DE819670C - Verfahren und Vorrichtung zur Reihenherstellung von Spannbetonteilen - Google Patents

Verfahren und Vorrichtung zur Reihenherstellung von Spannbetonteilen

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DE819670C
DE819670C DEB1319A DEB0001319A DE819670C DE 819670 C DE819670 C DE 819670C DE B1319 A DEB1319 A DE B1319A DE B0001319 A DEB0001319 A DE B0001319A DE 819670 C DE819670 C DE 819670C
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DE
Germany
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tensioning
parts
reinforcement
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clamping
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DEB1319A
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English (en)
Inventor
Erwin Dipl-Ing Bross
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B28WORKING CEMENT, CLAY, OR STONE
    • B28BSHAPING CLAY OR OTHER CERAMIC COMPOSITIONS; SHAPING SLAG; SHAPING MIXTURES CONTAINING CEMENTITIOUS MATERIAL, e.g. PLASTER
    • B28B23/00Arrangements specially adapted for the production of shaped articles with elements wholly or partly embedded in the moulding material; Production of reinforced objects
    • B28B23/02Arrangements specially adapted for the production of shaped articles with elements wholly or partly embedded in the moulding material; Production of reinforced objects wherein the elements are reinforcing members
    • B28B23/04Arrangements specially adapted for the production of shaped articles with elements wholly or partly embedded in the moulding material; Production of reinforced objects wherein the elements are reinforcing members the elements being stressed

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Manufacturing & Machinery (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Ceramic Engineering (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Manufacturing Of Tubular Articles Or Embedded Moulded Articles (AREA)

