DE871589C - Verfahren zur Behandlung von Faserstoffen - Google Patents

Verfahren zur Behandlung von Faserstoffen

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DE871589C
DE871589C DEF4376D DEF0004376D DE871589C DE 871589 C DE871589 C DE 871589C DE F4376 D DEF4376 D DE F4376D DE F0004376 D DEF0004376 D DE F0004376D DE 871589 C DE871589 C DE 871589C
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DE
Germany
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washing
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fiber material
gaseous
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Expired
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DEF4376D
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Wilhelm Waibel
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Hoechst AG
Original Assignee
Hoechst AG
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Publication date
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    • D06TREATMENT OF TEXTILES OR THE LIKE; LAUNDERING; FLEXIBLE MATERIALS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
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    • D06L1/00Dry-cleaning or washing fibres, filaments, threads, yarns, fabrics, feathers or made-up fibrous goods
    • D06L1/12Dry-cleaning or washing fibres, filaments, threads, yarns, fabrics, feathers or made-up fibrous goods using aqueous solvents
    • D06L1/16Multi-step processes
    • DTEXTILES; PAPER
    • D06TREATMENT OF TEXTILES OR THE LIKE; LAUNDERING; FLEXIBLE MATERIALS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • D06BTREATING TEXTILE MATERIALS USING LIQUIDS, GASES OR VAPOURS
    • D06B3/00Passing of textile materials through liquids, gases or vapours to effect treatment, e.g. washing, dyeing, bleaching, sizing, impregnating
    • D06B3/10Passing of textile materials through liquids, gases or vapours to effect treatment, e.g. washing, dyeing, bleaching, sizing, impregnating of fabrics
    • DTEXTILES; PAPER
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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
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Description

  • Für viele Zwecke der Behandlung von Faserstoffen, werden Bäder benutzt, in denen Behandlungsmittel enthalten sind, -die beim Gebrauch der Bäder gasförmig entweichen. Da diese Behandlungsmittel meist zu unangenehmen Geruchsbelästigungen führen würden, ist ein genügender Abschluß der Behandlungsvorrichtungen und vielfach auch eine Absaugung der entstehenden Gase und Dämpfe erforderlich. Auf jeden Fall ist aber das gasförmige Entweichen des Behandlungsmittels unerwünscht und führt zu einem erhöhten Verbrauch daran und somit auch zu einer Verteuerung der ganzen Arbeitsweise.
  • Gegenstand der Erfindung ist nun ein Verfahren zur Behandlung von Faserstoffen der verschiedensten Art, z. B. von Bastfasern in geröstetem oder urgeröstetem Zustand, Kunstseide, Zellwolle, Papierbrei, aber auch von tierischen Fasern der verschiedensten Art, sowie von Textilerzeugnissen aus den genannten Faserstoffen, wobei die bei der eigentlichen Behandlung-gasförmig entweichenden -Stoffe für den Gesamtverlauf oder Behandlung nutzbar gemacht werden. Erfindungsgemäß geschieht dies in der Weise, daß das Fasergut nach der eigentlichen Behandlung gewaschen wird und daß das Waschwasser nach dem Waschen mit aus der Behandlungsvorrichtung entweichendem gasförmigem Behandlungsmittel angereichert und dann zur Vorbehandlung des Fasergutes usw. benutzt wird. Zweckmäßig führt man dabei sowohl das Waschen des Gutes nach der Behandlung wie auch die Vor-' behundlung mit dem angereicherten Waschwasser im Gegenstrom durch.
  • Das Verfahren kommt in Frage für alle Behandlungsweisen, bei denen Faserstoffe der oben--genannten Art mit Lösungen von Gasen in Flüssigkeiten behandelt werden oder mit solchen Flüssig keiten, die in Berührung mit dem Behandlungsgut oder unter dem Einfluß von Wärme gasförmige, noch wirksame Bestandteile abgeben. Es kommt also beispielsweise in Frage für die Behandlung mit Chlorwasser oder Schwefeldioxyd wie auch mit unterchloriger Säure, deren Sälzen, ferner mit Chloriten, Sulfiten usw. In der Zeichnung ist schematisch eine Ausführungsform der Erfindung dargestellt. In dieser Zeichnung stellt i eine Strangimprägniermaschine dar, in die bei 15 die zu behandelnde Ware eingeführt wird. Die Ware. gelangt von da aus in ein Kontinu-Ablegegefäß 2, in dem beispielsweise Chlor oder schweflige Säure als wäßri.ge Lösung zur Einwirkung kommen. Die bei dieser Behandlung entweichenden Gase werden bei 3 abgesaugt und werden anschließend in einer Waschvorrichtung 4, z. B. einem Berieselungsbehälter, wieder in Wasser gelöst. Die behandelte Ware wird abgequetscht und gelangt dann bei 5 in eine Waschmaschine 6 und anschließend in eine weitere Waschmaschine 7, die sie bei ä verläßt. Das in :diese Waschmaschinen bei q eingetretene Waschwasser fließt durch die Leitung io in die Berieselungsvorrichtung 4 und wird dort mit dem gasförmig aus dem Ablegegefäß 2 abgesaugten, wirksamen Gas angereichert. Diese angereicherte Flüssigkeit wird bei i i in eine Strangwaschmasehine 12 geleitet, die sie bei 13 verläßt. Das bei 14 hier eingeleitete frische Fasergut nimmt aus dem schwach gashaltigen Waschwasser begierig das zur Einwirkung vorgesehene Gas auf. Nach dem Durchgang durch die Waschmaschine 12 wird es abgequetscht und bei i5 in die Imprägniermaschine i geleitet.

Claims (2)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Verfahren zur Behandlung von Faserstoffen u. dgl. mit Bädern, die einen Teil der .darin enthaltenen Behandlungsmittel gasförmig abgeben, dadurch gekennzeichnet, daß das Fasergut nach der eigentlichen Behandlung gewaschen und die Waschflüssigkeit nach dem Waschen mit aus der Behandlungsvorrichtung entweichendem gasförmigem Behandlungsmittel angereichert und zur Vorbehandlung des Fasergutes usw. benutzt wird.
  2. 2. Verfahren nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß das Waschen des .behandelten Fasergutes und/oder seine Vorbehandlung im Gegenstrom durchgeführt wird.
DEF4376D 1943-08-29 1943-08-29 Verfahren zur Behandlung von Faserstoffen Expired DE871589C (de)

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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE958617C (de) * 1953-11-14 1957-02-21 Otto Dietlen Verfahren zum Bleichen von Faserstoffen, insbesondere Zellstoff
USD504569S1 (en) 2003-09-09 2005-05-03 Braun Gmbh Set of bristles for a toothbrush

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE958617C (de) * 1953-11-14 1957-02-21 Otto Dietlen Verfahren zum Bleichen von Faserstoffen, insbesondere Zellstoff
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