DE645357C - Selbstkassierer zur Entgegennahme von Auftraegen - Google Patents

Selbstkassierer zur Entgegennahme von Auftraegen

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DE645357C
DE645357C DEM132073D DEM0132073D DE645357C DE 645357 C DE645357 C DE 645357C DE M132073 D DEM132073 D DE M132073D DE M0132073 D DEM0132073 D DE M0132073D DE 645357 C DE645357 C DE 645357C
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    • GPHYSICS
    • G07CHECKING-DEVICES
    • G07FCOIN-FREED OR LIKE APPARATUS
    • G07F17/00Coin-freed apparatus for hiring articles; Coin-freed facilities or services
    • G07F17/40Coin-freed apparatus for hiring articles; Coin-freed facilities or services for devices for accepting orders, advertisements, or the like

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  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Coin-Freed Apparatuses For Hiring Articles (AREA)

Description

Es sind bereits Selbstkassierer bekannt, die zur Annahme von Anzeigen dienen sollen. Gegen Münzeinwurf wird hierbei ein Kästchen o. dgl. ausgegeben, in das die Anzeige samt dem nötigen Geldbetrag gelegt wird und das dann in -die Einwurf Öffnung des Selbstkassierers eingeworfen wird. Bei diesen Einrichtungen besteht immer die Möglichkeit der mißbräuchlichen Benutzung, da die Einwurföffnung immer geöffnet ist. Die Erfindung bezweckt die Schaffung eines Selbstkassierers, der· diesen Nachteil nicht aufweist und der insbesondere zur Entgegennahme von photographisphen Arbeiten (Entwickeln von Platten usw.) geeignet sein soll, wobei eine gewisse sorgfältige und schonende Behandlung der einzuwerfenden Gegenstände erforderlich ist.
Dieses Ziel wird erfindungsgemäß dadurch erreicht, daß die zum Einwerfen "der Platten o. dgl. dienende Einwurfklappe einmal in an sich bekannter Weise mit einer nur gegen Münzeinwurf lösbaren Sperre und gleichzeitig mit einem oder mehreren Absperrgliedern gekuppelt ist, und zwar derart, daß letztere bei geöffneter Einwurfklappe den Einwurfkanal absperrend als Auflage für den einzuwerfenden Gegenstand dienen, während sie bei geschlossener Einwurfklappe eine Schräglage einnehmen und den bisher getragenen Gegenstand in das Innere des Selbstkassierers gleiten lassen. Weitere Einzelheiten, die sich, auf die bauliche Ausbildung der Sperr- und Steuereinrichtung und auf Einrichtungen zur besonders schonenden Behandlung und Kennzeichnung der eingeworfenen Platten· o. dgl. beziehen, sind in den weiteren Ansprüchen gekennzeichnet.
Auf der Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand in einer Ausführungsform schematisch dargestellt, und es zeigt die
Abb. ι die Seitenansicht eines senkrechten Schnittes durch den Selbstkassierer, während
Abb. 2 einen waagerechten Querschnitt desselben darstellt, aus dem außer der Münzauslösung noch die Kontrollscheinausgabe ersichtlich ist.
Mit der Einwurfklappe 1 sind durch den Steuerungsarm 2, das Absperrblech 3 und der Sperrhebel 4 in den jeweiligen Gelenken 5 und 6 beweglich verbunden. Der Sperrhebel 4 ist an der Münzrinne 7 um die Achse 8 drehbar gelagert und wird durch eine entsprechend angeordnete Schraubenfeder 9 immer mit seinem unteren Ende 10 an das die Sperrzähne 11, 12, 13 tragende Blech 14 seitlich herangedrückt. Auf dem Hebel 4 ist kurz über den Sperrzähnen 11 bis 13 der Steuerungsarm 15 so angebracht, daß er mit seiner abgerundeten Spitze in die an dieser Stelle 16 ausgesparte Münzrinne 7 hineinragt und so die Rinne 7 auf das Vorhandensein einer Münze 17 abtastet.
Zwischen dem Blech 14 und dem Stift 15 ist noch, im Ruhezustand in die Münzrinne 7 hineinragend, der Geldhalter 18 angeordnet. Der Geldhalter 18 ist im Punkt 19 federnd
