DE39847C - Apparat zum selbsttätigen Verkauf von Postkarten, Billets und ähnlichen Gegenständen - Google Patents

Apparat zum selbsttätigen Verkauf von Postkarten, Billets und ähnlichen Gegenständen

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DE39847C
DE39847C DENDAT39847D DE39847DA DE39847C DE 39847 C DE39847 C DE 39847C DE NDAT39847 D DENDAT39847 D DE NDAT39847D DE 39847D A DE39847D A DE 39847DA DE 39847 C DE39847 C DE 39847C
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Germany
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automatic sale
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Expired - Lifetime
Application number
DENDAT39847D
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English (en)
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F. CH. LYNDE in Manchester, Lancaster, England
Publication of DE39847C publication Critical patent/DE39847C/de
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Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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    • GPHYSICS
    • G07CHECKING-DEVICES
    • G07FCOIN-FREED OR LIKE APPARATUS
    • G07F11/00Coin-freed apparatus for dispensing, or the like, discrete articles
    • G07F11/02Coin-freed apparatus for dispensing, or the like, discrete articles from non-movable magazines
    • G07F11/04Coin-freed apparatus for dispensing, or the like, discrete articles from non-movable magazines in which magazines the articles are stored one vertically above the other
    • G07F11/045Coin-freed apparatus for dispensing, or the like, discrete articles from non-movable magazines in which magazines the articles are stored one vertically above the other for sheet shaped or pliable articles

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Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 44: Kurzwaaren.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 28. October 1886 ab.
Die vorliegende Erfindung betrifft Neuerungen in der Construction von Apparaten" zum selbsttha'tigen Verkauf von Postkarten, Billets und ähnlichen Gegenständen gegen an diese Apparate geleistete Vorherb/ezahlung in Gestalt einer nach Durchmesser, Dicke und Material bestimmten Münze oder Marke, und sind dieselben zum Theil auf den unter No. 40188 patentirten selbstthätigen Verkaufsapparat gegründet.
Auf der beiliegenden Zeichnung ist ein mit den vorliegenden Neuerungen versehener Verkaufsapparat in Fig. ι in senkrechtem Mittelschnitt und in Fig. 2 in einer ä'ufseren Ansicht dargestellt, wobei ein Theil des Vordergehäuses weggenommen gedacht ist.
In ein äufseres Gehäuse α ist ein offener Rahmen b eingesetzt, welcher die zu verkaufenden Postkarten, Billets oder ähnlichen Gegenstände c, zu einem Stofs aufgeschichtet, enthält. Dieser Stofs ruht mit der untersten Karte auf einem Tisch d und wird auf demselben durch ein aufgelegtes Gewicht e niedergehalten. In gleicher Höhe mit der oberen Fläche des Tisches d ist in der Vorderseite des Gehäuses a ein Schlitz f von solcher Höhe und Weite vorgesehen, dafs gleichzeitig nur eine Karte oder eine ^sjimmie_Aiizahl_von_KarLen durch Hinaus dem Apparat herausbefördert werden kann. Am Tisch d ist in Nuthen ein Schieber g waagerecht bewegbar, der mit einer vortretenden Kante oder einem, anderen geeigneten Vorsprung h} so weit über die Tischfläche vortritt, dafs er mit der Hinterkante des untersten Gegenstandes (nach dessen Dicke er bemessen wird) in Berührung treten kann.
Wird nun der Schieber g gegen den Schlitz/ hin geschoben, so schiebt er den untersten Gegenstand so weit durch jenen Schlitz f aus dem Apparat heraus, dafs derselbe mit der Hand erfafst und vollends herausgezogen werden kann. Diese Bewegung des Schiebers g findet statt auf Grund der Einführung einer' entsprechenden Münze oder Marke vermittelst des Schiebers h, in dessen Schlitz i dieselbe senkrecht eingesteckt wird. Der Schieber h kann irgend eine geeignete Einrichtung haben; ich finde es jedoch am vortheilhaftesten, denselben, wie in P. R. No. 40188 beschrieben, mit einem Magneten, einer gegabelten Platte k und einer unbeweglichen schiefen Ebene / zu verbinden. Ist der Schieber h so weit einwärts geschoben worden, dafs die in seinen Schlitz eingesteckte Münze bis hinter die schiefe Ebene / gelangt ist, so fällt jene auf eine Platte Ot, bleibt indefs mit ihrem oberen Theile noch im Schlitz i gehalten, so dafs sie der Schieber weiter mitnimmt. Hierbei trifft sie gegen die Nase nl eines in Nuthen des Gehäuses α geführten Gleitstückes η, welches mit dem Schieber g durch einen um ρ drehbaren Hebel 0 verbunden ist. Auch kann diese Verbindung durch zwei seitlich angeordnete Hebel vermittelt werden. Aus der Zeichnung ergiebt sich, dafs der Schieber k nur dann den Schieber g vortreiben kann, wenn er mit einer Münze versehen ist, die um eine bestimmte Strecke aus ihm herausfallen kann und ihre sonstige Richtigkeit durch Passiren des Magneten und der schiefen Ebene Z bewiesen hat; oder mit anderen Worten: die Münze dient als Schlüssel für den Apparat und kann diese
Wirkung nur erfüllen, wenn sie eine richtige Münze oder Marke ist.
Es ist klar, dafs, wenn der Schieber h auf der einen Seite des Apparates angeordnet ist und die zu verkaufenden Gegenstände auf der entgegengesetzten Seite verabfolgt werden sollen, das Gleitstück η selbst als ausgebender Schieber dienen kann und somit der Schieber g und Hebel ο in Wegfall kommen können.
Wird der Schieber h zur Einzahlung einer neuen Münze wieder herausgezogen, so legt er sich mit einer Nase q gegen das Gleitstück η und nimmt dasselbe mit, so dafs dieses den Schieber g zurückzieht bis hinter den Kartenstofs und er eine neue Karte ausgeben. kann, wenn der Schieber h, mit einer richtigen Münze bezw. Marke versehen, wieder zurückgeschoben wird.
Um die Schnelligkeit, mit welcher der Schieber h bewegt werden kann, so zu reguliren, dafs dem Hebel die zu seiner Wirkung nöthige Zeit gelassen wird, ist in genanntem Schieber eine Luftkammer h2 vorgesehen, in welche ein am Gehäuse α fester Kolben χ unter Compression der Luft eindringt.
Durch das den Karten- oder Billetstofs beschwerende Gewicht e ist lose ein Bolzen r gesteckt, so dafs er auf der obersten Karte aufsitzt. Sobald auch diese verkauft ist, fällt der Bolzen r in ein entsprechendes Loch im Tisch d und stellt dadurch den Schieber g und h fest.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    In Apparaten zum selbstthätigen Verkauf von Postkarten, Billets und ähnlichen Gegenständen, bei welchen eine nach Durchmesser, Dicke, Gewicht und Material bestimmte Münze unter Prüfung dieser Eigenschaften vermittelst eines Schiebers h in den Apparat eingestofsen wird, die Einrichtung, gemäfs welcher diese Münze vom Schieber h gegen ein Gleitstück η gestofsen wird, welches entweder direct die Karte etc.. herausstöfst oder durch Hebel ο mit einem zu h parallelen zweiten Schieber g so verbunden ist, dafs es denselben gegen die Kartensäule etc. treibt, und wobei der Schieber h beim Zurückgezogenwerden auch das Gleitstück η wieder mitnimmt, Fig. ι und 2.
    ,Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
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