DE846061C - Vorrichtung und Verfahren zum Kreppen von Papier od. dgl. - Google Patents

Vorrichtung und Verfahren zum Kreppen von Papier od. dgl.

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DE846061C
DE846061C DEZ495D DEZ0000495D DE846061C DE 846061 C DE846061 C DE 846061C DE Z495 D DEZ495 D DE Z495D DE Z0000495 D DEZ0000495 D DE Z0000495D DE 846061 C DE846061 C DE 846061C
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DE
Germany
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paper
creping
creped
pressed against
cutouts
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DEZ495D
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English (en)
Inventor
Richard Mehlhorn
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Zellsloff Fabrik Waldhof AG
Original Assignee
Zellsloff Fabrik Waldhof AG
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Expired legal-status Critical Current

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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B31MAKING ARTICLES OF PAPER, CARDBOARD OR MATERIAL WORKED IN A MANNER ANALOGOUS TO PAPER; WORKING PAPER, CARDBOARD OR MATERIAL WORKED IN A MANNER ANALOGOUS TO PAPER
    • B31FMECHANICAL WORKING OR DEFORMATION OF PAPER, CARDBOARD OR MATERIAL WORKED IN A MANNER ANALOGOUS TO PAPER
    • B31F1/00Mechanical deformation without removing material, e.g. in combination with laminating
    • B31F1/12Crêping

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Paper (AREA)

