DE849430C - Selbstkassierer, insbesondere fuer Muenzfernsprecher - Google Patents

Selbstkassierer, insbesondere fuer Muenzfernsprecher

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DE849430C
DE849430C DEA6658A DEA0006658A DE849430C DE 849430 C DE849430 C DE 849430C DE A6658 A DEA6658 A DE A6658A DE A0006658 A DEA0006658 A DE A0006658A DE 849430 C DE849430 C DE 849430C
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DE
Germany
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self
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coins
cashier
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Expired
Application number
DEA6658A
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English (en)
Inventor
William John Gallagher
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Automatic Electric Laboratories Inc
Original Assignee
Automatic Electric Laboratories Inc
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Publication date
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    • HELECTRICITY
    • H04ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
    • H04MTELEPHONIC COMMUNICATION
    • H04M17/00Prepayment of wireline communication systems, wireless communication systems or telephone systems
    • H04M17/02Coin-freed or check-freed systems, e.g. mobile- or card-operated phones, public telephones or booths
    • H04M17/026Constructional features

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Computer Networks & Wireless Communication (AREA)
  • Computer Security & Cryptography (AREA)
  • Signal Processing (AREA)
  • Purses, Travelling Bags, Baskets, Or Suitcases (AREA)
  • Control Of Vending Devices And Auxiliary Devices For Vending Devices (AREA)

Description

  • Selbstkassierer, insbesondere für Münzfernsprecher
    Die Erfindung bezieht sich allgemein auf Selbst-
    kassierer oder durch 1?inwurf von Münzen betätigte
    Einrichtungen, und zwar insbesondere auf solche
    inünzhetätigte I=iiiriclitungen, welche speziell für
    Münzfernsprecher oder Fernsprechautomaten ver-
    wendl>ar sind.
    Obgleich die Erfindung nicht auf die Verwendung
    für eine Kassiervorrichtung besonderer Art be-
    schränkt ist. ist sie vorteilhaft für die Betätigung
    von Jliiiizferiislireclierii verwendbar, und in der
    nachstehenden Beschreibung und in der Zeichnung
    ist die Ertindung daher an Hand eines solchen Appa-
    rates beispielsweise erläutert.
    Der Hauptzweck der Erfindung besteht darin, an
    der Anwendungsstelle rein mechanische Mittel für
    einen Selbstkassierer vorzusehen, welche bewirken, claß derselbe lediglich durch Münzen bestimmter Nennwerte betätigt wird.
  • Ein weiterer Zweck der Erfindung besteht im Zusammenhang mit dem vorstehenden Zweck darin, Mittel vorzusehen, durch welche gewisse, anfänglich für die Ingangsetzung der Vorrichtung nicht erwünschte oder nicht ausreichende Münzen angenommen werden, nachdem die Inbetriebsetzung durch den Einwurf von Münzen der gewünschten Nennwerte stattgefunden hat.
  • Ein weiterer Zweck der Erfindung besteht darin, Mittel zur weiteren Ausgestaltung und Vervollständigung der genannten Zwecke vorzusehen und die Einrichtungen derart ausreichend anpaßbar aus-
    zubilden, (laß bereits vorhandene Einrichtungen
    leicht und finit geringen Kosten entsprechend der Er-
    findung umgeändert werden können.
    Der Selbstkassierer gemäß der Erfindung ist, ob-
    «-ohl er leinreichend anpaßbar und geeignet zur Um-
    :inderung bestehender Einrichtungen ist, auch
    grundsätzlich zum Einbau in die Konstruktion von
    ganz neuen Selbstkassierern geeignet.
    Die Einrichtung gemäß der Erfindung ermöglicht
    eine unbeaufsichtigte Einkassierung wachsender
    Geld ;uninlen zur Ingangsetzung eines Selbstkassie-
    rers und findet daher einen aufnahmebereiten Markt
    auf dem Gebiet der Münzfernsprecher, wo es er-
    wiinscht ist, Grundgebühren für Gespräche von
    5 Cent auf io Cent zu erhöhen.
    Der Selbstkassierer gemäß der Erfindung ist ge-
    kennzeichnet durch einen münzbetätigten Auslöse-
    hebel, durch Leitorgane, welche eine Münze in bzw.
    aus einem \Zünztrichter von dem Auslösehebel ab-
    lenken, ferner durch ein Organ, welches mit der
    Münze zusammenarbeitet, um die Wirkung der
    Leitorgane aufzuheben, und schließlich durch zwei
    -Münzmagnete, welche zwecks weiterer Verfügung
    über die Münze in Tätigkeit treten, nachdem der
    Münzauslösehebel betätigt worden ist.
