DE830757C - Fersenschluss-Buegelmaschine - Google Patents

Fersenschluss-Buegelmaschine

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Publication number
DE830757C
DE830757C DESCH3493A DESC003493A DE830757C DE 830757 C DE830757 C DE 830757C DE SCH3493 A DESCH3493 A DE SCH3493A DE SC003493 A DESC003493 A DE SC003493A DE 830757 C DE830757 C DE 830757C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
jaws
shape
pressure
screws
heel
Prior art date
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Expired
Application number
DESCH3493A
Other languages
English (en)
Inventor
Wilhelm Naegel
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Hanke & Co Schuhmaschinen
Original Assignee
Hanke & Co Schuhmaschinen
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Filing date
Publication date
Application filed by Hanke & Co Schuhmaschinen filed Critical Hanke & Co Schuhmaschinen
Priority to DESCH3493A priority Critical patent/DE830757C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE830757C publication Critical patent/DE830757C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A43FOOTWEAR
    • A43DMACHINES, TOOLS, EQUIPMENT OR METHODS FOR MANUFACTURING OR REPAIRING FOOTWEAR
    • A43D11/00Machines for preliminary treatment or assembling of upper-parts, counters, or insoles on their lasts preparatory to the pulling-over or lasting operations; Applying or removing protective coverings

Landscapes

  • Footwear And Its Accessory, Manufacturing Method And Apparatuses (AREA)

