DE682890C - Sparkasse mit beim Muenzeinwurf sich fortschaltendem Stempelzaehlwerk - Google Patents

Sparkasse mit beim Muenzeinwurf sich fortschaltendem Stempelzaehlwerk

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DE682890C
DE682890C DES129743D DES0129743D DE682890C DE 682890 C DE682890 C DE 682890C DE S129743 D DES129743 D DE S129743D DE S0129743 D DES0129743 D DE S0129743D DE 682890 C DE682890 C DE 682890C
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DES129743D
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Arno Bothe
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    • GPHYSICS
    • G07CHECKING-DEVICES
    • G07FCOIN-FREED OR LIKE APPARATUS
    • G07F17/00Coin-freed apparatus for hiring articles; Coin-freed facilities or services
    • G07F17/10Coin-freed apparatus for hiring articles; Coin-freed facilities or services for means for safe-keeping of property, left temporarily, e.g. by fastening the property
    • G07F17/105Coin-freed apparatus for hiring articles; Coin-freed facilities or services for means for safe-keeping of property, left temporarily, e.g. by fastening the property for money boxes

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  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Control Of Vending Devices And Auxiliary Devices For Vending Devices (AREA)

Description

  • Sparkasse mit beim Münzeinwurf sich fortschaltendem Stempelzählwerk Wie alle Selbstkassierer; haben .auch die bekannten Sparkassen mit Quittungsausgabe einen Münzprüfer, dessen Zuverlässigkeit und Sicherheit gegen Einwurf von Falschgeld indessen begrenzt ist. Bei dieser Art von Selbstkassierern ist der Anreiz zur Benutzung von Falschgeld besonders groß, da es sich fast immer um größere Einwurfswerte handelt. Fehlbeträge in der Kasse würden :sich aber bei solchen Geräten besonders unangenehm auswirken, :da es. sich hier um die Abwicklung eines empfindlichen Geldverkehrs handelt.
  • Um nachträglich Einwerfen von Falschgeld festzustellen, hat man bereits, Sparkassen vorgeschlagen, bei denen die Münzen in .der Reihenfolge ihres Einwurfes im :einem auswechselbaren Sammelbehälter aufgestapelt werden und bei denen ein beim Münzeinwurf sich f ortschaltendes Zählwerk vorgesehen ist, dessen jeweils eingestellte Zahl auf die von der Sparkasse ,ausgegebene Quittung aufgedruckt wird. Auf diese Weise kann man nachträglich -den Einwerfer eines falschen, Geldstückes ermitteln, denn dem beispielsweise fünften Geldstück in dem Sammelbehälter muß die Quittung entsprechen, welche die aurfgedruckte Nummer 5 trägt.
  • :-Diese bekannten Einrichtungen haben indessen einen Nachbeil, der ihre Wirksamkeit leicht hinfällig machen kann: Dier mit dem Auswechseln .des Münzsammelbehälters Betraute kann vergessen, hierbei das Stempelzählwerk wieder auf Null zurückzustellen, so daß bei der erneuten Inbetriebnahme der Sparkasse die von dem Stempelzählwerk den Quittungen ausgedruckten Zahlen nicht mehr den im Sammelbehälter aufgereihten Münzen entsprechen.
  • Die Erfindung bezweckt, diesem Übelstand abzuhelfen, und das Wesen der Erfindung wird darin gesehen, saß der auswechselbare Münzensammelbehälter mit einer bei seinem Herausnehmen den Nullstellhebel des Stempelz!ählwerkes betätigenden Einrichtung, z. B.
    einem Anschlag, versehen ist. Auf die,,s
    Weise wird beim Auswechseln des Münz
    melbehälters zwangsläufig das Stenpel.;
    werk auf Null zurückgestellt, so daß bei neuter Inbetriebnahme der Kasse die nunmehr abgedruckten Zahlen wieder -der Reihenfolge der aufgestapelten Münzer, genau entsprechen. Bei Verbrauchsmessern (Gas., Wasser öder Elektrizität), die mit Einriichtungen versehen sind, den jeweiligen Zählerstand auf einen Vordruck zu drucken, ist es bekannt, die Nullstellung des Zählwerkes beim Schließen der Tür; die zur Einführung des . zu bedruckenden Vordruckes geöffnet werden mußte, zu bewirken. In vorliegendem Falle dient aber dieser Gedanke der zwangsläufigen Nullstellung bei Vornahme einer bestimmten. Handlung dem völlig anderen Zweck, die Einwerfer von Falschgeld nachträglich festzustellen und dadurch derartige selbstkassierende Sparkassen mit Quittungsausgabe erst richtig brauchbar zu machen.
