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HINTERGRUND DER ERFINDUNG
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Die vorliegende Erfindung betrifft einen Straffer, insbesondere einen Straffer für Kabelbinder.
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HINTERGRUND DER ERFINDUNG
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Ein Kabelbinder nach dem Stand der Technik ist mit einem Anschlußkopf gebildet. Dieser Anschlußkopf weist eine Lochung auf. Eine Eingriffzunge ist in der Lochung vorgesehen, wobei ein Ende dieser Eingriffzunge zum Bilden eines festen Endes in der Lochung befestigt ist, während das andere Ende der Eingriffzunge zum Bilden eines freien Endes aus der Lochung ragt. Die Eingriffzunge weist eine erste Verzahnung auf. Auf einer Seite des Anschlußkopfs des Kabelbinders nach dem Stand der Technik ist ein Binder vorgesehen. Auf diesem Binder sind mehrere zweite Verzahnungen gebildet. Der Binder wird um die Außenperipherie eines Artikels gebunden, wonach der Binder durch die Lochung eingeführt wird. Die erste Verzahnung wird dabei mit den zweiten Verzahnungen in Eingriff gebracht, um den Binder zum Festbinden des Artikels zu positionieren.
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Das Binden des Artikels mit dem Kabelbinder nach dem Stand der Technik ist jedoch wegen einer unzureichend ausgeübten Kraft schwierig. Der Artikel kann leicht vom Kabelbinder abrutschen. Weiter wird der unbenötigte Binder nach dem Binden abgeschnitten. Der Kabelbinder ist dick, wodurch das Schneidwerkzeug leicht abgestumpft wird, was die weitere Verwendung unpraktisch macht. Der Erfinder der vorliegenden Erfindung hat sich daher aufgrund seiner langjährigen praktischen Erfahrung mit der Lösung dieser Nachteile befaßt.
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AUFGABE DER ERFINDUNG
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Das Hauptziel der vorliegenden Erfindung besteht in der Schaffung eines Straffers für Kabelbinder. Wenn der Straffer für Kabelbinder in einem Normalzustand ist, liegt ein freies Ende eines Halteabschnitts an einen Pressblock an, wobei zwischen dem Pressblock und einer Pressplatte ein Durchgang gebildet wird. Bei der Betätigung eines zweiten Betätigungsgriffs zum Bewegen auf einen ersten Betätigungsgriff zu wird der Pressblock mit einer Feder dazu gebracht, die Pressplatte anzudrücken, so dass ein Bindeabschnitt eines Kabelbinders mit dem Pressglied eingeklemmt wird, um einen Artikel mit dem Kabelbinder festzubinden. Nach dem Festbinden des Artikels wird der unbenötigte Bindeabschnitt des Kabelbinders mit einem Schneidteil abgeschnitten.
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KURZBESCHREIBUNG DER ZEICHNUNGEN
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1 zeigt eine perspektivische Ansicht der vorliegenden Erfindung;
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2 zeigt eine Explosionsansicht der vorliegenden Erfindung;
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3 zeigt eine schematische Ansicht der vorliegenden Erfindung bei der Verwendung, wobei gezeigt ist, dass der erste Betätigungsgriff und der zweite Betätigungsgriff im Normalzustand losgelassen werden; und
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4 zeigt eine schematische Ansicht der vorliegenden Erfindung bei der Verwendung, wobei gezeigt ist, dass der zweite Betätigungsgriff zum Bewegen auf den ersten Betätigungsgriff zu zusammengedrückt wird.
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WEGE ZUR AUSFÜHRUNG DER BEVORZUGTEN AUSFÜHRUNGSBEISPIELE
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Die Ausführungsbeispiele der vorliegenden Erfindung sind unten lediglich anhand von Beispielen mit Bezugnahme auf die beigelegten Zeichnungen beschrieben.
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Die 1 zeigt eine perspektivische Ansicht der vorliegenden Erfindung. Die 2 zeigt eine Explosionsansicht der vorliegenden Erfindung. Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf einen Straffer für Kabelbinder 100. Der Straffer für Kabelbinder 100 umfaßt einen ersten Plattenkörper 10 und einen zweiten Plattenkörper 20.