gelagert und greift mit seinem Schenkel in den Weg des Sperrhebels 4. Unter dem Blech 14 ist die Kasse 20 angebracht.
An der Einwurfklappe 1 ist auch noch ein zweiter Steuerungsarm 21 angebracht, der mit seinem anderen Ende eine an sich bekannte: Kontrollschein- oder Kontrollmarkenausgabe 22 betätigt. Die Ausgabe dieser Kontrollscheine o. dgl. erfolgt in der dafür vorgesehenen Schale 23. Als Gegenstück hierzu ist noch die Falschgeldschale 24 angeordnet, in der die vom Münzprüfer 25 ausgeschiedenen Münzen mit Hilfe des Trichters 26 geleitet werden.
'5 Der Boden und die Rückwand des Gehäuses sind in ihrer ganzen Breite sowie Höhe mit Stoff 27 oder einem ähnlichen federnden Gewebe bespannt, daß zweckmäßig auf jeder Seite in den Punkten 28, 29 und 30 durch quer an diesen Punkten hindurchgehende Steifen 33, 31 und 32 verstärkt ist und in einem gewissen Abstand zur Wand straff gespannt wird. Diese jederzeit abnehmbare federnde Bespannung 27 hat noch den Vorteil, daß beim Öffnen des Kastens die darin befindlichen Packungen nicht herausfallen können, sondern durch diese gehalten werden.
Die Wirkungsweise der Vorrichtung ist folgende:
Eine eingeworfene Münze 17 rollt oder fällt, nachdem sie vom Münzprüfer 25 für richtig befunden wurde, durch die Munzrinne 7 bis zum Geldhalter 18. Wird nun an der Einwurfklappe 1 gezogen, so teilt sich diese Bewegung über den Arm 2 dem Sperrhebel 4 mit. Dieser geht nun mit seinem Stift 15 in den Schlitz 16 der Münzrinne 7. Durch die Stärke der Münze 17 einerseits und durch die abgeschrägte Kante (s. Abb. 2) des Stiftes 15 anderseits wird nun das Sperrhebelende 10 aus dem Bereich der Sperrzähne 11 und 12 gedrückt, und die Klappe 1 kann somit geöffnet werden. Hat das Sperrhebelende 10 den Zahn 12 passiert, so nimmt es noch den Schenkel des Geldhalters 18 mit, was den Abfall der Münze 17 zur Kasse 20 zur Folge hat. Ist keine Münze 17 in der Münzrinne 7 bzw. am Schlitz 16, so wird der Stift 15 nicht aus dieser herausgedrückt, und das Sperrhebelende 10 schlägt immer gegen den Sperrzahn 11 oder 12. Da bei dieser Prüfbewegung des Hebels 4 ein gewisser toter Hub entsteht, d. h. man muß die Klappe 1 zunächst etwas öffnen, ehe der Stift 15 in die Münzrinne eintritt, so ist am Gehäusekasten innerhalb der Klappe 1 die Leiste 34 vorgesehen, die diese Anfangsbewegung unschädlich macht. Dieser tote Hub dient gleichzeitig zum Öffnen des Münzprüfers beim Versagen einer Münze. War die eingeworfene Münze gut, so daß die Klappe 1 geöffnet werden kann, so wird gleichzeitig mit der Bewegung ,-der Einwurfklappe 1 auch das Absperrblech 3 ^waagerecht hochgeschwenkt. Hierdurch wird <sajjnal der Zugang zum Innenraum verriegelt r:$ßi anderseits in der Verlängerung der Ein- ^ivurföfrnung ein Ablegeteller gebildet. Ist nun die in Auftrag zu gebende Photoarbeit auf diesen niedergelegt und wird die Klappe 1 geschlossen, so gleitet der betreffende Gegenstand nach Erreichung eines bestimmten Neigungswinkels von dem Blech 3 herunter, stößt gegen die in allen Punkten federnde Dämpfungsbespannung 27 und fällt dann stark abgebremst nach unten auf den ebenfalls federnden Boden.
Beim Öffnen der Klappe 1 ist aber noch durch den Steuerungsarm 21 die Kontroll- schein- oder Kontrollmarkenausgabe 22 in Tätigkeit gesetzt worden. Diese hat durch die Ausgabe 23 einen z. B. doppelten Kontrollschein ausgegeben, wovon der Kunde eine Hälfte auf den einzuwerfenden Gegenstand klebt und die andere Hälfte als Hinter- *5 legungsschein aufhebt. Dieses hat nämlich den Vorteil, daß nun der die Arbeit Ausführende niemals mehr über die Empfangsberechtigung des Abholenden im Zweifel sein braucht.

