DE653011C - Vorrichtung zum Aufkleben von Streifenabschnitten auf stetig laufende Bahnen aus Papier o. dgl. - Google Patents

Vorrichtung zum Aufkleben von Streifenabschnitten auf stetig laufende Bahnen aus Papier o. dgl.

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DE653011C
DE653011C DEA76410D DEA0076410D DE653011C DE 653011 C DE653011 C DE 653011C DE A76410 D DEA76410 D DE A76410D DE A0076410 D DEA0076410 D DE A0076410D DE 653011 C DE653011 C DE 653011C
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paper web
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65HHANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL, e.g. SHEETS, WEBS, CABLES
    • B65H37/00Article or web delivery apparatus incorporating devices for performing specified auxiliary operations

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  • Replacement Of Web Rolls (AREA)

Description

  • Vorrichtung zum Aufkleben von Streifenabschnitten auf stetig laufende Bahnen aus Papier o. dgl. Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Aufkleben von Streifenabschnitten auf stetig laufende Bahnen aus Papier o. dgl., insbesondere zum Aufkleben von gummierten Verschlußstreifen auf Papierbahnen in Rotationsdruckmaschinen. Hierbei wird der Streifen derart auf die Papierbahn geklebt, daß er über ihre Kante hinausragt, so daß der vorstehende Teil nachher umgefaltet und an der Papierbahn festgeklebt werden kann, damit die aus der Papierbahn hergestellte Zeitung oder Zeitschrift nicht geöffnet werden kann, ohne den Verschlußstreifen zu beschädigen.
  • Es sind bereits Vorrichtungen zum Aufkleben von Streifen auf stetig laufende Papierbahnen bekannt, bei denen eine Streifenbahn, von welcher die Streifenabschnitte abzureißen sind, der laufenden Papierbahn bzw. den von dieser abgetrennten gefalzten Werkstücken -- Zeitungen - mit einer geringeren Geschwindigkeit als derjenigen des Werkstückes zugeführt und zwischen zwei beiderseits der Papierbahn gegenüberliegende, stetig umlaufende Abreißorgane eingeführt wird, die mit zusammenwirkenden Zylinderflächen versehen sind, deren Geschwindigkeit und Bewegungsrichtung gleich denjenigen der laufenden Bahn sind, so daß durch die Abrißorgane Streifenabschnitte abgerissen und gleichzeitig auf die Papierbahn aufgepreßt werden. Hierbei wird jedoch der Streifen vor dem Einführen zwischen die Abreißorgane in der Querrichtung gebogen und mit der Länge der einzelnen Streifenstücke entsprechend angebrachten Querlochungen versehen. Das Biegen der Streifenbahn in der Querrichtung hat nun zur Folge, daß der Streifen faltig wird und sich infolgedessen unter Umständen so stark verzieht, daß er einreißt; diese Gefahr wird durch die vorhergehende Lochung in der Querrichtung noch stark erhöht. Um diese Gefahr zu vermindern, muß daher für den Streifen sehr hochwertiger, fester' Werkstoff verwendet werden, wodurch natürlich Mehrkosten bedingt sind.
  • Die genannten Nachteile werden nun gemäß der Erfindung dadurch vermieden, daß in einem der Breite der abzureißenden Streifenabschnitte entsprechenden Abstand vor dem Treffpunkt der Streifenbahn mit der Papierbahn ein feststehendes Abreißmesser vorgesehen ist, durch das die Streifenbahn, die der einen Seite der Papierbahn ohne vorhergehende Lochung und ohne Biegung in der Querrichtung zugeführt wird, in Streifenabschnitte unterteilt wird. Infolge der 'Anordnung des Abreißmessers erübrigt sich ein vorheriges Lochen der Streifenbahn, wodurch die Gefahr ihres Einreißens beseitigt ist, so daß für die Streifenbahn entsprechend schwächerer und billigerer Werkstoff verwendet werden kann.