Description

  • Vorrichtung und Verfahren zum Kreppen von Papier od. dgl. Gegenstand der Erfindung ist eine Vorrichtung zum Kreppen von Papier, Folien, z. B. aus Kunststoff ()der Metall, sowie anderem kreppfähigem Material und damit ausgeübte Verfahren.
  • Es ist bekannt. Papierbahnen dadurch mit quer zu ihrer Längsrichtung verlaufenden Kreppfalten zu ver-;ehen, daß man sie von Zylindern oder Walzen, über die sie geführt werden, durch angedrückte Schaber abnimmt, wobei sie durch den Widerstand, den die Schaberkante bietet, angestaucht werden. Dieses Verfahren wird wegen seiner maschinellen Einfachheit vielfach angewendet. Der zur Stauchung nötige Widerhalt des Papiers wird dabei vorzugsweise dadurch erzeugt, daß man es in feuchtem Zustand, gegebenenfalls unter Anwendung eine, Klebstoffzusattes, an die Zylinder- bzw. `Valzenoberfläche anpreßt. Stattdessen hat man auch versucht, daß Papier kurz vor Erreichung des Schabers entweder durch Vakuum an den mit feinen Löchern versehenen Zylinder anzusaugen oder mittels Druckluft anzudrücken. Anstatt die Schaberkante selbst zur Bildung der Kreppfalten zu verwenden, hat man auch vorgeschlagen, das Papier durch Absperren bzw. Verengen des über oder unter dem Schaber befindlichen Raumes aufzustauen oder es zwischen zwei Schabern, die eegeneinandergedrückt werden, bzw. hinter solchen Schabern vermittels langsamer laufender Bänder zu bremsen.
  • Ein großer Nachteil aller dieser Verfahren besteht in der Empfindlichkeit und schnellen Abnutzung der verhältnismäßig dünnen Schaberkanten und in der Notwendigkeit, zur Erzielung eines einwandfreien Erzeugnisses ihr genaues Anliegen über die gesamte Papierbreite jederzeit sicherzustellen. Dies zwingt zu dauernder Beaufsichtigung, öfterer Erneuerung und Anpassung bei entsprechender Betriebsunterbrechting.
  • Man hat daher versucht, sich von Schabern unabhängig zu machen. Eine Möglichkeit zur Kreppung der Werkstoffbahn dadurch, daß man sie ohne Schaber durch ein Walzenpaar zwischen zwei langsamer laufende Bänder einschiebt, besteht nur für verhältnismäßig steife Gebilde, z. B. Metallfolien, jedoch nicht für eine Papierbahn, da diese mangels genügender Knickfestigkeit ausweichen würde. Die bei Textilbahnen gegebene Möglichkeit, durch Kombination einer Walze mit einem Band, von denen der eine Teil elastisch nachgiebig ist und mit verminderter Geschwindigkeit läuft, eine Schrumpfung zu erzielen, muß bei Papier in der Regel ebenfalls ausscheiden, weil der erzielbare Grad der Kreppung nicht ausreichen würde. Eine für Papier geeignetere Lösung bietet der Vorschlag, die Kreppung in cler Weise zu bewirken, daß man die Papierbahn zwischen Walzen durchführt, die aus miteinander abwechselnden festen und losen Scheiben bestehen, wobei letztere finit geringerer Gesch-,vindigkeit umlaufen und so die Bahn bremsen. Dabei entstehen Kreppfalten einerseits heran Austritt zwischen den festen, anderseits beim Eintritt zwischen clie losen Scheiben entsprechend ileni Verhältnis ('er beiderseitigen Unilaufgescliw-incligkeit. blan erhält so eine Kreppung von streift@nartigeni Charakter.
  • Diese bekannte Arbeitsweise vermochte sich jedoch deshalb nicht einzuführen, weil die festen Scheiben als vortreibende Or;-ane in die losen Scheiben als bremsende Organe sowohl in ihrer l-orni als auch in ihrer Größe und Lage voneinander alili<iiigig sind, da beide gleichen Durchmesser besitzen und sich um die gleiche Achse drehen müssen. Dadurch ist insbesondere diejenige Öffnung, in die das Papier zwischen oben losen Scheiben eingeführt wird, in ihrer Lage und Gestalt unveränderlich festgelegt. Gerade die Lage aber und die Form dieser Öffnung sind bestimmend für den Charakter, insbesondere die Feinheit (der sich ausbildenden Kreppfalten.
  • Die vorliegende Ertindung schafft hier eiirr grun:?-sätzliche Abhilfe. Sie besteht darin, claß die treibenden und die bremsenden Teile Gier Vorrichtung unabhängig voneinander gestaltet sind, so ciaß insbesondere die Einlauföffnung zwischen den bremsenden Teilen nach Form und Lage unbeschränkt veränderlich ist. Hierdurch läßt sich die gewünschte Kreppung beliebig einstellen. Je enger beispielsweise die Einlauföffnung gehalten wird, desto feinere Kreppfalten werden bei einem gegebenen Ausgangsmaterial von bestimmter Dicke und Steifheit erzielt; eine weitere Beeinflussung des Kreppcharakters ist noch dadurch möglich, daß die Einlauföffnung gegenüber derjenigen Stelle, wo der zu kreppende @@'erkstc,ff v (m ('en vortreibenden Organen der Vorrichtung erfaßt wird, in der Laufrichtung im Sinne einer Vor- bzw. Nacheihing verlegt wird. Die das Papier od. dgl. erfassenden und vortreiben= den Organe können eine fortlaufende absatzweise Bewegung ausführen. Im ersteren Fall können sie aus Scheiben oder Bändern, im zweiten aus Schiebern, Greifern oder ähnlichen Mitteln bestehen. Sowohl der Vortrieb als auch die Bremsung des zii kreppenden Materials erfolgt vornehmlich durch Reihung. Werden die vortreibenden und bremsenden Organe hin schtlich der an ihnen auftretenden Reibung richtigi eingestellt, so werden, wie praktische Versuche gezeigt haben, dünne und dicke Papiere, Folien usw. mit hinsichtlich ihrer Feinheit regulierbaren Kreppfalten von hoher Gleichmäßigkeit und Schönheit versehen. Papier kann auf diese Meise rin feuchten -,vie auch im trockenen Zustand gekreppt werden.
