DE517367C - Geldwechsel- und Zahlvorrichtung - Google Patents

Geldwechsel- und Zahlvorrichtung

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DE517367C
DE517367C DEA55471D DEA0055471D DE517367C DE 517367 C DE517367 C DE 517367C DE A55471 D DEA55471 D DE A55471D DE A0055471 D DEA0055471 D DE A0055471D DE 517367 C DE517367 C DE 517367C
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DEA55471D
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Description

  • Geldwechsel- und Zahlvorrichtung Die Erfindung betrifft eine Geldwechsel-und Zahlvorrichtung, die besonders zum Gebrauch auf Straßenbahnen, Omnibussen, Eisenbahnen und Vergnügungsdampfern bestimmt ist, die aber auch für andere Zwecke, z. B. beim Billetverkauf, verwendet werden kann.
  • Bei einer Geldwechsel- und Zahlvorrichbung von der Art, die bei Straßenbahnen und ähnlichen Personenbeförderungsmitteln Verwendung findet, liegt die folgende Aufgabe vor.
  • Ein in die Vorrichtung hineingeworfenes Geldstück muß derart gewechselt werden, daß der Zahler die Differenz zwischen dem Betrage des eingeworfenen Geldstückes und der Fahrtaxe zurückerhält. Ein der Fahrtaxe entsprechender Betrag muß in eine besondere Sammelkasse geführt werden, und das eingeworfene Geldstück muß in eine Kasse für sich eingebracht werden.
  • Es handelt sich also in diesem Fall nicht um ein einfaches Wechseln eines eingeworfenen Geldstückes und auch nicht um die einfache Herausgabe einer Fahrkarte nach dem Einwerfen eines bestimmten Geldstückes.
  • Die Aufgabe besteht vielmehr ,darin, den Betrag eines beliebigen eingeworfenen Geldstückes in zwei Teile zu teilen, von denen der eine Teil der Fahrtaxe gleich ist, während der andere Teil von der Größe des eingeworfenen Geldstuckes abhängig ist. Von den zwei Teilen kommt der eine immer in die Sammelkasse .und er andere immer an den Zahler zurück.
  • Nur dadurch, daß die Aufgabe in der oben angegebenen Weise gelöst wird, kann eine einfache und zuverlässige Kontrolle der stattgefundenen Einzahlungen und Weclishingen erzielt «-erden.
  • Wie man sieht, bleibt die Summe der in den Vorratsbehältern befindlichen und der in die Sammelkasse übergeleiteten Geldstücke immer die gleiche, wobei in der Kasse, in die die Zahlmünzen übergeführt «-erden, sich zii jeder Zeit der durch die Zahler eingezahlte Gesamtbetrag befindet.
  • Auf der Zeichnung ist eine Ausführungsform der Erfindung in Verbindung mit einem Apparat veranschaulicht, bei dem die verschiedenen 'Münzbehälter mittels eines Handgriffes bedient werden.
  • Fig. i ist ein senkrechter Schnitt nach Linie 1-I von Abb. 2.
  • Fig. 2 ein horizontaler Schnitt nach Linie 11-I I von Abb. i.
  • Der Apparat umfaßt drei verschiedene 'Iünzeinwurfschlitze für verschiedene Münzgrößen. Einer dieser 'Iünzeintvurfschlitze ist in Fig. i im Schnitt dargestellt. Die Münzleitung besteht aus einer Führungsrinne i, deren Münzkanal 2 für eine bestimmte Münzgröße bemessen ist. Die Führungsrinne i ist um den Zapfen 3 drehbar am Apparat befestigt.
  • Eine Feder 4. ist bestrebt, die drehbare Führungsrinne i in :der in :der Zeichnung dargestellten Lage zu halten. Hinter den Münzrinnen sind im Apparat röhrenförmige Münzticiiälter angeordnet, von denen zwei, 5, 6, in Fig. i im Schnitt dargestellt sind.
  • Diese Münzbehälter erstrecken sich bis zu einem gewissen Abstand über dem Boden der etwas größer ist als die Dicke einer Münze B.
  • Auf der Bodenplatte 7 sind Schlitten 9, io, i i angebracht, «-elche mit Offnungen ausgerüstet sind, die in der normalen Stellung gerade unter den röhrenförmigen Münzbehältern liegen, derart, daß die unterste Münze eines jeden Behälters in eine Öffnung der Schlitten hineinpaßt.
  • Federn 23, von welchen eine in Fig. i veranschaulicht ist, dienen dazu, die Schlitten in normaler Stellung zu halten bzw. in die .\ ormalstellung zurückzuführen.
  • An dem Ende des Schlittens, das gegen die schwingbare Münzrinne i liegt, sind schwingbare Haken 24 gelagert, deren Abstand voneinander etwas kleiner ist als der Durchmesser einer der in die entsprechende Münzrinne passenden Münze.