  • Auf der Zeichnung ist ein Ausführungsbespiel der Erfindung schematisch in den Abb-:-: und 2 veranschaulicht.
  • Die laufende Papierbahn i- bewegt sich gleichförmiger Geschwindigkeit in der Ric@itung des Pfeiles. Sie kann beispielsweisg eine in einer Rotationsdruckmaschine bedruckte Papierbahn sein, die über einen Falztrichter gezogen wird, an dessen unterem Ende sie zwischen zwei Walzen hindurchläuft, deren Achsen senkrecht auf die Ebene der- Zeichnung stehen und zwischen denen sie zusammengefaltet hindurchläuft. Die dargestellte Kante der gefalzten Papierbahn i stellt somit senkrecht auf der Ebene der Zeichnung und läuft zwischen zwei walzenförmigen Abreißorganen ,3 und q. hindurch, die in der Richtung der Pfeile umlaufen. nie Walze 3 hat eine segmentförmige Erhöhung 5, deren zylindrische Oberfläche 6 ebenso wie die Oberfläche der Walze q. genau die gleiche lineare Geschwindigkeit wie die Papierbahn i hat, so daß die Abreißwalzen kein Verziehen der Bahn i verursachen. Eine Papierstreifenbahn 7, die bei ihrer Einführung zwischen die Walzen 3 und .4 weder perforiert ist noch einen Klebemittelbelag hat, wird mittels einer Anzahl Walzen gefördert, die in einem hauptsächlich aus zwei Backenplatten 8 bestehenden Rahmenwerk gelagert sind. Zuerst gelangt der Streifen 7 über eine Führungswalze 9 in ein aus der Formwalze io und Gegendruckwalze i i bestehendes Druckwerk, in dem er mit einem Reklameaufdruck o. dgl. versehen werden kann. Der Formwalze io wird Farbe aus einem Farbbehälter 12 über die Walzen 13, 14 zugeführt. Danach läuft die Streifenbahn 7 über eine Einstellwalze 15 und eine Führungswalze 16 und legt hierbei einen so langen Weg zurück, daß die Farbe Zeit zum Trocknen hat, ehe die Streifenbahn 7 zwischen eine Leimwalze 17, der stetig Leim aus einem Kasten 18 mittels einer Walze i9 zugeführt wird, und eine Gegendruckwalze 2o gelangt. Von hier kommt die Streifenbahn zwischen Förderwalzen 21, 22 und wird dann über ein Abreißmesser 23 nach unten zwischen die Abreißwalzen :4 und 3 weitergeführt. Zwischen dem Abreißmesser 23 und den Abreißwalzen 3, 4 können natürlich beispielsweise als Finger o. dgl. ausgebildete Leitmittel für die Streifenbahn 7 vorgesehen sein. Die Walzen 11, 15, 16, 2o und 22 können frei drehbar sein, während die Formwalze io;'die Leimwalze 17 und die Förderwalze 2i von außen angetrieben werden und miteinander durch ein an der Außenseite des Rahmens 8 angebrachtes Getriebe verbunden. sind. Z. B. ist zwischen der Leimwalze 17 und der Förderwalze 2i ein Zahnrad ?.1. angeordnet.
  • Wenn z. B. jedesmal, wenn eine Seite der .Zeitung vorbeiläuft, ein Papierstreifen auf die laufende Papierbahn aufzukleben ist, so '-.-uß die Fördergeschwindigkeit der Streifen-'bahn 7 derart der Laufgeschwindigkeit der Papierbahn i angepaßt werden, daß das Verhältnis zwischen diesen Geschwindigkeiten gleich dem Verhältnis zwischen' der Länge eines Versiegelungsstreifens und der Länge einer Zeitungsseite sei.
  • Mittels der Einstellwalze 15 wird die Vorderkante der Streifenbahn 7 im voraus so eingestellt, daß sie zwischen die Walze .4 und die Vorderkante des Segments 5 hineingelangt, sobald diese anfangen, die Papierbahn i zwischen sich zu fassen. Da die Oberfläche der Walze 4. und die Oberfläche 6 des Segments 5 eine größere lineare Geschwindigkeit haben als die Streifenbahn 7, wird von dieser ein Stück am Messer 23 abgerissen, und der abgerissene Streifen wird während seines Weiterlaufes durch die Zylinderflächen d. und 6 an die Papierbahn i angepreßt.
