DE817C - Kugelbewicklungsmaschine - Google Patents
KugelbewicklungsmaschineInfo
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- Germany
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- wrapping machine
- shaft
- ball wrapping
- ball
- projectile
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- Expired - Lifetime
Links
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Classifications
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F42—AMMUNITION; BLASTING
- F42B—EXPLOSIVE CHARGES, e.g. FOR BLASTING, FIREWORKS, AMMUNITION
- F42B33/00—Manufacture of ammunition; Dismantling of ammunition; Apparatus therefor
- F42B33/14—Surface treatment of cartridges or cartridge cases
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Manufacturing & Machinery (AREA)
- General Engineering & Computer Science (AREA)
- Treatment Of Fiber Materials (AREA)
- Folding Of Thin Sheet-Like Materials, Special Discharging Devices, And Others (AREA)
Description
V1S77.
Klasse 72.
LUDWIG; LÖWE in BERLIN. Kugelbewicklungsmaschine.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 30. October 1877 aD·
Die Kugelbewicklungsmaschine hat den Zweck, die untere Partie der Gewehrkugeln mit einem
Streifen Papier zu umwickeln. Sie ersetzt hierbei eine mühsame Handarbeit und liefert in ungleich
kürzerer Zeit ein weit besseres und gleichförmigeres Fabrikat.
Das gufseiserne Gestell A. trägt in den beiden angegossenen Lagern B1 und Βϊ zwei parallel
nebeneinander liegende Wellen C1 und C2. Auf
der ersteren sitzt eine Schnurrolle D, von welcher aus der Antrieb erfolgt, und zum Ausprobiren
und Einstellen der Maschine mit der Hand die Kurbel W\ ferner das Zahnrad E,
welches in das Getriebe F der Welle C2 greift. F besteht mit der Welle aus einem Stück, und
diese ist der Länge nach durchbohrt und vorn so aufgeweitet und durch vier Einschnitte derart
elastisch gemacht, dafs man den Kopf des zu bewickelnden Geschosses mit der Hand in die
vordere Bohrung eindrücken kann, so dafs dieses vollkommen festsitzt und die Drehung der Welle C2
mitmacht.
Das ebenfalls mit der Platte A aus einem Stücke bestehende Lager B3 trägt einen, mit der
Welle C2 concentrisch gelagerten, in der Längsaxe verschiebbaren Stift G, welcher durch die
Spiralfeder H nach hinten gedrückt und mittelst der Schraube / am Herausfallen gehindert ist.
Beim Vorschieben dieses Stiftes durch die Welle C2 hindurch, trifft derselbe mit seinem
vorderen etwas ausgehöhlten Ende gegen den Kopf des in der Welle C2 sitzenden Geschosses
und drückt dasselbe heraus. Um dieses Vorschieben des Stiftes leicht und bequem ausführen
zu können, ist in dem Ständer des Lagers B3 der Winkelhebel K gelagert, dessen einer Schenkel
mit einer eingeschraubten Nase gegen das hintere Ende des Auswerfstiftes G anliegt, während am
anderen die Zugstange L angeschlossen ist. Durch eine entsprechende Aussparung reicht
diese bis unter den Arbeitstisch an einen einfachen, am Fufsboden angeschraubten Fufstritt
M.
. Der Ständer des Lagers B2 läuft seitlich in
einen Arm N aus, welcher vorn den Schlitten O (Fig. 4) trägt. In diesem Schlitten, der durch
die Schraube P (Fig. 3) in der Höhe verstellbar und mittelst der Schraube Q (Fig, 3) zu arretiren
ist, .liegt die mit Gummi überzogene Rolle Μ
und zwar mit ihrer Axe senkrecht unter der Welle C2. Diese Rolle kann von der Welle C1
aus durch eine Gummischnur S (Fig. 3) angetrieben werden.