    Bei dieser Anordnung dient eine mechanische Ab-
    lenlae1atte dazu, Münzen bestimmter Nennwerte in
    eine Lage zu bringen, in welcher sie einen Auslöse-
    liebel betiitigen können, welche aber verhindert, (laß
    Münzen von unerwünschtem Nennwert in eine
    solche Auslösestellung gelangen, bevor eine be-
    stimmte Anzahl derselben, deren Summe einen dein
    gewünschten Nennwert entsprechenden Betrag dar-
    stellt, eingeworfen worden ist.
    Ein besonderer Münzkanal für die zunächst un-
    erwünschten oder nicht ausreichenden Münzen ar-
    beitet mit der Ablenkplatte zusammen, um eine
    genaue Funktion durch Lenkung dieser -Münzen in
    eine bestimmte Lage zu sichern, während ein an-
    derer Kanal die von Anfang an erwiinscliten oder
    passenden Münzen in eine andere Lage lenkt.
    Diese und weitere NLlerktllale der Erfindung sind
    aus der nachfolgenden Beschreibung in Verbindung
    finit der Zeichnung ersichtlich.
    Fig. i zeigt in perspektivischer Darstellung eine
    Vorrichtung fier Selbstkassierer gemäß der Erfin-
    dung;
    Fig. 2 zeigt die Vorrichtung gemäß Fig. i in
    Draufsicht;
    Fig. 3 ist ein Seitenriß der Vorrichtung, wobei die
    rechte obere Ecke zwecks Darstellung der Enden
    der lliinzkanäle geschnitten dargestellt ist;
    Fig. d zeigt eine rückwärtige Ansicht der -Münz-
    kanäle;
    Fig. 5 ist ein Teilsdhnitt durch die lbfiinzkanäle
    gem<il.'i der Linie A der Fig. d.
    Die in der Zeichnung dargestellte Ausführungs-
    form der Selbstkassiereinrichtung ist eine Ausge-
    staltung eines Münzfernsprechers, wie er in den
    amerikanischen Patentschriften i 886 4o9 und
    i 03 _l72 dargestellt und beschrieben ist.
    Die Bezugnahme auf die vorstehenden Patent-
    schriften erscheint für das gute Verständnis der Ar-
    heitsweise eines vollständigen 1liinzfertislerecliers
    zweckmäßig, da im nachstelicn(len lediglich die be-
    sonderen Ausbildungen und .'\ttsgestaltungen gemäß
    vorliegender Erfindung mit Bezug auf die Gesamt-
    einrichtung näher beschrieben werden.
    In der Zeichnung ist mit i ein lliinztricliter be-
    zeichnet. Der Trichter i ist etwas weiter als der in
    den angeführten PateiitSclii"lftenl)eschriel)ene@I'rlCli-
    ter, und er unterscheidet sich weiterhin von jenem
    dadurch, daß der Trichter i durch eine bewegliche
    Ablenkplatte 2 in zwei Teile geteilt wird. Die Ab-
    lenkplatte 2 ist beweglich auf eiii-eill Stift 3 Inori-
    tiert, welcher an den Seitenwänden des Trichters i
    drehbar gelagert ist. In einer Seitemvand des Trich-
    ters ist eine Öffnung q vorgesehen, durch welche
    ein Arm 5 hindurchragt, der mit der Ablenkplatte 2
    starr verbunden ist. I>ie I>ee@-egung d;r Platte 2
    kann von der Außenseite des Trichters leer durch
    diesen Arm 5 gesteuert nverden.
    @1n der oberen Kante dcs ,1rm:s : greift eine dort
    angeordnete Feder 5" aii. l )ie Feder 5" besitzt eine
    solche Spannung, (laß sie die _\1>leill:l>latte 2 auch
    bei Rüttelbewegungen in ihrer normalen oder in
    ihrer Wirkstellung festhält. Die Fcdersllaniltingist
    jedoch nur so groß, (laß eine Drehung der Ahlenk-
    platte 2 aus ihrer Normalst:llutlg in ihre Wirk-
    stellung durch das Gewicht 'herabfallender -Münzen
    in der nachstehend beschriebenen Weise stattfinden
    kann. Diese Feder ist vor allem so angeordnet, (laß
    sie eine betrügerische 1>et@itigung des Selbstkassie-
    rers oder Münzfernsprechers seitens gewissenloser
    und unehrlicher Personen, beispielsweise durch
    Stoßen oder Rütteln d:,r Vorrichtung, sowie jeg-
    lichen Versuch ver=hindert, dadurch eine Ingang-
    setzung der Vorrichtung mit weniger als der vol-
    geschriellenen Gelüülr zu <°rrcichen.