  • Damit die Streifenbahn 7 sich nicht an der Förderwalze .2i festklebt, können diese und die Leimwalze 17 mit ringförmigen Aussparungen versehen sein, die gegeneinander derart axial verschoben sind, daß eine Erhöhung der Leimwalze 17 einer Aussparung der Förderwalze 2i entspricht, so daß diese nicht mit dem Leim in Berührung kommt.
  • Um das spätere Umbiegen des abgerissenen Streifenabschnittes beim Verschluß der Zeitung zu erleichtern, kann die Walze 3 neben der Erhöhung 5 und außerhalb der Kante der Papierbahn i mit einem Werkzeug zum Schwächen des Querschnitts des Streifens, z. B. einem Perforier- oder Rillenmesser, und die Walze q, mit einer entsprechenden Stahlfläche bzw. Spur versehen sein, so daß der Papierstreifen 7 an der Umbiegestelle geschwächt oder gebogen wird.
  • Die Breite des Vorsprungs 5 soll natürlich mindestens gleich der Länge eines Streifenstückes sein, damit der abgerissene Streifenabschnitt über seine ganze Länge gegen die Papierbahn i gedrückt wird. Je nach den verwendeten Geschwindigkeiten und der Anzahl der anzuklebenden Streifenabschnitte kann die Walze 3 natürlich mit solchen Erhöhungen in verschiedener Anzahl versehen sein. In dem vorliegenden Fall ist nur eine Erhöhung gewählt, damit der Durchmesser so klein wie möglich wird, während die Walze q. mit bedeutend kleinerem Durchmesser ausgeführt ist.
  • Wenn es erwünscht ist, die Zeitung sowohl oben wie unten zu verschließen, ist es möglich, dies in folgender Weise zu ermöglichen. Abb. -2 zeigt die Papierbahn i nach Verlassen der oben beschriebenen, in der Abb. i wiedergegebenen Vorrichtung und nach Faltung längs dem Rücken 2,5. Die Verschlußstreifenabschnitte 26 ragen seitlich über die offene Kante der Papierbahn i heraus, und zwar gerade zwischen je zwei aufeinanderfolgenden Zeitungsseiten, deren Druckfelder mit 27 bezeichnet sind. Wenn dann die Zeitungen später in der Maschine an den Trennlinieil A-A, 13-B aufgeschnitten Nverden, werden die Streifen 26 an diesen Linien der Länge nach geteilt, so daß die "Leitung sowohl oben wie unten durch Streifen versiegelt werden wird, deren Breite die Hälfte von derjenigen der dargestellten Streifen 26 beträgt. Da in dieser Weise der Abstand zwischen den Streifen 26 überall der gleiche ist, können die Streifen mittels einer Vorrichtung aufgeklebt werden, deren Abreißwalze 3, wie in Fig. i dargestellt ist, nur einen Vorsprung 5 besitzt.
  • Es ist aber auch möglich, mit einem einzigen Streifen die Zeitung derart zu verschließen, <laß sie nicht einmal teilweise geöffnet werden kann, nämlich wenn inan mit dein Festkleben des freien Streifenendes so lange wartet, bis die Zeitung fertig geschnitten und in üblicher Weise in der Mitte auf Halbseitenformat gefalzt ist, so daß die erste Seite überall nach außen gekehrt ist. Wenn man dann das Streifenende umbiegt, wird es, wenn der Streifen zuerst an der ersten Seite oben festgeklebt wurde, auf der andern Seite der Zeitung die erste Seite unten treffen, wodurch es unmöglich wird; die Zeitung zu öffnen, ohne den Verschluß zti beschädigen.