Claims (4)

  1. Patentansprüche:
    i. Selbstkassierer zur Entgegennahme von Auftragen, insbesondere zur Annahme photographischer Arbeiten, dadurch gekennzeichnet, daß die Einwurfklappe (1) einmal in an sich bekannter Weise mit einer nur gegen Münzeinwurf lösbaren Sperre (4, 10 bis 13) und· gleichzeitig mit einem oder mehreren Absperrgliedern (3) gekuppelt ist, derart, daß letztere bei geöffneter Einwurfklappe (1) den Einwurfkanal absperrend als Auflage für den einzuwerfenden Gegenstand dienen, während »05 sie bei geschlossener Einwurfklappe (1) eine Schräglage einnehmen und den bisher getragenen Gegenstand in das Innere des Selbstkassierers gleiten lassen.
  2. 2. Selbstkassierer nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die mit der Einwurfklappe (1) gekuppelte Sperrvorrichtung (4, ι ο bis 13) aus einem durch eine Feder (9) gegen Rasten (11 bis 13) eines Bleches (14) gedrückten Schwinghebel (4) besteht, der einerseits über eine Schlitzführung (6) mit einem Lenker (2) der Einwurfklappe (1) verbunden ist und anderseits mittels einer entsprechend ausgebildeten Prüfeinrichtung (15, 16) iao beim Vorhandensein einer Münze (17) auf einem in den Münzkanal (7) hinein·
    ragenden federnden Geldhalter (18) aus dem Bereich der Rasten (ii bis 13) gesteuert wird und den Geldhalter (18) dabei auslöst.
  3. 3. Selbstkassierer nach Anspruch 1 und-2, dadurch gekennzeichnet, daß seine Innenwände, die mit dem bei Schrägstellung der Absperrglieder (3) des Einwurfkanals in das Innere des Selbstkassierers rutschenden Gegenständen in Berührung to kommen, mit elastischer Bespannung (27) versehen sind.
  4. 4. Selbstkassierer nach Anspruch 1 bis 3, gekennzeichnet durch eine zusätzliche, ebenfalls von der Einwurfklappe (1) gesteuerte Ausgabevorrichtung (23) für zweckmäßig als Doppel ausgegebene Kontrollscheine oder Kontrollmarken.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
DEM132073D 1935-09-11 1935-09-11 Selbstkassierer zur Entgegennahme von Auftraegen Expired DE645357C (de)

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DE (1) DE645357C (de)

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1146684B (de) * 1960-12-14 1963-04-04 Cleanbox G M B H Annahmeautomat
FR2535383A1 (fr) * 1982-11-03 1984-05-04 Baldassara Paul Sas pour le depot de documents ou similaires

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1146684B (de) * 1960-12-14 1963-04-04 Cleanbox G M B H Annahmeautomat
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