Description

  • Verfahren und Vorrichtung zur Reihenherstellung von Spannbetonteile Die Erfindung bezieht sich auf ein Verfahren und eine Vorrichtung zur Reihenherstellung von Spannbetonteilen. Es ist bereits ein Verfahren vorgeschlagen worden, das es ermöglicht, Betonformlinge unmittelbar nach der Einformung, vorzugsweise nach lZüttelii, zu entformen. Bei Spannbetonteilen war dies deshalb nicht ohne weiteres möglich, weil irgendwelche Körper vorhanden sein mußten, die die Spanntang der vorgespannten Bewehrungsteile aufnehmen und die erforderliche Gegenkraft liefern konnten oder an denen die vorgespannten Bewehrungsteile verankert waren. Es war bereits bekannt, geformte Betonteile in Spannbetten unterzubringen, an denen die vorgespannten Bewehrungsteile verankert wurden, und die Betonteile in diesen Spannbetten abbinden zu lassen. Wenn man Spannbetonteile gleicher :1rt in großer Anzahl herstellen will, z. 1j. Eisenbahnschwellen. so ergibt sich bei dem bekannten Verfahren die Notwendigkeit, eine entsprechend große Zahl von Spannheften vorrätig zu halten, so daß große Kosten und großer Platzbedarf entstehen. Diesem Nachteil wird durch das Verfahren nach der Erfindung abgeholfen.
  • Das Verfahren nach der Erfindung besteht zunächst darin, daß die Betonteile in Formen auf den vorgespannten, z. B. an der Form oder an Formeinlagen abgestützten Spannbewehrungsteilen so eingeformt werden, daß zum Spannen der Bewehrung geeignete Teile aus der Form herausragen. Danach wird, gegebenenfalls nach Rütteln, die Form in eine Spannbahn gesetzt Die aus ihr herausragenden, zum Spannen geeigneten Teile werden mit außerhalb der Form befindlichen, in der Spannbahn. angeordneten Spannmitteln verbunden und durch diese unter der Vorspannung mindestens gleiche Spannung gesetzt. Anschließend werden die Form und etwaige Einlagen, an denen sich die Spannbewehrung ursprünglich abstützte, entfernt.
  • In weiterer Ausbildung dieses Verfahrens ist eine Spannbahn verwendet, in deren Spannorgane eine Reihe von eingeformten Spannbetonteilen mit zum Gespannthalten der Bewehrung geeigneten, aus der Form herausragenden Teilen hintereinander eingehängt werden, so daß die Spannorgane der Spannbahn die Gegenkräfte der Bewehrungsvorspannungen übernehmen. Auf diese Weise werden eine größere Anzahl von Betonkörpern in derselben Spannbahn raumsparend untergebracht. Bei einer bevorzugten Ausführungsform werden die gespannten Bewehrungsteile der in die Spannbahn eingesetzten Betonformlinge selbst zum Übertragen der Spannung auf die Bewehrungsteile der vorher in die Spannbahn gesetzten Formlinge benutzt. Es ergibt sich dann ein besonders einfacher Aufbau der Spannanlage.
  • In weiterer Ausbildung der Erfindung sind in der Spannbahn zwei Gruppen von Spannorganen vorgesehen, eine zum unmittelbaren und eine zum mittelbaren Anschluß an die unter Spannung zu haltenden Teile, wobei die Anordnung so getroffen ist, daß ohne Spannungsänderung von der unmittelbaren zur mittelbaren Spannungsübertragung übergegangen werden kann, wenn ein weiterer Formling mit in der Form' gespannter Bewehrung in die Spannbahn eingesetzt wird.
  • Weitere neue und fortschrittliche Merkmale von erfinderischer Bedeutung ergeben sich aus der folgenden Beschreibung eines Ausführungsbeispiels in Verbindung mit der Zeichnung und den Ansprüchen.
  • In der Zeichnung ist dieselbe Sp;nnbahn in fünf verschiedenen Benutzungszuständen dargestellt. Aus zeichnerischen Gründen ist im Beispiel eine Spannbahnlänge für drei bis vier Formen gewählt. In Wirklichkeit kann die Spannbahn so lang gemacht werden, wie die zur Verfügung stehende Halle oder die sonstigen örtlichen Verhältnisse es zulassen.
  • Die Form I enthält einen frisch eingeformten, vorzugsweise gerüttelten Betonkörper 2, durch den die vorgespannten Bewehrungsteile 3 und 4 hindurchgehen. Diese sind hier der Einfachheit halber als Stangen gezeichnet. Es kann sich dabei in Wirklichkeit um eine Vielzahl von Stahldrähten oder Bewehrungsteilen anderer Art handeln. Die Bewehrungsteile sind z. B. mit Muttern an der Form i oder auf innerhalb des Betonkörpers angebrachten, in die Form eingelegten Teilen abgestützt. Die die Spannung der vorgespannten Bewehrungsteile auf die Form übertragenden Muttern oder die sonstigen, diese Spannung aufnehmenden Teile sind an bzw. in der gezeichneten Form nicht dargestellt. Aus der Form i ragen auf der einen Seite Teile 5, 6 und auf der anderen Seite Teile 7, 8 heraus, die zum Spannen der Bewehrungsteile geeignet sind. Inder Zeichnung sind die Teile 5 bis 8 als Fortsetzungen der Stangen 3 und 4 dargestellt. In Wirklichkeit können die aus der Form herausragenden Teile von anderer Art, aber mit den Bewehrungsteilen so verbunden sein, daß sie zu deren Spannen oder zur Übertragung der Spannkräfte geeignet sind. Die Anschlüsse 5, 6 sind durch eine Ankerplatte hindurchgeführt und hinter dieser durch -Muttern 1o, 11 auf Zug festgehalten. Die auf der anderen Seite der Form herausragenden, mit den gespannten Bewehrungsteilen verbundenen Anschlüsse 7, 8 sind über Muttern 12, 13 und Kupplungsteile 14, 15 an zwei Spannglieder 16, 17 angeschlossen, die durch eine am anderen Ende der Spannbahn angebrachte Ankerplatte 18 hindurchgeführt und mit hydraulischen, z. B. nach Art von hydraulischen Pressen arbeitenden Spannvorrichtungen icg verbunden sind.