  • Wenn eine @Tünze durch die Rinne i heruntergelassen wird, kommt sie in die Stellung von Fig. i bei 12 und wird zwischen den schwingbaren Haken 24 gehalten, während der obere Teil der Münze sich noch in der Münzrinne i befindet. Die Münze bildet in dieser Weise .ein Verbindungsglied zwischen der schwingbaren Münzrinne i und dem entsprechenden Schlitten 9, in oder i i. Drückt man jetzt mit dem Finger auf den oberen Teil der Münzrinne, so daß diese in der durch den Pfeil angegebenen Richtung bewegt wird, dann zieht :die Rinne mittels der Münze und der Haken 24 den Schlitten vorwärts (wie in Fig. 2 durch den Pfeil angedeutet ist), und hierdurch werden auch die Münzen 8 vorwärts gezogen, die sich in den Üffnungen des Schlittens befinden, Dadurch, daß der Schlitten in dieser Weise vorwärts gezogen wird, wird .die Münze von dem hintersten Münzbehälter 6 nach einer Öffnung 13 geführt, durch welche sie durch einen Führungsschacht 14 in die Zahlkasse 15 geführt wird. Die Münze von .dem vordersten Münzbehälter 5 fällt durch die Öffnung 16 auf eine Führungsebene 17 und von dort nach der Wechselschale 18, die von außen zugänglich ist.
  • Die Münzen des Behälters 6 sind Zahlmünzen, .d. h. entweder gewöhnliche Geldstücke, deren Wert dem zu zahlenden Betrag entspricht, oder besondere Zahlmarken oder Kontrollmarken.
  • Wenn der Schlitten so weit nach vorn gezogen worden ist, daß die Münzen aus den Behältern 5, 6 durch ihre Öffnungen heruntergefallen sind, stoßen .die Arme 2o der Haken 24 gegen feste Anschläge 21, wodurch die Haken ausschwingen und die zwischen ihnen gehaltene Münze freigeben, welche :durch eine Rinne 22 nach einer besonderen Zahlkasse geleitet wird.
  • Bei der veranschaulichten Ausführungsform sind drei Münzbehälter 6 vorgesehen, deren Münzen sämtlich durch entsprechende Üffnungen in den Führungsschacht 14 hineinfallen und von dort nach der Zahlkasse 15 geleitet werden. Unter jedem dieser Münzbehälter 6 befindet sich einer der drei Schlitten 9, io, i i, so d:aß die Bewegung eines jeden Schlittens die Wirkung hat, .daß eine Zahlinünze in die Kasse 15 übergeführt wird. Natürlich kann der Apparat auch mit nur einem Münzbehälter 6 ausgeführt werden, welcher dann. derart eingerichtet ist, daß er mit sämtlichen Schlitten des Apparates zusammen wirkt. Dies kann z. B. dadurch erzielt «-erden, daß der betreffende Münzbehälter 6 mit einem besonderen Schlitten aus-U Cr rüstet wird, der derart mit den durch die Münzrinne i bewegten Schlitten verbunden ist, daß er von jedem der letztgenannten Schlitten bei dessen Bewegung mitgenommen wird.
  • Jeder .der Schlitten 9, 1o, ii wirkt außerdem mit einer Anzahl Münzbehälter 5 zusammen, von welchen die Münzen nach Öffnungen 16 geführt und durch diese auf die Führungsebene 17 heruntergelassen werden, so daß sie in die Wechselschale 18 gelangen.
  • Bei der Ausführungsform gemäß Zeichnung ist z. B. die untere Münzrinne (Fig. 2) für Zweimarkstücke berechnet, N achdein .das Zweimarkstück eingesteckt worden ist, wird durch eine Drehung dieser Münzrinne eine Zahlmarke zu dem gewählten Betrag, z. B. zu 40 Pf., aus dem Behälter 6 in die Zahlka.sse 15 übergeführt, während aus den vier Münzbehältern 5 drei Fünfzigpfennigstücke und ein Zehnpfennigstück, insgesamt also i,6o Reichsmark in die Wechselschale 18 eingebracht werden.
  • Bei der mittleren Münzrinne, die für Einmarkstücke bestimmt ist, wird die gleiche Zahlmünze (4o Pf .) in die Zahlkasse 15 übergeführt, während ein Fünfzigpfennigstück und ein Zehnpfennigstück in die Wechselschale 18 eingebracht werden. Bei der dritten Münzrinne, die für Fünfzigpfennigstücke berechnet ist, wird wieder die gleiche Zahlmünze (4o Pf.) in die Zahlkasse 15 übergeführt,. während aus dem entsprechenden Behälter ein Zehnpfennigstück in die Wechselschale i8 eingebracht wird.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Geldwechsel- und Zahlvorrichtun.g mit Münzeinwurfschlitzen für verschiedene Münzarten und mit Münzbehältern für Wechselgeld und für Zahlmünzen oder -marken, die dem zu zahlenden Betrag entsprechen, dadurch gekennzeichnet, daB zwei Zahlkassen angeordnet sind, von .denen die eine die in die Münzeinwurfschlitze (2) eingesteckten Münzen empfängt, während der anderen (i5) bei dem nach jedem Münzeinwurf folgenden Vorziehen eines der Schieber (9, io, ii) aus einem der Münzbehälter (6) eine Zahlinünze zugeführt wird.
DEA55471D 1928-09-12 1928-09-28 Geldwechsel- und Zahlvorrichtung Expired DE517367C (de)

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NO517367X 1928-09-12

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