DE580093C - Muenzenpruefer fuer Selbstverkaeufer zur Aussortierung von glattrandigen Falschmuenzen - Google Patents
Muenzenpruefer fuer Selbstverkaeufer zur Aussortierung von glattrandigen FalschmuenzenInfo
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- DE580093C DE580093C DEE40711D DEE0040711D DE580093C DE 580093 C DE580093 C DE 580093C DE E40711 D DEE40711 D DE E40711D DE E0040711 D DEE0040711 D DE E0040711D DE 580093 C DE580093 C DE 580093C
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Classifications
-
- G—PHYSICS
- G07—CHECKING-DEVICES
- G07D—HANDLING OF COINS OR VALUABLE PAPERS, e.g. TESTING, SORTING BY DENOMINATIONS, COUNTING, DISPENSING, CHANGING OR DEPOSITING
- G07D5/00—Testing specially adapted to determine the identity or genuineness of coins, e.g. for segregating coins which are unacceptable or alien to a currency
- G07D5/10—Testing the rim, e.g. the milling of the rim
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- Physics & Mathematics (AREA)
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Description
Die Erfindung betrifft eine im Münzkanal von Selbstverkäufern einzubauende Prüfeinrichtung
zur Aussortierung von glattrandigen Falschmünzen. Bekannt ist, daß im Münzkanal
Hebel oder Radsegmente angeordnet sind, die von rauhrändigen Münzen verstellt
werden. Gemäß der Erfindung löst ein solcher Hebel einen zweiten Hebel aus, der unter
Wirkung einer durch eine Schraubenfeder oder sonstwie gespeicherten Kraft steht,
welche die ganze Sperrvorrichtung in eine nicht sperrende Lage zu bewegen sucht.
Diese gespeicherte Kraft ermöglicht eine sichere Sortierwicklung als die kleinen bisher
zur Verfügung stehenden kinetischen Kräfte.
Eine beispielsweise Ausführungsform der
Erfindung, an der überdies weitere erfindungsgemäße Merkmale offenbart werden, ist
in der Abbildung dargestellt.
Die Münze 2 rollt im Kanal 1 abwärts und stößt gegen die Blattfeder 5, welche am
oberen Ende des Hebels 3 befestigt ist und entgegen der Rollrichtung in die Münzenbahn
hineinragt. Eine richtige Münze, d. h.
eine solche, die einen RifMrand besitzt, Stößt vermöge der eingeprägten Zähne die
Feder 5 nach vorn und schwenkt damit den Hebel 3 um seinen Drehpunkt 4. Dabei wird
auch der Stift 6 im Uhrzeigersinn bewegt und gibt den Hebel 7 frei, der unter der Wirkung
der Feder 12 sich ebenfalls um seinen Drehpunkt 8 im Uhrzeigersinn drehen kann.
Dabei gleitet der Stift 6 an der Schrägfläche 9 entlang. Mit dem Verschwenken des Hebels 7
wird dessen Ansatz 14, welcher in die Münzenbahn hineinragt, angehoben, so daß dem
Weiterlauf der Münze 2 kein Hindernis mehr im Wege steht und die Auslösung der nicht
dargestellten Selbstverkäufereinrichtung ermöglichen kann.
In der Arbeitsstellung der Hebel 3 und 7 bis zur Auslösung des Selbstverkäufers ragt
das abgebogene freie Ende 13 des zweiten Armes des Hebels 3 in den Münzenkanal
hinein und verhindert das Auflaufen einer neu eingeworfenen Münze.
Bei der Auslösung des Selbstverkäufers, beispielsweise durch Ziehen des Handgriffes
10, wird der Hebel 7 durch den Ansatz 11 wieder in die Ruhelage geschwenkt, wobei die
Feder 12 gespannt wird. Dabei wird der Ansatz 14 wieder in die Münzenbahn eingeschwenkt,
und auch, der Hebel 3 kippt wieder in seine Ruhelage, die durch, den Stift 6, der
auf der Schrägfläche 9 gleitet, bestimmt wird.
