je einer die Antriebsturbinenwelle 3 konzentrisch führenden Hohlachse 4 befestigt ist, die ihrerseits in Lagern 5 mit genügender, die labile Stabilität .des aufgehängten Sehachtes im Ausgangszustand sichernder Lagerreibung drehbar sind, wobei die Lager 5 an .den Wänden der die Spielzeuge 7, 6 tragenden Gehäuse 9, 8 angebracht werden. Erfindungsgemäß wird dabei zum Betriebswechsel von einem Betriebsstoffbehälter auf den anderen lediglich der turmförmige Schacht i um die Hohlachse 4 gedreht, ohne daß eine Bewegung des Turbinenrades mit seiner Welle im Raum erfolgt. Als Ausführungsform .der Erfindung können die Schaufeln des Turbinenrades die Gestalt von länglichen Kästen haben. Ferner sind erfindungsgemäß Getriebe vorgesehen, wie Scheibe mit Anschlagstift (Nocken) 15, Klöppelhebel 16, Einschaltgesperre 17, 18 und Dämpfung ig, um die Drehbewegung der Antriebsturbinenwelle auf die Antriebseinrichtung des Spielzeugs umzusetzen.
- Werden die Schaufeln der Turbine in Kastenform ausgeführt, dann müssen die Längen der Ausströmschlitze aus den Betriebsstoffbehältern in ihrer Länge dieser Konstruktion angepaßt sein.
- Die Spielzeuggehäuse, nach dem Erfindungsbeispiel eine Windmühle und eine Kirche, brauchen eines oder das andere nicht unmittelbar neben dem turmförmigen Schacht zu liegen. Es kann der Abstand zwischen einem Gehäuse und dem Schacht oder zwischen den Gehäusen und dem Schacht beliebig verschieden sein, wobei diesem Abstand die Länge der Turbinenwelle und der Hohlachse angepaßt sein muß. Entsprechend der Kennzeichnung des Schachtes als turmförmig, muß der Turm für jede Stellung, in der er sich beim Spiel dem Beschauer zeigt, einen dachförmigen Abschluß haben. Der unten stehende dachförmige Abschluß darf dann zwecks Vorführung des richtigen Bildes nicht sichtbar sein. Es ist daher im Bereich des Turmes eine Wand zwischen beiden Gehäusen vorgesehen, die an die Kirche oder an die Mühle oder an beide anschließt und den unten liegenden dachförmigen Abschluß verbirgt.
- Am Wesen der Erfindung ändert sich nichts, wenn mittels der angegebenen oder anderer bekannter- Übertragungsmittel andere Spielzeuge in oder an denselben oder an anderen Gehäusen zusätzlich betrieben werden. Die Abmessungen von Turbinenwelle und Hohlwelle werden entsprechend angepaßt.
- Der Turm muß insbesondere dann eine den Gehäusen angepaßte Ausstattung mit Türen, Fenstern usw. .aufweisen, wenn er mit den Gehäusen eng zusammengebaut ist.
- Die Handhabung des Spielzeugs beschränkt sich auf das Anlassen durch die Drehung des turmförmigen Schachtes i um die Hohlwelle 4 um 18o°. Der Betriebsstoff fließt- dann selbsttätig aus der Öffnung 12 aus und betreibt die Spielzeuge 6, 7 unter Umständen mittels der Übertragungsorgane 15 und des Anschlages 16, bis der letzte Betriebsstoff die Turbine passiert und den zur Zeit unten liegenden Behälter ii aufgefüllt hat. Der Spielende kann dann mit einem leichten Handgriff durch erneute Drehung des turmförmigen Schachtes um i8o° das Spiel fortsetzen.
- Das erfindungsgemäße Spielzeug hat den Vorzug, ein genaueres Anschauungsvermögen im Kind zu fördern, als es bei .den bereits bekannten Spielzeugen geschieht. Außerdem wird das Spielzeug durch die altersgemäß wenig geschickten Hände der Spielenden nicht so sehr in Mitleidenschaft gezogen, als wenn zur Fortsetzung des Spieles das ganze Spielzeug umgestülpt werden muß.