  • Die Erfindung ist in einem Schaubild dargestellt, welches nach Entfernen der Rückwand das Innere des Gerätes freilegt. Münzprüfer und andere bekannte Bauteile wurden zur Vereinfachung der Darstellung fortgelassen.
  • Nachdem die Münze den Münzprüfer verlassen hat, durchläuft sie den Münzkanal i und nimmt die Lage 2 ein. Sie liegt in einer Tasche; welche gebildet wird aus der Drehscheibe 3 und dem auf dieser befindlichen Bü@el,q.. Wird die Drehscheibe nun mittels des gestrichelt gezeichneten Griffes 5 in Pfeilrichtung 6 gedreht, so wird die Münze 2 mit der oberen Wange des Bügels q. auf die als Kurve 7 ausgebildete Oherläche des! Stemp.els 8 gedrückt, so daß sich dieser, in, den Prismen 9 geführt; mach unten bewegt und eine auf der Unterlage io liegende Karte oder Marke stempelt. Erstere wird durch den Schlitz i i der Vorderwand eingeführt; letztere durch eine Zübringeeinrichtung bekannter Bauart unter .den Stempelkörper 8 geführt.
  • Der Stempelkörper 8 hat an seinem unteren Ende außer dem eigentlichen Stempel 12 und einem nicht dargestellten Datumsstempel einen weiteren Zahlenstempel 13 nach Art eines fortlaufenden Zählwerkes. Bei jeder Abwärtsbewegung des Stempels und des Zählwerkes 13 wird dieses dadurch weitergesChaltet, daß sich der Schalthebel i¢ an der am :Prisma 9 befindlichen Führung i 5 abstützt. Vachdem die Münze 2 gemäß der PfeilriCh-Ag 6 ihren Weg beendet und die Kurve üerlassen hat, fällt sie in die röhrenförm:i@ge Kassette 16, in welcher sich alle Münzen übereinanderstapeln, Der Inhalt der Kassette 16 läßt sich durch den Schlitz 17 beobachten und ist mittels einer Skala feststellbar, Wird: das Gerät nach einer Leerung wieder in Betrieb: genommen und hat man das Zählwerk vorher auf Null gestellt, so ist es ohne weiteres möglich, denjenigen, der sich beispielsweise beim zehnten Einwurf eines Falschstückes bediente, zu ermitteln, denn das Falschstück liegt an zehnter Stelle in der Kassette, und die gestempelte Quittung oder Marke trägt neben dem Datum die Nummer io. Voraussetzung für eine solche Feststellung von Falschgeldeinwerfern ist aber, däß bei der Entleerung der Kassette 16 das Zählwerk 13 tatsächlich auf Null gestellt wird. Dies wird zwangsläufig folgendermaßen erreicht: Zur Entleerung ist die Kassette 16 herausnehmbar. Sie steckt in einer im Gerät befestigten Hülse 18, welche mit einem senkrechten Schlitz 9 versehen ist. Aus diesem Schlitz i9 ragst ein an :der Kassette 16 sitzen-.der Stift 2o heraus. Die Kassette ist nun nicht herauszunehmen, ohne mit dem Stift 2o den Nullstellhebel 21 des Zählwerkes 13 hochzuschwenken und dadurch das Zählwerk 13 auf Null zu stellen. Hierdurch ist die Gewähr gegeben, daß bei jeder erneuten Inbetriebnahme :des Gerätes mit leerer Kassette 16 das stempelnde Zählwerk 13 auch wieder mit der Zahl i beginnt:

Claims (1)

  1. PATENXANSPRUCH: Sparkasse mit beim Münzeinwurf sich fortschaltendem Stempelzählwerk, bei der die Münzen in einem auswechselbar Sammelbehälter in der Reihenfolge ihres Einwurfes aufgestapelt werden, dadurch gekennzeichnet, daß der auswechselbare Münzensammnelb:ehälter (16) mit einer bei seinem Herausnehmen den Nullstellhebel (21) des Stempelzählwerkes ,(13) betätigenden Einrichtung, z. B. Anschlag (2o), versehen ist.
DES129743D 1937-11-28 1937-11-28 Sparkasse mit beim Muenzeinwurf sich fortschaltendem Stempelzaehlwerk Expired DE682890C (de)

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