DE415888C - Vorrichtung zum Einbinden des Oberleders auf dem Leisten - Google Patents

Vorrichtung zum Einbinden des Oberleders auf dem Leisten

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DE415888C
DE415888C DEB112459D DEB0112459D DE415888C DE 415888 C DE415888 C DE 415888C DE B112459 D DEB112459 D DE B112459D DE B0112459 D DEB0112459 D DE B0112459D DE 415888 C DE415888 C DE 415888C
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A43FOOTWEAR
    • A43DMACHINES, TOOLS, EQUIPMENT OR METHODS FOR MANUFACTURING OR REPAIRING FOOTWEAR
    • A43D9/00Devices for binding the uppers upon the lasts

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  • Treatment Of Fiber Materials (AREA)

Description

  • Vorrichtung zum Einbinden des Oberleders auf dem Leisten. Der Gegenstand der Erfindung ist eine Präzisions-Leisteneinspannmaschine jener Gruppen, bei denen für den Leisten, der eingespannt werden soll, eine Vorrichtung für die Einstellung seiner Zehenspitze auf verschiedene Höhe vorgesehen ist, und bei denen Leitrollen zum Umleiten der Schnur rechtwinkelig zur Längsachse der Sohlen vorhanden sind. Die vorliegende Anordnung unterscheidet sich nun von den bekannten dieser Art dadurch, daß die Einstellung der Zehenspitze, die Spannvorrichtung und die Leitrollen so angeordnet und ausgestaltet sind, daß sie die durch Verschleiß und Abnutzung entstehenden Ungenauigkeiten, z. B. die durch die Zeit und Dauer des Gebrauches unvermeidliche Fehlerhaftigkeit des Zwickständers und ebenso die in der doppelseitigen verlangten Gleichheit durch die natürliche Verschiedenartigkeit der Stoffe und ihrer Elastizität entstehende unsymmetrische Wirkung vollkommen ausschaltet. Die Neuheit der vorliegenden Präzisions-Leisteneinspannmaschme besteht also in ihrer Präzisionswirkung nach all den verschiedenen Seiten hin, die bei Leisteneinspannmaschinen im allgemeinen in Betracht kommt.
  • In der Zeichnung ist Abb. i eine Vorderansicht, Abb.2 eine Seitenansicht, Abb.3 eine Draufsicht.
  • Auf dem üblichen Tisch a ist in einer der bekannten Arten der Zwickständer b, c angeordnet, nur ist die Zehenstütze b anders ausgebaut als in der bisherigen Art. Der eigentliche Zehenträger d ist als Bolzen ausgebildet, in dem sich ein unten etwas hervorschauender Stift e verschrauben läßt. In dem Schaft b ist der Zehenträger d auf und ab verschiebbar und ruht mit dem unteren Ende des Stiftes e auf einem quer durch den Schaft b gesteckten Keil f. Ist nun aus irgendeinem Grunde der Abnutzung oder aus sonst irgendwelcher Veranlassung die Zehenstütze nicht mehr von genauer Höhe, so kann man sie bequem durch Verschieben des Keiles f regulieren, und wenn die Steigung des Keiles f für diese Regulierung nicht ausreicht, dann hilft man durch Heraus- oder Hineinschrauben des Stiftes e in den Bolzen d nach. Man hat also in dieser Vorrichtung eine ebenso einfache als sichere und weitreichende Regulierung für den Zwickständer bei allen eintretenden Ungenauigkeiten. An dem Tisch a ist ferner in einer der gebräuchlichen Arten der Block m angeordnet, der in zwei verschiedenen Drehpunkten die Stütze der also nicht konzentrisch, sondern exzentrisch angeordneten Spannhebel p, p bildet. Die Spreizung der Spannhebel p erfolgt durch das Kniehebelpaar o, o, das sein Knie nach oben richtet und durch die Zugstange i2 durch einen Zug nach unten sich spreizt. Die gespreizten Kniehebel o, o werden dann in dieser Spreizspannung festgehalten durch eine der bekannten Reibsperren, die die Zugstange n in ihrer Tiefstellung so lange festhält, bis die Reibsperre durch irgendeine der üblichen oder durch eine gleichwertige Anordnung gelöst wird. Die wesentlichste Neuheit an den Spannhebeln p ist aber die Anordnung der oberen Tasten g an ihnen, die in der bekannten Art die verstellbaren Spannhaken u tragen. Diese oberen Enden g sind an den eigentlichen Spannhebeln p angelenkt und werden durch die Federn s für gewöhnlich in ihrer normalen Lage erhalten, in der sie auch durch die allgemeine Spannung bei der Einspannarbeiterhaltenwerden. Dasichaber bei dieser summarischen Einspannarbeit leicht ein unsymmetrischer Sitz des Schaftes auf dem Leisten ergibt, so können die beiden Spannhebel p, p mit ihrem oberen angelenkten Teil g durch die Druckschraube t noch ein= zeln nachgespannt werden, und es ist dadurch möglich, den unsymmetrischen Sitz des Schaftes auf dem Leisten symmetrisch auszugleichen. Endlich macht es sich beim Spannen der in den Schaftrand eingelegten Schnur L störend geltend, daß der Spannzug,, der doch rechtwinkelig zur Richtung der eingelegten Schnur L erfolgt, sich besonders in ihren längeren vorderen Teilen nicht mit der rechten vollen Spannwirkung fortsetzt; es ist daher für die Schnur l eine Leitrolle i vorgesehen, die den Spannzug in die Richtung der eingelegten Schnur L umleitet. Die Rolle! ist an einem Arm li angeordnet, der in dem Träger k drehbar, verschiebbar und feststellbar ist. Der Träger k ist seinerseits wieder drehbar, verschiebbar und feststellbar in dem Ständer g angeordnet, und letzterer ist in irgendeiner passenden Art auf der Tischplatte a aufgebaut. Die Rolle i ist also in fast unbeschränkter Abwechslung einstellbar.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Vorrichtung zum Einbinden des Oberleders auf dem Leisten mit in ihrer Höhe einstellbarer Zehenstütze und Leitrolle zum Umleiten der Schnur rechtwinkelig zur Längsachse der Sohle, dadurch gekennzeichnet, daß die Spreizung der mit den Enden der Einbindeschnur verbundenen Spannhebel (p) durch einen Kniehebel (o) erfolgt, an dessen nach oben gerichtetem Kniegelenk die Zugstange (n) eines Fußtrittshebels angreift. a. Vorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Zehenstütze (b) des Zwickständers (b, c) mit einem verstellbaren Schraubenstift (e) ausgestattet ist, der in einem hohlen Schaft (b) versdhiebtbar ist und auf einem verstellbaren Keil (f) ruht. 3. Vorrichtung nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß an jedem der Spannhebel (p) ein Kopfende (g) angelenkt ist, das durch eine Feder (s) für gewöhnlich in normaler Lage erhalten bleibt und durch eine Schraube (t) nachgespannt werden kann. 4. Vorrichtung nach Anspruch i bis 3, dadurch - gekennzeichnet, daß die Leitrolle (i) an einem Arm (lt) angebracht ist, der in einem Träger (k) drehbar, verschiebbar und feststellbar lagert, welch letzterer wieder in einem Ständer (g) drehbar, verschiebbar und feststellbar sitzt, und wobei der Ständer (g) auf irgendeine Art an der Tischplatte (a) befestigt ist.
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