    Im Innern des Trichters befindet sich ein Finger 6.
    welcher ebenfalls mit der :@l>lenklelatte 2 starr ver-
    bunden ist. Der Finger 6 erstreckt sich zentral voni
    unteren Rand der \hleilkl>kette 2 eil <len rück@@<ir-
    tigen Teil des Trichters i und erlaubt eine Bewegung
    der daran befestigten Platte ein Innern des Trich-
    ters. Die Größe bzw. dasC@ewicht der.11>letiklelatte2
    ist derart gewählt, daß dadurch die Platte in einer
    normalen Stellung etwas geneigt zur Vertikalen ge-
    halten wird. Es sei bemerkt, <Maß der Finger 6 in
    dieser Normalstellung (Feg. i) in der -Mitte quer
    Tiber der unteren Öffnung des riickwiirtigen Teiles
    des Trichters i angeordnet ist. Es sei ferner an
    dieser Stelle darauf leingewiesen, daEi die Weite der
    unteren Öffnung des Trichters i derart bemessen
    ist, daß keine annehmbare lliinze hindurchgelan-
    gen kann, ohne zXinäclist finit einem zentral darin
    angeordneten Organ, z. B. mit dem Finger 6, in Be-
    rührung zu kommen. lil der Normalstellung ist
    ferner die untere Verlängerung des Arines 5 außer-
    halb des Trichters i alevv<irts gerichtet.
    In einen Schlitz 7 in der vorderen Wandung des
    Trichters i ragt ein N'lüiizauslöselieleel 8, welcher
    in üblicher Weise ausgebildet sein kann. Die Aus-
    bildung dieses AusJci.seheliels und seine Wirkungs-
    weise kann die gleiche sein. \\-ie sie in den oben-
    genannten Patentschriften beschrieben worden ist,
    so e1'11 sielt eine Wiederh>lung erübrigt. Jedoch ist
    infolge der 1i rweitcrutig des Trichters t der Münz-
    atisliischebml 8 lediglich in dein vorderen Teil des
    Trichters altgeordnet, und erstreckt sich derselbe
    'licht filier de" Stift 3 hinaus. Der Auslösehebel 8
    ist ebenso wie der Finger 6 in bezug auf die untere
    Offnung des Trichters t derart angeordnet, daß
    irgendeine annchnibare durch den vorderen Teil des
    Trichters i passierende Aliinze zuerst den Auslöse-
    lichel 8 berühren mtil.i.
    leer Stift g. an \\elclicni der Münzauslöschebel e
    in der in den genannten Patentschriften beschriebe-
    nen Weise drehbar llefestigt ist. ist verlängert. In
    der N:die des @usl@ischcltels 8 und drehbar an den
    verlängerten Stift o gelagert befindet sich ein Rück-
    stclliltlger to, welcher nach hinten ragt, um finit dem
    Untere'' linde des Armes @ in Eingriff zu kommen.
    --211 diesem Vitiger to ist hinter dein Stift 9 ein
    horize>titalcs. plattenf%irmiges Organ ii befestigt,
    «-elche: flach auf Gier all sich bekannten kippbaren
    _lrmatur t= der \lünzmagnete 13 und 1d liegt. Es
    ist leicht zu ersehen, dall l,ci der Erregung eines der
    beiden Magnete das entgegengesetzte Ende der
    kippbaren Armatur 12 das Plattenorgan i r aufwärts
    Wegt und OVAL daß sich der Finger io an der
    cntgegengesetztctt Seite des Stiftes 9 dadurch ab-
    2 ZU VerschWen -
    ken Und ztiriicl;ztifüllren lizw. zu gewährleisten, daß
    sie sich ill lllrm mwmalen Stellung VOM Die gesamte übrige Münzbet;itigungsvorrichtung kann so
    ausgebildet sein, wie sie in der amerikanischen
    Patentschrift i 886 4oc9 (Fig. i) dargestellt ist.
