DE84773C - - Google Patents

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DE84773C
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toluidine
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C09DYES; PAINTS; POLISHES; NATURAL RESINS; ADHESIVES; COMPOSITIONS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; APPLICATIONS OF MATERIALS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • C09BORGANIC DYES OR CLOSELY-RELATED COMPOUNDS FOR PRODUCING DYES, e.g. PIGMENTS; MORDANTS; LAKES
    • C09B11/00Diaryl- or thriarylmethane dyes
    • C09B11/04Diaryl- or thriarylmethane dyes derived from triarylmethanes, i.e. central C-atom is substituted by amino, cyano, alkyl
    • C09B11/10Amino derivatives of triarylmethanes
    • C09B11/24Phthaleins containing amino groups ; Phthalanes; Fluoranes; Phthalides; Rhodamine dyes; Phthaleins having heterocyclic aryl rings; Lactone or lactame forms of triarylmethane dyes

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  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Investigating Or Analysing Biological Materials (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Bei weiterer Bearbeitung des im Haupt-Patent Nr. 48367 und dessen Zusatz-Patenten beschriebenen Verfahrens zur Darstellung von Farbstoffen durch Condensation von Fluorescei'nchlorid und substituirten Fluorescel'nchloriden mit fetten und aromatischen Aminen wurde gefunden, dafs sich auch das aus dem Sulfofmorescem, welches durch Kuppelung der ,8-Sulfophtalsäure mit Resorcin entsteht, darzustellende Sulfofluorescemchlorid sehr leicht mit fetten und aromatischen Aminen zu Farbstoffen vereinigen läfst.
Infolge der in diesen Farbstoffen enthaltenen Sulfogruppe besitzen dieselben ausgesprochenen Säurecharakter, lösen sich in wässerigen Alkalicarbonaten und werden durch Säuren gefällt. Zu ihrer Darstellung wird das Sulfofluorescei'nchlorid entweder mit den freien Basen bezw. mit deren salzsauren Salzen unter gleichzeitigem Zusatz von alkalisch wirkenden Reagentien, wie Kalk etc., bei Gegenwart von Chlorzink, oder mit den salzsauren Salzen der Basen unter Zusatz von Chlorzink, oder endlich mit den salzsauren Salzen der Basen ohne weiteren Zusatz bei 180 bis 2000C. zusammengeschmolzen. Die erhaltene Schmelze wird darauf mit verdünnter Salzsäure ausgelaugt, die Farbstoffsulfosäure abfiltrirt, in Soda gelöst und das Natronsalz durch Kochsalz gefällt.
Beispiele:
1. 10 Th. Sulfofluorescemchlorid werden mit 6 Th. salzsaurem Diäthylamin, 1,3 Th. Kalk und 4 Th. Chlorzink auf 180 bis 1900 C. erhitzt. Die Masse färbt sich dunkelkirschroth und nimmt Metallglanz an. Nach beendeter Umsetzung laugt - man die Schmelze mit verdünnter Salzsäure aus, löst die zurückbleibende Rhodaminsulfosäure in Soda und fällt aus der Lösung den Farbstoff mit Salz aus. Er bildet ein dunkelrothes Pulver, das sich leicht in Wasser auflöst. Säuren fällen die freie Sulfosäure aus. In heifsem Wasser, namentlich bei Zusatz von viel Salzsäure, ist dieselbe schwer löslich. Dies Sulforhodamin färbt blaustichiger wie das gewöhnliche Teträthylphtalsäurerhodamin und mit starker Fluorescenz.
2. ι ο Th. Sulfofluoresceinchlorid werden mit 10 Th. salzsaurem Anilin auf 190 bis 2000C. erhitzt. Die Schmelze färbt sich rasch tiefviolett und zeigt starken Bronzeglanz. Sie wird mit Salzsäure ausgelaugt, die abfiltrirte Sulfosäure des Phenylrhodamins in Soda gelöst und das Natronsalz durch Kochsalz gefällt. Der Farbstoff färbt blauviolett.

Claims (1)

  1. Patent-Ansprüche:
    i. Verfahren zur Darstellung von Farbstoffen der Rhodaminreihe, darin bestehend, dafs
    man in dem durch Patent Nr. 48367 und Zusätze geschützten Verfahren das Fluorescemchlorid ersetzt durch Sulfofluoresce'inchlorid, welches aus dem durch Kuppelung von Sulfophtalsäure und Resorcin . entstehenden Sulfofluorescem erhalten wird, und dasselbe in der Wärme auf fette und aromatische Amine einwirken läfst.
    Ausführung des unter 1. genannten Verfahrens unter Anwendung von Sulfofluoresce'inchlorid und Monoethylamin, Diäthylamin, Monomethylamin, Dimethylamin, Monoäthyl-o-toluidin, Anilin, o- und p-Toluidin, p-Phenetidin, a-Naphtylamin, Monoäthylanilin, Monomethylamin, Mesidin.
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