DE89068C - - Google Patents

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DE89068C
DE89068C DENDAT89068D DE89068DA DE89068C DE 89068 C DE89068 C DE 89068C DE NDAT89068 D DENDAT89068 D DE NDAT89068D DE 89068D A DE89068D A DE 89068DA DE 89068 C DE89068 C DE 89068C
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thread
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65HHANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL, e.g. SHEETS, WEBS, CABLES
    • B65H54/00Winding, coiling, or depositing filamentary material
    • B65H54/02Winding and traversing material on to reels, bobbins, tubes, or like package cores or formers
    • B65H54/28Traversing devices; Package-shaping arrangements
    • B65H54/32Traversing devices; Package-shaping arrangements with thread guides reciprocating or oscillating with variable stroke
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65HHANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL, e.g. SHEETS, WEBS, CABLES
    • B65H2701/00Handled material; Storage means
    • B65H2701/30Handled filamentary material
    • B65H2701/31Textiles threads or artificial strands of filaments

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  • Looms (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Vorliegende Neuerung ist beim Betriebe von Bandwebstühlen vorzugsweise zur Herstellung von bauchigen Schufsspulen bestimmt, sie ist jedoch auch für cylindrische Wickelung und für jede Art und Gröfse von Spulen leicht einstellbar. Es liegt der nachstehend beschriebenen und auf beiliegender Zeichnung dargestellten Vorrichtung der Gedanke zu Grunde, den Fadenführer als um einen festliegenden Drehpunkt schwingenden zweiarmigen Hebel zu gestalten, an welchem der das Fadenauge tragende Arm sich für das Wickeln von bauchigen Spulen selbstthätig verkürzt, so dafs infolge dessen die Streuungsweite auf der Spule allmälig abnimmt und eine bauchige Form der Wickelung entsteht.
Die Fig. 1 bis 3 stellen eine Ausführungsform dar, welche in den meisten Fällen die zweckmäßigste sein wird, jedoch sind in den Fig. 4 bis 7 auch noch andere Anordnungen schematisch dargestellt.
Im Verticalschnitt (Fig. 1), in der Oberansicht (Fig. 2) und im Schnitt der Lagerung des Fadenführers (Fig. 3) bedeutet A die auf die Spindel einer Spulmaschine aufgesteckte Spule und B die auf gewöhnliche Art durch Excenter oder unrunde Scheibe hin- und herbewegte Schieberstange, welche mittels einer Zugstange b1 den um den Zapfen c1 (Fig. 3) drehbaren Hebelarm C bewegt. Man sieht in Fig. 2, dafs der Drehstift der Stange b1 in einem langen Schlitz des Hebels C verstellbar ist, um dadurch die Schwingungsweite des letzteren nach Bedürfnifs ändern zu können. Der zur Aufnahme des Fadenauges bestimmte zweite Hebelarm c2 c3 ist derartig gestaltet, dafs der Theil c3 um ein Scharnir c* aus der in Fig. ι dargestellten Lage in die punktirte Endlage gebracht werden kann, wo das Fadenauge senkrecht über den Drehpunkt c1 des Hebelarmes C zu liegen kommt und deshalb nicht mehr ausschwingt. In der Lage links dagegen schwingt es so weit, wie es die Spulenlänge erfordert, und auf dem Wege aus dieser Lage in die Endlage rechts nimmt die Schwingungsweite allmälig ab.
Die Ausführung dieser Bewegung des Armes c3 wird in folgender Weise bewirkt. Ein gegabelter und daher das Durchtreten des hin- und herschwingenden Armes c3 gestattender, um die Körner d1 d'2 in dem Gestell E drehbarer zweiarmiger Hebel D legt sich mit seinem Arm links unter die Spule A, in Fig. 1 in dem Zustande sichtbar, wo die Spule bis an die Ränder cylindrisch voll gewickelt ist und nun bauchig weiter gewickelt werden soll. Es geschieht dies nun selbstthätig durch die dicker werdende Spule, indem der Hebelarm d3 fortschreitend niedergedrückt wird und dadurch der Arm rechts sich hebt, so dafs der Punkt d* am Ende der Wickelung bis in die punktirte Lage (Fig. 1) rückt. In diesem Punkte nun ist eine Schnur F befestigt, welche sich um die Rolle f! legt und mit ihrem anderen Ende bei ca im Fadenführerarm c8 steckt. Durch diese Anordnung wird das Zunehmen
des Spulendurchmessers auf die Bewegung des Fadenführerarmes übertragen. Man kann die Rolle f1 zwischen zwei mit dem Hebelarm C verbundenen Stützen c7 und c8 lagern, welche behufs Verstellbarkeit mit verschiedenen Löchern zum Durchstecken der Rollenachse versehen sind. Ebenso hat der Fadenführer cs, sowie der Arm D rechts verschiedene Löcher zum Befestigen der Rollenschnur, um das Uebersetzungsverhältnifs nach Bedürfnifs ändern zu können.
Es erübrigt noch, über die Lagerung der vorbeschriebenen Theile zu sagen, dafs das Gestell E, welches die Körnerschrauben d1 dträ'gt, mit seiner Sohlplatte e1 in einer auf dem Tisch der Spulmaschine festgeschraubten Grundplatte . G verschiebbar und durch die Stellschrauben g1 g- zu fixiren ist, um die Mittellinie des Schwingungshebels C je nach den Dimensionen der zu wickelnden Spule genau einstellen zu können, indem der in dieser Mittellinie liegende Drehzapfen c1 des Hebels mit der Sohlplatte verbunden ist.
Die in den Fig. 4 bis 7 schematisch dargestellten Vorrichtungen zeigen denselben Grundgedanken, die allmälige Reduction des Fadenführerhubes beim Dickerwerden der Spule wie vorher zu bewirken, indem der Hebelarm des schwingenden Fadenauges verkürzt wird, ohne den Drehzapfen des Hebels zu versetzen, weil diese Möglichkeit bei feinen oder schwachen Garnen ausgeschlossen ist.
Nach Fig. 4 geschieht die Einwirkung der anwachsenden Spule auf die Bewegung des Fadenführers in der Weise, dafs der um dl drehbare Hebel D durch Zug an der um die Rolle fL geführten Schnur F einen sich auf dem linken Arm des Hebels C schiebenden Halter des Fadenauges c5 nach dem Drehpunkte c1 des Hebels hinzieht.
Fig. 5 zeigt diese Endlage.
In Fig. 6 ist der in der Fig. 1 befindliche Drehpunkt c4 des Armes c3 über den Drehzapfen cl des Hebels C verlegt. Der Hebel D vollzieht hier ebenfalls mittels der Schnur F dieselbe Function der Verschiebung des Fadenauges c5 nach dem Drehpunkt des Hebels C, wie vorher und in Fig. 1. In Fig. 7 ist diese Lage, wo das Fadenauge bis senkrecht über den Drehzapfen c1 gerückt ist, dargestellt.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Eine Vorrichtung zur Bewegung des Fadenführers für Spulmaschinen zur Herstellung von bauchigen Spulen, bei welcher eine allmälige Verkürzung des Fadenführerweges dadurch herbeigeführt wird, dafs durch das Anwachsen des Spulendurchmessers eine Verschiebung des Fadenführerauges nach dem Schwingungsmittelpunkt hin veranlafst wird.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DENDAT89068D Active DE89068C (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2746688A (en) * 1953-03-31 1956-05-22 Brugger Albert Thread guide for winding machines

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
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US2746688A (en) * 1953-03-31 1956-05-22 Brugger Albert Thread guide for winding machines

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