    Cin zu gewährleisten, daß Münzen eines Bestimm-
    ten Nennwerts in den eitlen -heil des Trichters i ge-
    lenkt werden, ttührend Münzen anderer Nennwerte
    in (1c11 anderen "feil desselben gelenkt «-erden, ist
    ein ztisitzliciict- Minizkanal r8 an Gier Wicksehe der
    Münzkanalanordnung gemäG der amerikanischen
    Patentschrift i 383 472 (hig. 3) vorgesehen. Dies
    1;,1i11 dadurch erzielt "erdet. daß an der hickwär-
    t igcti Matte ,gctniit der amerikaliisclten Patentschrift
    eine zusätzliche Platte 1 5 finit llilfe von
    und Bolzen befestigt wird. Unmittelbar
    unter vier blünzfelt-niatl)riiflclire ist eine (jffming
    vorgesehen, tim rin( Beibehaltung des früheren
    hinteren Miinzkanal; ig zu ermöglichen, und darin
    ist ein Winkelstück 1(c eitigesf#tzt, welches dafür
    sorgt, dal3 die Münzen in (In netten Kanal i8 alige
    lenkt @@erdcn. Scll>stverst:itt<llicll küntite statt dessen
    auch eitle ganz neue Mütizkanalatiordnung vorge-
    sehen «erden, aller in l linldick auf eine eventuelle
    Uni:iiielerung bereits bestehender linrichwitgen
    wirst los erwachend gctlanntc Mitwl vorgezogen.
    Um @@citrrltitl zu claß Münzen dieses
    bestimmten Nennwerts in (In rückuärügen Teil des
    Trichters t gelenkt werden, ist zusätzlich ein ge-
    krünlintes Al llcllkstück 17 vorgesehen, welches nahe
    dein unteren l;ilde eles 'lullen, soeben beschriebenen
    Münzkanals t8 cingesozt ist (Fig. 3). 13(i dieser
    Ausführungsforen der I,riinclutig fallet' FülifcCilt-
    stücke dm-ch den neue'' Kanal t N hindurch und wer-
    den in Gleit hinteren Teil de-; Trichters abgelenkt.
    w;direncl @ehncentstücl:c und Vierteldollarstücke
    durch ihren üblichen Kanal 20 fallen und zufolge
    dessen vorderen Lage in den vorderen Teil des
    Trichters i gelenkt werden. Der neue Kanal 18 sorgt
    dafür. daß die Fiinfcentstücke wie ehedem eine
    Glocke 21 (Fig. d) anschlagen und ertönen lassen,
    bevor sie in den Trichter eintreten.
    Es sei an dieser Stelle darauf hingewiesen, daß die
    soeben beschriebene und in dieser Ausfwhrnngsfortn
    dargestellte Kanalordnung nicht unbedingt notwen-
    dig zur Ausführung der Erfindung ist. Die darge-
    stellte Kanalanordnung wurde getroffen, um auf
    jeden Fall die Möglichkeit eines Versagens oder einer
    falschen Betätigung eines Münzfernsprechers oder
    sonstigen Selbstkassierers auszuschließen. Es ist
    jedoch ohne weiteres verständlich, daß durch eine
    nur geringe Änderung der Neigung der Ablenk-
    platte in ihrer \orinalstellung, derart, daß sie sich
    genau zwischen den beiden @liinzkanäleli befindet,
    die hintere Fläche der Ablenkplatte dann dazu
    dient, die erste Münze des bestimmten Nennwerts
    in den liitit°t-eti Trichterteil zu lenken, anstatt einen
    netten, weiteren rückwärtigen Münzkanal und ein
    zusätzliches gekrümmtes Ablenkstück an dessen
    Ende vorzusehen, und auf diese Weise wird die
    gleiche Wirkungsweise erzielt.
    lin nachstehenden wird nun die Wirkungsweise
    der vorstehend beschriebenen Einrichtung erläutert.