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Der erste Plattenkörper 10 besteht aus einem ersten Schwingenabschnitt 11 auf, wobei dieser erste Schwingenabschnitt 11 eine erste Scharnierbohrung 111 aufweist. Der erste Plattenkörper 10 weist neben dem ersten Schwingenabschnitt 11 eine Aufnahmerille 12 auf. In der Aufnahmerille 12 ist eine Rückstellfeder 13 befestigt. Eine Seite der Aufnahmerille 12 ist mit einem ersten Flansch 121 gebildet. Ein Ende der Rückstellfeder 13 ist mit dem ersten Flansch 121 im Eingriff. An einem ersten Ende des ersten Plattenkörpers 10 ist ein erster Betätigungsgriff 14 vorgesehen. Der erste Betätigungsgriff 14 ist mit einem Haken 141 gebildet. Ein zweites Ende des ersten Plattenkörpers 10 ist einstückig mit einer ersten Platte 15 gebildet. Eine Seite der festen Platte 15 weist einen Schneidteil 16 auf, während eine andere Seite der festen Platte 15 einen Halteabschnitt 18 aufweist. Die feste Platte 15 und der Schneidteil 16 sind je mit Lochungen 151, 161 gebildet. Der erste Plattenkörper 1 weist den Halteabschnitt 18 auf, der in die Lochung 151 in der festen Platte 15 und durch die Lochung 161 im Schneidteil 16 eingeführt ist. In diesem Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung wird als Halteabschnitt 18 eine Schraube verwendet. Ein festes Ende des Halteabschnitts 18 ist sicher am Schneidteil 16 befestigt. Ein freies Ende des Halteabschnitts 18 ist durch die feste Platte 15 eingeführt. Die feste Platte 15 ist mit einer Durchgangsrille 152 gebildet. Der Schneidteil 16 weist in Übereinstimmung mit der Durchgangsrille 152 eine Konkavrille 162 auf. Zwei Seitenwände der Konkavrille 162 sind mit Schneidkanten gebildet. Der Schneidteil 16 weist weiter eine Seitenplatte 163 auf. Der Schneidteil 16 wird mit der Seitenplatte 163 am ersten Plattenkörper 10 gehalten.
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Der zweite Plattenkörper 20 besteht aus einem zweiten Schwingenabschnitt 21 und aus einem zweiten Betätigungsgriff 22 in Übereinstimmung mit dem ersten Schwingenabschnitt 11 und dem ersten Betätigungsgriff 14. Die Peripherie des zweiten Plattenkörpers 20, die mit der anderen Seite der Aufnahmerille 12 übereinstimmt, ist mit einem zweiten Flansch 201 gebildet. Ein anderes Ende der Rückstellfeder 13 ist mit dem zweiten Flansch 201 in Eingriff. Der zweite Schwingenabschnitt 21 weist eine zweite Scharnierbohrung 211 auf. Die erste Scharnierbohrung 111 und die zweite Scharnierbohrung 211 weisen eine Schwingenstange 212 auf. Ein freies Ende der Schwingenstange 212 ist durch die erste Scharnierbohrung 111 eingeführt und weist ein Befestigungsglied 112 auf. Als Befestigungsglied 112 wird eine Mutter verwendet. Der zweite Plattenkörper 20 weist eine Pressplatte 23 und ein Pressglied 24 auf. Der zweite Plattenkörper 20 ist einstückig mit einer Pressplatte 23 gebildet. Das Pressglied 24 besteht aus einer Deckplatte 242 und aus einem Pressblock 243. Die Deckplatte 242 ist am zweiten Plattenkörper 20 befestigt und deckt den Pressblock 243 ab. Der Pressblock 243 ist zwischen dem zweiten Plattenkörper 20 und der Deckplatte 242 angeordnet. Der Pressblock 243 weist eine Beißoberfläche 244 in Übereinstimmung mit der Pressplatte 23 auf. Die Beißoberfläche 244 ist gezahnt. Eine Schwingenachse 25 ist durch die Deckplatte 242, den Pressblock 243 und durch den zweiten Plattenkörper 20 eingeführt, um den Pressblock 243 zu schwenken. An der Schwingenachse 25 ist eine Feder 26 befestigt. Ein Ende der Feder 26 ist am zweiten Plattenkörper 20 und das andere Ende der Feder 26 am Pressblock 243 befestigt, um dem Pressblock 243 eine Vorspannkraft in die Richtung der Pressplatte 23 zu verleihen.