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Vorrichtung zum Aufkleben von Streifenabschnitten auf stetig laufende Bahnen aus Papier o. dgl., insbesondere zum Aufkleben von gummierten Verschlußstreifenabschnitten auf Papierbahnen in einer Rotationsdruckmaschine, bei der eine Streifenbahn der laufenden Papierbahn mit einer kleineren Geschwindigkeit als derjenigen der Bahn stetig zugeführt und -zwischen zwei beiderseits der Papierbahn gegenüberliegende;, stetig umlaufende Abreißorgane eingeführt wird, die mit zusammenwirkenden Zylinderflächen versehen sind, deren Geschwindigkeit und Bewegungsrichtung gleich derjenigen der laufenden Bahn sind, so daß durch die Abreißorgane Streifenabschnitte abgerissen und gleichzeitig auf die Papierbahn aufgepreßt werden, dadurch gekennzeichnet, daß in einem der Breite der abzureißenden Streifenabschnitte (26) entsprechenden Abstand vor dem Treffpunkt der Streifenbahn (7) mit der Papierbahn (i) ein feststehendes Abreißmesser (23) vorgesehen ist, durch das die Streifenbahn (7), die ohne vorhergehende Perforierung und ohne Verbiegung in der Querrichtung der einen Seite der Papierbahn zugeführt wird, in Streifenabschnitte unterteilt wird. a. Vorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß das eine Abreißorgan (3) einen oder mehrere zylindersegmentförmige Vorsprünge (5) hat, die in gewünschten Zeitabständen mit der laufenden Papierbahn (i) und der Streifenbahn (7) in Eingriff kommen. 3. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß das andere Abreißorgall (4.) ein Zylinder ist, der einen kleineren Halbmesser hat als die zylindersegmentförmigen Vorsprünge (5) und an derjenigen Seite der Papierbahn (i) angeordnet ist, an der die Streifenbahn (7) zugeführt wird. d.. Vorrichtung nach Anspruch i, bei der die abgerissenen und auf die Zeitungspapierbahn aufgeklebten Streifenabschnitte zwecks Verschließens der Zeitung um die offene Seitenkante der Zeitung o. dgl. gebogen werden, dadurch gekennzeichnet, claß der Streifenabschnitt (26) auf die laufende bedruckte Papierbahn (i) gerade zwischen zwei Zeitungsseiten aufgeklebt wird, so daß er später beim Abschneiden der einzelnen Zeitungsexemplare der Länge nach geteilt wird, um die Zeitung o. dgl. sowohl oben wie unten zu verschließen. 5. Vorrichtung nach den Ansprüchen i bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Streifenabschnitt (26), nachdem er an seinem einen Ende festgeklebt ist, an seinem anderen linde erst nach dem Falzen der Zeitung o. dgl. auf Halbseitenformat festgeklebt wird, so daß dieselbe in zusammengelegtem Zustand durch die Streifenabschnitte (26) festgehalten wird.
DEA76410D 1935-03-05 1935-07-05 Vorrichtung zum Aufkleben von Streifenabschnitten auf stetig laufende Bahnen aus Papier o. dgl. Expired DE653011C (de)

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DEA76410D Expired DE653011C (de) 1935-03-05 1935-07-05 Vorrichtung zum Aufkleben von Streifenabschnitten auf stetig laufende Bahnen aus Papier o. dgl.

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DE (1) DE653011C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE102004044047A1 (de) * 2004-09-09 2006-03-30 Planatol Klebetechnik Gmbh Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung eines mehrseitigen Druckprodukts

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE102004044047A1 (de) * 2004-09-09 2006-03-30 Planatol Klebetechnik Gmbh Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung eines mehrseitigen Druckprodukts

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