    Es sei angenommen, daß die Grundgebühr für die
    ßetütigung der Einrichtung auf einen Betrag von
    io Cent oder mehr festgesetzt ist, daß aber außer-
    dem eitle Möglichkeit zur Annahme weiterer Fünf-
    ccntstücke nach erfolgter ingangsetzung bestehen
    soll, lrcispielsweise zur Einzahlung einer Zusatz-
    gel>ühr, welche beispielsweise beim Telefonieren
    chic Zusatzgebühr von 5 Cent für längere als Nor-
    ma@zcit@ca@rüc@e sein kann. Es sei ferner voraus-
    gentzt. uiti Benutzer wünscht, die Vorrichtung
    lichct- finit zwei l@ iinfcentstücken als finit einem Zehn-
    rc@tstück oder mit einen' Vierteldollarstück zu 1>e-
    titigeit. Ein I-iinfcetitstücl: wird durch die für Fünf-
    centstücke bestimmte Öffnung in die an sich be-
    krnmte 11 ünzlehre eingeworfen, an welche ein Fünf-
    c elitstückkanal anschließt. Nach Durchgang durch
    einen Teil des Fünfcentstückkanals, welcher mit
    elietifalls an sich bekannten Meß- und Priifeinrich-
    tutigen ausgerüstet ist, wird das Fünfcentstück
    durch das Winkelstuck 16 (Fig. d und 5) in den
    neuen Glütizkanal 18 gelenkt, durch den es unter der
    \\'irkung der Schwerkraft seinen Weg nach abwärts
    fortsetzt, und itn Vorbeifallen die Glocke 21 an-
    schlägt. lüs es schließlich das untere Ende des
    Kanals erreicht, wo das gekriimmte Ablenkstiick 17
    im Zusannnenwirken mit der rück«-ärtigen Anord-
    tinng des nette'' Münzkanals i8 die Alünze in den
    hinteren Teil des Trichters i und 'Mnter die in ihrer
    Normalstellung befindliche Ablenkplatte 2 lenkt.
    Beim Durchfallen durch den hinteren Teil des
    Trichters i lterührt das Fünfcentstück den Finger 6.
    Die CIrö fce hzw. das Gewicht der Ablenkplatte 2 ist,
    \\ic oben bereits erwähnt, derart um den Stift 3 ver-
    teilt, cla[l die durch <las Fünfcentstück ausgeübte
    Krat @1Clt Viii-cr 6 abwärts drückt, welcher seiner-
    seits die Ablellkl>latte 2 in ihre \\'irkstellung
    schwenkt, in welcher die Platte den hinteren Teil des Trichters i abdeckt, um mit ihrer vorderen hhiche irgendwelche weitere Fünfcentstücke in den vorderen Teil des Trichters zu lenken. Diese zweite oder Wirkstellung ist in Fig.3, auf welche hiermit verwiesen wird, in gestrichelten Linien dargestellt. Das Fünfcentstück fällt dann durch den Trichter und auf eine in der Zeichnung nicht dargestellte, in an sich bekannter Weise ausgebildete Münzauffangvorrichtung oder l@lünzfalle. Es sei bemerkt, ,daß es diesem zuerst eingeworfenen Fünfcentstück nicht ermöglicht wird, den Münzauslöschebel 8 zu treffen, welcher lediglich in den vorderen Teil des Trichters hineinragt. Auf diese Weise kann das erste eingeworfene Fiinfcentstück den Selbstkassierer nicht betätigen, sondern es schwenkt lediglich die Ablenkplatte 2, um die Vorrichtung zur späteren Betätigung durch ein zweites Fünfcentstück vorzubereiten. Wenn nunmehr ein zweites Fünfcentstück wie vorher eingeworfen wird, wird es ebenfalls durch den Kanal iS zum hinteren Teil des Trichters i gelenkt, aber im Augenblick des Eintretens in den Trichter von der verschwenkten Platte 2 in den vorderen Teil des Trichters abgelenkt, wo es beim Durchfallen den Münzauslösehebel 8 in an sich bekannter Weise betätigt und sich dann mit dem vorher eingeworfenen Fünfcentstiick auf der darunter befindlichen Münzfalle vereinigt. Der Selbstkassierer oder Münzfernsprecher wird dann in genau derselben Weise betätigt, wie dies in den genannten Patentschriften beschrieben ist.