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In einem Normalzustand liegt daher der Pressblock 243 an das freie Ende des Halteabschnitts 18 an, um zwischen dem Pressblock 243 und der Pressplatte 23 einen Durchgang 245 zu bilden. Beim festen Ergreifen des ersten Betätigungsgriffs 14 und des zweiten Betätigungsgriffs 22 wird der Pressblock 243 an die Pressplatte 23 gedrückt.
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Die 3 und 4 zeigen, dass bei der Verwendung des Straffers 100 für Kabelbinder der Benutzer zuerst einen Kabelbinder 40 um einen Artikel 30 bindet. Der Kabelbinder 40 weist einen Bindeabschnitt 41 und einen Klinkenkopf 42 auf. Der Bindeabschnitt 41 ist mit einer Verzahnung gebildet. Der unbenötigte Bindeabschnitt 41 des Kabelbinders 40 wird durch die Konkavrille 162, die Durchgangsrille 152 und durch den Durchgang 245 eingeführt. Der Schneidteil 16 wird an den Klinkenkopf 42 gehalten, wobei der erste Betätigungsgriff 14 und der zweite Betätigungsgriff 22 danach gedrückt werden, um den Pressblock 243 vom Halteabschnitt 18 wegzubewegen. Mit der Vorspannkraft der Feder 26 wird der Pressblock 243 nun an die Pressplatte 23 gedrückt. Mit der Beißoberfläche 244 des Pressblocks 243 wird die Verzahnung festgeklemmt. Mit dem Pressblock 243 und der Pressplatte 23 wird der Bindeabschnitt 41 sicher festgeklemmt, um den unbenötigten Bindeabschnitt 41 zu ziehen und so den Artikel 30 mit dem Kabelbinder 40 fester zu binden, wonach der erste Betätigungsgriff 14 und der zweite Betätigungsgriff 22 losgelassen werden. Die Rückstellfeder 13 wird in deren Ausgangsstellung gebracht. Das freie Ende des Halteabschnitts 18 wird an den Pressblock 243 gehalten, um den Durchgang 245 zwischen dem Pressblock 243 und der Pressplatte 23 erneut zu bilden. Der oben beschriebene Vorgang wird wiederholt, um den Artikel 30 mit dem Kabelbinder 40 sicher festzubinden. Nach dem Festbinden und Befestigen des Artikels 30 wird der unbenötigte Bindeabschnitt 41 durch Drehen der Schneidkante des Schneidteils 16 in der Position des Klinkenkopfs 42 abgeschnitten, um den Vorgang zu Festbinden zu beenden.
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Nach einem Abstumpfen der Schneidklinge des Schneidteils 16 kann diese Schneidklinge der Peripherie der Konkavrille 162 entlang geschärft werden. Ist die Schneidkante des Schneidteils 16 nicht mehr brauchbar, kann der Schneidteil 16 entfernt und ausgewechselt werden. Damit wird die Nutzungsdauer des Straffers 100 für Kabelbinder 100 länger gehalten.
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Da mit der Deckplatte 242 der Pressblock 243 abgedeckt wird, kommen die Schwingenachse 25 und die Feder 26 (siehe 2), der Pressblock 243, die Schwingenachse 25 und die Feder 26 nicht mehr der Außenseite in Berührung und sind bei der Verwendung vor Beschädigungen geschont. Die beiden Enden der Schwingenachse 25 sind an der Deckplatte 242 bzw. am zweiten Plattenkörper 20 befestigt. Beim Drücken des Pressblocks 243 mit der Feder 26, um den Pressblock 243 an die Pressplatte 23 zu drücken, wird die Vorspannkraft der Feder 26 an die Beißoberfläche 244 anteilsmäßig verteilt, damit die Beißoberfläche 244 mit der Pressplatte 23 zum sicheren Festklemmen des Bindeabschnitts 41 zusammenwirkt und so das Festbinden praktischer und effektiver wird.
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Nach der Verwendung des Straffers für Kabelbinder 100 kann der Haken 141 am Straffer für Kabelbinder 100 an den Gürtel oder an die Tasche des Benutzers für den nächsten Gebrauch gehängt werden.
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Trotz der detaillierten Beschreibung bestimmter Ausführungsbeispiele ist es selbstverständlich, dass unterschiedliche Modifizierungen und Ausbesserungen vorgenommen werden können, ohne dabei vom Geist und Umfang der vorliegenden Erfindung abzuweichen. Die vorliegende Erfindung soll daher lediglich durch die angehängten Schutzansprüche eingeschränkt sein.