  • Wenn eine Form, die einen Formling enthält, dessen Bewehrungsteile vorgespannt sind, in der erläuterten Weise in die Spannbahn eingesetzt ist, werden mittels der Spannvorrichtung i9 die Spannglieder 16 und 17 unter dieselbe Spannung gesetzt, die auch die Bewehrungsteile 3, 4 haben. Die Abstützung der Bewehrungsteile an der Form oder an in die Form eingelegten Teilen wird in dem Augenblick, in welchem die Spannglieder 16, 17 dieselbe Spannung übertragen, überflüssig. Die Form i kann also weggenommen werden. Ebenso können sonstige Teile, die als Stütz- oder Ankerglieder für die gespannten Bewehrungsteile in die Form eingelegt waren, aus dieser oder aus dem Formling herausgezogen werden. Die weggenommenen Formen und Stützteile können sofort von neuem verwendet werden, während die in der Spannhahn bleibenden Formlinge dort abbinden. Wern ein weiterer Formling in die Spannbahn gebracht werden soll, muß im Zuge der Spannglieder i6, 17 zunächst Platz für die Form geschaffen werden. Dazu wird auf die Anschlußteile 7 und 8 vor die Muttern 12 und 13 ein Querjoch 2o aufgelegt. In diesem werden zwei weitere, außen neben den Zuggliedern 16, 17 verlaufende Zugglieder 21 und 22 befestigt, z. B. mittels Muttern 23 und 24. Auch die Zugglieder 21 und 22 sind mit der Spannvorrichtung i9 verbunden. Nunmehr werden die Zugglieder 21, 22 durch die Spannvorrichtung i9 unter dieselbe Spannung gesetzt, die die vorgespannten Bewehrungsteile 3, 4 und die Zugglieder 16, 17 haben. Die Anordnung ist so getroffen, daß die Zugkraft in den Spanngliedern 16, 17 in demselben Maße vermindert wird, in welchem sie in den äußeren Spanngliedern 21, 22 erhöht wird, so daß auf die vorgespannten Bewehrungsglieder 3, 4 stets dieselbe Kraft übertragen, die Vorspannung also nicht geändert wird. Sobald erreicht ist, daß die äußeren Spannglieder 21. 22 der Vorspannung in 3 und 4 das Gleichgewicht halten, werden die inneren Spannglieder 16,17 von den Anschlüssen 7,8 abgekuppelt. Die äußeren und die inneren Spannglieder sind nämlich verkürzbar, und zwar zweckmäßig in Abschnitten, die eine für das Einsetzen einer Form mit den aus dieser herausragenden Anschlüssen ausreichende Länge haben. Sobald die an die Anschlüsse 7 und 8 anschließenden Abschnitte der Spannglieder 16, 17 entfernt oder abgekuppelt sind (vgl. die Abbildung. -zweite Spannbahn von links), wird an ihrer Stelle eine weitere Form i' mit vorgespannten Bewehrungsteilen 3', : eingesetzt, die den Teilen 3, 4 entsprechen. Die Anschlüsse der Bewehrungsteile 3'. . werden z. B. mittels Kupp- Lungen 25, 26 mit den Anschlüssen 7, 8 des ersten Formlings 2 verbunden (vgl. die in der Abbildung in der Mitte gezeichnete Spannbahn). Die am anderen Ende des Formlings 2' herausragenden Anschlüsse werden mit den nunmehr verkürzten mittleren Spanngliedern 16, 17 gekuppelt. Sobald durch geeignete Steuerung der Spanneinrichtung i9 die \'orspannung der Bewehrungsteile wieder über die Glieder 16, 17 durch die Bewehrungsteile 3', 4' auf die Bewehrungsteile 3, 4 übertragen ist, kann auch die Form i' entfernt werden. Dann wird das Joch 20 wieder weggenommen und jetzt vor die Muttern 12', 13' gesetzt. Die Teile befinden sich dann in der Lage, wie sie in der in der Zeichnung als vorletzte rechts dargestellten Spannbahn wiedergegeben ist. Schließlich wird eine dritte Form i" mit vorgespannten Bewehrungsteilen 3", 4" in derselben Weise in die Spannbahn anschließend an die bereits in die Bahn eingespannten Formlinge eingefügt, wie es für die ersten beiden beschrieben wurde usf.
  • Am Boden der Spannbahn sind zweckmäßig Richtmittel 27, gegebenenfalls auch Haltemitte128 für die einzusetzenden Formen angebracht.
  • An Stelle verkürzbarer Spannglieder lassen sich auf der Spannbahn auch Spannglieder anordnen, die von der Spannvorrichtung i9 um einen solchen Betrag zurückbewegt werden, daß dadurch Platz für das Einsetzen einer weiteren Form geschaffen wird. Statt aus Zugstangen können die Zugglieder der Spannbahn auch aus Zugketten, -seilen oder -bändern bestehen. An Stelle hydraulischer Spannmittel lassen sich die Spannbahnen auch mit mechanischen Spannniitteln ausrüsten. Zweckmäßig wird die Spannvorrichtung in allen Fällen mit Anzeigevorrichtungen ausgerüstet, welche anzeigen, welche Spannungen in den einzelnen Zuggliedergruppen übertragen werden. Gegebenenfalls läßt sich eine Einrichtung anordnen, welche die jeweils übertragene Gesamtzugkraft selbsttätig auf gleichbleibender einstellbarer Höhe hält.