  • Anschließend an die Betätigung des, Münzauslösehebels 8, welche die Herbeiführung eines Anrufes für den Benutzer des Automaten gestattet, werden die Münzmagnete 13 oder 14 in der in den genannten Patentschriften beschriebenen Weise erregt, und zwar abhängig davon, ob die eingeworfenen Münzen einkassiert oder zurückerstattet werden sollen. Ohne Rücksicht darauf, ob das Ein= kassierungs- oder das Rückerstattungspotential seinen zugehörigen Münzmagnet erregt, :hebt die Münzmagnetarmatur 12 beim Kippen die horizontale Platte i i an, welche ihrerseits den Riickstell finger io an der entgegengesetzten Seite des Drehlagerstiftes 9 senkt. Der Finger io kommt mit dem unteren Ende des Armes 5 in Eingriff, welcher in der Wirkstellung der Ablenkplatte unmittelbar darunterliegt (Fig.3), und drückt denselben abwärts, wodurch die Ablenkplatte 2 nach vorn in ihre Normalstellung verschwenkt wird. Diese Betätigungsreihenfolge kann nun in beliebiger Weise durch spätere Benutzer wiederholt werden, welche ein Gespräch durch Einwurf von Fiinfcentstiicken in Gang setzen wollen. In dem Fall, daß ein Benutzer einen ,@lui-uf entweder mit einem Zehncentstück oder mit einem Vier teldollarstüch herbeizuführen wünscht, rutscht eine dieser Münzen nach ihrem Einwurf in die Münzlehre durch die Meß- und Prüfvorrichtung abwärts durch ihren üblichen -Münzkanal 20, wie dies an sich bekannt ist. Der Alünzkanal 20 ist jedoch, wie oben erwähnt, derart angeordnet, daß irgendwelche durch ihn hindurchfallende Münzen in den vorderen Teil des Trichters i gelangen, wo sie beim Durchfallen den Münzauslöseliebe18 treffen, welcher die Selbstkassiereinrichtung auslöst und einen Anruf ebenso wie vorher ermöglicht, ohne daß die Ablenkplatte 2 überhaupt verschwenkt wird.
  • Nunmehr sei angenonnnen, daß ein Anruf entweder durch anfängliches Einwerfen von zwei Fiinfcentstücken oder eines Zehnceutstückes oder eines Vierteldollarstückes herbeigeführt worden ist, und daß ein zusätzlicherEinwurf von beispielsweise 5 Cent gefordert wird. In dem Fall, daß der Anruf durch Einwurf von zwei Fünfcentstücken ausgelöst wurde, befindet sich die Ablenkplatte in ihrer verschwenkten Stellung. Dies ist jedoch jetzt ohne Bedeutung, da das die zusätzliche Gebühr bildende Fünfcentstück den Kanal herabfällt, in bekannter Weise die Fünfcentglocke anschlägt und in den vorderen Teil des Trichters gelenkt wird, wo es den Münzauslösehebel 8 berührt, was aber jetzt auch ohne Bedeutung ist, da dieser bereits betätigt worden ist, worauf es schließlich auf der Münzfalle zur weiteren Verfügung der Auflage kommt.
  • Wenn der Anruf anfänglich mittels eines Zehncentstiickes oder eines Vierteldollarstückes herbeigeführt wurde und eine Zusatzgebühr von 5 Cent gefordert wird, befindet sich die Ablenkplatte 2 in gleicher Weise noch in ihrer Normalstellung, so daß das zusätzliche Fünfcentstück nach dem Anschlagen seiner Glocke beim Herabfallen durch den Kanal 18 hinter der Ablenkplatte durch den Trichter gelangt, dabei natürlich die Platte schwenkt und auf die Münzfalle fällt. Hier wiederum ist das Schwenken der Ablenkplatte 2 ohne Bedeutung, weil jede weitere us.- tzliche Gebühr so einkassiert wird, wie dies für z den Fall beschrieben wurde, in welchem der Anruf durch zwei Fünfcentstücke in Gang gesetzt wurde. Nach dein abschließenden Vorgang wird die Ablenkplatte durch die Betätigung der Münzmagnete 13 oder 14 in ihre norinaleStellungfür den nächsten Anruf zurückgeführt.

Claims (12)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Selbstkassierer, insbesondere für .1\"liinzfernsprecher, gekennzeichnet durch einen münzbetätigten Auslösehebel (8), Leitorgane (16, 17), welche eine Münze in bzw. aus einem M.ünztrichter (i) von dein Auslösehebel (8) ablenken, ein Organ (6), welches mit der Münze zusaminenarbeitet, um die `Virkung der Leitorgane aufzuheben, und zwei Münzmagnete (13, 1d), welche zwecks weiterer Verfügung über die Münzen in Tätigkeit treten, nachdem der-Münzauslöseliebel (8) betätigt worden ist.