Unterhalb des Armes N ist auf der Platte A
das Lager für den beweglichen Tisch T angeschraubt. Durch Anschlagen der Knagge U an
das erstere ist dieser gegen weiteres Hinabsinken gesichert und kann durch Heben, bezw. Drehen
um seine Axe V1 der Gummirolle R genähert
werden. Seitlich verstellbar ist der obere Theil des Tisches T mit Hülfe der Schraube X und
eines entsprechenden flachen Schlitzes im Untertheil des Tisches. Mit der Lagerschraube Y
ist zugleich der Stift Z angeschraubt, um welchen sich ein Winkel α bewegt. Dieser trägt
den aus den Theilen b, c, d, e,f, g, h bestehenden Falteapparat und den Hebel i mit verstellbarem
Gegengewicht g. b ist ein gegen α verstellbarer Winkel, in welchem vorn mittelst einer Schraube
der Theil d so gelagert ist, dafs er sich leicht um diese bewegen läfst. d läuft am unteren
Ende in die unten offene Haube 0 aus, welche sich auf den Fufs des Geschosses aufsetzen soll
und dem Boden gegenüber innen eine kleine Erhöhung trägt, die mit der Expansionsöffnung
des Geschosses correspondirt. Diese Erhöhung ist durchbohrt, um den Stempel g aufzunehmen,
der in eine kleine an d befestigte Feder eingenietet ist. Das Spiel dieser Feder ist begrenzt
durch die Knagge k, die ebenfalls an d gelagert ist; gegen h drückt die auf dem Winkel b befestigte
Feder /, so dafs der Theil d mit g und h stets das Bestreben hat, mit seinem
unteren Ende um seinen Aufhängepunkt herum nach innen zu schwenken. Diese Bewegung
wird durch den verstellbaren Anschlag von e gegen b begrenzt. Die Feder c ist an den
Winkel α geschraubt und steht mit ihrem- freien Ende dem Stempel g gegenüber, so dafs sie
beim Andrücken diesen in die Haube 0 einschiebt.
Die Anwendung ist folgende: Durch eine Schnur wird die Welle C1 so angetrieben, dafs
sie ca. 200 Touren pro Minute macht. Ein Papierstreifen, welcher in einem bereitstehenden
flachen Gefäfse mit Wasser angefeuchtet ist, wird mit der linken Hand auf den Tisch ^gelegt
und zwar so, dafs derselbe mit seiner Kante an dem Ansätze m anliegt und die vordere, dem
Kopf des Geschosses zunächst liegende Ecke
etwas über den Tisch vorsteht. Währenddessen ergreift die rechte Hand eine der bereitliegenden
Kugeln und drückt diese in die vordere Bohrung der Welle C2 ein. Hierauf hebt die linke Hand
den Tisch T auf, der Papierstreifen wird von der rotirenden Kugel und der fest dagegen
liegenden Gummirolle R erfafst und um erstere fest herumgeschlungen. Die rechte Hand hat
nun die Feder c bei p ergriffen und drückt den Falteapparat so nieder, dafs die Haube ο auf
den Fufs der Kugel zu sitzen kommt. Hierdurch wird das über den Fufs des Geschosses
noch vorstehende, um dieses gewickelte Papier zu einer Art Knoten zusammengedreht, und
schliefslich dieser durch einen Druck der rechten Hand auf die Feder c, mithin auch auf den
Stempel - g, welcher durch die Bohrung der Haube ο reicht, in die Expansionsöffnung des
Geschosses eingedrückt. Der Falteapparat, nun freigelassen, wird durch Gegengewicht g wieder
in die Höhe geklappt, d. h. von der so bewickelten Kugel entfernt. Ein Niederdrücken
des Fufstrittes M bewirkt, dafs diese ausgeworfen
wird, worauf die Manipulation von neuem beginnt. Bei einiger Uebung ist man im Stande,
pro Stunde bis zu 600 Geschosse fertigzustellen. Das Wesentliche der Maschine liegt in der
Art des Zusammenwirkens der einzelnen Theile, sowie speciell in der Construction und Anwendung
des Falteapparates.
Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE817T | 1877-10-29 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE817C true DE817C (de) |
Family
ID=70976599
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE817DA Expired - Lifetime DE817C (de) | 1877-10-29 | 1877-10-29 | Kugelbewicklungsmaschine |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE817C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| EP0031208A1 (de) * | 1979-12-24 | 1981-07-01 | F.L. Smidth & Co. A/S | Verfahren zur Herstellung eines gesinterten Zuschlagsstoffes |
-
1877
- 1877-10-29 DE DE817DA patent/DE817C/de not_active Expired - Lifetime
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| EP0031208A1 (de) * | 1979-12-24 | 1981-07-01 | F.L. Smidth & Co. A/S | Verfahren zur Herstellung eines gesinterten Zuschlagsstoffes |
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