DE388339C - Zur Aufbewahrung von Wirtschaftsduengern dienende Vorrichtung - Google Patents
Zur Aufbewahrung von Wirtschaftsduengern dienende VorrichtungInfo
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- 210000003608 fece Anatomy 0.000 title claims description 3
- 239000010871 livestock manure Substances 0.000 title claims description 3
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Classifications
-
- A—HUMAN NECESSITIES
- A01—AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
- A01F—PROCESSING OF HARVESTED PRODUCE; HAY OR STRAW PRESSES; DEVICES FOR STORING AGRICULTURAL OR HORTICULTURAL PRODUCE
- A01F25/00—Storing agricultural or horticultural produce; Hanging-up harvested fruit
- A01F25/16—Arrangements in forage silos
Landscapes
- Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
- Environmental Sciences (AREA)
- Apparatus Associated With Microorganisms And Enzymes (AREA)
Description
DEUTSCHES REICH
AUSGEGEBEN AM 11. JANUAR 1924
REICHSPATENTAMT
PATENTSCHRIFT
JVs 388339 KLASSE 37f GRUPPE 2
(K856i8V\37f)
. Fritz Krantz in München und Dr. Heinrich Krantz in Bad Nauheim. Zur Aufbewahrung von Wärtschaftsdüngern dienende Vorrichtung.
Zusatz zum Patent 388338.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 8. April 1923 ab. Längste Dauer: 15. November 1939.
Bei der Vorrichtung nach Patent 388338 gestaltet sich, wenn man die durch die Gärzellen
geführten Zuganker als biegsam, ζ. Β. als Ketten, Seile ο. dgl., ausbildet, das Ausbringen
dieser biegsamen Teile nach der Beschickung aus dem in den Gärzellen befindlichen
Gärgut schwierig, weil die unter dem
Teile nicht zugänglich sind und Bajonett- oder andere leicht lösbare Verschlüsse wegen der
Biegsamkeit der Zugglieder nicht verwendet werden können.
Diesem Mangel wird durch weitere Ausgestaltung eines biegsamen, gemäß dem Hauptpatent
das obere Widerlager der 'Presse hai-
Gärgut liegenden Befestigungsstellen dieser [ tenden Zugankers abgeholfen, und zwar da-
388389
durch, dall das Zugglied am Zellenboden um ein Widerlager herum wieder bis über das
Gärgut emporgeführt ist.
Infolge dieser Ausgestaltung kann das Zugglied auch aus vollbeschickten Gärzellen herausgezogen
werden.
Auf der Zeichnung sind herausnehmbare, biegsame Zugglieder gemäß der Erfindung in
mehreren Ausführungsformen dargestellt. ίο Nach Abb. ι dienen zwei Kettenstücke A
und B als Zuganker in zwei (zweckmäßig) benachbarten Gärzellen. Der verbindende Teil
der beiden Kettenstücke liegt in einem die Sohle der beiden Zellen durchsetzenden Rohr
oder Kanal C In der einen Zelle wird mit Hilfe einer Preßvorrichtung D gepreßt. Diese
besteht (ähnlich wie in Abb. 5 des Hauptpatentes) aus einer hohlen Schraubenspindel
14, die durch den Vorstecker 15 mit dem Kettenstück A lösbar verbunden ist. Durch
Drehen der mit Handgriff versehenen Mutter 16 wird eine Hülse 17 unter Überwindung des
Widerstandes der Feder 18 nach unten gedrückt. Sie spannt also die Feder 18 und
drückt so mittelbar auf das Preßjoch 19, das seinerseits durch die Balken 20 den Druck auf
den Preßdeckel 21 und das Gärgut 13 überträgt. Ist nach genügendem Anziehen der
Mutter 16 das Gärgut hinreichend zusammengepreßt, so wird die Hülse 17, deren Vorsteckerloch
23 dabei bis unter das untere Ende der Schraubenspindel 14 gelangt ist, mittels
eines durch das Vorsteckerloch gesteckten Vorsteckers unmittelbar am Kettenstück A
befestigt. Nun kann nach Entfernung des \~orsteckers 15 die Schraubenspindel 14 mit
der Mutter 16 abgehoben und zum Pressen in einer anderen Zelle verwendet werden, wogegen
die Feder 18 gespannt bleibt und weiter auf das sich setzende Gärgut 13 drückt.