Claims (7)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Verfahren zurReihenherstellung vonSpannbetonteilen, dadurch gekennzeichnet, daß die Betonteile in Formen auf den vorgespannten, z. B. an der Form oder an Formeinlagen abgestützten Spannbewehrungsteilen so eingeformt werden, daß zum Spannen der Bewehrung geeignete Anschlußteile aus der Form herausragen, wonach, gegebenenfalls nach Rütteln, die Form in eine Spannbahn gesetzt und die aus ihr herausragenden, zum Spannen geeigneten Anschlußteile mit außerhalb der Form befindlichen, in der Spannbahn angeordneten Spannmitteln verbunden und durch diese unter der Vorspannung mindestens gleiche Spannung gesetzt werden, wonach die Form und etwaige Einlagen, an denen sich die Spannbewehrung ursprünglich abstützte, entfernt werden.
  2. 2. Verfahren nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß in die Spannorgane einer Spannbahn eine Reihe von eingeformten Spannbetonteilen mit zum Gespannthalten der Bewehrung geeigneten, aus der Form herausragenden Anschlußteilen hintereinander eingehängt werden, so daß die Spannorgane der Spannbahn die Gegenkräfte der Bewehrungsvorspannungen übernehmen.
  3. 3. Verfahren nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die gespannten Bewehrungsteile der in die Spannbahn eingesetzten Betonformlinge selbst zum Übertragen der Spannung auf die Bewehrungsteile der vorher in die Spannbahn gesetzten Formlinge benutzt werden.
  4. 4. Spannbahn zur Durchführung der Verfahren nach Anspruch i bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß zwei Gruppen von Spannorganen vorgesehen sind, eine zum unmittelbaren und eine zum mittelbaren Anschluß an die unter Spannung zu haltenden Teile, wobei die Anordnung so getroffen ist, daß ohne Spannungsänderung von der unmittelbaren zur mittelbaren Spannungsübertragung übergegangen werden kann, wenn ein weiterer Formling mit in der Form gespannter Bewehrung in die Spannbahn eingesetzt wird.
  5. 5. Spannbahn nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß zwei innere und zwei äußere Spannglieder vorhanden sind, die inneren zum unmittelbaren Anschluß an die Spannteile des Formlings, die äußeren zum Anschluß über ein Querjoch, wobei die Spannglieder zweckmäßig in Abschnitten verkürzbar sind, die eine für das Einsetzen einer Form mit den herausragenden Spannteilen ausreichende Länge haben.
  6. 6. Spannbahn nach Anspruch 3 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß am Ende der Spannbahn auf die Spannglieder gegebenenfalls über Zwischenglieder einwirkende hydraulische Spannmittel nach Art hydraulischer Pressen angeordnet sind.
  7. 7. Spannbahn nach Anspruch 3 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß am Boden der Spannbahn Richt-, gegebenenfalls auch Haltemittel für die einzusetzenden Formen angebracht sind.
DEB1319A 1949-12-30 1949-12-30 Verfahren und Vorrichtung zur Reihenherstellung von Spannbetonteilen Expired DE819670C (de)

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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2787042A (en) * 1951-07-06 1957-04-02 Breguet Louis Aircraft structural elements made out of reinforced concrete
DE1083169B (de) * 1956-06-07 1960-06-09 Betoma Meyer Farion & Co K G Verfahren und Vorrichtung zum Herstellen von Spannbetonteilen

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2787042A (en) * 1951-07-06 1957-04-02 Breguet Louis Aircraft structural elements made out of reinforced concrete
DE1083169B (de) * 1956-06-07 1960-06-09 Betoma Meyer Farion & Co K G Verfahren und Vorrichtung zum Herstellen von Spannbetonteilen

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