Description

  • Fersenschluß-Bügelmaschine Maschinen zum Bügeln des Fersenschlusses sind bekannt. Bei der einen Art dieser Maschinen wird nur der hintere Teil, bei der anderen Art werden nur die beiden Seiten des Fersenschlusses gebügelt.
  • Es sind auch Maschinen bekanntgeworden, bei denen beide Arbeitsgänge meiner Maschine vereinigt werden. Bei diesen Maschinen zeigte sich jedoch der Nachteil, daß nicht immer das Bügeln des Fersenschlusses, also des hinteren Teiles und der beiden Seiten, zugleich, allen Ansprüchen genügte. Die Mannigfaltigkeit des zu bügelnden Schuhwerks und <der hierzu erforderlichen Bügelformen bedingt eine .jeweilige ganz besonders sorgfältige Einstellung der Maschine gerade auf diese Form, wenn das fehlerfreie Bügeln des Fersenschlusses gewährleistet sein soll. Trotz der sorgfältigen Einstellung kam ein fehlerhaftes Bügeln bei diesen Maschinen vor. Das hatte seine Ursache zum Teil darin, daB die Anpreßbacken für das gleichzeitige seitliche Bügeln in bezug auf die verschiedenartigsten Bügelformen nicht mit der nötigen Genauigkeit eingestellt werden konnten bzw. wurden. Waren diese AnpreB-backen aber wirklich genau eingestellt, so konnte es vorkommen, daß der hintere Teil des Fersenschlusses dann nicht mehr den zum Bügeln notwendigen Druck bekam und dann hier Fehlstellen auftraten.
  • Die Aufgabe der Erfindung ist es, diese Mängel zu beseitigen und die Gesamteinstellung der Maschine zu vereinfachen. Dadurch wird der Ausfall der Arbeit bedeutend verbessert und die Arbeitszeit wesentlich herabgesetzt.
  • Zur Lösung diese rAufgabe schlägt die Erfindung vor, folgende Elemente zusammenwirken zu lassen: r. eine in ihrer Höhenlage und in ihrer waagerechten Verschiebbärkeit einstellbare elektrisch beheizte Bügelform, 2. allseitig bewegbar gelagerte und in ihrer Entfernung zur Bügelform einstellbare Anpreßbacken, 3. einer in ihrer Länge verstellbaren Ledergummiban.dage.
  • Die Zeichnung veranschaulicht ein Ausführungsbeispiel der Erfindung. Es zeigt in schematischer Darstellung Abb. 1 die Seitenansicht einer Fersenschluß-Bügelmaschine, Abb. 2 die Vorderansicht dieser Maschine, Abb. 3 eine Teilansicht, die allseitig gelenkige Lagerung der Anpreßbacken darstellend.
  • Die Bügelform 1 (Abt. 2) sitzt mit ihrem dornartigen Zapfen 25 in der Muffe 18 des rechtwinklig ausgebildeten, zumTeil geschlitztenTrägerstüekes4 und kann durch Verschieben in der Muffe 18 nach oben oder unten in der gewünschten Höhe zu den Anpreßbacken 15 (Abt. 1, 2) eingestellt und in dieser Höhenlage durch die Feststellschraube 16 fixiert werden. Der waagerechte Teil des Trägerstückes 4 ist z. B. geschlitzt ausgebildet, um das Trägerstück 4 auf dem Schiebebolzen 5 zwecks Einstellung des jeweilig erforderlichen Anpreßdruckes der Bügelform 1 an den Fersenteil leicht verschieben und durch Schraube 19 wieder auf dem Bolzen 5 festklemmen zu können.
  • Der Handhebel 2 ist am Kopf 26 des Maschinenarmes 24 im Punkt 2o angelenkt und steht mit dem Schiebebolzen 5 im Eingriff. Bewegt man den Hebel 2 in Pfeilrichtung, so wird der Schiebebolzen 5 in den Kopf 26 hineingezogen. bis das Trägerstück .4 an ihm anliegt. Dieser Anschlag des Trägerstückes 4 am Kopf 26 begrenzt zugleich den von der Bügelform 1 durch Handgriff 2 ausgeübten Anpreßdruck der Bügelform 1 auf den gegen die Ledergummibandage 3 anliegenden Fersenteil des Schuhes beim Bügeln des hinterer' Fersenteiles.
  • Das gleichzeitige Bügeln der beiden Seiten des Fersenschlusses erfolgt durch die an sich bekannten Anpreßbacken 15. Die Anpreßbacken 15 tragen die schleifenförmig um sie herumgelegte Ledergummibandage 3 (vgl. Abb. 1), wobei sich die Schleife, bei auf die Bügelform aufgestecktem Schuh, um den hinteren Fersenteil herumlegt. Die vorderen Bandagenenden sind um die Anpreßbacken 15 schleif enförmig'herumgeführt und dort befestigt, wie Abb. 1 zeigt. Um die Bandagenlänge einstellen zu können, ist auf den beiden Anpreßbacken 15 eine Spannvorrichtung vorgesehen, die aus den Spannbolzen 27 und den mit diesen in-Verbindung stehenden Spannschrauben 22 besteht. Werden die Schrauben 22 angezogen, so drücken sie gegen die Spannbolzen 27 und verkürzen so die wirksame Bandagenlänge.
  • Von allergrößtem Werte für das einwandfreie gleichzeitige Bügeln des hinteren Fersenteiles und der beiden Seiten des Fersenschlusses ist es, daß die Anpreßbacken 15 sich schnell, leicht und sicher der jeweils zur Anwendung gelangenden Bügelform anpassen und dem gewünschten Druck entsprechend einstellen lassen. Das wird unter Verwendung an sich bekannter mit Sperrihebeln 9 versehener Kniegelenke 1o dadurch erreicht, daß die beiden AnpreBbacken 15 eine weitgehende gelenkige und doch feste Lagerung erfahren, wie dies weiter unten beschrieben ist. Das Kniegelenk besteht aus den Hebeln 12, die im Lager 28 der Maschine in den Punkten 29 drehbar gelagert sind. In den Anlenkungspunkten 1o sind die Kniegelenksperrhebel 9 angelenkt. Gleichzeitig greift an den Punkten ro die Zugfeder 33 an. Die beiden Sperr- und Kniegelenkhebel 9 sind durch die Gelenkachse 35 verbunden. An dieser Gelenkachse 35 greift auch die Zugstange 8 an, die in der Führung 34 sich führt. Im Punkt 39 der Zugstange 8 ist der Handhebel 7 angelenkt. Sein hinteres Ende ist in der Achse 32 des Gabelstückes 30 drehbar gelagert. Das Gabelstück 30 ist im Punkt 3i am Maschinengestell angelenkt. Außerdem greift an der Zugstange 8 die Kette 6 an, die mit einem Fußhebel, der hier nicht gezeichnet wurde, in gelenkiger Verbindung steht. Um die Anpreßbacken 15 weitgehend gelenkig und doch feststellbar zu lagern, ist im Ausführungsbeispiel der Abb. 3 folgende Bauart gewählt worden.
  • In die freien Enden der Kniegelenkhebel 12 sind die Winkelstücke 13 drehbar und durch Sehrauben 21 feststellbar eingesetzt. Am anderen Ende dieser Winkelstücke 13 erfolgt in diesen die drehbare Lagerung der Backenträger 23. Die Einstellung dieser Backenträger 23 wird durch die Feststellschrauben 36 gesichert. Die Anpreßbacken 15 sind mit den Befestigungslappen 37 versehen, mit denen die Backen 15 am Backenträger 23 in der Achse 14 kipp- und feststellbar gelagert sind. Die Lappen 38 der Backenträger 23 tragen die durch Gegenmutter gesicherten Schrauben 17, die nicht nur die Neigungseinstellung der Anpreßbacken 15 gegen den beim Bügeln auftretenden Anpreßdruck sichern, sondern auch gleichzeitig zur Feineinstellung der Neigung der Anpreßbacken i_5 gegen die Bügelform 1 benutzt werden können.
  • Die Entfernungseinstellung der Anpreßbacken 15 zur Bügelform 1, die in bezug auf die Lederstärke erfolgt, wird durch die am unteren Ende der Kniegelenkhebel 12 angeordneten Schrauben 11 vorgenommen.
  • Nach Lösen der Schrauben 21 kann man die Anpreßbacken 15 in waagerechter Ebene schwenken. Nach Lösen der Schrauben 36 kann die Schwenkung der Anpreßbacken 15 in senkrechter Ebene erfolgen. Die Neigung der Anpreßbacken 15 zur Bügelform 1 kann nach Lösen der Schrauben 14 und 17 beliebig vorgenommen werden. Die Entfernung der Anpreßbacken zur Bügelform 1 wird für alle praktisch vorkommenden Fälle durch die Schrauben 11 am Kniegelenk geregelt. Die Einstellung der Bandagenlänge durch Schrauben 22 in Verbindung mit der einstellbaren Höhenlage und waagerechten Verschiebbarkeit der Bügelform 1 durch Trägerstück 4, gewährleistet die einwandfreie Regelung der Druckverhältnisse beim Bügeln des Fersenschlusses.
  • Nach dem Einstellen aller oben beschriebenen Teile auf den zu bügelnden auf die beheizte Bügelform aufgeschobenen Schuh wird zunächst der Handhebel 2 in Pfeilrichtung bis zum Anschlag des Trägerstückes 4 an den Maschinenkopf 26 nach vorn gezogen. Hierdurch beginnt bereits das Bügeln des hinteren Fersenteiles. Sofort darauf wird der an der Kette 6 angelenkte Fußhebel getreten. Die Hebel 9 strecken sich und pressen über das Kniegelenk die Anpreßbacken 15 an die Bügelform i an, wodurch gleichzeitig das Bügeln der beiden Seiten des Fersenschlusses erfolgt. Durch das Strecken der Hebel 9 ist das Kniegelenk gesperrt.
  • Nach erfolgtem Bügeln wird der Handgriff 7 angehoben, die Backen 15 lösen sich von der Bügelform ab. Der Handgriff 2 wird wieder zurückgelegt und der gebügelte Schuh von der Form abgenommen. Schnell, leicht und sicher läßt sich die Fersenschluß-Bügelmaschine allen vorkommenden Verhältnissen mit einfachen Mitteln anpassen. Eine Verbesserung des Ausfalls der Arbeit und eine wesentliche Herabsetzung der Arbeitszeit wird gewährleistet.