Claims (7)
- PATENTANSPRÜCHE: i. Mechanisches Spielzeug in Gestalt einer Sandmühle od. dgl. mit je einem für rinnfähigen Betriebsstoff vorgesehenen Behälter in jedem Ende eines turmförmigen Schachtes, in dessen Mitte eine eine Antriebsturbine tragende Welle drehbar ist, welche, vom Rinnstoff im nach oben verlegten Behälter angetrieben, ein Spielzeug bewegt, dadurch gekennzeichnet, daß der turmförmige Schacht (i) mit seinen beiden einander gegenüberliegenden Wänden (2) an je einer die Antriebsturbinenwelle (3) konzentrisch führenden, auf der Mitte der Höhe des turmförmigen Schachtes angeordneten Hohlachse (4) befestigt ist, die ihrerseits in Lagern (5) drehbar sind, welche von den Wänden der das Spielzeug (7, 6) tragenden Gehäuse bzw. Körper (9, 8) getragen werden, daß ferner die Verlegung des gefüllten, unten liegenden Rinnstoffbehälters (11) nach oben in die Lage (io) durch Drehen des an den Hohlachsen (4) aufgehängten turmförmigen Schachtes (i) um 18o° um die auf der Mitte der Höhe des Schachtes angeordneten Hohlachsen (4) ohne erforderliche Bewegung der Turbine mit ihrer Welle und des Spielzeugs (7, 6) im Raum erfolgt und daß der Schacht in dieser Lage durch Reibung in der Vorrichtung gehalten ist.
- 2. Mechanisches Spielzeug nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Schaufeln des Turbinenrades (14) die Gestalt von länglichen und entgegen der Drehrichtung offenen Kästen haben.
- 3. Mechanisches Spielzeug nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Bewegungsübertragung von der in den Hohlachsen (4) sich drehenden Antriebsturbinenwelle (3) auf ein Spielzeug, z. B. eine Glocke (6), mittels einem Nocken bzw. eines einen Anschlagstift tragenden Rades (15) oder durch einen Anschlagstift an der Turbinenwelle od. dgl. auf das Spielzeug erfolgt.
- 4. Mechanisches Spielzeug nach Anspruch i bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen dem Anschlag (15) und der Glocke (6) als Übertragung und Klöppel ein Hebel (16) eingeschaltet ist.
- 5. Mechanisches Spielzeug nach Anspruch i bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß ein Gesperre (17) zum Ein- und Abschalten des Spielzeugs (6) vorgesehen ist.
- 6. Mechanisches Spielzeug nach Anspruch i bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß das Gesperre die Gestalt einer gekröpften Welle mit Handgriff (18) außerhalb des Spielzeuggehäuses (8) hat.
- 7. Mechanisches Spielzeug nach Anspruch r bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß eine Dämpfungsvorrichtung (i9) vorgesehen ist, welche die Gestalt einer durch das Gehäuse (8) geführten Stange hat. Angezogene Druckschriften: Deutsche Patentschriften Nr. :230433, 344292, 368 720; schweizerische Patentschrift Nr. 119 252; USA.-Patentschrift Nr. 1 181 658.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEG5501A DE896923C (de) | 1951-03-21 | 1951-03-21 | Mechanisches Spielzeug in Gestalt einer Sandmuehle od. dgl. |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEG5501A DE896923C (de) | 1951-03-21 | 1951-03-21 | Mechanisches Spielzeug in Gestalt einer Sandmuehle od. dgl. |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE896923C true DE896923C (de) | 1953-11-16 |
Family
ID=7117805
Family Applications (1)
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|---|---|---|---|
| DEG5501A Expired DE896923C (de) | 1951-03-21 | 1951-03-21 | Mechanisches Spielzeug in Gestalt einer Sandmuehle od. dgl. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE896923C (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1162739B (de) * | 1959-08-29 | 1964-02-06 | Bromo Mint Company Inc | Spielzeug in Form einer kippbaren Sanduhr |
| US4959819A (en) * | 1989-07-18 | 1990-09-25 | Haczewski Jr Joseph J | Regenerating power unit |
Citations (5)
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|---|---|---|---|---|
| DE230433C (de) * | ||||
| US1181658A (en) * | 1915-08-07 | 1916-05-02 | John H Fox | Toy. |
| DE344292C (de) * | 1920-09-30 | 1921-11-21 | Bergische Handelsgesellschaft | Spielzeug mit Antriebsvorrichtung |
| DE368720C (de) * | 1923-02-09 | Franz Kroemeke Dr | Sand- oder Wasserrad | |
| CH119252A (de) * | 1926-05-17 | 1927-03-01 | Treyer Albin | Kinderspielzeug. |
-
1951
- 1951-03-21 DE DEG5501A patent/DE896923C/de not_active Expired
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