DE223066C - - Google Patents

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DE223066C
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    • HELECTRICITY
    • H04ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
    • H04MTELEPHONIC COMMUNICATION
    • H04M17/00Prepayment of wireline communication systems, wireless communication systems or telephone systems
    • H04M17/02Coin-freed or check-freed systems, e.g. mobile- or card-operated phones, public telephones or booths
    • H04M17/026Constructional features

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Computer Networks & Wireless Communication (AREA)
  • Computer Security & Cryptography (AREA)
  • Signal Processing (AREA)
  • Control Of Vending Devices And Auxiliary Devices For Vending Devices (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- M 223066 ■-KLASSE 21 a. GRUPPE
APELT & PALETTA in DRESDEN.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 26. August 1909 ab.
Die bisher bekannt gewordenen selbstkassierenden und selbsttätigen Sperrverschlüsse für Fernsprecher, bei denen der Hörerhebel vor der Auslösung durch einen übergreifenden Sperrarm niedergehalten wird, leiden zumeist an dem Übelstande, daß diese Verriegelung nicht sicher ist, daß es also möglich ist, durch Rütteln die Sicherung zu lösen, ohne ein Geldstück einzuwerfen. Außerdem sind diese Vorrichtungen
ίο immer nur für ein und dieselbe Münzsorte eingerichtet.
Der erstgenannte Übelstand wird durch die vorliegende Erfindung dadurch vermieden, daß die Nase eines doppelarmigen schwingenden Hebels, den das Geldstück zum Ausschlag bringt, stets auf dem Rande eines mit einer exzentrischen Nase versehenen Gabelhebels gleitet, also immer wieder gegen diese Nase stoßen muß, bevor ihm nicht durch ein eingeworfenes Geldstück eine Schwingung nach unten erteilt wird.
Außerdem ist bei der vorliegenden Erfindung unter dem Schlitz des Hebels, in dem das Geldstück nach Verlassen des Münzschachtes liegt, ein verstellbarer Arm vorgesehen, mit Hilfe dessen der Schlitz für verschiedene Münzsorten eingestellt werden kann.
Der selbstkassierende Sperrverschluß ist in einem Gehäuse untergebracht, das oben mit einem Schlitz zum Einwurf der Geldstücke versehen ist. In einer Gleitbahn rollt das Geldstück nach unten und fällt auf einen zweiarmigen Hebel, der durch eine Stellschraube derartig einstellbar ist, daß verschiedene Geldstücke zum Auslösen des Sperrverschlusses in Anwendung kommen können. Dieser zweiarmige Hebel wird durch eine kleine, mit einer exzentrisch angeordneten Nase versehene Gabel, die durch ein Zwischenstück mit einer großen Gabel beweglich verbunden ist, dadurch in seiner gewöhnliehen Lage festgehalten, daß eine auf die große Gabel wirkende Feder mit Hilfe des Zwischenstückes die Nase der kleinen Gabel gegen den einen Arm des Doppelhebels preßt. Durch die große Gabel wird der Hörerhaken arretiert.
In der Zeichnung wird der Gegenstand der Erfindung in Fig. 1 im Längsschnitt dargestellt. Fig. 2 zeigt die Anordnung des selbstkassierenden Sperrverschlusses am Fernsprecherapparat, während Fig. 3 eine Einzeldarstellung des Hebelmechanismus aus Fig. 1 bei herabgefallenem Geldstück ist.
In Fig. ι ist A der Schlitz und B die Gleitbahn für das Geldstück. C ist der zweiarmige Hebel, auf den das Geldstück fällt. Die Stellschraube L ermöglicht es, das Anschlagstück F derart zu verstellen, daß die Entfernung zwischen dem linksseitigen Arme von F und dem Haken des wagerechten Armes von C nach der Größe des zu verwendenden Geldstückes eingestellt werden kann. Der hochstehende Arm von jF legt sich mit einer Feder H gegen den Hebel C. Der Hebel C ist mit einem Winkelstück N versehen, unter welches ein von außen zu bewegender Schlüssel faßt, so daß es möglich ist, die Arretierung zu lösen, ohne ein Geldstück in den Selbstkassierer zu werfen. Der Hebel C faßt mit seinem rechten Arme hinter die ex-
zentrisch angeordnete Nase der Gabel D, die ihrerseits durch das Zwischenstück / mit der Gabel E beweglich verbunden ist. Die Feder K drückt die Gabel E nach oben und bewirkt hierdurch die Ruhestellung des ganzen Mechanismus. An der Gabel E ist ein Anschlag G angebracht. Ein Stift M begrenzt beim Abhängen des Hörers den Anschlag der Gabel E nach unten. Q ist de: verschließbare Sammelkasten für die
ίο verwendeten Geldstücke.
Der Vorgang beim Gebrauch des Selbstkassierers ist nun folgender: Das in den Schlitz A geworfene Geldstück rollt die Gleitbahn B herunter und bleibt vorläufig auf dem Hebel C liegen. Nun wird der Hörer und damit der Hörerhaken und folglich auch die Gabel E nach unten gezogen (in Fig. 3 veranschaulicht) . Hierdurch wird die Arretierung des zweiarmigen Hebels C gelöst, und dieser schwingt, durch das auf ihm ruhende Geldstück veranlaßt, nach unten, sein rechter Arm geht daher nach oben, so daß die Arretierung der kleinen Gabel D aufgehoben wird und die unter der Wirkung der Feder K stehende große Gabel E sich so weit nach oben drehen kann, daß die Arretierung des Hörerhakens aufgehoben wird. Nimmt man nun den Hörer ab, so drückt die Feder K die Gabel E und mit ihr den Hörerhaken nach oben. Die Nase der Gabel D findet bei dieser Bewegung keinen Widerstand mehr, da der rechte Arm des Hebels C nach oben gegangen ist, folglich kann die Aufwärtsbewegung so weit fortgesetzt bzw. fortgeführt werden, bis der Hörerhaken den Kontakt im Apparate hergestellt hat, das Telephon also gebrauchsfähig ist. Bei dieser Aufwärtsbewegung bringt das an der Gabel E vorgesehene Anschlagstück G das Anschlagstück F des Doppelhebels C zu einer Drehung, so daß die Entfernung zwischen dem Haken des Hebels C und dem linken Arm des Anschlages F größer wird. Das Geldstück wird infolgedessen freigegeben und fällt in den Kasten Q. Wird nun der Hörer wieder aufgehängt, so geht die Gabel E nach unten, der-Doppelhebel C schwingt, da ihn kein Geldstück mehr belastet, in seine Ruhelage zurück, und die Feder K sorgt nun dafür, daß die Nase der Gabel D sich gegen den Hebel C legt, somit die Arretierung wiederhergestellt ist.
Drückt jemand, ohne ein Geldstück eingeworfen zu haben, den Hörerhaken und die Gabel E nach unten, so gibt zwar die Nase der zweiten Gabel D den Doppelhebel C etwas frei, dieser bleibt aber in seiner Ruhelage, da ihn kein Geldstück belastet. Sobald nun die Feder K wirkt und die Gabel E nach oben drückt, legt sich auch die Nase der Gabel D wieder gegen den Doppelhebel C, da sie nicht unter ihm durch kann, die Arretierung bleibt also bestehen. Eine unbefugte Benutzung des Apparates ist daher ausgeschlossen.