  • Unterwirft man <las Papier od. dgl. zwei oder mehr :Arbeitsgängen mit der neuen Vorrichtung, wobei die Arbeitsrichtungen gegeneinander versetzt sind, so erzielt man ein allseitig dehnbares Pro@_lukt. Vorzugsweise wählt man zwei zueinander senkrechte Richtungen. Erfolgt hierbei die erste Kreppung in l@orm einer fortlaufenden Bahn, so ist vor der zweiten Kreppung eine Aufteilung in Forinate erforderlich, w()zu beispielsweise ein Querschneider beliebiger Art Verwendung finden kann.
  • Die in der Zeichnung wiedergegebenen Figuren enthalten in schematischer Form einige einfache Beispiele ("ei- neuen Vorrichtung.
  • Fig. i zeigt bei cr eine glatte 1@ liiclie, z. 13. eine Jletallplatte. Gegen diese wird eine zweite Flüche, z. B. ein federndes Stahlblatt b, angedrückt, etwa durch Drehen des Scharniers c in Pfeilrichtung. Die Fläche b besitzt, wie aus der Fig. 4 in Draufsicht zu erkennen ist, eine größere Zahl von Ausschnitten bzw. Unterbrecliungen d, durch welche eine Gruppe von schmalen Scheibeir e, die um die Achse j in Pfeilrichtung umlauten, s:> gegen die Fläche a angedrückt wird, daß das bei g einlaufende Papier od. dgl. in den Zwischenraum zwischen die beiden Flächen a und b gezogen bz-,v. geschoben wird. Ist der Druck zwischen a und h entwe','.er auf der ganzen Beriilirtnigsfläclie o_ler gegen c'eren Ende hin genügend groß, so wird die Weiterbewegung des Papiers verlangsamt, sog claß es sich zusammenstaucht und in gcki-eppteni Zustand aus . c'er Vorrichtung austritt.
  • Damit (las Papier od. dgl. von ('en sich drehenden Scheiben e mit Sicherheit erfaßt und weitergeschoben wird, sieht die Erfindung vor, daß deren Umfänge eine größere Oberflächenreibung gegenüber dein Papier besitzen als die glatte Fläche a. Beispielsweise können die Scheiben in an sich bekannter `'Weise am Umfang gerillt Oder mit Gummi, Gewebe ixl. dgl. belegt sein.
  • Die Scheiben können alle auf einer gemeinsamen Welle j aufgereiht sein, jedoch ist dies nicht unerläßlich. Besonders einfach wird die Bauart, wenn die Scheiben Teile einer Walze sind, die ain Umfang durch einzelne Rillen unterteilt ist, so daß Raum für die <ius einem Stück bestehende oder in einzelne Streifen bi aufgelöste Fläche h zur Verfügung steht. Letzteres geht besonders deutlich aus l@ig. 5 hervor, die einen Grundriß der in Fig. i und 4 gezeigten Vorrichtung darstellt. Man erkennt, wie die einzelnen Scheiben e#
    durch die Att:schnitte il <der Fl;iche b bzw. zwischen
    den einzelnen Streifen bi Iiindurcli mit der Fläche (r
    zur Berührung gebracht werden.
    Als Mittel zum Vortrieb <des Papiers od. dgl. können
    an @tclle v@in Scheiben auch Bänder Verwendung
    litulen, wie sie in F ig. z bei h angedeutet sind. Dieselbett
    I;itif(@ii älter Vifrtingsrollen 1)zw-. Walzen i und l,#. Bei
    der letzt( ren sind :lussl>arunzren i vorgesehen, u111
    Platz für (die I' I;icl;c 1. ztt lassen, die gegen die Fläche a
    angcc!rückt wird und ihrerseits entweder aus einem
    ciiizigeii, tnit Ausschnitten versehenen Stück bestellt
    (( der in Streifen, 1)r;ilite, ,gespannte Bänder od. (1l.
    anf`elö st ist.
    Fig. ,; l:il.it eilt Ausführungsbeispiel erkennen, bei
    ,dein <las VOrtreihen(le Organ keine umlaufende, son-
    <!ern (-ine liin und lier gellende Bewegung ausführt.
    1#a bestülit alt: einer Mebrzahl von Schiebern o, die
    <linrh I@szeiiter j@ liin und leer bewegt und gleichzeitig
    (lur(li i!ic I:@zcnter y abwechselnd an die Fläche a
    aw, gudrücki und iln- abgelioben w er d en, so 1a13
    eine
    Bewegung des Papiers od. dgl. durch
    (die V@irriditung entstellt. Die Schieber o können alle
    v((u cincni einzigen Exzenter P ()der von einer größeren
    Zahl derselben <tngctri(,l)en werden. hn letzteren
    Fall ki#imen die Exzenter gegeneinander versetzt sein,
    .t) daß t#iiic I'ha:et:versrhiehung entsteht. An Stelle
    vini l:@zentcrn kiinnen auch beliebige andere 'Mittel
    i111- l:rzcuguiig einer Irin und her gehenden Bewegung
    attgewan(a wer<!ct:. Bei u1- ist eine Gruppe gebogener
    1>r;ilitc an,gedeutut, (die gegen die FI<iche a angedrückt
    w-(#nlen, zu wcl(-hem Zweck sie 1>cispielsw@eise auf einer
    scliwenkbarun Aclisc u aufgereiht sind.
    Statt einer einzigen Gruppe von Vortriebs(irganen
    (ldteibcn, B;indum. `cliieloern usw.) können auch
    iilelirere v(rwcnil(@t werden. Fig. to 11111 1 7 stellen zwei
    (laliin`elieti(le \@@trianten iin Gnindriß dar. Bei Fig. f>
    arliciten je zwei `(lieilun @t und i_ gegeneinander.
    1)ic l I;ichcii. (teren _lufgal>e es ist. <las Papier od. dgl.
    zli 1)i-(#mseli uiid dadnrcli zti kreppen, können ent-
    slircc@ictt@ e!tcnfalls :\ inmetriscli ausgebildet sein, wie
    (lies hei n, und bi angedeutet ist. /t und /= sind die
    :\clisen, 11111 die sich die Antriebsscheiben drehen. In
    Vig. 7 sind die hciden
    et und e_
    gcgetieüla ti(lcr versetzt an@et,rdnet. so (Maß das zu
    kreppende Papier od. (1g1. einerseits zwischen den
    ,#clteiben c_ und der init Aussharun,gen versehenen
    1 Eiche i1-, an!er:cits zwisc licn den Scheiben et und der
    eiit@prechenl ans,gebildcten 1-liiche b erfaßt und dann
    zwischen deii FläcIien a und b gebremst wird.