Wird eine Falschmünze, d.h. eine solche mit glattem Rand oder zu kleinem Durchmesser,
eingeworfen, so ist sie nicht in der Lage, die Feder 5 vorzustoßen. Die Feder wird vielmehr nach oben abgebogen, ohne
den Hebel 3 zu verschwenken. Die Falschmünze stößt daher bei ihrem Weiterlauf an den Ansatz 14 des in Ruhe verbliebenen
Hebels 7, dessen Lage durch den Stift 6 am ebenfalls in Ruhe verbliebenen Hebel 3 festgelegt
ist. Die Ausgabevorrichtung kann daher nicht durch den Griff 10 ausgelöst werden.
Die Münze kann von Hand in irgendeiner bekannten Weise zurückgegeben oder sonstwie aussortiert werden.
Liegt vor der Auslösung eines durch, eine Münze vorbereiteten Selbstverkäufers eine
zweite, zuviel eingeworfene Münze vor dem freien Ende 13 des Hebels 3, so wird ilir
Weiterlauf beim Ziehen an dem Griff 10
freigegeben. Auch eine richtige Münze würde auf dem kurzen zur Verfügung stehenden
Wege nicht genügende kinetische Energie erlangen, um den Hebel 3 vermittels Stoß
auf die Feder 5 zu verschwenken und damit den Kanal zum Weiterlauf durch Freigabe
des Hebels 7 bzw. des Ansatzes 14 freizugeben. Sie muß durch Druck auf den Auslöseknopf
ι S zurückgegeben werden. Dieser Knopf 15 dient im übrigen noch zur Sicherung
der Ruhestellung der beiden Hebel 3 und 7.
Claims (5)
- Patentansprüche:i. Münzenprüfer für Selbstverkäufer zur Aussortierung von glattrandigen Falschmünzen, dadurch gekennzeichnet, daß die Prüfeinrichtung. zweiteilig ausgebildet ist und aus einer Prüf- und einer Sperreinrichtung (5 und 3, 6, 7, 13) besteht, von denen die Sperreinrichtung (3, 6, 7, 13) unter der Wirkung einer gespeicherten Kraft (Schraubenfeder 12) steht, die sie in eine nicht sperrende Lage zu bewegen sucht, während die Prüfeinrichtung (5) diese Bewegung steuert.
- 2. Münzenprüfer nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der eine zur Sperreinrichtung gehörende Hebel (3) mittels einer an sich bekannten Prüffeder (5) von den vorschriftsmäßig geiiifelten Münzen derart verschwenkt wird, daß hierbei ein für gewöhnlich den Weiterlauf der Münzen sperrender Winkelhebel (7) unter der Wirkung der gespeicherten Kraft (Schraubenfeder 12) aus der Münzenbahn herausbewegt wird.
- 3. Münzenprüfer nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Hebel (3 und 7) nach ihrer Auslösung bis zum Einkassieren der Münze in der Arbeitslage verbleiben.
- 4. Münzenprüfer nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß der in Arbeitslage befindliche Hebel (3) vor der Prüfeinrichtung mittels des freien Endes (13) den Durchlaß durch den Münzenkanal für neu eingeworfene Münzen sperrt.
- 5. Münzenprüfer nach Anspruch ι bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß beim Bedienen der Ausgabevorrichtung bzw. beim Kassieren oder Aussortieren gesperrter Münzen die Hebel (3 mid 7) unter neuerlicher Kraftspeicherung (Spannen der Schraubenfeder 12) vermittels des Anschlages (11) oder durch Druck auf den Knopf (15) wieder in ihre Anfangslage zurückkehren.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEE0040711 | 1931-02-25 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE580093C true DE580093C (de) | 1933-07-05 |
Family
ID=46940726
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEE40711D Expired DE580093C (de) | 1931-02-25 | 1931-02-26 | Muenzenpruefer fuer Selbstverkaeufer zur Aussortierung von glattrandigen Falschmuenzen |
Country Status (2)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE580093C (de) |
| NL (1) | NL36513C (de) |
-
1931
- 1931-02-26 DE DEE40711D patent/DE580093C/de not_active Expired
-
1932
- 1932-02-12 NL NL60197A patent/NL36513C/xx active
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| NL36513C (de) | 1935-10-15 |
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