DE223066C - - Google Patents
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- DE223066C DE223066C DENDAT223066D DE223066DA DE223066C DE 223066 C DE223066 C DE 223066C DE NDAT223066 D DENDAT223066 D DE NDAT223066D DE 223066D A DE223066D A DE 223066DA DE 223066 C DE223066 C DE 223066C
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- 241000960967 Apeltes Species 0.000 description 1
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Classifications
-
- H—ELECTRICITY
- H04—ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
- H04M—TELEPHONIC COMMUNICATION
- H04M17/00—Prepayment of wireline communication systems, wireless communication systems or telephone systems
- H04M17/02—Coin-freed or check-freed systems, e.g. mobile- or card-operated phones, public telephones or booths
- H04M17/026—Constructional features
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- Engineering & Computer Science (AREA)
- Computer Networks & Wireless Communication (AREA)
- Computer Security & Cryptography (AREA)
- Signal Processing (AREA)
- Control Of Vending Devices And Auxiliary Devices For Vending Devices (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- M 223066 ■-KLASSE 21 a. GRUPPE
APELT & PALETTA in DRESDEN.
Die bisher bekannt gewordenen selbstkassierenden und selbsttätigen Sperrverschlüsse für
Fernsprecher, bei denen der Hörerhebel vor der Auslösung durch einen übergreifenden Sperrarm
niedergehalten wird, leiden zumeist an dem Übelstande, daß diese Verriegelung nicht
sicher ist, daß es also möglich ist, durch Rütteln die Sicherung zu lösen, ohne ein Geldstück einzuwerfen.
Außerdem sind diese Vorrichtungen
ίο immer nur für ein und dieselbe Münzsorte eingerichtet.
Der erstgenannte Übelstand wird durch die vorliegende Erfindung dadurch vermieden, daß
die Nase eines doppelarmigen schwingenden Hebels, den das Geldstück zum Ausschlag
bringt, stets auf dem Rande eines mit einer exzentrischen Nase versehenen Gabelhebels
gleitet, also immer wieder gegen diese Nase stoßen muß, bevor ihm nicht durch ein eingeworfenes
Geldstück eine Schwingung nach unten erteilt wird.
Außerdem ist bei der vorliegenden Erfindung unter dem Schlitz des Hebels, in dem das Geldstück
nach Verlassen des Münzschachtes liegt, ein verstellbarer Arm vorgesehen, mit Hilfe
dessen der Schlitz für verschiedene Münzsorten eingestellt werden kann.
Der selbstkassierende Sperrverschluß ist in einem Gehäuse untergebracht, das oben mit
einem Schlitz zum Einwurf der Geldstücke versehen ist. In einer Gleitbahn rollt das Geldstück
nach unten und fällt auf einen zweiarmigen Hebel, der durch eine Stellschraube derartig einstellbar
ist, daß verschiedene Geldstücke zum Auslösen des Sperrverschlusses in Anwendung
kommen können. Dieser zweiarmige Hebel wird durch eine kleine, mit einer exzentrisch angeordneten
Nase versehene Gabel, die durch ein Zwischenstück mit einer großen Gabel beweglich
verbunden ist, dadurch in seiner gewöhnliehen Lage festgehalten, daß eine auf die große
Gabel wirkende Feder mit Hilfe des Zwischenstückes die Nase der kleinen Gabel gegen den
einen Arm des Doppelhebels preßt. Durch die große Gabel wird der Hörerhaken arretiert.
In der Zeichnung wird der Gegenstand der Erfindung in Fig. 1 im Längsschnitt dargestellt.
Fig. 2 zeigt die Anordnung des selbstkassierenden Sperrverschlusses am Fernsprecherapparat,
während Fig. 3 eine Einzeldarstellung des Hebelmechanismus aus Fig. 1 bei herabgefallenem
Geldstück ist.
In Fig. ι ist A der Schlitz und B die Gleitbahn
für das Geldstück. C ist der zweiarmige Hebel, auf den das Geldstück fällt. Die Stellschraube
L ermöglicht es, das Anschlagstück F derart zu verstellen, daß die Entfernung zwischen
dem linksseitigen Arme von F und dem Haken des wagerechten Armes von C nach der
Größe des zu verwendenden Geldstückes eingestellt werden kann. Der hochstehende Arm
von jF legt sich mit einer Feder H gegen den Hebel
C. Der Hebel C ist mit einem Winkelstück N versehen, unter welches ein von außen zu bewegender
Schlüssel faßt, so daß es möglich ist, die Arretierung zu lösen, ohne ein Geldstück in
den Selbstkassierer zu werfen. Der Hebel C faßt mit seinem rechten Arme hinter die ex-
zentrisch angeordnete Nase der Gabel D, die ihrerseits durch das Zwischenstück / mit der
Gabel E beweglich verbunden ist. Die Feder K drückt die Gabel E nach oben und bewirkt hierdurch
die Ruhestellung des ganzen Mechanismus. An der Gabel E ist ein Anschlag G angebracht.