    \1'e@etitlicli ist, (lab die bremsenden Teile unabhä n-
    gig \-()n (den vm-treibenden Teilen gestaltet und ein-
    stellbar sind und (1a13 insbesondere die Einlauföffnung
    zwiscli(tt (leii @ircmsen(Icn Teilen zum Zweck der
    l@ceintdussung der Krelipting veränderlich ist. Wird
    l@cispiel.wrise in F ig_ t <las Scharnier c in Pfeil-
    so daL (der Einlattf-
    winkel zwischen (1c1- II;irlie u und (der Fläche b ver-
    kleinert w-ircl, soi wird die Kreppung des Papiers
    feiner. hine weitere Beeinflussung der Kreppung tritt
    eile. wenn <lic Laffe (des `clt;trttiers nach oben oder
    ttttten verscliAhen wird, s() daß die Einlauföffnung
    zwiscli(ti (i itiicl /@ ini Verli;ihnis zur Lage <der Be-
    rü@nu@i@@li@ii< zwis(li(ti (lull -# clteiben c# 1111i1 (der 1 I;iclle c1-
    vor- oder zurückverlegt wird. Sinngemäß das gleiche tritt ein, wenn in Fig. z die Bremsfläche b eine Lageveränderung erfährt oder wenn in Fig. 3 das Gelenk n verlegt bzw. gedreht wird.
  • Der Erfindungsgegenstand beschränkt sich nicht auf die in der Zeichnung dargestellten Schemata, sondern läßt zahlreiche andere Ausführungstniigliclikeiten u. Je schmaler die antreibenden Organe bzw. die dazwischenliegenden Flächenteile a und b sind, desto gleichmäßiger fällt die Kreppung im Gesamtbild aus. Zwischen den antreibenden und bremsenden Teilen können auch freie Räume gelassen werden, in denen das Papier sich selbst überlassen wird. In diesem Fall wird der Streifencharakter der Kreppung besonders hervorgehoben.
  • Die neue Vorrichtung kann als selbständige Mascliine zum Veredeln von Papier od.dgl. durch Kreppung ausgeführt werden. Ihre Einfachheit in Aufbau und Wirkungsweise gestattet es aber auch, sie an beliebiger Stelle in Papiermaschinen einzubauen, wobei es il)r zustatten kommt, daß sie in der Lage ist, sowohl feuchtere als auch trockenere Bahnen ztt kreppen.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Vorrichtung zum Kreppen von Papier, Folie 0:ler sonstigem kreppfälligem Material, bei welcher (las Papier o1. dgl. in Bahnen oder Bogen an einzelnen Stellen seiner Breite in der Laufrichtung vorwärts getrieben, an anderen dazwischenlie,genden Stellen aber gebremst wird, dadurch gekeiiitzeichnet, daß die vortreibenden und bremsenden Teile unabhängig voneinander gestaltet sind. Vorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Einlauföffnung zwischen den bremsenden Teilen (a, b oder a, m) zum Zweck der Beeinflussung der Kreppung veränderlich ist. 3. Vorrichtung nach Anspruch i oder z, dadurch gekennzeichnet, daß die bremsenden Teile aus einer ortsfesten glatten Fläche (a) und einer dagegen andrückbaren, mit Ausschnitten versehenen oder in Streifen bzw. Linien (Drähte, Schnüre) aufgeteilten zweiten Fläche (b) bestehen. I. Vorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Vortrieb des zu kreppenden 'Materials durch eine Gruppe umlaufender Scheiben (e) ((der Bänder (h) erfolgt, die durch die Ausschnitte bzw. zwischen den Streifen der zweiten 1, kicke gegen die erste Fläche andrückbar sind. d. Vorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Vortrieb des zu kreppenden Materials durch eine Gruppe hin und her bewegter Schieber (der Greifer (o) erfolgt, die bei ihrer \-orwiirtsbewegttng durch die Ausschnitte bz,#v. zwischen den Streifen der zweiten Fläche gegen die erste Fläche angedrückt, bei ihrer Rückwärtsbewegung aber abgehoben werden. ' 6. Vorrichtung nach Anspruch i oder z, da(Ittrelt gekennzeichnet, daß die bremsenden Teile aus zwei ortsfesten, mit Ausschnitten versehenen oder in Streifen bzw. Linien aufgeteilte, gegebenenfalls gegeneinanderdrückbaren Flächen (ei, b liier <r, u1-) bestehen und daß der Vortrieb (durch zwei Grüppen beweglicher Organe (e, h, o) (Scheiben, Bänder, Schieber, Greifer) erfolgt, die entweder durch die Ausschnitte bzw. zwischen den Streifender Flächen gegeneinander oder gegen je eine der beiden Flächen andrückbar sind. Papier, Folie oder sonstiges kreppfähiges Material, dadurch gekennzeichnet, daß es mit einer Vorrichtung nach Anspruch i bis 6 gekreppt ist. B. Verfahren zur Herstellung von allseitig dehnbarem Papier od. dgl., dadurch gekennzeichnet, daß mit einer Vorrichtung nach Anspruch i bis 6 gekrepptes Papier od. dgl. gegebenenfalls nach Aufteilung in Formate einer zweiten Kreppung beliebiger Art unterworfen wird, die in einer zur ersten Kreppung versetzten, vorzugsweise senkrechten Richtung verläuft. 9. Verfahren zur Herstellung von allseitig dehnbarem Papier od. dgl., dadurch gekennzeichnet, daß gekrepptes oder gefälteltes Papier od. dgl. bekannter Art, z. B. mittels Schaber gekrepptes Papier, gegebenenfalls nach Aufteilung in Formate einer Kreppung mit einer Vorrichtung nach Anspruch i bis 6 in einer zur ersten Kreppung bzw. Fältelung versetzten, vorzugsweise senkrechten Richtung unterworfen wird. io. Vorrichtung zur Ausführung des Verfahrens nach Anspruch 8 oder g, gekennzeichnet durch zwei hintereinandergeschaltete Vorrichtungen, von denen mindestens eine nach Anspruch i bis 6 ausgebildet ist, vorzugsweise mit zueinander versetzten Arbeitsrichtungen und gegebenenfalls unter Zwischenschaltung einer Querschneidevorrichtung beliebiger Art.
DEZ495D 1942-08-07 1942-08-07 Vorrichtung und Verfahren zum Kreppen von Papier od. dgl. Expired DE846061C (de)