  2. 2. Selbstkassierer nach Anspruch i; dadurch gekennzeichnet, daß die Leitorgane eine mit einem Arm (5) versehene Ablenkplatte (2) aufweisen, welche in dein Trichter (i) drehbar gelagertist und welche in ihrer Normalstellung den Trichter in zwei Abteile teilt und eine zuerst eingeworfeneMiiuze eines vorbestimmtenNennwerts von dem @IÜnzauslösehebel (8) ablenkt.
  3. 3. Selbstkassierer nach _'lnsprueh 2, ge@ennzeichnet durch einen Finger (6), welcher in einen der Trichterabteile hineinragt und mit der Ablenkplatte (2) starr verbunden ist, und welcher durch (las GeR Icht der zuerst eingeworfenen @Tiitize bewegt wird, wodurch die Ablenkplatte in eitre z@@-eite Stellung gedreht wird, in welcher anschließend eingeworfene 'Münzen gegen den Münzatislösehebel (8) gelenkt werden.
  4. Selbstkassierer nach Anspruch 2 und 3, dadurch gekeinizeichnet, daß der Arm (5) der 19iitizaliletil:lilatte (2) unter der Wirkung der Spatinutig einer heller (3") steht, um die Ableril;lil2itte in einer ihrer leiden Stellungen zu halten.
  5. 5. Selbstkassierer nach Anspruch i bis 3, dadurch ekennzeichnet, daß der Münzauslösehehel (8)' in (lern anderen Abteil des Münztrichters (i) angeordnet ist.
  6. 6. Selbstkassierer nach Anspruch i, gekennzeichnet durch eine Mehrzahl von Münzkanälen (18, 1d. 2o), welche zur Leitung von Münzen verschiedener Nennwerte dienen und zu dem Münztrichter führen.
  7. 7. Selbstkassierer nach Anspruch 3 und 6, dadurch gekennzeichnet, daß einer der @fünzkan:ile (18), welcher für Münzen eines vorbestimmten NemiNverts vorgesehen ist, zu demjenigenAbteil desTrichters(i) führt, in welches der Finger (6) ragt. B.
  8. Selbstkassierer nac'li Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß einige der Münzkanäle (20), welche für andere Münzen als die des vorbestiinrnteti Netitiwerts vorgesehen sind, zu demjenigen Abteil des Trichters (i) führen, in welches der Münzauslösehebel (8) ragt.
  9. 9. Selbstkassierer nach Anspruch 6 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Münze des vorbestimmten Nennwerts von einem Fünfcentstück (oder einer entsprechenden Münzeinheit) gebildet wird, während die anderen Münzen aus Zehncentstüclcen und Vierteldollarstücken (oder Münzen eines entsprechenden Mehrfachen der erstgenannten -Münzeinheit) bestehen. io.
  10. Selbstkassierer nach Anspruch i und 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Leitorgane ein gekrümmtes Ablenkstück (17) an einem Ende des Münzkanals (18) zur weiteren Lenkung der Münzen vorbestimmten Nennwerts aufweisen, wobei das betreffende Abteil des Trichters (i) den Finger (6) enthält.
  11. 11. Selbstkassierer nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Münzmagnete (t3, 14) eine kippbare Armatur (12) besitzen, welche drehbar zwischen den Magneten gelagert ist.
  12. 12. Selbstkassierer nach Anspruch 1, 2 und i i, gekennzeichnet durch eine drehbar gelagerte Rückstellvorrichtung, welche einen an der einen Seite eines Drehlagers (9) angeordneten, mit dem Ablenkplattenarm (5) in Eingriff gelangenden Rückstellfinger (io) und eine starr daran befestigte, an der anderen Seite des Drehlagers (9) atigeordtiete Platte (i i) besitzt, welche Platte (i i) über der Armatur (12) angeordnet ist, derart, daß durch Betätigung eines der Münzmagnete (i3, 14) die Platte (i i) angehoben und der Rückstellfinger (io) gesenkt wird, wodurch der lZückstellfinger (io) den Ablenkplattenarm (5) lr-wegt, welcher die l@fünzablenkplatte (2) in ihre Normalstellung dreht.
DEA6658A 1949-11-29 1950-11-18 Selbstkassierer, insbesondere fuer Muenzfernsprecher Expired DE849430C (de)

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Application Number Priority Date Filing Date Title
US849430XA 1949-11-29 1949-11-29

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