Claims (7)

  1. PATENTA'.VSPRÜCHE: i. Fersenschluß-Bügelmaschine mit elektrisch beheizter und waagerecht verschiebbar gelagerter Bügelform und an diese sich anlegende, z. B. durch Kniegelenke bewegte Anpreßbacken mit Ledergummibandage, dadurch gekennzeichnet, daß eine in ihrer Höhenlage und in ihrer waagerechten Verschiebbarkeit einstellbare elektrisch beheizte Bügelform (i), mit allseitig gelenkig und feststellbar gelagerten und in ihrer Entfernung zur Bügelform (i) einstellbaren Anpreßbacken (15) und einer in ihrer Länge verstellbaren Ledergummibandage (3) zusammenwirken.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Bügelform (i), die mit ihrem Dorn (25) höheneinstellbar in der mit Feststellschraube (16) versehenen Muffe (18) des geschlitzten Trägerstückes (4) sitzt, das auf dem Schiebebolzen (5) vermittels Schraube (i9) festgeklemmt ist, durch den im Kopf (26) des Maschinenarmes (24) gelagerten, durch Handhebel (2) verschiebbaren Schiebebolzen (5) betätigt wird, wobei der Anpreßdruck der Bügelform (i) an die Hinterpartie des Schuhes durch Einstellung des geschlitzten Trägerstückes (4) auf dem Schiebebolzen (5) erfolgt, bis dieses am Kopf (26) zur Anlage kommt.
  3. 3. Fersenschluß-Bügelmaschine nach Ansprüchen i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß in die Kniegelenkhebel (12) Winkelstücke (13) verdrehbar und durch Schrauben (21) feStstellbar eingesetzt sind, in den freien Enden dieser Winkelstücke (13) die Träger (23) für die Anpreßbacken verdrehbar und durch Schrauben (36) feststellbar gelagert sind, und die schwenk-und feststellbare Lagerung der Anpreßbacken (15) in der Schwenkachse (14) des Trägerstückes (23) erfolgt, und die Neigung der Anpreßbacken (15) zur Bügelform (i) durch die in Backenträgern (23) angeordneten Feststellschrauben bestimmt und gesichert ist.
  4. 4. Vorrichtung nach Ansprüchen i bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß statt der einzelnen Gelenkteile zur Herbeiführung der allseitigen Schwenkbarkeit der Backen (15) Kugelgelenke, die feststellbar sind, angewendet werden.
  5. 5. Vorrichtung nach Ansprüchen i bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Einstellung der Anpreßbacken (15) für die jeweilige Lederstärke durch die an den Kniehebelgelenken (io) vorgesehene Stellschrauben (i i) erfolgt.
  6. 6. Fersenschluß-Bügelmaschine nach Ansprüchen i bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Länge der Bandage (3) durch Verstellen der Regulierschrauben (22), die auf den Backen (15) sitzen, vermittels Spannungsbolzen (27) erfolgt.
  7. 7. Vorrichtung nach Ansprüchen i bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß der untere Handhebel (7) über eine Kette (6) mit einem Fußhebel verbunden ist.
DESCH3493A 1950-07-29 1950-07-29 Fersenschluss-Buegelmaschine Expired DE830757C (de)

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