DE483302C - Saatgut-Beizapparat mit Trommel und Mischleisten - Google Patents

Saatgut-Beizapparat mit Trommel und Mischleisten

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DE483302C
DE483302C DED53126D DED0053126D DE483302C DE 483302 C DE483302 C DE 483302C DE D53126 D DED53126 D DE D53126D DE D0053126 D DED0053126 D DE D0053126D DE 483302 C DE483302 C DE 483302C
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DE
Germany
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drum
seed dressing
strips
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dressing apparatus
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DED53126D
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GUSTAV DRESCHER
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GUSTAV DRESCHER
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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A01AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
    • A01CPLANTING; SOWING; FERTILISING
    • A01C1/00Apparatus, or methods of use thereof, for testing or treating seed, roots, or the like, prior to sowing or planting
    • A01C1/08Immunising seed

Landscapes

  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Soil Sciences (AREA)
  • Environmental Sciences (AREA)
  • Pretreatment Of Seeds And Plants (AREA)
  • Mixers With Rotating Receptacles And Mixers With Vibration Mechanisms (AREA)

Description

Bei den bisher bekannten Saatgut-Beizapparaten, bei denen das zu behandelnde Getreide in einer sich drehenden Trommel untergebracht wird, die mit Leisten zur gründlichen Durchmischung des Getreides mit dem Beizstoff versehen sind, hat man bisher die Mischleisten fest angebracht, man hat sie also angeschweißt oder angenietet oder sonstwie fest mit der Trommelwand verbunden. Es hat sich nun gezeigt, daß die gründliche Reinigung solcher Trommeln durch die Mischleisten sehr erschwert wird und daß sich durch die Leisten Ecken und Winkel bilden, die den Körnern das Festsetzen ermöglichen und erleichtern. Von besonderem Wert wird eine gründliche Reinigungsmöglichkeit dann, wenn zu einem flüssigen Beizmittel gegriffen wird (Benetzungsbeize).
Die Erfindung begegnet diesem Mangel dadurch, daß die Leisten für sich leicht lösbar befestigt und herausnehmbar sind. Die Befestigung kann dabei auf die verschiedenste Art und Weise durchgeführt werden, und die Ausbildung hängt im einzelnen davon ab, ob es sich um einfache oder gewinkelte Leisten handelt und wie die Leisten selbst innerhalb der Trommel angeordnet sind.
Verschiedene Ausführungsmöglichkeiten der Anbringung sind auf der Zeichnung dargestellt. In dieser zeigen
Abb. ι eine Längsansicht,
Abb. 2 einen Querschnitt in der Richtung der Linie I-I der Abb. 1,
Abb. 3 einen Querschnitt in Richtung dei Linie II-II der Abb. 1 der einen Ausführungsform, Abb. 4 einen Längsschnitt durch die Trommel,
Abb. 5 einen zugehörigen Querschnitt in Richtung der Linie III-III der Abb. 4 der zweiten Ausführungsform,
Abb. 6 eine Längsansicht der Trommel der dritten Ausführungsform,
Abb. 7 eine Längsansicht und
Abb. 8 eine Stirnansicht der Trommel der vierten Ausführungsform.
Die Trommel besteht in bekannter Weise aus dem Mantel 1 und den beiden Stirnwänden 2 und 3 und ist fest auf der Achse 4 gelagert, die motorisch oder von Hand in Drehung versetzt wird.
In der Trommel sind eine oder mehrere Mischleisten vorgesehen; in sämtlichen Abbildungen ist lediglich eine solche Leiste dargestellt.
Gemäß der Abb. 1 bis 3 ist die Leiste 5 an ihren beiden Enden rechtwinklig abgekantet, und die so gebildeten Flansche 6 und 7 dienen zur Lagerung der Leiste 5 an den Stirnwänden 2 und 3 im Sinne der Erfindung. Demgemäß besitzt der Flansch 6 ein Loch 61, mittels dessen er auf einen in der Trommelwand 3 befestigten Zapfen 8 aufgesetzt werden kann. Der Flansch 7 besitzt ebenfalls ein solches Loch und anschließend an dasselbe einen seitlichen Schlitz 9, mittels dessen der Flansch und damit die Leiste von der Seite her auf einen Schraubenbolzen 10
aufgeschoben werden kann, welcher die Stirnwand 2 durchsetzt und außen eine Flügelmutter Ii trägt. Nach Lösen dieser Mutter kann somit die Leiste 5 seitlich von dem Zapfen abgezogen und von dem Zapfen 8 seitlich abgehoben und in umgekehrter Reihenfolge auch leicht wieder aufgebracht werden. Durch Anziehen der Mutter 11 wird die Leiste 5 in ihrer jeweiligen Lage gesichert.
Bei dem zweiten Ausführungsbeispiel nach den Abb. 4 und 5 ist die Leiste 5 an ihren beiden Enden mit je einer Ausklinkung 12 und "13 versehen. Jede derselben dient zur Aufnahme eines geschlitzten Zapfens 14 und 15. Die beiden Schenkel jedes der Zapfen umfassen die Leiste 5, wie dies aus Abb. 5 hervorgeht. Der Zapfen 15 ist dabei mittels eines in seiner Fortsetzung liegenden Schraubenbolzens 16 und einer Mutter 17 fest in der Stirnwand 2 gelagert, so während der Zapfen 14 in der Längsrichtung beweglich ist. Zu diesem Zweck ist in der Stirnwand 3 eine Büchse 18 mittels einer Mutter 19 befestigt, und diese Büchse dient zur Aufnahme einer Feder 20, die sich einerseits gegen die Büchsenwandung, andererseits gegen den Zapfen 14 anlegt und einen die Fortsetzung des Zapfens 14 bildenden. Bolzen 21 umfaßt. Der Bolzen 21 endigt in einen Handgriff 22, mittels dessen sonach der Zapfen 14 entgegen der Feder 20 seitwärts in die Büchse 18 hinein verschoben werden kann. Auf diese Weise kann die Leiste 5 freigegeben und herausgenommen werden.
Gemäß der Abb. 6 ist die Leiste 5 durch die Wände 2 und 3 hindurchgeführt, die zu diesem Zweck entsprechend geschlitzt sind. Sie wird in ihrer Lage entweder durch zwei Splinte 23 gehalten, oder sie kann, wie dies in Abb. 6 strichpunktiert angedeutet ist, in einer Tasche 24 innen gehalten sein. Durch das Herausziehen der Leisten werden gleichzeitig die etwa an ihr haftenden Getreidekörner abgestreift.
Die Abb. 7 und 8 zeigen eine Möglichkeit, die Leiste so anzuordnen, daß sie seitlich aus dem Trommelmantel herausgezogen werden kann. Demgemäß besitzt der Mantel einen Flansch 25 und die Leiste selbst T-förmigen Querschnitt, wobei der Stiel 26 die eigentliche Leiste selbst bildet. Die Stege 27 des T legen sich außen gegen die Trommelwandung und werden in dieser Lage durch zwei Vorreiber 28 gehalten, die in den beiden Stirnwänden 2 und 3 der Trommel in Lagern 29 beweglich gehalten sind. Durch zwei Handgriffe 30 kann die gesamte Leiste nach entsprechendem Verschwenken der Vorreiber 28 leicht und schnell herausgezogen werden.