Claims (3)

Patent-Ansprüche:
1. Selbstkassierender Sperr Verschluß, bei welchem durch die Schwere eines Geldstückes ein Sperrhebel aus seiner Sperrlage gebracht wird, dadurch gekennzeichnet, daß dieser Sperrhebel (C) mit seiner Spitze auf dem durch eine hervorstehende Nase begrenzten Kurvenrande einer Gabel (D) schleift und diese Gabel mit der den Hörerhaken sperrenden, unter Federkraft (durch K) stehenden Gabel (E) durch ein gelenkiges Zwischenstück verbunden ist (J), so daß keine voneinander unabhängigen Bewegungen erfolgen können und daher eine sichere Sperrung und ein sicheres Funktionieren gewährleistet ist.
2. Selbstkassierender Sperrverschluß nach Anspruch I, dadurch gekennzeichnet, daß ein. an der Hörerhakengabel (E) befestigtes Anschlagstück (G) bei der Aufwärtsbewegung der Gabel einen an dem zweiarmigen Hebel (C) befestigten Hebel (F), welcher das Geldstück festhält, zu einer Drehung veranlaßt, so daß das Geldstück freigegeben wird.
3. Selbstkassierender Sperrverschluß nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß an dem Sperrhebel (C), mit diesem parallel, ein zweiter Hebel (F) drehbar angeordnet ist, der mit dem einen Ende vor dem Geldstückschlitz liegt und mittels einer
. Stellschraube in an sich bekannter Weise derart eingestellt werden kann, daß der Durchgang unter dem Schlitz durch ihn verlängert oder verkürzt werden kann.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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