Ein Stift M begrenzt beim Abhängen des Hörers den Anschlag der Gabel E nach unten.
Q ist de: verschließbare Sammelkasten für die
ίο verwendeten Geldstücke.
Der Vorgang beim Gebrauch des Selbstkassierers ist nun folgender: Das in den
Schlitz A geworfene Geldstück rollt die Gleitbahn B herunter und bleibt vorläufig auf dem
Hebel C liegen. Nun wird der Hörer und damit der Hörerhaken und folglich auch die Gabel
E nach unten gezogen (in Fig. 3 veranschaulicht) . Hierdurch wird die Arretierung des zweiarmigen
Hebels C gelöst, und dieser schwingt, durch das auf ihm ruhende Geldstück veranlaßt,
nach unten, sein rechter Arm geht daher nach oben, so daß die Arretierung der kleinen
Gabel D aufgehoben wird und die unter der Wirkung der Feder K stehende große Gabel E
sich so weit nach oben drehen kann, daß die Arretierung des Hörerhakens aufgehoben wird.
Nimmt man nun den Hörer ab, so drückt die Feder K die Gabel E und mit ihr den Hörerhaken
nach oben. Die Nase der Gabel D findet bei dieser Bewegung keinen Widerstand mehr,
da der rechte Arm des Hebels C nach oben gegangen
ist, folglich kann die Aufwärtsbewegung so weit fortgesetzt bzw. fortgeführt werden,
bis der Hörerhaken den Kontakt im Apparate hergestellt hat, das Telephon also gebrauchsfähig
ist. Bei dieser Aufwärtsbewegung bringt das an der Gabel E vorgesehene Anschlagstück G
das Anschlagstück F des Doppelhebels C zu einer Drehung, so daß die Entfernung zwischen
dem Haken des Hebels C und dem linken Arm des Anschlages F größer wird. Das Geldstück
wird infolgedessen freigegeben und fällt in den Kasten Q. Wird nun der Hörer wieder aufgehängt,
so geht die Gabel E nach unten, der-Doppelhebel C schwingt, da ihn kein Geldstück
mehr belastet, in seine Ruhelage zurück, und die Feder K sorgt nun dafür, daß die Nase der
Gabel D sich gegen den Hebel C legt, somit die Arretierung wiederhergestellt ist.
Drückt jemand, ohne ein Geldstück eingeworfen zu haben, den Hörerhaken und die
Gabel E nach unten, so gibt zwar die Nase der zweiten Gabel D den Doppelhebel C etwas frei,
dieser bleibt aber in seiner Ruhelage, da ihn kein Geldstück belastet. Sobald nun die Feder K
wirkt und die Gabel E nach oben drückt, legt sich auch die Nase der Gabel D wieder gegen
den Doppelhebel C, da sie nicht unter ihm durch kann, die Arretierung bleibt also bestehen. Eine
unbefugte Benutzung des Apparates ist daher ausgeschlossen.
Claims (3)
1. Selbstkassierender Sperr Verschluß, bei welchem durch die Schwere eines Geldstückes
ein Sperrhebel aus seiner Sperrlage gebracht wird, dadurch gekennzeichnet, daß dieser
Sperrhebel (C) mit seiner Spitze auf dem durch eine hervorstehende Nase begrenzten
Kurvenrande einer Gabel (D) schleift und diese Gabel mit der den Hörerhaken sperrenden,
unter Federkraft (durch K) stehenden Gabel (E) durch ein gelenkiges Zwischenstück
verbunden ist (J), so daß keine voneinander unabhängigen Bewegungen erfolgen
können und daher eine sichere Sperrung und ein sicheres Funktionieren gewährleistet
ist.
2. Selbstkassierender Sperrverschluß nach Anspruch I, dadurch gekennzeichnet, daß
ein. an der Hörerhakengabel (E) befestigtes Anschlagstück (G) bei der Aufwärtsbewegung
der Gabel einen an dem zweiarmigen Hebel (C) befestigten Hebel (F), welcher
das Geldstück festhält, zu einer Drehung veranlaßt, so daß das Geldstück freigegeben
wird.
3. Selbstkassierender Sperrverschluß nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet,
daß an dem Sperrhebel (C), mit diesem parallel, ein zweiter Hebel (F) drehbar angeordnet
ist, der mit dem einen Ende vor dem Geldstückschlitz liegt und mittels einer
. Stellschraube in an sich bekannter Weise derart eingestellt werden kann, daß der
Durchgang unter dem Schlitz durch ihn verlängert oder verkürzt werden kann.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE223066C true DE223066C (de) |
Family
ID=483913
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT223066D Active DE223066C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE223066C (de) |
-
0
- DE DENDAT223066D patent/DE223066C/de active Active
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