Claims (4)

Patentansprüche:
1. Saatgut-Beizapparat mit Trommel und Mischleisten,- dadurch gekennzeichnet, daß die durch Festklemmen oder Verriegeln leicht lösbar befestigten Leisten für sich herausnehmbar sind.
2. Saatgut-Beizapparat nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Leisten durch dicht anschließende Wandungsschlitze ein- und ausschiebbar sind.
3. Saatgut-Beizapparat nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Leisten an den Enden einerseits durch Zapfen, andererseits durch Schrauben festgelegt sind.
4. Saatgut-Beizapparat nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Leisten durch zwei geschlitzte, in den Trommelstirnwänden gelagerte Zapfen gehalten werden, von denen mindestens einer entgegen Federwirkung so weit axial bewegt werden kann, daß die Leiste frei wird.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
DED53126D 1927-05-26 1927-05-26 Saatgut-Beizapparat mit Trommel und Mischleisten Expired DE483302C (de)

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DED56263D DE487621C (de) 1927-05-26 Saatgut-Beizapparat mit Trommel und Mischleisten
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DED56263D Expired DE487621C (de) 1927-05-26 Saatgut-Beizapparat mit Trommel und Mischleisten
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DE3004590A1 (de) * 1980-02-08 1981-08-13 Fritz 7315 Weilheim Güttler Vorrichtung zum mischen von samenkoernern landwirtschaftlicher nutzpflanzen mit pflanzenschutzmitteln im saekasten landwirtschaftlicher saemaschinen

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DE487621C (de) 1929-12-10

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