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DEZ495D DE846061C (de) 1942-08-07 1942-08-07 Vorrichtung und Verfahren zum Kreppen von Papier od. dgl.
DK210943A DK67710C (da) 1942-08-07 1943-08-04 Apparat til tværkrepning af papir, folie eller andre krepbare materialer.

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DE846061C true DE846061C (de) 1952-08-07

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DK (1) DK67710C (de)

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1274862B (de) * 1961-03-22 1968-08-08 Richard Rhodes Walton Verfahren und Vorrichtung zum ueber die Breite gleichmaessigen Laengsverdichten einer flachen oder strangfoermigen Materialbahn
EP0268304A2 (de) * 1986-11-20 1988-05-25 R. Richard Walton Maschine und Verfahren zur Bearbeitung von Bahnen mittels longitudinalen Zusammendrückens

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DE1274862B (de) * 1961-03-22 1968-08-08 Richard Rhodes Walton Verfahren und Vorrichtung zum ueber die Breite gleichmaessigen Laengsverdichten einer flachen oder strangfoermigen Materialbahn
EP0268304A2 (de) * 1986-11-20 1988-05-25 R. Richard Walton Maschine und Verfahren zur Bearbeitung von Bahnen mittels longitudinalen Zusammendrückens
EP0268304A3 (de) * 1986-11-20 1989-10-18 R. Richard Walton Maschine und Verfahren zur Bearbeitung von Bahnen mittels longitudinalen Zusammendrückens

Also Published As

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DK67710C (da) 1948-09-27

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