Wenn in der einen Zelle mit Hilfe der Preßvorrichtung
D gepreßt wird, so spannt sich nicht nur das in dieser Zelle befindliche Kettenstück
A, sondern auch das Kettenstück B in der Nachbarzelle, sofern dieses dort an einem
Punkte festgehalten wird. Dies geschieht am besten dadurch, daß in der Nachbarzelle zur
gleichen Zeit ebenfalls gepreßt wird. Dabei ί ist dort keine selbständige Presse nötig, sondem
nur eine \~erankerung mittels Vorsteckers 24, Druckhülse 25 und Preß j och 26.
Letzteres wirkt auf die Druckbalken 27 und dadurch auf den Preßdecke: 28 ebenso, als
wenn auch an dem Kettenstück B eine Preßvorrichtung mit Schraubenspindel und Mutter
wirkte.
Bei Wegfall der Wand (Abb. 1) zwischen j den beiden Gärzellen wird von jedem Ketten-I
stück die Hälfte des Inhalts der (nun aufs Doppelte vergrößerten) Gärzelle gepreßt.
In Abb. 2 ist eine Ausführungsform dargestellt, bei der das Gärgut nicht mit Hilfe
einer Schraubenpresse gepreßt wird, sondern durch Verwendung zweier Wagenwinden.
: Diese Ausführung gestattet starke Schräg- ; stellung der einzelnen Teile der Preßvorrich-I
tung und ist deshalb bei ungleichmäßigem und ; verschieden stark widerstehendem Gärgut am
■ Platze. Durch ein Glied der Kette Λ wird ! eine Stange 29 gesteckt, an deren beiden
Enden das Horn je einer Wagenwinde 30 angreift. Die Winden stehen· auf Druckbalken
31, die den Druck durch Pufferfedern 32 auf die unteren Druckbalken 33 übertragen.
i Von hier wird der Druck auf den Preßdeckel j 34 weitergeleitet. Ist das Gärgut hinreichend
zusammengepreßt, so werden mit Hilfe einer durch ein passendes Kettenglied gesteckten
Stange die Druckbalken 31 mit der Kette unmittelbar verbunden; die Winden 30 sowie
1 die Druckstange 29 können abgenommen und : in einer anderen Zelle wieder verwendet
I werden.
! In Abb. 3 ist eine Ausführungsform dar- ; gestellt, bei der die beiden Kettenstücke A
und B sich in derselben Zelle befinden und — nebeneinander angeordnet — als ein einheitliches
Zugglied während des Fressens wirken. Die Verbindungsglieder der beiden Kettenstücke
umschließen eine Rolle E, welche an der Sohle der Gärzelle befestigt ist. Nach
vollendetem Pressen werden die Kettenstücke in der Weise herausgezogen, daß das eine
Kettenstück angeholt wird, wodurch das andere Kettenstück um die Rolle herum aus
dem Gärgut mit herausgezogen wird.
In Abb. 4 ist die Anordnung ähnlich, nur ist die Aufgabe der Rolle E (Abb. 3) durch das
Rohr (oder den Kanal) F übernommen.
Claims (1)
- Patent-Anspruch:Zur Vergärung und anschließenden Aufbewahrung von Wirtschaftsdüngern, Futterstoffen u. dgl. dienende Vorrichtung nach Patent 388338, mit einem das obere Widerlager einer Presse haltenden Zuganker, dadurch gekennzeichnet, daß der Zuganker aus einem mit seinem einen Ende an der Preßvorrichtung — zweckmäßig lösbar — befestigten, um ein Gegenlager am Zellenboden geführten und mit seinem anderen Ende an demselben oder an einem anderen Preßwiderlager lösbar befestigten, biegsamen Glied besteht.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEK85618D DE388339C (de) | 1923-04-08 | 1923-04-08 | Zur Aufbewahrung von Wirtschaftsduengern dienende Vorrichtung |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEK85618D DE388339C (de) | 1923-04-08 | 1923-04-08 | Zur Aufbewahrung von Wirtschaftsduengern dienende Vorrichtung |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE388339C true DE388339C (de) | 1924-01-11 |
Family
ID=7235409
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEK85618D Expired DE388339C (de) | 1923-04-08 | 1923-04-08 | Zur Aufbewahrung von Wirtschaftsduengern dienende Vorrichtung |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE388339C (de) |
-
1923
- 1923-04-08 DE DEK85618D patent/DE388339C/de not_active Expired
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